Diagnose wider los werden

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Remedias
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon Remedias » Mi 12. Feb 2014, 11:30

Hallo Anne,

ich glaube Dir, das alles sehr schwierig ist. Aber auch wenn etwas nicht klappt - wichtig ist, denen zu zeigen, dass Du dich bemühst. Es gibt auch die Möglichkeit eines Jobs auf dem zweiten Arbeitsmarkt, ich war in einem Arbeitsprojekt für psychisch Kranke. Wenn du ihnen zeigst, dass du dein Leben gut auf die Reihe bekommst, lassen sie dich eher in Ruhe! Manchmal muss man da ein wenig schauspielern.
Hat man mit Dir zusammen einen Hilfeplan gemacht? Eigentlich müssen sie! Da kommt rein, was DU dir für dein Leben wünschst und wie man dir helfen kann. Du hast ein Recht auf Eingliederungshilfe, das bezahlt der Staat. Wenn die Hilfe nur aus Zwang besteht, ist die Hilfe nicht gut.
Sag denen, dass du so einen Plan willst und was Du machen möchtest, auch ausziehen in eine eigene Wohnung und so etwas. Eigentlich sind sie dafür da.
Gibt es jemanden in dem ganzen Laden, zu dem du einigermaßen Vertrauen hast? Besprich das mit dem.
Es wäre ja nicht in ordnung, wenn du von deinem Geld auch noch einen Gutachter bezahlen müßtest!

liebe Grüße Remedias

Anne1553
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon Anne1553 » Mi 12. Feb 2014, 12:17

Leider giebts in dem Forensikladen nicht wirklich nnen vertrauten! Da man schon vorsichtig sein muss was man da sagt weil die eben alles mögliche als teil der erkrankung werten. Ja der Berühmte 2. Arbeitsmarkt das heisst dann wohl Werkstatt oder so? Ich überlege so ein Gutachten zu beantragen beim Gericht aber meist kommt dann nur blödsinn raus.

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fluuu
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon fluuu » Do 13. Feb 2014, 11:21

Nein, ich arbeite nicht in der Forensik aber ich bin seit Jahrzehnten mit der psychiatrischen Arbeit beschäftigt
und habe aktuell Forensik-Patienten in der Nachbetreuung.
Deshalb wundert mich Deine Haltung hier im Forum alle Schuld nach außen zu schieben und kein bisschen
Verständnis für Deine Persönlichkeitsstörung und die eigenen inneren emotionalen Belange zu zeigen.
Könnte so mit Dir ambulant nicht arbeiten denn Deine emotionale Verantwortung für Dich selbst ist zu gering.
Um ein vertrauensvolles Gegenüber zu finden ist etwas Zuversicht in sich selbst nötig es eigenständig anzugehen
oder es bleibt eine Einrichtung mit festen und klaren Strukturen in der gesagt wir wie der Alltag abläuft.
So lange jedoch bei einer Persönlichkeitsstörung, das trifft auf alle psychischen Störungen zu, nur eine
Schuldzuweisung nach außen erfolgt, ist eine positive therapeutische Entwicklung nicht zu erkennen.
Da sieht die Prognose nicht gut aus, Rückfall, Psychose oder Heim mit Behindertenwerkstatt.
Anne, Du wirst hier im Forum kein langer, stabiler Mitschreibender werden, eher ein Strohfeuer, oder?
Schade, gerade psychisch kranke Straftäter, doppelt emotional negativ belastet, brauchen Zuwendung
und Unterstützung aber bei dieser Haltung ist ambulante Hilfe kaum möglich.
Der erste Schritt wäre wenigstens den eigenen Fehler etwas falsch gemacht zu haben benennen zu können,
egal wie schwerwiegend die Vorgeschichte und die ganze Biographie ist.
Das kann doch nicht so schwer sein: "ich habe Scheiße gebaut und will nun wieder aus dem Sumpf heraus!"
gruß fluuu

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Anne1553
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon Anne1553 » Do 13. Feb 2014, 14:59

@afluuu!
Dann bist du eben in der Forensik-Ambulanz tätig!
Für den mist den ich gebaut habe wäre der Knast zuständig gewesen!
Du kannst nichts behandeln was nicht da ist schon mal daran gedacht!
Bist wohl jemand der alles und jeden als Krank bezeichnet!
Ich glaub Psychologinen bekommen zuviel Geld pro Patient muss sich ja
echt lohnen diese ewig krank zu halten! Und was soll das ganze mit Heim
und Behindertenwerkstatt zu tun haben?! Und Psychose und Persöhnlickeitstörung
passt wohl nicht ganz zusammen solltest du wissen! Ausserdem suche ich mir den
Arzt oder so normalerweise selbst aus und nicht das Gericht! Nennt sich recht auf Freie
Arztwahl und Gillt wohl auch für psychische dinge! Um Krank zu sein muss der jenige darunter
leiden und ne mindestanzahl an kriterien erfüllen! Auch das solltest du wissen! Naja giebt doch
immer wieder Menschen die meine es besser zu wissen!
Gruss!

