Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Hier gehört all das hinein, was sonst keinen Platz hat.
Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Di 18. Jan 2022, 14:48

Weil ich so viel gekauft hatte, um massig Lebkuchen zu backen, hatte und habe ich immer noch gemahlene Haselnüsse, Zitronat etc. da. Da habe ich am Wochenende einen Nusskuchen daraus gebacken, der zufälligerweise auch Zitronat zu den Zutaten zählt. War lecker, und ich hatte mal wieder was zum Abgeben und Verteilen.

Von dem Haushaltswarendiscounter "Kodi" habe ich mir zwei schmale Teile besorgt, die man im Schrank wie ein Zwischenregal einsetzen kann. Man muss die Stützen aber extra dranschrauben und braucht dazu einen möglichst kleinen Schraubenzieher für die kleinen Schräubchen. Mein Sozialarbeiter brachte so ein Teil aus seinen privaten Beständen mit und übernahm den letzten Teil des Dranschraubens, für den man viel Kraft und Geduld braucht. Schließlich ist das Teil fertig geworden. (von dem anderen habe ich leider die mitgelieferten Schräubchen verlegt und finde sie nicht wieder, muss noch warten, bis ich mir Ersatzteile beschaffen kann) Jetzt kann ich in meinen Küchenschränken mehr Ordnung halten. Will mir noch mehr von den Dingern besorgen. Die schaffen echt Platz für flachere Teile, die man nicht so locker übereinanderstapeln kann. Die stehen dann auf so einem schmalen Stehboard echt sicherer.

Mein Sozialarbeiter war heute wieder zu einem morgendlichen Termin da und ich freute mich, ihm etwas kredenzen zu können, was man sich selber nicht gerade gewohnheitsmäßig machen würde, nämlich Eier im Glas, mit kleingeschnittenem Schnittlauch bestreut und für später noch Quark, angerührt mit Heidelbeeren (die kamen massig von der Tafel) und einem Rest an tiefgefrorenen Himbeeren. Zu den Eiern hatte ich ihn darum gebeten, Brötchen mitzubringen und die Quarkspeise hatte ich schon gestern angerührt. Also, was so Naturquark oder Naturjoghurt angeht, den man sich mit frischem Obst anrühren kann, so würde ich mir diese Arbeit nicht regelmäßig machen wollen. Drum habe ich auch immer noch Fertigjoghurts im Kühlschrank stehen. Eigentlich könnte ich mir aber öfter mal einen Naturjoghurt einfach nur mit Honig anrühren.

Es wurde jedenfalls ein gemütlicher Termin und ein guter Start in den Tag. Zum Glück ist mein Sozialarbeiter sehr für Termine dieser Art zu haben!!!

In den letzten Tagen war ich immerhin auch wieder fleißiger im Haushalt, darum sind verschiedene Stapel deutlich kleiner geworden.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
Beiträge: 1178
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Mi 19. Jan 2022, 09:12

In den letzten beiden Wochen habe ich, wie gesagt, meinen Heißhungerattacken etwas nachgegeben, auch mit aus dem Gefühl heraus, daß ich es einfach brauche.
Damit meine ich vor allem Sachen, die meiner Leber nicht unbedingt gut tun, aber es zeigten sich zum Glück dahingehend keine Beschwerden und das mehr oder weniger einmalige Zwischendurchfressen hat auch nicht zur Gewichtszunahme geführt :mrgreen:
Mittlerweile hat sich das wieder gelegt und mein dazuführender Frust hat sich auch wieder etwas zurückgenommen, also habe ich gestern die seit letztem Jahr anberaumte Parodontosebehandlung begonnen.
Schrecklich! Meine Zahnarztphobie konnte ich mit der Geburt meines Sohnes nach und nach abbauen, allein schon, um ihm als gutem Beispiel voranzugehen...doch gestern war ich kurz davor, jeden weiteren Besuch abzublasen...nach dem Anästhetikum wurden 4 Spritzen gesetzt, dann wieder 4, erst dann konnte die Ärztin so tief wie nötig in die Zahnfleischtaschen rein, ohne daß es mich vom Stuhl gehauen hätte...
Da zeigt sich wieder einmal, wie wichtig es doch ist, als Raucherin und Kaffeetrinkerin regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen...ich habe mir nach gestern geschworen, monatlich einen Betrag einzusparen ( ...weiß zwar noch nicht, wie ich das machen soll...), damit ich mir künftig wenigstens 1 x im Jahr sowas leisten kann...
Nächste Woche kommen dann die unteren Zähne dran und die Ärztin meinte, daß sie mir dafür viel stärkeres Schmerzmittel spritzen würde...sehr beruhigend, obwohl ich mir dachte, daß ich unten doch weniger Zähne habe, also dürfte die Behandlung doch nicht schlimmer als oben werden, aber egal, Hauptsache, ich spür so wenig wie möglich davon.
Die Betäubung zumindest ließ erst nach ca 4 Stunden langsam nach und das empfand ich als ziemlich lange...
Als Belohnung für überstandene Qualen habe ich mir dann mit enttäubter Oberlippe Leberkäse gegönnt mit Kürbiskernbrot, schmeckt mir persönlich besser als mit einer normalen Semmel, und danach noch einen riesengroßen Apfel, das Ganze gekrönt mit einer Menge leckeren Kaffees aus meiner neu gekauften Kaffeemaschine.
Meine alte Senseo, die ich von meinem Bruder hatte, ist unrettbar kaputt gegangen und diese gab´s gerade im Angebot...
Ach ja, mein Bruder...bei seinem letzten Besuch habe ich ihn darum gebeten, seine Verschwörungstheorien rund um Corona für sich zu behalten und bitte zu akzeptieren, daß jeder seine Meinung haben dürfe, so lange nicht einer den anderen missionieren wolle, so, wie er es gerne mache.
Leider wird es immer schlimmer und als ich mich letztens telefonisch bei ihm erkundigen wollte, was aus seinem mittlerweile fast chronischen Reizhusten geworden sei, eröffnete er mir, daß er mit seiner Familie an Corona erkrankt wäre. Daß er nebst Frau und Sohn an hohem Fieber, Bettlägerigkeit, Husten etc etc leiden mussten, spielte er total herunter, während er gleichzeitig meinte, daß sie alle ja keine Vorerkrankungen gehabt hätten, daher sei das alles genau so harmlos, wie er immer schon sagte...egal, er erkennt die Widersprüche nicht und als er dann nach einer guten halben Stunde fertig war, mir wieder und wieder die Lügen der Politik und Virologen vorzupredigen, entgegnete ich mit meinem zweiten Satz in diesem Gespräch ( ja, wirklich, mehr als meine Frage zu Beginn und diesem Abschiedssatz habe ich während der ganzen Zeit nicht äußern können ), daß ich müde sei und jetzt schlafen gehe.
Tja, das macht mir einigermaßen zu schaffen, denn diese Entfremdung wird immer heftiger, fast empfinde ich meinen Bruder als einen völlig Anderen und das macht schon sehr traurig...
Koch- und backmäßig bin ich also wieder bei meinem mittlerweile zur Routine gewordenen Essverhalten angelangt: viel Geflügel, Gemüse und etwas Obst, kaum Kohlenhydrate und viel Wasser...und schon fühle ich mich wieder, körperlich zumindest, besser.
So, jetzt reicht´s mal wieder mit texten, bis dann...

