einmal psycho, immer psycho?

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Alanis 74
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einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Alanis 74 » Sa 10. Mai 2014, 20:30

Hallo alle zusammen,

bin seit 20 Jahren psychisch krank (schizoaffektive Störung/Psychose). Nach der ersten Krise mit 23 und einem längeren Klinikaufenthalt, habe ich mich wieder gesund und stark gefühlt und bin aus einer damaligen therapeutischen WG in eine eigene Wohnung gezogen und habe wieder zu arbeiten angefangen. Weil ich dachte, das wars damit und das ist jetzt vorbei und kommt nie wieder! Denkste! Schon nach einem halben Jahr in meiner eigenen Wohnung bin ich wieder schwerst depressiv geworden. Anschließend folgte ein einjähriger Klinikaufenthalt und anschließend eine therapeutische WG in der ich nun seitdem wohne. Die WG ist ganz ok. Nur: ich hasse immer wieder diese Phasen, wo ich stimmungsmäßig so labil und dünnhäutig bin, ich geh dann immer raus spazieren, dann regen mich die Leute alle auf, und ich beziehe viel auf mich. Heute bin ich wieder den ganzen Tag draussen rumgerannt um mich abzulenken. Mir geht meistens immer sehr viel im Kopf rum, obwohl ich viele Medikamente nehme.

Damit ich stabiler werde, habe ich vor drei Monaten eine ambulante Psychotherapie begonnen, die mir sehr gut tut!

Nur: alles oder viel in meinem Leben ist psycho! Ich bin psycho, meine Mitbewohner, ich arbeite in einer Behinderteneinrichtung, habe kaum normale Freunde.

Naja, andere Menschen haben auch ihre Probleme denke ich, aber ständig in dieser Psychomühle gefangen, manchmal bin ich es einfach nur leid! Könnt ihr das verstehen? Ich sehne mich nach einem "normalen" Leben (wenn es das gibt), so wie es jeder andere auch hat. Das fände ich super! Ich brauche keine großartigen Dinge, aber ich würde mir sehr etwas mehr Normalität in meinem Leben wünschen, weil mir das sehr gut tun würde. Und ich krieg es einfach nicht auf die Reihe.

Geht es jemanden hier ähnlich?

Danke für eure Antworten im voraus!

LG alanid

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fluuu
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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon fluuu » Mo 12. Mai 2014, 10:21

Hallo Alanis,

so wie Dir geht es vielen Menschen, sie sehnen sich und wünschen sich ein anderes Leben als sie haben.
Das geht durch alle Schichten und ist ein häufiger normaler menschlicher Umstand.
Bin mir sicher, dass Du in Deinem Rahmen mit Deinen Möglichkeiten Normalität leben kannst,
Du müsstes einfach nur akzeptieren was Du hast und wie Du bist.
In einer betreuten Wohngemeinschaft leben und einer WfB arbeiten ist für Menschen die seelische
Schwankungen haben und Unterstützung brauchen völlig normal, da gibt es kein Problem damit.
Ein Mensch der gerne rechnet und rational ist arbeitet in einer Bank und hat eine Frau die für ihn sorgt
und ich bin mir sicher, er sehnt sich und wünscht sich ein anderes Leben, so eins mit ausgelassener
kreativer und emotionaler Verrücktheit, geht aber nicht, er ist wie er ist.
Man kann natürlich etwas tun, ganz praktisch und real um dem Leben wie man es sich vorstellt
etwas näher zu kommen und lernen als psychisch Betroffener wie man sich verhält um stabil zu bleiben.
Da ist Vernunft, Sachverstand und Rationalität für emotional überschwängliche Menschen kein
schlechtes Übungsfeld um für die seelischen Störungen einen Ausgleich zu finden.
Das Wichtigste um Veränderung im positiven Sinn zu schaffen ist zunächst das zu akzeptieren
was man ist und was man hat, erst wenn man seine Störung annehmen kann, sie als selbstverständlich
erklärt und normal damit umgeht ohne auszurasten um Aufmerksamkeit zu erregen, kann man eine
normale Stabilität mit sich selbst erlangen und ist auf Betreuung weniger angewiesen.
Das ist ein Prozess der Jahre lang dauern kann aber es lohnt sich damit anzufangen.
Habe dafür fast 50 Jahre gebraucht und bin seit 15 Jahren stabil ohne klinische Betreuung,
das ist eine Arbeit in der Auseinandersetzung mit den eigenen seelischen Empfindungen und der Umwelt,
sie ist von vielen Rückschlägen gezeichnet aber es macht Sinn sich für die eigene Gesundheit einzusetzen.
So kann jeder Lebensabschnitt eine Normalität enthalten auch wenn Extreme vorkommen,
es liegt bei einem selbst damit positiv umzugehen.
Es gibt körperlich mehrfach behinderte Menschen die motivierende Vorträge halten wie man ein Leben
mit Behinderung glücklich auf die Reihe bekommt, es geht.
Wenn Du Motivationstraining behinderter Menschen bei youtube eingibst wirst Du fündig z.B.
Nick Vujicic ohne Arme und Beine mit stark christlichem Hintergrund, es ist verblüffend welche Energie er hat.
Sich gesunde Menschen aus dem Umfeld als Vorbild aussuchen und ihre Fähigkeiten anstreben ist erlaubt.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

