Ist Borderline heilbar?

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Aurelia
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Ist Borderline heilbar?

Beitragvon Aurelia » Fr 1. Mai 2009, 22:49

Hallo Ihr Lieben,

mich beschäftigt folgende Frage:


Ist die Persöhnlichkeiststörung Borderline heilbar?

Wenn ja, wodurch? Welche Faktoren ausser Therapie bgünstigen einen positiven Verlauf von der Persönlichkeitstörung Borderline? :?: :?:

Falls nein, werden im Laufe der Jahre, die Symptome von Borderline weniger?

Aurelia
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Corvina
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Beitragvon Corvina » Sa 2. Mai 2009, 01:11

Liebe Aurelia,

ich persönlich denke, dass psychische Krankheiten generell heilbar sind, so auch Borderline.

Die Heilung begünstigen würde meiner Meinung nach ein ganzheitlicher Therapieansatz, nur Pharmazeutika und Psychotherapie sind in meinen Augen oft nicht ausreichend (oder viel zu langsam).

Liebe Grüße
Corvina
Mal ist man das Denkmal, mal die Taube.

Aurelia
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Beitragvon Aurelia » Sa 2. Mai 2009, 14:52

Corvina hat geschrieben:Liebe Aurelia,

ich persönlich denke, dass psychische Krankheiten generell heilbar sind, so auch Borderline.

Die Heilung begünstigen würde meiner Meinung nach ein ganzheitlicher Therapieansatz, nur Pharmazeutika und Psychotherapie sind in meinen Augen oft nicht ausreichend (oder viel zu langsam).

Liebe Grüße
Corvina
Liebe Corvina,

was genau verstehst du unter einem ganzheitlichen Therapieansatz?

Aurelia
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Jenny Doe
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Neue Therapie bei Borderline-Störung

Beitragvon Jenny Doe » Sa 2. Mai 2009, 19:57

Neue Therapie bei Borderline-Störung
Brigitte Nussbaum, Presse- und Informationsstelle
Westfaelische Wilhelms-Universität Münster
19.04.2009
http://idw-online.de/pages/de/news310600
(...)
104 Frauen mit einer Borderline-Störung erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder diese Therapieform oder eine konventionelle Behandlung bei niedergelassenen Psychotherapeuten. Ergebnis: Nach einem Jahr in Behandlung ging es den Patienten, die die Übertragungs-fokussierte Psychotherapie erhalten hatten, deutlich besser. In dieser Gruppe gab es weniger Therapieabbrüche, weniger Suizidversuche und weniger Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken. Außerdem entsprachen diese Probandinnen zu einem größeren Anteil nicht mehr den diagnostischen Kriterien der Borderline-Störung und kamen im sozialen Leben besser zurecht.
(...)
Forum für induzierte falsche Erinnerungen, Falschanschuldigungen und Fehldiagnose DIS http://www.induzierte-erinnerungen.de

Corvina
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Beitragvon Corvina » So 3. Mai 2009, 01:41

Liebe Aurelia,

zu Deiner Frage möchte ich antworten.

Um den Körper kümmert sich der Mediziner, um die Gedanken und das Verhalten der Psychologe - doch niemand kümmert sich um die Seele. In vielen tradionellen Kulturen gibt dafür Heiler, wie z. B. Schamanen.
Sandra Ingerman (Amerikanerin) und Carlo Zumstein (Schweizer), beides gestandene Psychotherapeuten, sind wunderbare Beispiele dafür, wie psychisch kranke Menschen durch die Heilung der Seele wieder ganz werden (sie nutzen die schamanische Technik der Seelenteilrückholung).
Bachblütentherapeuten und auch Homöopathen arbeiten ebenfalls auf der Seelenebene (es ist, grade von der Homöopathie, relativ unbekannt, dass beide sich nicht am Körper orientieren, sondern dass eine Blüte/ Pflanze gewählt wird, die den negativen Seelenzustand ausgleicht).
Akkpunktur heilt ebenfalls über die Seele, über die Meridiane (Energieknotenpunkte).
Yoga ist Chakrenarbeit, die durch den Ausgleich der Chakren und Lösung von Energieblockaden die Heilung der Seele fördert. Meditation ebenfalls.
Es gibt sicherlich noch einige Ansätze mehr; weniger in unserer westlichen Kultur als in mehr tradionelleren Gesellschaften.

Kann man als Eso-Spinnerei abtun - ich habe dafür aber schon zu viele Heilungen erlebt, als dass ich die Arbeit an der kranken Seele als überflüssigen Ansatz ignorieren könnte.