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Mo 24. Jan 2022, 16:03

'nen Zahnarzttermin muss ich auch endlich mal wieder vereinbaren. Wenn ich doch nur schon bald einen würdigen Ersatz für den Zahnarzt finden könnte, bei dem ich jahrelang war, der aber dann in den Ruhestand gegangen ist. Letztes Jahr war ich bei einem Zahnarzt, der die Akutbehandlung zwar rasch und gut hinbekommen hat, der aber zugleich auch etwas Abzockerisches an sich hatte. So die Sorte von Facharzt, der einem dringend was anrät, auch wenn es nicht so dringend, bzw, noch zu retten ist. Der aber gut daran verdienen würde...

In den letzten Tagen habe ich für zwei verschiedene Leute bei mir zuhause Popcorn gemacht, süßes Popcorn. Irgendwie 'ne coole Sache, Popcorn selber zu machen. Es braucht mit dem Verteilen des Puderzuckers ein bisschen Übung, damit es nicht auf dem Topfboden anbrennt. Immer wieder mit einem Kochlöffel alles umrühren und vom Topfboden nach oben holen und bei der Abwärme der ausgeschalteten Kochplatte karamellisieren lassen. Ansonsten kostet so 'ne Pfundpackung Popcornmais um die einsfuffzig, das ist eine sehr ergiebige Menge, die dann noch wochenlang oder monatelang im Vorratschrank stehen kann bis sie aufgebraucht ist und das Aufpuffen lassen geht ratzfatz. Man braucht dafür ein hitzestabiles Öl, am besten Sonnenblumenöl. Und dann futtern die Leute das und können mit dem Futtern gar nicht mehr aufhören. Erst wenn wirklich nur noch kleinste Püfferchen übrig sind, erst dann ist Schicht im Schacht. Und das Popcorn ist noch ganz frisch, warm und knusprig. Und es hat etwas Nostalgisches an sich, weil es an die Jahrmarktsbesuche aus der Kindheit erinnert. Einen Popcorn-Maker braucht man auch nicht, wenn man einen Herd hat. Einfach einen hohen Topf mit Glasdeckel nehmen. Und die Wohnung riecht dann noch so schön nach dem Zeugs, wie auf dem Jahrmarkt oder auf dem Weihnachtsmarkt, wenn man an einer Popcornbude vorbeikommt. Auch prima für gemeinsame Filmeabende geeignet. Wie Kino! Wenn man den Puderzucker gut umgerührt hat, gibt das nicht so eine Sauerei zum anschließenden Spülen. Und den ausgeleerten Topf schon mal vorher mit Wasser einweichen.
Coronagerecht kann man die ganze Menge in einer großen Servierschüssel mit großem Löffel anrichten und dann jedem eine große Müsli-Schale oder Suppenteller für die eigene Portion vor die Nase setzen, damit dieses "finger food" auch möglichst hygienisch vertilgt werden kann.

Uah, in den Tagesstätte ist jetzt Zapfenstreich. Muss den Comper ausmachen und mich vom Acker machen.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Di 25. Jan 2022, 16:02

Wie man mit den Lebensmitteln von der Tafel umgeht, ist auch 'ne Kunst für sich. Da waren zwischen den Jahren zwei Produkte für Raclette gekommen, nämlich Raclette-Käse und kleine Raclette-Schnitzel, die in einem Raclette-Pfännchen nur kurze Zeit zum Durchbraten, bzw. Durchschmoren brauchen. Ich bin nur nie so wirklich auf den Magic von Raclette gekommen. Die wenigen Male, bei denen ich zu einem Raclette-Essen in einer geselligen Runde eingeladen war, bin ich nie so richtig satt geworden. Nicht einmal dieser mächtige Raclette-Käse kann mir zu einem Sättigungsgefühl verhelfen. Also ein Raclette-Grill ist für mich nichts, was ich unbedingt haben müsste, zumal es nur selten vorkommt, dass ich mehr als eine einzelne Person bei mir zu Gast habe. Nur war es dann so, dass in derselben Woche, in der diese Produkte von der Tafel kamen, bei Aldi oder Lidl gerade ein Raclette-Grill für 20 Euro feilgeboten wurde. Aber ich konnte der Versuchung widerstehen. Den Raclettekäse tat ich mir kalt aufs Brot und die Raclette-Schnitzelchen fror ich ein. Neulich habe ich die langsam aufgetaut und sie geschnetzelt. Und daraus ein Gericht gemacht, wie ich es zu machen pflege, wenn ich an der Metzgerstheke Geschnetzeltes haben möchte. Also, ob es die "richtige" Fleischsorte war, weiß ich immer noch nicht. Auf jeden Fall hat es gut geklappt und gut geschmeckt! Konnte heute noch mit jemandem zusammen davon zu Mittag speisen, dem es auch gut gemundet hat. Ich meine, ich finde es so klasse von mir, dass ich immerhin selber auf die Idee gekommen bin, das Fleisch anders zu verwerten. Nicht für Raclette, sondern für Pfannengeschnetzeltes. Und so ist es immer wieder mit Dingen, die von der Tafel kommen. Man muss sich getrauen, sie auch ein bisschen anders zu verwenden. Und wofür ich definitiv keine Verwendung habe, bringe ich noch roh und verpackt in die Tagesstätte mit für die Allgemeinheit.