Alanis 74
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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Alanis 74 » Di 13. Mai 2014, 23:01

Hallo Fluu,

vielen vielen lieben und herzlichen Dank für Deinen ausführlichen klasse positiven und sehr bereichernden Beitrag! Dankeschön.

Das ist richtig was Du schreibst!

Wahrscheinlich ist es wirklich ein lebenslanger Prozess. Nur manchmal habe ich einfach auch keine Lust mehr mich mit meiner Krankheit auseinander zu setzen und oft leide ich extrem unter dieser Dünnhäutigkeit und psychischen Anfälligkeit. Sensibilät kann auch lästig sein!

Naja, jeder Mensch hat so sein Päckchen zu tragen.

Liebe Grüsse von Alanis

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Remedias
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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Remedias » So 1. Jun 2014, 16:47

Hallo Alanis,

ich verstehe dich gut. Ich war nämlich auch jahrelang in der "Psychoszene", und finde durchaus, es gibt Verhaltensweisen und Gesprächssthemen, die die "Normalos" nicht verstehen. Es entwickelt sich eine Subkultur, die wie andere Subkulturen ziemlich abgeschlossen ist: Wohnheime; WGs, Behindertenwerkstätten, ambulante und stationäre Psychiatrie und Arbeitsprojekte, sogar Kaufladen, Disco, Sport.... etc, im Endeffekt muss man aus dieser Welt garnicht mehr rausgehen. Und der Zusammenhalt, das Verständnis und die Soloidarität sind auch richtig toll, so dass man das vielleicht auch gar nicht will.
Man wird unsicher, ob man in der "richtigen Welt" noch klar kommt.
Hast Du denn Kontakte mit anderen Leuten? Arbeitest du etwas? Hilfst du jemanden? Interessieren dich Gebiete wie Politik oder lernst du gerne etwas neues? Es gibt viele Möglichkeiten, langsam anzufangen.

liebe Grüße Remedias

Alanis 74
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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Alanis 74 » Mi 11. Jun 2014, 19:40

Hallo Remedias,

danke für Deine Antwort. Ich habe im Moment nur eine "normale" Freundin, die kenne ich schon seit über 20 Jahren und es ist eine gute stabile Freundschaft. Leider wohnt sie weiter weg, sodass wir uns nur ca. alle 4 - 8 Wochen sehen können.

Ich arbeite in einer Behinderteneinrichtung in der Verwaltung. Mache die übliche Büroarbeit, da bin ich schon seit 7 Jahren und das tut gut.

Aber ansonsten kenne ich halt ausser den Leuten in meiner WG und meiner Familie eigentlich niemanden so richtig. Und meine Familie ist schwierig und anstrengend.

Eine Zeit lang war ich in einer Laufgruppe für psychisch Kranke, ca. 2 Monate, aber da sind ja auch wieder die "Psychos" unter sich.

Manchmal mache ich Kurse an der Volkshochschule, wenn ich es mir leisten kann.

Ansonsten gehe ich gerne raus spazieren, wenn es mir gut geht.

Hast/kennst Du denn viele Leute ausserhalb der Psychoszene?

Viele Grüße Alanis

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Remedias
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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Remedias » Mi 11. Jun 2014, 19:49

Hallo Alanis,
Alanis 74 hat geschrieben:Hast/kennst Du denn viele Leute ausserhalb der Psychoszene?
ich bin verheiratet und habe ein Kind. Das heißt, ich komme schon mit arbeitskollegen meines Mannes oder Eltern von der Schule etc. zusammen. Aber zu engeren Freundschaften kommt es nicht.
Irgendwie gibt es eine "Spaltung" zwischen mir und den anderen; wenn sie sich so über ihren letzten Urlaub oder irgendwelche tollen Aktivitäten unterhalten, kann ich nicht mithalten.
Daher sind meine näheren Freundschaften alle psychisch erkrankt.