Liebe Grüße
Corvina
Mal ist man das Denkmal, mal die Taube.

Janne
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Ist eine Persönlichkeitsstörung wie Borderline heilbar?

Beitragvon Janne » Sa 3. Okt 2009, 23:20

Hallo Arelia,
ich bin nicht oft im Forum, aber Deine Frage beschäftigt mich auch. Mein Therapeut sagte mir mal, abhängig von einer Heilung sind bestimmte Faktoren nötig. Z.B. wann ist die Traumatisierung aufgetreten, also wie alt war der Betroffene, war es eine vertraute oder fremnde Person, die gewalttätig wurde? Kleine Kinder, die durch Trennungen, Gewalt oder Missbrauch traumatisiert werden, entwickeln fast immer eine Borderlinestörung. Je nach dem, wie lange und wie schwer die angstauslösenden Faktoren waren. Bei mir wurde diese Persönlichkeitsstörung erst 20 Jahren nach den mir angetanenen Missbrauch- und Gewalterfahrungen erkannt. Die Erinnerungen daran kamen plötzlich 1997 zurück und quälten mich. Deshalb werde ich auch seit mehr als zehn Jahren ambulant und stationär therapiert. Obwohl es mir mit der Zeit viel besser geht, sind einige festsitzende Merkmale der Störung immer noch präsent. Zum Beispiel habe ich mir in der Kindheit eine Fantasiefigur geschaffen, die meine Schmerzen ertragen musste. Diese Figur ist noch da, irgendwie brauche ich sie immer noch, wenn es mir schlecht geht. Oder ich suche immer nach lieben Menschen, die mir etwas Mutterersatz geben sollen. Irgendwie verständlich bei meiner Geschichte. Doch als Erwachsene sollte man damit aufhören. In der Therapie lerne ich mich vor Reizüberflutungen zu schützen, bzw., meine Grenzen rechtzeitig zu erkennen. Nur dadurch bekomme ich die Depressionen oder Ängste in den Griff und brauche keine Fantasiefiguren mehr. Auch der Drang, mich selbst zu verletzen, ist weniger geworden, seitdem ich weiß, wie das mit der Kindheit und der psyche zusammenhängt. Borderline ist ein Spaltungsmechanismus, der wichtig ist um eine lebensbedrohliche Situationen zu überstehen. Ich habe auch als Erwachsene noch lange so reagiert wie ein kleines Kind. Nicht mir passiert etwas Schlimmes, sondern meiner Fantasieperson und hat oft hat mir diese Fantasie davor bewahrt, wieder verletzt zu werden. Eigentlich könnte man denken, es ist ja eine gute Sache, wenn ich mich wegbeamen kann sobald es kritisch wird. Warum soll ich nicht träumen auf einer Sommerwiese zu sein, wenn ich einige Situationen nicht ertrage? Mein Therapeut sagte dazu, so schlimm ist es nicht, ab und zu als Erwachsene zu träumen. Das läuft ja irgendwie auch unbewusst ab. Aber es sollte nicht das ganze Leben bestimmen, man möchte ja schließlich nicht immer in der Opferrolle bleiben, sondern als erwachsener, selbsbewusster Mensch gelten. Und auf andere wirkt das ja auch irgendiwe komisch, wenn ich immer nur in meiner Fantasiewelt lebe. Alos, ich denke, eine Persönlichkeitsstörung lässt sich gut behandeln. Aber sie wird nie richtig weggehen.

Gruß, Jana :)

SuMu
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Beitragvon SuMu » Mo 5. Okt 2009, 13:44

huhu zusammen

ich glaube nicht das persönlichkeitstörungen heilbar sind, aber durchaus schwächer werden können, vielleicht zeitweise fast ganz verschwinden können.
viele Grüße
SuMu / http://psychomuell.de - http://blogzicke.de - http://su-mu.de/

unsicher
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Beitragvon unsicher » Di 6. Okt 2009, 23:19

fdas klingt vielleicht etwas utopisch aber für Persönlichkst. kann es hilfreich sein, wenn die sozialen Aspekte bestehen - Feste Beschäftigung und Arbeit, feste Partnerschaft,
durch meine nstörungen bin ich seit 6 jahren Arbeitslos, ich hab vor kurzem ein 3 Monatiges Praktikum beendet, das hat mr viel gebracht, ich hab unter anderem die narzisstische pst, durch die arbeit hab ich die wahren Werte kennengelernt ( talentiertes Arbeit usw. ) als perfekt sein, exclusive Kleidung, im Mittelpunkt stehen

Happy
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Beitragvon Happy » Mi 23. Dez 2009, 20:42

Hi ihr!