Eigentlich wollte ich mal wieder ein bisschen weg von meinem Gluckentrieb, den ich am Herd auslebe. Aber immer wieder holt es mich dann doch ein!
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
Beiträge: 1178
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Mi 26. Jan 2022, 18:05

...ich finde, daß es gerade dieser „Gluckentrieb“ ist - neben einigen anderen deiner Charakterseiten - die dich so sympathisch machen...wer hat in dieser Zeit noch praktische Überlegungen im Hinterstübchen, was sich aus so vielem noch anderes zaubern lässt? Das, liebe Laura, ist gelebte Kreativität, bei mir zeigt sie sich eher im handwerklichen, aber egal, wichtig ist doch, daß sie sich zeigt und uns das Leben dadurch wenigstens ab und an etwas verschönert.
Ich habe gestern wieder einen Kuchen gebacken, weil ich unbändige Lust auf Süßes hatte ( ich hatte mal wieder einen schlechten Tag ) und so machte ich mir eine Mischung ohne Rezept, habe wieder einfach fröhlich alles reingehauen, was ich für richtig hielt, ohne Abwiegen, Abmessen oder sonstiges und der Kuchen schmeckte mega lecker...zum Ausgleich habe ich mich später auf den Crosstrainer geschwungen und mich eine Stunde abgerackert, aber danach gingˋs mir richtig gut...fast hatte ich das Gefühl, daß dieses Auspowern mehr nutzt, als Süßes reinzustopfen und das sollte ich mir wohl besser mehr in mein Bewusstsein rücken.
Am Montag hatte ich meine dritte Impfung, am Dienstag war ich bei meiner Zahnärztin zum zweiten Parodontosebehandlungstermin, nächsten Dienstag werden die Zähne dann noch poliert und für die Zukunft will ich es wirklich versuchen, wenigstens einmal im Jahr die professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen, allein schon wegen dem Horror vor einer eventuell erneut nötigen Parodontosebehandlung :mrgreen:
So langsam habe ich jetzt genug von Ärzten...scheinbar werde ich alt, ständig habe ich ein neues Zipperlein und irgendwie nervt es jetzt...zumindest zeigt sich mittlerweile ein kleiner Erfolg meiner Bemühungen: ich gerate nicht mehr außer Atem, wenn ich die zwei Treppen zu meiner Wohnung aufsteige und meine - zwar noch seltenen - Spaziergänge dauern wenigstens eine Stunde und verursachen mir keine Rückenschmerzen mehr.
Alleine dafür, also daß ich nicht mehr gleich keuchen muß oder meine Bandscheibe zwickt bei jeder kleinsten Anstrengung, lohnt sich das Abnehmen...nicht zu vergessen, daß mir so gut wie alle Klamotten, die ich natürlich nie entsorgt habe, wieder passen. Zum Glück beuge ich mich keinem Modediktat und so sind alle Teile, obwohl jahrealt, immer noch tragbar.
Ich habe mir von einem Foto meines schlafenden Sohnes mit unserem Kater, der bei ihm liegt und ebenfalls ein Nickerchen macht, ein Poster machen lassen. Das Foto habe ich im Vorfeld schon bearbeitet, so daß es eine Art Patina bekommen hat und als großes Bild richtig schön, friedlich und irgendwie Trost spendend in meinem Wohnzimmer einen schönen Platz bekommen hat.
Ich überlege mir gerade wieder einmal, Farbe an die Wände zu bringen, bin aber wie immer hin- und hergerissen, welche Farbe und ob überhaupt...es wird wohl wieder darauf hinauslaufen, nicht zu streichen :lol:
Eigentlich gefällt mir meine Wohnung gerade genau so, wie sie ist und es ist wohl meiner Untätigkeit oder Rastlosigkeit zu verdanken, daß ich irgendwas machen will...auch das sollte ich wohl besser in andere Bahnen lenken ( vielleicht nochmal etwas mehr auf dem Crosstrainer strampeln ) oder was weiß ich...
Ein Frühjahrsputz wäre auch nicht verkehrt...die Küche könnte einen Aufwasch gut vertragen wegen dem ganzen Zigarettenqualm und üblichen Fettanhaftungen, die sich schleichend auf allen Oberflächen niederlassen...aber ob ich das schon abkann, ohne daß ich anschließend drei Tage mit verrenkter Bandscheibe flachliege, weiß ich nicht, ich werde wohl zuerst mal die Fenster putzen und dann mal weiterschschauen..
Was mich gestern auch irgendwie getroffen hat, war die Erkenntnis, daß ich im April schon 57 Jahre alt werde, also nur noch drei Jahre bis zum 60sten bleiben und das war seltsam. Ich fühle mich kopfmäßig nicht so, wenngleich körperlich schon, aber das passt nicht wirklich zusammen...weißt du, was ich meine?
Naja, egal, ich schwing mich jetzt auf meinen Crosstrainer und laufe diesen betrüblichen Gedanken einfach davon...

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Sa 12. Feb 2022, 17:27

Huhu!

Ich habe jetzt zwei Wochen lang meine Wohnung gehütet (überwiegend), weil ich leichte Erkältungssymptome hatte. Der Bürgertest, den ich gleich am ersten Tag machen ließ, fiel negativ aus und somit würde ich nicht so leicht an einen PCR-Test herankommen, wenn ich wollte. Geboostert bin ich seit Mitte Dezember. Nun ja, irgendwie denke ich nicht, dass ich gerade Corona hatte, sondern einfach nur eine leicht verschnupfte Nase und um es nicht schlimmer werden zu lassen, bin ich halt viel in der Wohnung geblieben. Mein Sozialarbeiter wollte gestern von sich aus den Termin wieder bei mir abhalten anstatt weiterhin nur telefonische Termine zu halten. Ei, es ist kalt, da kann man auch ohne Corona leicht erkältet gewesen sein. Ich denke, ich kann mich nächste Woche wieder in der Tagesstätte blicken lassen.

Danke für das Kompliment, mamschgerl, wegen meines "Gluckentriebs". Ich will ja nicht der Albtraum der Frauenbewegung sein, aber ich koche nun mal gerne und treibe mich gerne in Haushaltswarengeschäften herum. Das Bildungsfräulein und Kulturmäuschen in mir sagen allenthalben, ich dürfe ruhig selber eine schöne Tafel anrichten anstatt mir im Museum ein Gemälde von einer schön gedeckten Tafel anzugucken und was daherzulabern! Also, insofern...das Thema "Selbstoptimierung" ist ja ohnehin gegessen und wird völlig zu Recht schon längst durch den Kakao gezogen. Bei der "Selbstoptimierung" geht es ja störenderweise darum, einfach in allem, was es so gibt, perfekt zu werden. Mich kickt es schon genug, beim Kochen auf Details zu achten, um mich zu verbessern. Ich kann sogar noch konstatieren, dass das Selberkochen ganz gut dafür geeignet ist, um die Figur zu halten oder sogar noch abzunehmen. Dann kommt nicht so viel Industriefraß auf den Teller, der schwer verbrennbar wäre und ich koche nur selten mit Fleisch. Zum einen, weil ich es mir kaum leisten kann (es sei denn, es kommt von der Tafel), zum anderen, weil ich mir sicher bin, dass Fleisch in meinem Fall ein Dickmacher ist.