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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon Mavros » Do 13. Feb 2014, 20:06

Nein, ich arbeite nicht in der Forensik aber ich bin seit Jahrzehnten mit der psychiatrischen Arbeit beschäftigt
und habe aktuell Forensik-Patienten in der Nachbetreuung.
In deinen omnipotenten manischen Phasen, in deiner Vorstellung, sicher. Deine ausgrenzende Art hier im Forum ist äußerst unangenehm und unangebracht. Ich hoffe es machen sich nicht mehr viele etwas daraus, und dieses Forum kann in die Selbsthilfe starten mit allen, die bereits da sind.
Anne, Du wirst hier im Forum kein langer, stabiler Mitschreibender werden, eher ein Strohfeuer, oder?
Vielleicht könntest du selbst daran denken dieses Forum durch dein langjähriges Mobbing nicht mehr zu blockieren. Ein dickes Danke von mir in diesem Fall.

Gruß, Mavros
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon Anne1553 » Do 13. Feb 2014, 20:23

Oh fluuu ist also selbst krank? Deswegen diese unwissenden kommentare!

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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon fluuu » Fr 14. Feb 2014, 10:54

Nein ich bin nicht krank aber ich war krank, hatte vor 30 Jahren schwere Depressionen und litt an Ängsten,
seit dem bin ich mit der Psychiatrie beschäftigt, habe mich selbst analysiert und reflektiert, kenne meine
eigene dramatische Geschichte gut und habe dann mehrere Ausbildungen im psychiatrischen Bereich erfolgreich absolviert
um dieses psychologische Wissen auch für andere Menschen nutzbar zu machen.
Das betreibe ich heute mit guten Gefühlen sowohl vor Ort als auch online in der virtuellen Welt.
Somit ist es mir möglich ohne all zu schlechte Gefühle zu entwickeln mich im tiefsten Sumpf der seelischen Abgründe aufzuhalten,
genauso wie am gesunden Ort an der frischen und hellen Oberfläche mit Freude, Glück und Wohlergehen.
Deshalb bestärke ich Menschen die das Ziel haben aus dem Sumpf an die Oberfläche zu kommen und weniger die,
die behaupten der Sumpf ist das tollste was es gibt, sie müssen bleiben wo sie sind, kann man nichts machen, auch gut.
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon Anne1553 » Fr 14. Feb 2014, 11:07

Tja fluuu ich habe wie gesagt diese mir unterstellte störung nicht!
Also kann auch nichts behandelt werden! Der misst den ich gebaut hab steht
nicht mit dem sumpf der Psychiatrie im zusammenhang! Und ich hab auch nie
behauptet das der misst den ich gebaut hab besonders toll ist! Nur das es dafür
ne Haftstrafe hätte geben sollen und nicht die Psychiatrie/Forensikeinweisung!

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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon fluuu » Fr 14. Feb 2014, 11:14

Warum schreibst Du dann so eifrig in einem Forum für Psychiatrie und Psychotherapie wenn Du innerlich nichts damit zu tun hast?
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon Anne1553 » Fr 14. Feb 2014, 11:28

Weil ich leider trotzdem in die Forensik geschickt wurde! Und nun mal fesgestellt habe das diese störung nicht vorliegen kann! Nun wüsste ich halt gern wie diesen Forensik misst loswerden kann!

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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon eraserhead » Mo 30. Mär 2015, 18:31

Bist du prinzipiell offen für die Möglichkeit, dass du diese Störung evtl. doch hast, und du dir nur einredest, dass dem nicht so wäre? Falls ja, würde ich ganz objektiv an die Sache gehen, und mit einem neutralen Psychiater sprechen. Dieses zweigleisige Strafsystem ist halt leider geradezu eine Einladung, zum Machtmissbrauch und einer der letzten unschönen überbleibsel aus der NS-Zeit, wo Strukturen die helfen und heilen sollen zumindest potenziell ins Gegenteil pervertiert werden können.
Letztlich würde ich es also mit objektiver Selbstanalyse unter psychologischer u. ärztlicher Anleitung versuchen. Wenn auch ein neutraler Arzt die Diagnose bestätigt, sowie ein neutraler Psycholge dem konform geht, würde ich sie aber auch annehmen und das beste draus machen. Andernfalls, kämpfen und nicht kleinkriegen lassen!

Alles gute.

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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon fluuu » Do 2. Apr 2015, 21:41

Es ist wahrscheinlich bekannt, dass Krankheitsuneinsichtigkeit von Fachleuten für ein typisches Symptom der seelischen Störung gehalten wird.
Wer einmal in den Verdacht kam und auffällig geworden ist, warum auch immer, hat kaum Chancen das Gegenteil zu beweisen.
Wenn überhaupt ist für diesen Prozess viel Geduld nötig wie bei vielen Dingen im Leben.
Mit einem Bockigen ich bin nicht krank, ich bin nicht krank, verdammt, ich bin nicht krank wird es eher nichts.
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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon eraserhead » Fr 3. Apr 2015, 11:59

Genau darauf wollte ich eben hinaus: Wem sollte man es schon tatsächlich beweisen müssen, außer sich selbst?
Letztlich kann man um jeden Punkt an der Wand einen Kreis malen und sagen "das ist eine Zielscheibe" (Diagnose).

Aber zum Thema zurück: Warum kann es deiner Meinung nach nicht sein, dass du Störung X hast?

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Re: Diagnose wider los werden

Beitragvon fluuu » Fr 10. Apr 2015, 12:35

Wenn man in die Forensik eingewiesen wurde bleibt einem nichts anderes übrig als der Institution gegen über zu belegen,
dass sie Störungen wegen der man verurteilt wurde zur psychologischen Behandlung, mit der Zeit abklingt.
Dann kommt man wieder raus, sonst nicht...
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