Ich war mal in diesem Forum vor kurzer Zeit aktiv. Aber ich komm' hier mit den Leuten nicht so gut aus. Manche sind mir zu doof.

Nun hab' ich im Internet was gegooglet und landete hier in diesem Thread.

Ich wollte nur denjenigen sagen, die BL haben, dass das grundsätzlich sehr wohl heilbar ist. Es hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Manche werden ganz gesund werden können, andere vielleicht nicht ganz.

Es hängt alles an der richtigen Therapie und am Therapeuten. Es gibt Profis, die super helfen können, weil sie die Ursache, die Traumatisierungen (sobald sie einen genug stabilisiert haben) aufarbeiten.

Man kann ganz gesund werden und glücklich und ohne Probleme leben. Bei BL geht viel mehr, als nur damit leben lernen.

Das Schwierige ist, diese guten Therapeuten zu finden und dort reinzukommen.

Ich würde mich nicht damit abfinden, nur zu lernen, mit der Erkrankung zu leben. Das ist viel zu wenig und viel zu schlechte Lebensqualiät.

Traumaadaptiere Verhaltenstherapie (oft mit EMDR) und andere traumaadaptierte Therapieverfahren (auch mit und ohne zusätzlich EMDR) können wahre Wunder wirken.

Bei den meisten ist BL ja traumabedingt. Dh, da hilft primär Traumatherapie. Es heißt immer BL-Therapie. Das ist schon ein sehr blöder Begriff, der eigentlich den Blick auf das, was wirklich hilft, verstellt. Traumatisierungen verändern die Arbeitsweise im Gehirn, dadurch entseht Dauerstress und die BL-Symptomatik kommt da her. Wenn die Traumatisierung erfolgreich behandelt wird, ist BL in vielen Fällen weg.

Ich wünsche Euch alles Gute!

Happy

PS BL ist überhaupt nicht die Horror-Diagnose, aber erst in den letzten 5-10 Jahren ist die Forschung wirklich dran gegangen. BL und auch BL-Patienten sind viel besser als ihr mieser Ruf. Der stammt aus alten Zeiten, wo selbst die Profis null Ahnung von BL hatten und sich was ausgedacht haben, woher es kommt und was es ist.

Und Psychiater behandeln die organische Seite von psychischen Erkrankungen, da kommt mittlerweile auch mehr Psychotherapie zum Einsatz. Therapeuten sind für die Gedanken, Gefühle und Verhalten zuständig; sie sollen sich um die Psyche kümmern. Leider gibt's halt ganz, ganz viele schlechte Therapeuten, Kurpfuscher halt.
So dumm und krumm, wie das Leben manchmal läuft, kann man vorher gar nicht denken.

Angel1978
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Re: Ist Borderline heilbar?

Beitragvon Angel1978 » So 21. Aug 2011, 09:36

ich bin auch Borderlinerin , aber ich denke nicht,dass Borderline heilbar ist ...
denke man lernt durch die Therapie eher besser damit umzugehen... zumindest ist das meine Erfahrung bis jetzt :wink:

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fluuu
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Re: Ist Borderline heilbar?

Beitragvon fluuu » Mo 22. Aug 2011, 22:24

Genau, eine psychische Störung die einer seelischen Behinderung sehr ähnlich oder gar identisch ist
lässt sich durch Umgang im Alltag per Annahme sehr gut leben.
Dann ist die Frage der Heilung zweitrangig und wenn man sie nicht mehr stellt besteht die
Unterscheidung zwischen Krankheit und Gesundheit kaum.
Es wird die Persönlichkeit gelebt die sich entwickelt hat mit allem Für und Wieder, so auch bei
einer Borderline-Störung.
An sich arbeiten und Reflektieren tut jeder Mensch der sich entwickeln möchte und dann ist es möglich
eine Lebensqualität zu erlangen unabhängig von den Voraussetzungen.
Ob das dann als geheilt zu bezeichnen ist bleibt offen und liegt im Auge des Betrachters.
gruß fluuu

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cortex
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Re: Ist Borderline heilbar?

Beitragvon cortex » So 10. Aug 2014, 23:20

Borderline, "Grenzlinie", beschreibt Zustände und Verhalten zwischen Neurose und Psychose. Man spricht heute eher von einem Borderline-Temperament. Damit gehen per DSM-Definition, Angst vor Verlassenwerden einher, intensive, instabile und wechselnde Beziehungen und hohe Emotionalität und Impulsivität.