Dieses freestyle-Backen, wie Du es beschrieben hast, würde ich mich nicht getrauen. Ich brauche beim Backen immer ein Rezept an das ich mich mehr oder weniger genau halten kann. Einfach was in die Rührschüssel geben und nach Augenmaß abschätzen, das würde ich nicht riskieren wollen. Konditoren haben zwar so ihre Grundrezepte im Kopf (für so und so 'nen Teig so viel Mehl und anteilsmäßig so viel Zucker, Butter, Eier dazu), aber das alles will ich gar nicht selber auswendig lernen.

Das mit dem Poster in Deinem Schlafzimmer ist ja eine rührende Idee! Somit muss Dir Dein Sohn nicht so elend weit weg vorkommen!

Vor ein paar Jahren bin ich darauf gekommen, welche Vorteile ein Sandwichmaker bietet, indem ich mir einen günstigen bei Rossmann gekauft habe. Vorher hatte ich das für überflüssigen Schnickschnack gehalten und einen Toaster für völlig ausreichend gehalten. Aber ein Sandwichmaker wärmt auch den Belag gleich mit auf und dieser hält dann wiederum auch das Toastbrot länger warm. Man kann sich einen warmen Snack damit machen, ob herzhaft belegt oder süß belegt, das ist das Tolle daran. Mein Sandwichmaker wird jedenfalls morgen beim Besuch einer Freundin endlich wieder zum Einsatz kommen. Und nun erlebe ich bei einem anderen Produkt, dass ich für einen Auswuchs der modernen Überfluss-Produktion gehalten hatte, dass es seine Vorteile hat. Ich habe mir vorgestern einen Thermobecher gekauft und finde ihn klasse, um mich damit mal für eine kurzes Weilchen bei kaltem Wetter, wenn aber die Sonne scheint, auf eine Parkbank zu setzen und gemütlich eine rauchen und warmen Kaffee trinken zu können. Auch für zuhause ist ein Thermobecher von Vorteil, wenn man nur eine geringere Menge an Kaffee schon mal vorkochen und warmhalten will. Mein Thermobecher ist nicht irgendsoein Nullachtfuffzehnding, sondern hat ein hübsches Design aus dem Hause "Peanuts" (also mit Snoopy und Woodstock). Hatte ich in der Thalia-Buchhandlung entdeckt, als ich eigentlich nur ein bestelltes Buch abholen wollte.

Es schwebt mir vor, mal ab und zu, wenn ich Besuch kriege, selber Steak mit Pommes zu machen und meinem jeweiligen Gast zu kredenzen. Ich stoße immer wieder auf den dringenden Hinweis, dass man Steaks am besten in einer gußeisernen Pfanne braten sollte. Ich müsste mir also eine solche anschaffen. Aber zuvor probiere ich es mal in einer meiner Alu-Pfannen aus, ob das so unbedingt notwendig ist. In dieses neue Herdabenteuer will ich mich aber noch nicht so bald stürzen. Ich habe nur gemerkt, dass es eine Menge Dinge zu berücksichtigen gibt, wenn man sich selber ein Steak braten will. Die Gelinggarantie ist komplizierter als bei einem Schnitzel natur.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Sa 12. Feb 2022, 17:27

Huhu!

Ich habe jetzt zwei Wochen lang meine Wohnung gehütet (überwiegend), weil ich leichte Erkältungssymptome hatte. Der Bürgertest, den ich gleich am ersten Tag machen ließ, fiel negativ aus und somit würde ich nicht so leicht an einen PCR-Test herankommen, wenn ich wollte. Geboostert bin ich seit Mitte Dezember. Nun ja, irgendwie denke ich nicht, dass ich gerade Corona hatte, sondern einfach nur eine leicht verschnupfte Nase und um es nicht schlimmer werden zu lassen, bin ich halt viel in der Wohnung geblieben. Mein Sozialarbeiter wollte gestern von sich aus den Termin wieder bei mir abhalten anstatt weiterhin nur telefonische Termine zu halten. Ei, es ist kalt, da kann man auch ohne Corona leicht erkältet gewesen sein. Ich denke, ich kann mich nächste Woche wieder in der Tagesstätte blicken lassen.

Danke für das Kompliment, mamschgerl, wegen meines "Gluckentriebs". Ich will ja nicht der Albtraum der Frauenbewegung sein, aber ich koche nun mal gerne und treibe mich gerne in Haushaltswarengeschäften herum. Das Bildungsfräulein und Kulturmäuschen in mir sagen allenthalben, ich dürfe ruhig selber eine schöne Tafel anrichten anstatt mir im Museum ein Gemälde von einer schön gedeckten Tafel anzugucken und was daherzulabern! Also, insofern...das Thema "Selbstoptimierung" ist ja ohnehin gegessen und wird völlig zu Recht schon längst durch den Kakao gezogen. Bei der "Selbstoptimierung" geht es ja störenderweise darum, einfach in allem, was es so gibt, perfekt zu werden. Mich kickt es schon genug, beim Kochen auf Details zu achten, um mich zu verbessern. Ich kann sogar noch konstatieren, dass das Selberkochen ganz gut dafür geeignet ist, um die Figur zu halten oder sogar noch abzunehmen. Dann kommt nicht so viel Industriefraß auf den Teller, der schwer verbrennbar wäre und ich koche nur selten mit Fleisch. Zum einen, weil ich es mir kaum leisten kann (es sei denn, es kommt von der Tafel), zum anderen, weil ich mir sicher bin, dass Fleisch in meinem Fall ein Dickmacher ist.

Dieses freestyle-Backen, wie Du es beschrieben hast, würde ich mich nicht getrauen. Ich brauche beim Backen immer ein Rezept an das ich mich mehr oder weniger genau halten kann. Einfach was in die Rührschüssel geben und nach Augenmaß abschätzen, das würde ich nicht riskieren wollen. Konditoren haben zwar so ihre Grundrezepte im Kopf (für so und so 'nen Teig so viel Mehl und anteilsmäßig so viel Zucker, Butter, Eier dazu), aber das alles will ich gar nicht selber auswendig lernen.

Das mit dem Poster in Deinem Schlafzimmer ist ja eine rührende Idee! Somit muss Dir Dein Sohn nicht so elend weit weg vorkommen!