Das ist aber auch typisch für Leute, die eine Gruppe bilden, die Hartz-IV- Empfänger erzählen mir das Gleiche: Irgendwann kennst du nur noch Leute mit Hartz IV.

liebe Grüße Remedias

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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Alanis 74 » Mi 11. Jun 2014, 21:52

...mit "Spaltung" triffst Du es genau auf den Punkt Remedias! Man lernt jemanden aus dem "normalen Leben" kennen, als erstes oder zweites kommt gleich die frage "was arbeitest du"? Da muss man meistens schon mal passen, da man in den meisten Fällen so schätze ich keine Vollzeittätigkeit mehr machen kann, schon gar nicht auf dem 1. Arbeitsmarkt. Dann muss man erst mal und sagen "äh, ich bin schon in Rente oder beziehe Hartz IV".

Dann kommt meistens was machst Du so in Deiner Freizeit, hast Du Familie, wo gehst Du weg, machst Du Sport ect ect ect

Wahrscheinlich können es viele Menschen nicht nachvollziehen, wie das ist bei einer psychischen Erkrankung, mit dieser Antriebslosigkeit, dass man manchmal Tagelang einfach nichts machen kann, weil alles so anstrengend ist und selbst das Nichtstun ist auch anstrengend. Da kommen dann große Fragezeichen "was denn anstrengend ist"

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, es gibt ja auch tolerante Menschen, sind ja nicht alle gleich, wer suchet der findet ;-)

Darf ich Dich fragen Remedias, wie Du das schaffst mit der Kindererziehung, bekommst Du Hilfe/Unterstützung oder schaffst Du das alleine bzw. mit Deinem Mann zusammen?

Liebe Grüße von Alanis

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Remedias
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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Remedias » Mi 11. Jun 2014, 22:27

Hallo Alanis,
Alanis 74 hat geschrieben:Darf ich Dich fragen Remedias, wie Du das schaffst mit der Kindererziehung, bekommst Du Hilfe/Unterstützung oder schaffst Du das alleine bzw. mit Deinem Mann zusammen?
mein Mann hat mir immer viel beigestanden. Andere Hilfe bekam ich nicht. Mittlerweile ist das Kind aber auch schon erwachsen und macht Abi. Ich wurde krank, da war es schon 10.
Eigentlich hat mir Hilfe vom Jugendamt Angst gemacht. Ich kenne zwei Frauen, die um Hilfe baten und denen man die kinder weggenommen hat. Sie haben Jahre vor Gericht um ihre Kinder gekämpft.
So etwas hätte mich völlig gebrochen :cry:
Ich kann mir vorstellen, dass es mit Baby oder Kleinkind bei psychischer erkrankung wesentlich schwieriger ist, weil es mehr Rundumversorgung braucht als ein Schulkind/ Jugendlicher.

Finde es toll, dass du arbeitest. Hast du nette Kollegen? Bist du in einer Beziehung oder hast du auch Kinder?

liebe Grüße Remedias

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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Alanis 74 » Do 12. Jun 2014, 15:26

Hallo Remedias,

meine Kollegen sind sehr nett. Nur mit einer Kollegin hatte ich vor einem Jahr einen ziemlich heftigen Streit, sie hat mich dauernd zuhause angerufen, auch am Wochenende und im Urlaub, weil sie sich mit der Arbeit nicht ausgekannt hat und ständig Fragen hatte. Ich hatte ziemliche Schwierigkeiten ihr das zu sagen, dass sie mich nicht im urlaub und so anrufen soll. Irgendwann ist mir der Kragen geplatzt, dann haben wir heftig gestritten und fast ein Jahr kein Wort mehr miteinander gesprochen. Jetzt ist wieder alles gut!

Ich hatte vor kurzem eine Beziehung mit einem ebenfalls psychisch kranken Mann, das ist nicht gut gelaufen. Im Moment bin ich Single. Kinder habe ich keine.

Eine ehemalige Mitbewohnerin von mir hatte zwei Kinder die wurden ihr, als die Kinder noch sehr klein waren, weg genommen, weil sie dauernd psychotisch war. Die Kinder sind in einem Heim groß geworden, sie hat sie immer regelmäßig besucht. Die Kinder sind jetzt erwachsen und auch auf Betreuung angewiesen.

Es gibt in meiner Stadt betreutes Wohnen für Mütter und/oder Väter mit psychischen Erkrankungen und Kindern.

Ich finde es sehr schön, dass Du das zusammen mit Deinem Mann geschafft hast, Dein Kind groß zu ziehen.

LG alanis

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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon lordi » Mi 18. Jun 2014, 23:17

Hi Alanis,
in ein Wohnheim wäre ich nie gegangen, ich habe da zuviel Negatives von Bekannten gehört. Mich würde das Leiden dort auch ziemlich runterziehen. Aber - manchmal hat man wohl nicht die Wahl.
Ich habe auch eine schizo-affektive Störung, geschont wurde ich nicht, heutzutage geht alles im Akkord. Allerdings habe ich nach Jahren die Erwerbsminderungsrente erhalten. Mit einigen meiner ehemaligen Arbeitskollegen habe ich noch Kontakt und dann mit den Nachbarn hier und verheiratet bin ich noch.