Am häufigsten sind Frauen betroffen, mit einer Quote von 7 zu 1. Man geht davon aus, dass es eine genetisch Vulnerabilität, Verletzlichkeit, gibt, die bei ungünstigen Umweltfaktoren, zu einer Borderline-Störung führen kann, was sich unter anderem an der Neurotransmitter-Aktivität zeigt. Laut Statistik sind 75% der Betroffenen in der Kindheit sexuell missbraucht worden.

Mit dem Alter dürfte die Störung besser werden aber merklich erst ab dem mittleren oder gar ab dem spätem Erwachsenenalter. Die Diagnose stellt man in der Regel erst ab dem frühen Erwachsenenalter.

Einen positiven Effekt hat die kognitive Verhaltenstherapie. Es gibt jedoch Leichteres zu therapieren. Therapeuten fallen die Wechsel zwischen Idealisierung und Entwertung nicht leicht, die emotionale Achterbahnfahrt und die Trennungen und die Wiederannäherungen tun ihr Übriges. Weitere positive Erfahrungen sollten mit der Gestalttherapie nach Fritz Perls erzielt werden. Medikamentös hilft vielleicht Lithium, das bei bipolaren Störungen eingesetzt wird und Antidepressive gegen die depressiven Zustände. Therapeuten sagen, dass man die Störung gut in den Griff kriegen kann aber da man auch von einem Borderline-Temperament spricht, in Kombination von Gen- und Umweltfaktoren, lässt sie sich nicht heilen.

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Re: Ist Borderline heilbar?

Beitragvon Dornröschen2013 » Fr 15. Aug 2014, 07:39

also aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass Borderline nicht heilbar ist. Es kann sich bessern, aber ganz verschwinden wird es wohl nie. Mir z.B hat DBT ganz gut geholfen. Diese Gruppentherapie wird oft an Unikliniken oder größeren psychiatrischen Kliniken angeboten. Sie dauert ca. 1 Jahr und man ist dort 1mal die Woche für 2 Stunden. Es ist so eine Art Skillstraining. Also wie gehe ich damit um, wenn.....
Das finde ich eine gute Sache, es hilft aber nur, wenn man auch bereit ist was zu verändern, wenn man mitarbeitet.
Man kann verschiedene Verhaltensweisen trainieren. Mir hat es wie gesagt ganz gut geholfen, auch wenn ich trotzdem nicht geheilt bin. Man kann nur lernen besser damit umzugehen, aber komplett heilbar denk ich nicht, da es tief in einem Menschen verankert ist.

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fluuu
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Re: Ist Borderline heilbar?

Beitragvon fluuu » Di 19. Aug 2014, 10:27

Es stellt sich weniger die Frage ob die Krankheit heilbar ist sondern ob der Mensch heilbar ist
denn die Krankheit ist abstrakt aber der individuelle Mensch mit dieser Krankheit ist ganz real.
So hängt es von der Persönlichkeit des jeweiligen Menschen ab ob er seine Krankheit ausheilt
oder ob er daran festhält und sie für die Bewältigung des Alltags braucht. Das hängt wie gesagt
weniger von der Krankheit ab als viel mehr von dem Menschen der sie hat.
Bei Borderline ist es in sofern besonders schwierig da sie direkt die Persönlichkeit verändert
und so ein inneres Abwägen gegen Krankheit und für Gesundheit kaum möglich ist oder eben
ganz besonders schwer ist und wahrscheinlich nur in Einzelfällen Erfolg hat.
Grundsätzlich gilt so lange man an das Leben glaubt, jede Krankheit ist heilbar egal was die Ärzte sagen
und wenn es eine Spontanheilung ist, auch so etwas gibt es.
gruß fluuu

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Re: Ist Borderline heilbar?

Beitragvon Kanalratte » Mo 6. Apr 2015, 12:32

Ein Psychiater sagte mal zu mir: Das ist wie wenn man einen Berg hinaufwandert und einen schweren und unbequemen Rucksack mit sich schleift. Aber man kann dafür sorgen, dass dieser Rucksack besser passt und nicht mehr so drückt. Und Borderline würde mit dem Alter abnehmen .... er kannte bis dahin niemanden 50jährigen, der sich derart selbst verletzt ... etc....
Also, bitte nicht den Mut verlieren - besser werden kann es auf jeden Fall :razz:


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