Vor ein paar Jahren bin ich darauf gekommen, welche Vorteile ein Sandwichmaker bietet, indem ich mir einen günstigen bei Rossmann gekauft habe. Vorher hatte ich das für überflüssigen Schnickschnack gehalten und einen Toaster für völlig ausreichend gehalten. Aber ein Sandwichmaker wärmt auch den Belag gleich mit auf und dieser hält dann wiederum auch das Toastbrot länger warm. Man kann sich einen warmen Snack damit machen, ob herzhaft belegt oder süß belegt, das ist das Tolle daran. Mein Sandwichmaker wird jedenfalls morgen beim Besuch einer Freundin endlich wieder zum Einsatz kommen. Und nun erlebe ich bei einem anderen Produkt, dass ich für einen Auswuchs der modernen Überfluss-Produktion gehalten hatte, dass es seine Vorteile hat. Ich habe mir vorgestern einen Thermobecher gekauft und finde ihn klasse, um mich damit mal für eine kurzes Weilchen bei kaltem Wetter, wenn aber die Sonne scheint, auf eine Parkbank zu setzen und gemütlich eine rauchen und warmen Kaffee trinken zu können. Auch für zuhause ist ein Thermobecher von Vorteil, wenn man nur eine geringere Menge an Kaffee schon mal vorkochen und warmhalten will. Mein Thermobecher ist nicht irgendsoein Nullachtfuffzehnding, sondern hat ein hübsches Design aus dem Hause "Peanuts" (also mit Snoopy und Woodstock). Hatte ich in der Thalia-Buchhandlung entdeckt, als ich eigentlich nur ein bestelltes Buch abholen wollte.

Es schwebt mir vor, mal ab und zu, wenn ich Besuch kriege, selber Steak mit Pommes zu machen und meinem jeweiligen Gast zu kredenzen. Ich stoße immer wieder auf den dringenden Hinweis, dass man Steaks am besten in einer gußeisernen Pfanne braten sollte. Ich müsste mir also eine solche anschaffen. Aber zuvor probiere ich es mal in einer meiner Alu-Pfannen aus, ob es nicht auch so geht.. In dieses neue Herdabenteuer will ich mich aber noch nicht so bald stürzen. Ich habe nur gemerkt, dass es eine Menge Dinge zu berücksichtigen gibt, wenn man sich selber ein Steak braten will. Die Gelinggarantie ist komplizierter als bei einem Schnitzel natur.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
Beiträge: 1178
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Di 15. Feb 2022, 16:03

Hallo du,
...ja, Steak ist mir bisher bei den sehr seltenen Versuchen ( ist echt teuer ) immer misslungen. Vielleicht hätte ich noch mehr Geld investieren müssen, um wirklich gute Qualität zu ergattern, aber ein gestreicheltes und massiertes Koberind wäre nun mal nur erschwinglich, wenn ich im Lotto gewinnen würde, aber dafür müsste ich auch mal spielen :mrgreen:
Aber ein Steak ist schon ˋwas Feines...mit tollem Salat und echtem, französischem Baguette...mmmhhhh, lecker!
Lang istˋs her, daß ich mir von meinem Gehalt ab und an einen Besuch in einem guten Steakhouse leisten konnte, aber wer weiß, weniger Rindfleisch ist auch nicht verkehrt...
Das mit dem Sandwichmaker ist eine gute Idee, ich habe meinen total vergessen, den müsste ich erstmal suchen, aber ich habe ja nicht soviel Verstaumöglichkeiten, der steckt wahrscheinlich bei meinem Eierkocher, den ich genauso selten benutze...
Habe mir letztens übrigens wieder einen Freestyle-Kuchen gebacken, mit in Butter gerösteten Haferflocken, die ich on top gestreut habe, bevor es in den Ofen ging.
Statt Zucker habe ich Proteinpulver mit Haselnussgeschmack untergerührt, dazu Kirschjoghurt nebst dem obligatorischen Mehl, Backpulver, Butter und Eiern...war mit dieser Kruste etwas ganz Neues im Geschmack...
Aber künftig lasse ich das Backen erstmal sein, jetzt ist wieder Sport und „vernünftig“ Essen angesagt, also wieder mal Pause von all den Kohlehydraten und so...
Schön, daß du kein Corona hattest und wieder fit bist...ich war gestern draußen und habe meine kleine Rollertour mit einem kleinen Waldspaziergang verbunden, endlich mal...das Gesicht in die Sonne halten, die Geräusche der Natur genießen...das hat schon was.
Bin gespannt, ob wir hier vom angesagten Orkan viel mitbekommen werden, ich hoffe mal sehr, daß der Sturm nicht so heftig ausfällt in unseren Gebieten, da drück ich uns die Daumen...
Bis dann
L.G. mamschgerl

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Mo 28. Feb 2022, 15:31

Hallo mamschgerl!

Neulich habe ich mir tatsächlich zu Übungszwecken ein günstiges Steak (klein und flach) in meiner Alu-Pfanne gebraten. Auf Kochshow-DVDs von Jamie Oliver und insbesondere von Christian Henze habe ich ein paar Hinweise in die richtige Richtung bekommen. Das Steak darf zumindest nicht sofort aus der Pfanne auf den Teller. Es braucht Zeit bis der Saft, der beim Braten nach innen gelaufen ist, sich wieder nach außen hin verteilt. Christian Henze (der kann ja auch nichts dafür, wer so alles nach Kempten zieht...). Dabei darf das Steak natürlich nicht kalt werden. Christian Henze empfiehlt, es noch einige Zeit bei 80 ° C im Ofen zu lassen. Er nennt es Nachgaren, aber nachdem ich es ausprobiert habe, denke ich, dass es nichts mit Nachgaren zu tun hat (also um das Steak von rare auf medium zu bekommen), sondern einfach damit, dass es nicht kalt werden soll beim Ausruhen. Jamie Oliver empfiehlt, das Steak nach dem Braten bei Zimmertemperatur "ruhen" zu lassen und einfach nur Alufolie drüberzupacken. Na ja, das schützt eher vorm Austrocknen als vorm Abkühlen würde ich im Vorhinein behaupten. Eine Kombination aus beidem, also mit einem Deckel oder Alufolie in den warmen Ofen, müsste doch das Optimum sein. Und was das Braten angeht. Ich weiß nicht mehr, ob das der Henze das selber so erklärt hat oder anders, aber ich denke, um das Steak schon in der Pfanne von rare auf medium zu bekommen, müsste man doch einfach den Herd von starker Hitze auf mittlere Hitze runterschalten und das Bratfett so reichlich halten, dass es das Steak bis auf mittlerer Höhe umgibt.


Um mal ein bisschen Biklung oder auch Einbildung hier mit hineinzupacken. Adolf Eichinger faselte bei seinem Prozess etwas davon, dass er sich vorkommen würde, als würde er wie ein Rumpsteak gegrillt werden (kann man sich in dem Biopic über Hannah Ahrendt so angucken, dem in dem Barbara Sukowa Hannah Ahrendt spielt, Hannah Ahrendt hatte sich in der Nachkriegszeit mal einen rhetorischen faux-pas geleistet und sich damit nicht etwa bei Christen oder whatever unbeliebt gemacht, sondern war als Jüdin bei vielen Juden angeeckt, ansonsten haben sich wohl viele (unabhängig vom religiösen oder politischen background) an ihrer Intelligenz gestört und somit nicht einfach nur an ihrem forschen oder auch arrogant genannten Auftreten. Aber ehrlich, ich habe ein Buch aus dem Junus-Verlag über Hannah Ahrendt, das ist noch viel interessanter als dieser Film, der in erster Linie vom Eichmann-Prozess handelt, für den Hannah Ahrendt es sich erbeten hatte, im Publikum sitzen zu dürfen, um anschließend) in einer amerikanischen Zeitung darüber berichten zu dürfen. Daher auch ihr Zitat von der "Banalität des Bösen", Ahrendt stellt zu ihrer Verblüffung fest, wie viel "Normalität" in Eichmann steckt.