Vielleicht kannst du ja Kunst- und Ergotherapie machen, das hat mir geholfen. Das geht auf Krankenschein.
Auch mit Tieren habe ich gern Kontakt, vielleicht besuchst du mal ein Tierheim und führst Hunde aus.
Spazieren gehen ist natürlich auch gut.

In der Volkshochschule habe ich noch nie Kontakte knüpfen können. Aber ich habe 2 Freundinnen in der psycho-somatischen Kur kennengelernt.

Ich bin auch ziemlich dünnhäutig und ziehe mich bei kleineren Disputen gerne zurück. Aber - ehrlich gesagt - wenn der Freund/die Freundin kein Interesse mehr hat und nicht wieder anruft, dann war es die Sache wohl auch nicht wert. Vielleicht solltest du an deinem Selbstbewusstsein arbeiten, das tue ich schon seit Jahren. Irgendwann wird das mal was.

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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Alanis 74 » Do 19. Jun 2014, 19:39

Hallo lordi,

danke für deine Antwort!

Das mit dem Wohnheim (eigentlich ist es eine therapeutische Wohngemeinschaft) ist so gelaufen, ich wohne hier seit 14 Jahren und war, als ich hier eingezogen bin, sehr krank, ich hatte vorher dreimal probiert in einer eigenen Wohnung zu leben, das hat nie geklappt und ich war Dauerpatient in der Psychiatrie.

Habe mich hier wieder ziemlich gefangen, wobei rückfälle leider nicht ausbleiben, allerdings inzwischen sogar ohne psychiatrieaufenthalt.

Find ich schön dass du verheiratet bist.wie geht dein Mann mit Deiner Erkrankung um?

das mit dem Tierheim ist eine gute Idee, ich habs nur leider nicht so mit Hunden.

Wenn es mir gut geht, jogge ich gerne, bis vor kurzem war ich in einer Laufgruppe.

Ich überlege mir das grad mit der kunsttherapie.

Ja das mit dem selbstbewusstsein... wahrscheinlich könnte jeder davon mehr gebrauchen, besonders mit einer psychischen Erkrankung... das wird wohl ein lebenslanger prozess sein.

Dir alles gute!

Alanis

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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon lordi » Do 19. Jun 2014, 23:13

Hi Alanis,
vielleicht steht irgendwo eine Laufgruppe angeschlagen, es gibt ja auch Nordic Walking Gruppen.

Ich habe eigentlich nie soviel Persönliches von mir erzählt, nur so vage Antworten früher, dass ich im Büro arbeite usw. Die Leute müssen auch nicht zu neugierig sein.

Manchmal gibt es Zeitungsanzeigen, in denen sich Leute treffen wollen. Das klappt nicht immer, aber ein Versuch wäre es wert.
Mir ist es egal, ob das Hartz 4 - Empfänger oder Arbeitslose sind, Hauptsache sie sind nett. Aber das verstehst du sicher auch.

Es gibt manchmal auch Gruppen, die basteln, malen oder mit Holz, Ton usw. arbeiten, da kommt man ins Gespräch.
Sprich doch mal mit einer Sozialarbeiterin darüber oder, falls ihr ein psycho-soziales Zentrum habt, frag einfach mal rum. Deine Krankenkasse kannst du auch nach Kursen wie Yoga, autogenes Training usw. fragen, ob sie da einen Kursus bezahlen.

Mein Mann ist im Laufe der Jahre bedingt durch beruflichen Stress auch ziemlich empfindlich geworden. Er hat meistens zu mir gehalten.

Dir auch alles Gute
Lordi

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Remedias
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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Remedias » Fr 20. Jun 2014, 14:52

Alanis 74 hat geschrieben:
das mit dem Tierheim ist eine gute Idee, ich habs nur leider nicht so mit Hunden.
bei uns gibt es auch die Möglichkeit, Katzen zu betreuen - spielen, schmusen etc.

liebe Grüße Remedias

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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon Alanis 74 » Sa 5. Jul 2014, 13:10

Hallo Lordi, hallo Remedias,

ich hab jetzt eine Kunsttherapie begonnen. Die erste Sitzung fand schon statt (Einzelstunde). Ich gehe dann zweimal im Monat in die Gruppe der Kunsttherapie, da freu ich mich schon! Die Krankenkasse übernimmt die Kosten.

Ansonsten hab ich noch zwei Kurse (jeweils 1 Tag) an der Volkshochschule gebucht.

alles gute für euch, alanis

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Re: einmal psycho, immer psycho?

Beitragvon lordi » Mi 9. Jul 2014, 15:53

Das sind gute Neuigkeiten, aktiv sein hilft.


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