Und bei Jamie Oliver kann man übrigens lernen, aus welchem Teil das Rumpsteak kommt. Er erklärt das (zumindest als er jünger und spontaner war) auf sehr witzige Weise. Es kann einen aber genauso gut davon abschrecken, Rumpsteak zu essen. Wenn man was vom Hinterteil isst, denkt man da nicht unwillkürlicherweise an Kot???
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
Beiträge: 1178
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Fr 4. Mär 2022, 16:27

Hallo Laura,
ich musste richtig grinsen...Stück vom Hinterteil assoziiert mit Kot :lol:
Das ist mir bisher noch nicht passiert, aber jetzt werde ich wohl immer daran denken müssen, vielen Dank auch...
Das mit der Alufolie ist ein beliebter Trick, den wende ich auch beim im ganzen gegarten Schweinefilet an, klappt super, wohingegen ich das mit dem Backofen nicht so toll finde, da wird es eher trocken...
Insgesamt muß man halt alle Garzeiten im Auge behalten hinsichtlich der Beilagen, aber das ist bei mir ohnehin, weil ich meistens für mich alleine koche, einfach...da gibt´s eh in der Regel Salat, manchmal Gemüse und das ist relativ einfach zu händeln...
Im Moment teste ich wieder einmal ganz genau aus, welches Essen mich müde und welches mich eher positiv beeinflusst. Dabei musste ich feststellen, nachdem ich meinem Heißhunger nachgegeben habe, daß mich Baguette oder eben Weißbrot absolut runterzieht, ich schlafe im Sitzen ein...auch habe ich mir mal wieder Scheibenkäse gegönnt, was genauso üble Nachwirkungen hervorruft. Am besten fand ich jedoch, daß eine heiße Schokolade mit echtem Kakao und Erythrit ( Zuckererssatz ohne Kalorien ) super als Betthupferl funktioniert: ich schlafe doch tatsächlich bis zu 3 Stunden am Stück :mrgreen:
Auf jeden Fall muß ich also wieder auf Weißmehl und Kohlenhydrate insgesamt sowie Süßigkeiten verzichten. Ich fühl mich dann einfach fitter, nicht zuletzt vermindert das „gesunde“ Essen auch viel besser die Heißhungerattacken.
Das liest sich alles so, als ob ich das wahnsinnig wichtig nehmen würde, aber dem ist nicht so...ich versuche nur, all das zur Routine werden zu lassen, damit ich nicht mehr darüber nachdenken muß und es zur Normalität wird, eben keine Süßigkeiten und für mich nachteiliges Essen in mich reinzustopfen...
Es ist mühsam, die Umstellung in den Griff zu bekommen, wenn Essen - gerade für die Psyche - einen anderen Stellenwert hatte, als lediglich den Körper zu ernähren...das dauert lange, es ist fast wie ein Entzug.
Wenigstens gebe ich kleinen Rückfällen nicht mehr die Chance, mich denken zu lassen, daß eh alles egal wäre und ich jetzt auch wieder weiterfressen könnte...das ist für mich schon ein Riesenfortschritt.
Was ich noch nicht geschafft habe: mir endlich mal Rezepte rauszusuchen mit Gemüse, Kräutern etc, dabei mag ich sowas total gerne; meine Kocherei ist da eher simpel gehalten, da Gemüse nicht über den Stellenwert der Beilage hinauskommt und als Eigengericht ( mal mit Fleisch als Beilage :mrgreen: ) mir noch keine Begeisterung entlocken konnte...also zum Selberkochen, meine ich...
Ach ja, und wieder dreht sich alles ums Essen :roll:
Jetzt werde ich mal Geschirr spülen und staubsaugen, letzteres hab ich etwas vernachlässigt und die Katzen haaren wieder wie jedes Frühjahr, dementsprechend fliegen hier besagte Haare überall herum, echt lästig.
Und danach steige ich auf meinen Crosstrainer und schau mir dabei auf TLC „Mein Leben mit 300 kg“ an, das motiviert mich ungemein, wenn ich nach 5 Minuten eigentlich schon wieder aufhören will...
Bis dann...

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Mo 7. Mär 2022, 16:05

Moin mamschgerl!

Ja, eigentlich hätte ich diese Info, woher das Rumpsteak kommt, auch einfach weglassen können, um nicht noch mehr Leuten den Appetit zu verderben. Jamie Oliver hat es bei mir auf jeden Fall geschafft, erst keinen Appetit (mehr) auf Rumpsteak zu entwickeln. So viel zum Thema "unnützes Wissen", ich hoffe auf Gnade dafür, dass ich diese Info hier weitergegeben habe. Aber da ich hier schon auf ältere Kochshows mit bekannten Fernsehköchen zu sprechen gekommen bin: Sie stellen für mich oftmals eine perfekte Unterhaltung dar. Besonders dann, wenn wenn man noch schöne Urlaubsorte zu sehen bekommt oder auch - wie in den älteren DVDs von Jamie Oliver - Ecken in London, die sozusagen stinknormal aussehen, also weder prächtig noch völligst verslumt. Aber auf Infos wie oben muss man sich halt auch "gefasst" machen.

Was Deine Aktivitäten und Deine Verzichtsleistungen bezüglich Deiner Gesundheit und Deiner Figur angeht: Du bleibst immerhin am Ball und wirfst nicht gleich alles hin, nur weil hin und wieder ein ernährungsbezogener "Freiheitsdrang" in Dir sein Recht verlangt.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
Beiträge: 1178
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Do 10. Mär 2022, 19:31

Hallo Laura,
weißt du, ich finde deine Umschreibung für Fressattacken richtig gut :lol:
Man muß nur alles aus der richtigen Perspektive betrachten, schon verliert es den Beigeschmack einer mittleren Katastrophe...danke dafür, daß du mir schon wieder ein Schmunzeln gezaubert hast.
Aber trotz allem...die Lust auf Fleisch vergeht mir nicht, obwohl ich alles Negative darüber gelesen und gesehen habe, so daß mir schon allein beim Gedanken daran schlecht werden müsste...aber diese Diskussion führt leider zu nichts; würden bei mir Argumente der Vernunft zünden, wäre ich auch schon längst Nichtraucherin...auch, wenn dieser Vergleich a bisserl hinkt...
Derzeit machen mir andere Dinge Sorgen, das Weltgeschehen läuft immer mehr aus dem Ruder und beginnt im Kleinen, sich bemerkbar zu machen, wobei ich mir wieder denke, mit welch Luxusproblemchen ich mich auseinandersetze wie z.B. daß ich mich dick einpacke, um noch mehr Heizungskosten zu sparen oder daß ich mir keine unnötigen Touren mit dem Roller erlauben kann, weil ich die Spritkosten nicht mal eben so schultern kann, das Blöde aber dabei ist, daß er gefahren werden muß, weil sich ansonsten bald die Batterie verabschiedet und das Teil total einrostet...die Kosten für Lebensmittel und andere Haushaltsartikel sind gestiegen und irgendwie komme ich nicht mehr wirklich durch den Monat...andererseits will ich mich nicht noch weiter runterziehen lassen, da ich genug mit meiner Trauer zu kämpfen habe...
Ach ja, mein letzter ernährungsbezogener Freiheitsdrang forderte sein Recht auf einen Nußzopf, 3 Tafeln Schokolade, Leberkäse auf Semmel und drei Äpfel ( Vitamine sind schließlich wichtig und was gingˋs mir danach dreckig! ), nur, um mal so einen Eindruck zu geben, was da so abgeht...an dem Tag habe ich dann aber auch 2 Stunden trainiert :mrgreen:
Es bringt mich aber tatsächlich nicht mehr wie früher dazu, alles wieder hinzuschmeißen und so esse ich auch danach wieder völlig normal.
Popcorn ist lecker, aber gehört leider auch zu den Sachen, die ich mir eigentlich verkneifen will...da bin ich übrigens wieder froh drum, daß ich privat außer zu meiner Freundin jeden Samstag zum Kaffeetratsch und meinem Bruder nebst Frau alle paar Monate keine weiteren Kontakte habe, die sich bei mir einfinden könnten und mich dann in die Rolle der Gastgeberin „nötigen“ würden, denn ich würde natürlich nur Köstlichkeiten kredenzen und mich fleißig selbst bedienen :mrgreen:
So, das warˋs mal wieder, jetzt ziehe ich mich zurück und leg mich ab, ich bin seit 02:00 Uhr heute früh schon wach und so langsam fange ich vor Müdigkeit schon zu schielen an. :shock:

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4566
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon Laura » Do 17. Mär 2022, 15:04

Hallo mamschgerl!

Wie meinst Du das, dass Du über Fleischkonsum schon so gut informiert bist, dass es Dir eigentlich schlecht werden müsste? Meinst Du damit das Tierwohl oder die gesundheitlichen Risiken für den Menschen (bei übermäßigem Fleischkonsum) oder beides? Ich habe zwei Leute kennen gelernt, die vom Arzt die Verordnung bekommen haben, ganz wenig bis gar kein Fleisch zu essen. Ich weiß aber nicht, aufgrund welcher (latenten) Krankheit, vielleicht wegen der Gicht. Eins habe ich gelernt, wenn es darum geht, bei einer Hauptmahlzeit aufs Fleisch zu verzichten: Die pflanzliche Nahrung muss einfach nur gut gewürzt werden oder mit einer gut gewürzten Soße übergossen werden, dann vermisst man das Fleisch kaum noch. Was den Sättigungsfaktor angeht, so ergibt der sich ja gerade über die stärkehaltigen Lebensmittel, die Du allerdings nicht gerne isst. Hast Du es schon mal mit Kichererbsen oder Kidneybohnen probiert? Das sind wirklich leckere Hülsenfrüchte und sie sind noch leckerer, wenn man nicht die aus der Dose nimmt, sondern die getrockneten, die man über Nacht einweichen muss und dann sehr lange kochen muss bis sie gar werden. Und last but not least gibt es unter den Fleischersatzprodukten für Vegetarier und Veganer auch ein paar Sachen, die gar nicht mal so fade schmecken und die sich auch zwischen den Zähnen zu 90 % wie Fleisch anfühlen. Davon kommt für mich auch öfter was von der Tafel. Das ist nicht einfach nur Tofu, sondern so geschickt verarbeitet, dass man es fast mit Fleisch verwechseln könnte.

Neulich habe ich es geschafft, meine Haare wieder zu entwirren. Sie hatten am Haaransatz schon reichlich Knötchen gebildet und ich wusste, dass ich dem schon bald würde entgegentreten müssen, um sie mir nicht zuguterletzt auf gut Glück abschneiden zu müssen. Jetzt laufe ich wieder mit ordentlich gekämmten Haaren herum, allerdings muss ich mich jetzt noch dazu aufraffen, sie mir wieder um ein paar Zentimeter zu kürzen, so auch den Pony.

Bei mir gibt es mal wieder Berge von Abwasch, aber immerhin kümmere ich mich wieder ums Wäschewaschen und um meinen Balkon wieder benutzbar zu machen, dafür habe ich auch schon einiges getan. Ich muss da fürs erste eigentlich nur noch den Boden schrubben, zu diesem Zweck aber einiges nach innen schaffen, um freie Schrubbfläche zu haben. Aber davor davor muss ich erstmal drinnen wieder Platz schaffen...ach ja, so hat doch alles seine weitreichenden Konsequenzen.

Mit dem schönen sonnigen Wetter scheint es wieder vorbei zu sein, jedenfalls ist es bei uns jetzt öfter grau und regnerisch als sonstwas. Dabei hatte ich es letztes Wochenende so genossen, mich auf dem Balkon herumzulümmeln und immer wieder meine gelben Narzissen und bunten Primeln betrachten zu können. Auch kann ich dieses Jahr CDs auf dem Balkon abspielen, weil ich Ende letzten Jahres einen kleinen, aber feinen tragbaren CD-Spieler bei Aldi erstanden habe, für nur 20 Mäuse, sogar von einer Marke.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
Beiträge: 1178
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Mi 23. Mär 2022, 12:39

Hallo Laura,
ich meinte eher das Tierwohl betreffend...ob und wie Fleischkonsum dem Menschen schaden sollte, wüsste ich nicht zu beantworten, das kann ja noch nicht einmal die Wissenschaft wirklich...und bei all den Ernährungsratschlägen, die es schon gegeben hat und weiterhin geben wird, ist eines immer ganz klar: jeder Mensch reagiert anders auf dieselbe Nahrung.
So ist es bei mir leider so, daß ich auf Gemüse wie Rosenkohl, Brokkoli und noch vieles mehr mit Durchfall reagiere, was mich wirklich ärgert, weil ich Gemüse eigentlich gerne esse.
Auf Kohlenhydrate und Zucker reagiert mein Körper mittlerweile ebenfalls heftiger, entweder mit Verstopfung und/oder totaler Erschöpfung.
Am besten vertrage ich eben Fleisch und Salat, letzteres darf gerne mit Feta, Paprika, Pilzen und auch rohen Zwiebeln zubereitet werden, gerne auch Weißkraut, Möhren und anderer Rohkost, was ich schon seltsam finde, denn da ist einiges dabei, das eher Durchfall fördernd ist...aber genau das meinte ich ja auch damit, was ein jeder verträgt oder nicht.
Es scheint so, als habe sich mein Körper so langsam darauf eingestellt, daß es keine Gallenblase mehr gibt und sich inzwischen entsprechend eingerichtet; alles, was die Leber nicht verträgt, will auch mein Darm nicht...eigentlich sollte ich froh darüber sein, weil genau das übrig geblieben ist, was ich ohnehin am liebsten esse und das macht es mir auch leichter, diese Ernährung beizubehalten und seltener schwach zu werden, die Nachwirkungen des unverträglichen Essens wiegen mittlerweile mehr als der Heißhunger an sich :mrgreen:

Das Wetter passt aber doch jetzt wieder, Sonne satt!
Am Samstag rollere ich zu meiner Freundin und werde auch mal wieder einen Balkon genießen können...ich hoffe, mein Tank gibt das noch her...ich hatte mir nämlich zu notieren vergessen, daß Mitte März die Rundfunkgebühr abgebucht wird und so fehlt mir das ursprünglich eingeplante Geld bis Monatsende...und davor hatte ich einen vollen Tank, der aber durch das für Motor und Getriebe notwendige Fahren einigermaßen beansprucht wurde...naja, hin komme ich auf alle Fälle und zur Not kann ich mir einen Fünfer leihen oder besser einen Zehner, eine Tankfüllung kostet ja jetzt das Doppelte :mad:
Auch bin ich froh über die im Juli anstehende Rentenerhöhung, so daß wenigstens die Inflationsrate und diese Teuerungen einigermaßen abgefedert werden und ich nicht wieder nach zwei Wochen gezwungen bin, beim Lieferdienst auf Rechnung zu bestellen, die ich erst nach zwei Wochen ( also zum 1sten ) begleichen kann.
Es wäre ja auch zu schön gewesen, mal eine Zeitlang tatsächlich mit dem auszukommen, was mir im Monat für Lebenshaltungskosten übrig bleibt...
Hier in der Straße bewegt sich seit ca 1 1/2 Wochen kein Auto mehr, da hat sich jeder seinen Platz zum Parken gesucht, niemand fährt weg, jeder lässt sein Auto stehen...ich sehe derzeit nur SUVs, Porsche und andere große, teure Autos mit Leuten, die in das griechische Restaurant zum Essen wollen, hier rumfahren und verzweifelt nach einem Stellplatz suchen :lol: , tja, da kann man sich zwar das Autofahren leisten, aber wer hat behauptet, daß es auch immer Spaß macht?

Ich muß mich jetzt aufrappeln, ein neues Fliegennetz anzubringen, was an sich kein großer Aufwand wäre, aber dafür muß ich erst das Katzennetz runternehmen, das mit gefühlt 1000 Reißzwecken am Holzrahmen befestigt ist, denn das Fliegennetz muß nach außen, damit die Katzen es nicht beim ersten Hochspringen nach Insekten gleich wieder zerfetzen...diese alten Kastenfenster lassen keine andere Möglichkeit zum Anbringen zu, so schön sie auch sind...

mamschgerl
Beiträge: 1178
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Kochen, Putzen, Haarewaschen und andere Hobbies

Beitragvon mamschgerl » Mi 23. Mär 2022, 19:56

...das, was ich jetzt schreibe, gehört zwar nicht in diese Rubrik, aber irgendwie muß ich das jetzt loswerden: gerade habe ich gelesen, daß eine weiße Musikerin aufgrund ihrer Dreadlocks ausgeladen wurde, da es sich hierbei um eine kulturelle Aneignung handele und das mit dem Thema bei der Veranstaltung von Friday for Future nicht vereinbar sei...
Ganz ehrlich, ich hab so die Schnauze voll von all dem unnützen Gequatsche und Rumgeeiere und daß wirklich alles und jedes dermaßen aufgeputscht wird, daß einem schon schlecht davon wird.
Handelt es sich auch um kulturelle Aneignung, wenn eine schwarze Frau ihre Haare geglättet und blond gefärbt trägt oder wenn sich eine Asiatin die Augenlider operieren lässt, damit die Augen selbst größer und westlicher wirken? Wie schaut es aus mit der Religion? Kann ich einfach so konvertieren und mich mit den Inhalten einer anderen Kultur und Religion befassen, obwohl ich überhaupt nichts mit dem Ursprung und dem Land zu tun hatte, in dem sie entstand? Darf ein weißer Musiker, der aus Hintertupfingen stammt, jetzt keinen Blues mehr spielen?
Statt fröhlich multikulturell und universell zu agieren, grenzt man hier die Unterschiede noch stärker ein und verbietet jedem, so auszusehen oder zu sein, wie er will und erst recht jede Annäherung.
So geht der Schuss nach hinten los, anfangs vielleicht mal gut gemeint, aber völlig falsch umgesetzt, das ist meine Meinung über diesen ganzen Mist...
Abgesehen davon dürfte dann auch das Gendern hinfällig sein, denn dann verbietet es sich von selbst, sich weibliche Attitüden anzueignen, wenn man ein Mann ist oder andersrum oder überhaupt, denn da handelt es sich auch um Aneignung einer anderen Kultur, oder?
Und gäbe es nicht spezielle Shampoos und Spülungen, würden meine Schwester und ich heute noch mit einer nicht zu bändigenden Naturkrause rumlaufen und müssten uns wohl irgendwann vor diesen Leuten fürchten, da die uns aufgrund unserer Haare kulturelle Aneignung unterstellen könnten...schließlich sahen wir aus wie die Freiheitskämpferin Angela Davis ( weswegen meine Schwester heute noch Angela genannt wird :lol: )
Aber was rege ich mich eigentlich auf, wenn es kein Ventil mehr gibt, um seinen Frust und seine Angst, dann und wann auch seinen Hass irgendwie loszuwerden, dann muß man halt auf solche Schwachsinnigkeiten zurückgreifen, um sich unter dem Deckmantel der Rechtschaffenheit ordentlich aufplustern zu können...wie wäre es stattdessen mal mit einer Urschreitherapie oder einem Boxsack? Soll helfen, hab ich mir sagen lassen :mrgreen:


Zurück zu „Sonstiges“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste