Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

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Sternenglanz
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Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » So 20. Jan 2013, 04:29

Hallo, bin neu hier,
also mein Proplem ist ich habe von schizoafektiver Psychose, Schizophrenie, Depression bis hin zu normaler Psychose fast alles diagnostiziert bekommen.
Mein Eindruck ist dass die Ärzte teilweise selber nicht wissen was sie tun oder verschreiben.
Ich bin eigentlich ein Mensch der gerne viel liest sich etwas zurückzieht und im normalen Zustand nicht zuviel von sich und seinen Problemen erzählt, bzw. jeden auf die Nase bindet was ihm bewegt ist dass alles aber schon ein Grund jemanden als psychisch krank einzustufen? Darf mann denn nicht mal auch depressiv sein? Ich denke viel nach hörre keine Stimmen oder so und habe auch keine Hallus. Obwohl dass mit dem Denken unter Medis nicht mehr so recht funktioniert da ich mir vieles von den Psychatern habe einreden lassen und die einzige Stimme die ich (Höre) meine Gedanden sind die ich dann erfolglos probiere wegzutherapieren versuche, bzw. durch die Medis dazu gezwungen bin da ich überhaupt keinen klaren Gedanken mehr fassen kann so als ob eine Denkblokade sobald ich denke eintritt.
Fazit ich verblöde vollkommen.
Aber wahrscheinlich ist dass beabsichtigt denn jemand der nicht täglich sein Wehwehchen plagt oder sich mit den Nachbarn über dieses und jenes unterhält kann doch nicht normal sein oder? Oder sinnlos Fernsehen schaut und sich darüber aufregt wie dumm Heinz und Co sind?
Darf mann nicht auch mal depressiv sein? Wer ist denn schon den ganzen Tag gut gelaunt und dass jeden Tag? Bewegt einen ``normalen`` Menschen denn nicht auch Themen mit welchen er sich gerade befasst oder Krankheitsfälle in Familie ernstere und er ist nicht gerade in der Stimmumg dazu fröhlich und gutgelaunt durch die Gegend zu rennen und allen erzählen wie gut es einem geht?
Sein wir doch mal ehrlich es will doch keiner wissen wenn es einem gerade mal schlecht geht. Bei jedem Telefonat sei es mit Familie, Freunden oder Bekannten heisst es erst wie geht es dir? Wenn mann dann antwortet Nicht gut Kann mann schon dass entsetze Seufzen auf der andere Seite hören denn die Standartantwort lautet ja gut und dir? Wehe dann kommt die Antwort nicht Gut, Der andere vollkommen überfordert nun muss mann sich noch mit Problemen auseinandersetzen.
Ist mann erst mal als psychisch krank eingestuft hat mann sowieso die Arschkarte gezogen entweder mann ist immer gut gelaunt und gesund was ja natürlich nicht sein kann dass ist ja nicht normal oder mann winkt ab es geht einem gerade nicht gut was ja wiederum auch nicht normal sein kann, dann ist mann ja depressiv. Also gleich Medis nehmen müssen.
Um daraus zukommen muss mann schon improvosieren müssen oder gut schauspielern können.
ich selber halte nicht viel von NL und setze sie auch immer so schnell wie möglich ab, denn dafür ist mir meine Gesundheit zu schade sie jeden Tag mit Chemiegiften zu belasten.
Ironischerweise glaubt mein Umfeld dass wenn ich Medis nehme alle erstaunt sind wie gut es mir doch gehen würde und wie gut mir diese täten und wie gut ich meinen Alltag bewältige. Dann kann mann auch über Probleme oder alltägliches reden und bekommt Feedback.
Aber wehe ich nehme offiziell keine Medis dann sind Gesprächsthemen die ich anrpreche egal welche gleich nicht mehr normal entweder mann ist manisch oder Depressiv und die schnellste Antwort ist mann müsse wieder in die Psychatrie usw.
Obwohl ich meine ich weiss es ja selber denn ich nehme ja keine NL sich mein Leben nicht ändert und auch nicht meine Themen ob mit oder ohne Medis.
Manchmal frage ich mich diesbezüglich wer denn dann eine Therapie braucht. :roll:

Mirjam
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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Mirjam » Mo 21. Jan 2013, 17:31

Genauso! Unter dem Motto: Danke, mir gehts prima, hab mir grad n Strick gekauft, zum halben Preis.

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fluuu
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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon fluuu » Do 24. Jan 2013, 15:08

Gute Reaktion Mirjam, das ist in der Art der 'provokativen Therapie',
eine aktuelle Form in der überhöht wird und weniger 'gebohrt'.

'Strick zum halben Preis', was hab ich Glück und bin Lebensfroh...*röchel*,
toller Humor ha ha

Sternenglanz merkst Du etwas bei dieser Reaktion auf Deinen Vers?
So lange Du glaubst alle sind verkehrt nur Du bist richtig wirst Du es wahrscheinlich nicht merken
sondern weiter schimpfen, jammern und fluchen über die Anderen.
gruß fluuu

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » Fr 25. Jan 2013, 06:09

Haha sehr witzig,
Ich bleibe bei meiner Meinung,
Was sind den die meisten Gründe Depressiv zu sein,
enteder eine verkorkste Kindheit, Geldprobleme oder ähnliches, unverarbeite Erlebnisse.
Was bringen einem Nl wenn mann Probleme hat die finanzieller Natur?
Nl behandeln nur die Symtomatik und nicht dass Grundproblem.
Wenn mann Sorgen und Probleme hat den Monat zu bestreiten zusätzlich Verwandte im Ausland in denen kein Sozialstaat existiert mann nicht mal so ohne weiteres Überweisungen tätigen kann, was bringen dann Nl?
Geht dann zusätlich waschmaschiene oder auto kaputt dann ist ja alles perfekt.
Was bringen Nl auser dass mann die welt unter einer rosaroten Brille wahrnimmt unter chronischer Müdigkeit leidet und noch weniger gebacken kriegt als zuvor.
Spiele ich mit meinen Kindern oder unternehme was befinde ich mich in einem Hoch denke ich dann über den finanziellen Ausgleich nach upps automatisch in einem Tief.
Meiner Meinung nach sind Depressionen normal solange bis dass eigentliche Problem nicht beseitigt ist.
Mann sollte mehr auf die Gründe eines depressiven Kranken schauen und nicht nur auf die aktuelle Gefühlsstimmung.
Ich persönlich kenne einige die unter starker Medikamention unter eineer Matschbirne leiden. Froh sein können wenn sie noch den Busfahrplan gebacken kriegen.
Ich selber brauche aber einen klaren Kopf, muss funktionieren.
Ich schimpfe nicht nur auf andere ich weiss dass ich es selber verbockt habe zu früh Kinder nur Realschulabschluss und keine Arbeit.
Doch was bringen dann Nl?
Klar befinde ich mich zeitweise in einem dauerstress, werde ich aber (runtergefahren durch nl) dann noch als arbeitsunfähig und psychisch krank eingestuft löst dass meiner Meinung nach nicht Probleme sondern schafft nur noch mehr.
Es gibt meiner Meinung nach wichtigeres als die eigene Person, vorallem dann wenn noch andere von einem abhängig sind. Kann ja sein dass ständiger Dauerstress krank machen können doch fällt mann aus und hängen noch andere Personen mit dran bringt es nichts noch weniger zu leisten als zuvor und einem auf krank zu spielen. (gezwungenermaßen)
Ich finde dass Depressionen normal sind solange nicht die Grundproblematik beseitigt ist und da helfen auch nicht Nl.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon cake » Fr 25. Jan 2013, 07:42

Ich finde dass Depressionen normal sind solange nicht die Grundproblematik beseitigt ist und da helfen auch nicht Nl.
Da geb ich Dir recht :wink: Medikamente lösen keine Probleme- sie können begleitend eingesetzt werden.
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Lilith » So 27. Jan 2013, 10:31

Guten Tag Sternenglanz
ich muss zugeben,
ich habe deine Zeilen mehrmals gelesen und
war immer hin und her gerissen ob ich etwas schreibe.
Wie du siehst hat die Seite die etwas schreiben will gewonnen.

Deine Ausgangsfrage beschäftig mich nun irgendwie auch,
Darf man nicht auch mal depressiv sein?


Ich denke wenn es für dich in Ordnung ist und
du auch mal depressiv sein willst,
du damit zurecht kommst
dann ist die Depression doch kein Problem für dich?

Was die Frage der Medikamente angeht
dass denke ich muss ein jeder für sich selbst herausfinden,
denn jeder hat seine eigene Persönliche Empfindung und
auch die Frage der Dosierung muss ja erst einmal geklärt und
vor allem auch ausprobiert werden.
Es wäre ja möglich das deine Dosierung für dich noch nicht stimmt.

Die Frage "Wie geht es dir?"
das ist eine Floskel und je nach Region
wird diese mehr oder weniger angewandt,
aber ich habe auch kennengelernt,
dass gerade wenn es einem nicht so gut geht
diese Floskel ganz schön schwer im Magen liegen kann.
Da ist/ war dann immer ein bitterer Beigeschmack,
nach dem Motte:
- Willst du wirklich Wissen wie es mir geht?
- Das interessiert dich doch gar nicht!
Ich denke, oder habe das Gefühl,
das du einen Menschen brauchst mit dem du reden kannst,
über Probleme, nicht über Diagnosen und Behandlung.
Hast du jemanden dem du vertrauen kannst?

Die Gründe der Depression können verschieden sein,
und nicht jeder der eine schlimme Kindheit hatte muss automatisch depressiv werden,
auch Depressionen haben viele Gesichter.

Wenn du deine Probleme orten kannst,
weißt wo du ansetzten musst,
so hast du die Möglichkeit deine Mittel diese zu lösen auszuschöpfen.
Du hast die Möglichkeit mit anderen Menschen darüber zusprechen
denn vielleicht haben diese ja Ideen
wie du deine Probleme lösen kannst.
Finanzielle Probleme sind sehr belastend und
nehmen ein auch die Sicherheit für ein "freies Leben".
Das denke ich, kennen in der heutigen Zeit viele Menschen.
Auch da kann man sich mit anderen austauschen.

Was deine eigene Motivation angeht,
nur du kannst daran etwas ändern.
Du kannst dich selbst in die Schublade schieben lassen
dass du Krank bist und somit zu nichts zu gebrauchen
oder du findest heraus
in wie weit du fähig bist dein Leben in die Hand zu nehmen.

Du schreibst das du Mutter bist,
das macht eine Jobsuche nicht einfacher aber
das macht sie nicht unmöglich.
Du schreibst das du "nur" einen Realschulabschluss hast,
du hast einen Abschluss!
Du hast die Möglichkeit dir eine Ausbildung zu suchen.
Wenn du denkst das du das schaffst,
dann probier es aus,
denn zu verlieren hast du nichts,
wenn du es nicht versuchst
kann es sein das du dein Leben lang auf dem Standpunkt bleibst
mit Gedanken wie;
"das hätte ich sowie so nicht geschafft".
Medikamente können wie cake schon schrieb unterstützend wirken,
je nach der Dosierung.

Doch in welche Richtung du dich bewegst in deinem Leben,
kannst du beeinflussen!
Mögen andere dich als physisch Krank einstufen,
so muss du dich doch nicht selbst in die Schiene drängen lassen.

Hoffe du findest einen weg für dich.
Grüße
Bin nur sporadisch hier, schau aber etwa zwei mal im Monat rein- geht aus Zeitgründen leider nicht anders.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Mirjam » So 27. Jan 2013, 15:39

Spiele ich mit meinen Kindern oder unternehme was befinde ich mich in einem Hoch denke ich dann über den finanziellen Ausgleich nach upps automatisch in einem Tief.
Meiner Meinung nach sind Depressionen normal solange bis dass eigentliche Problem nicht beseitigt ist.
Mann sollte mehr auf die Gründe eines depressiven Kranken schauen und nicht nur auf die aktuelle Gefühlsstimmung.

... Ich finde dass Depressionen normal sind solange nicht die Grundproblematik beseitigt ist und da helfen auch nicht Nl.
Titel: "Darf man nicht auch mal depressiv sein?"

Wäre das nicht eher Sorge, Verzweiflung über die finanzielle Not?
Sorge wenn man in finanzieller Not ist tatsächlich normal. Und klar, die Sorge nehmen einem auch keine Antidepressiva.

Die "aktuelle Gefühlsstimmung" eines Depressiven dürfte wohl eher NUR depressiv sein, und ein Depressiver würde sich nicht dazu aufraffen können, etwas zu unternehmen und nicht gleich in ein Hoch kommen, sollte er sich je aufraffen können.

Und du schreibst auch:
bringt es nichts noch weniger zu leisten als zuvor und einem auf krank zu spielen. (gezwungenermaßen)
Ist das nicht Sache der Wortwahl? Müsste das nicht eher heißen: Ich bin deprimiert darüber, dass ich in finanzieller Not bin? Denn wenn ich deprimiert bin, so bin ich noch lange nicht depressiv, oder habe eine Depression.

Wenn ich über etwas wütend bin, habe ich dann automatisch eine Störung des Sozialverhaltens?
LG
Mirjam

Sternenglanz
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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » Di 29. Jan 2013, 05:38

Stimmt ja alles irgendwie die Antworten,
nur wenn mann dass Problem hatte schon als Jugendliche von den Eltern eingewiesen worden zu sein, dann in Betreuung kommt weil mann ja noch nicht volljährig ist also unter "ständiger Beobachtung steht". Sich dann rauskämpft um ein einigermaßen normales Leben zu führen dürfen was auch nicht immer einfach ist, dann zusätzlich körperlische Beschwerden hat die sich auch Gefühlsmäßig im Gesicht abzeichnen sprich Bandscheibe und Schmerzen also äußerliche Verzerrung Anspannung im Gesicht wird diese schon wie so oft vom Umfeld als depressiv oder nicht normal ausgelegt. Dabei versuche ich nur den Schmerzimpuls zu unterdrücken was halt nicht immer schön oder normal aussieht.
Muss mich halt immer rechtfertigen wenn ich nicht entspannt durch die gegend laufe.
Vor einigen Jahren wusste ich noch nicht dass die meisten symptome körperlicher Natur waren und mir wurde immer nur signalisiert dass ich lachen solle ect.
Nun im Nachhinein kann ich mein vergangenes Verhalten und wie es auf andere gewirkt haben muss besser nachvollziehen.
ab und an mal schlecht Laune oder leichte Agressivität aber nie so ausgeprägt dass ich andere oder mich gefährden würde.
Ich bin halt noch jung und meine Beschwerden passen wohl eher auf ältere, deswegen bin ich meiner Meinung nach aber nicht psyschisch krank.
Dass alles verschlechtert noch die Möglichkeit eine gescheite Ausbildung zu finden da alles schwer arbeitend körperliche wegfällt bleiben halt nur noch die leichteren Berufe üblich und zusätzlich Probleme in der Hand. Büroarbeiten darf ich vom Kjc aus auch nicht machen. Wobei ich mir nicht sicher bin ob die Beschwerden in der Hand von den Nl ausgelöst wurden da ich schon des öfteren gegoogelt hatte dass andere Mitpatienten unter Nl die gleiche Symptomatik hatten. Gemesssen wurde der Nerv ist auch leicht verlangsamt aber kein Karpartunnelsyndrom und egal welche Beschwerden man hat von Psychatern aus ist egal was immer alles pchysosomoátisch.
Kleines Beispiel hatte starke Schmerzen und der behandelnde Arzt meinte dass ich ja gar keine schmerzen haben könnte wäre alles nur Einbildung.
Naklar habe ja auch nichts besseres zu tun als im Krankenhaus zu verbringen.
Nachdem ich von dem kleinem Problem im Rücken erfafren hatte zwei Jahre Tilidin genommen hatte konnte ich den Alltag gut bestreiten. Hatte zwar immer noch ab und an mal Schmerzen aber nicht mehr so wahrgenommen.
Nun soll ich im Bedarfsfall Ibophrophen nehmen was aber nicht wirklich hilft.
Wenn ich also dann mal wie es so schön heisst psychotisch bin oder war hatte ich so starke Schmerzen dass ich fast zusammengebrochen bin.
Ist dass aber schizophren? Bibolar? Psychotisch?
Muss mann deswegen
Psychopharmakar nehmen?
Zumal es dann immer heisst wenn der Psychater keine Antwort mehr hat dafür wäre der Neurologe zuständig der einen wieder zum Psychater schikt.
Haha tollle Hilfe.
Soll sport machen abnehmen und Muskeln aufbauen ist ja alles richtig dumm nur dass ich von Nl zunehme immer.
Von Kleidergröße 38/40 auf 42/44
Habe die Nl abgesetzt und hoffe dass ich wieder abnehme. Zum Sport habe ich ja genug Möglichkeiten mit den Kindern.
Bin also körperlich eingeschränkt, fett und psyschisch krank mehr als wie auf dem zweiten Arbeitsmarkt wird es eh nicht werden.
Klar bräuchte ich eher jemanden der mir Wege aufweist wie ich trotz allem normal leben kann und kommt es dann erst mal zum Vorstellungsgespräch ist die Psychatriekarriere ja schon mal gleich pluspunkt Nummer eins.
Mein Leben läuft beschissen dass sind aber eher die Umstände und die Vergangenheit.
Klar kann mann deswegen schon mal depressiv sein trotz allem bin ich aber der meinung dass keine Nl helfen. Die Lösen auch keine Probleme.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » Di 29. Jan 2013, 11:18

Natürlich hat man dann keine Störung des Sozialverhaltens aber schlechte Laune denke ich kann man schon mal haben.
Dazu kommt noch wie schon erwähnt im Text darüber Fehleinschätzung seitens anderer wie den der Gemütszustand sei wobei ich ja nur Schmerzen habe.
Das heisst jetzt nicht dass ich immer schlecht Laune habe oder ein gestörtes Sozialverhalten.
Es kommt halt darauf an mit wen genau wie im normalen Leben auch möchte man nicht unbedingt mit jedem was zu tun haben da man nicht mit jedem klarkommt.
Mein Problem ist dass ich ein zu ehrlicher Mensch war ich kann halt nicht mit einer Person mich unterhalten und gleichzeitig vorneherum freundlich sein und wenn mir was mißfällt mir nur meinen Teil denken.
In der heutigen Gesellschaft ist aber genau dass gefragt.
Sei es bei Behördengängen oder an der Arbeit immer freundlich lächeln und zu allem ja und amen sagen.
Was mich stört an der Gesellschaft ist dieses Freundliche Getue obwohl ich weiss dass der Gegenüber dass genaue Gegenteil von dem was er meint sagt.
Heutzutage kommt nur derjenige weiter der gut schauspielern kann.
Wenn ich ein gestörtes Sozialverhalten haben sollte dann nur wenn es gewollt ist was halt nicht immer passend ist, wer hört schon gerne was negatives über sich.
Wenn ich denn was gutes in der Psychatrie gelernt habe, dann wie lüge ich am besten ich verschweige mehr als zuvor und habe auch schon mehr erreicht als zuvor dadurch.
So ähnlich wie in der Schule die "Einschleimer" kommen weiter.
Immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht ist man akzeptiert, wehe aber mann tut dieses nicht.
Dann gibt es ja immer noch die Psychatrie.
Was ist schon normal wann ist den der Punkt erreicht dass man behaupten kann man sei depressiv? Wer legt den die Maßstäbe dafür? Die Betreuerin, der Psychater in einem Gespräch von 5 Min. ?
Oder etwa der Richter der einen gerade zum ersten mal im Leben gesehen hat.
Zumal der Patient dann meistens schon zugedröhnt ist und mit Nebenwirkungen zu kämpfen hat.
Zumal Die Nebenwirkungen von den Nl sich genauso verhalten wie die Krankheit an sich schon selbst.
So nach dem Motto was war zuerst da die Henne oder das Ei. Das ganze könnte ewig so weitergehen und die Begründung für eine Dauermedikamentation ist ja dann schon gegeben.
Ob depriemiert oder depressiv ist eigentlich bei der Enddiagnose egal es kommt immer auf das gleiche raus Nl.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » Di 29. Jan 2013, 12:39

Klar ich jammere viel und tue nichts angeblich, schiebe die Schuld immer auf die Psychatrie, Neuroleptika und Ärzte.
Doch nach der wievielten Absage bei Bewerbung kann man noch weitermachen?
Bekommt man dann Zusage für ein Praktikum soll dieses 100km weit entfernt liegen mit berufstätigem Partner und damals zwei kleinen Kinder drei und ein jahr alt fahre ich natürlich ohne weiteres die Strecke und bin ohne weiteres dann von acht bis fünf Uhr im Betrieb um dann um sieben zu hause zu sein. Verwandte auch keine in der Nähe. Zumal die besagte Firma eine Zweigstelle im Ort hat an dem ich wohne.
Ein bißchen mehr Intelligenz von Seiten der Firma her hätte ich schon erwartet. Da im Lebenslauf diesr Punkt ja erwähnt wurde. Wahrscheinlich hätten sie mich spätestens dann abgelehnt wenn meine Vergangenheit zu Sprache gehommen wäre. Tätigkeit bei einer Wfbm war schon mal kein Problem zur Zusage für ein Praktikum doch wie sieht es mit Nl aus?
Einerseits dürfte es ja auch kein Problem sein zumal die besagte Firma diese auch herstellt unter anderem.
BLEIBT DANN NUR DIE FRAGE OB KUNSUMMENT JA ABER ARBEITEN NEIN DANKE.
Nicht dass ich jetzt Nl toll finden würde oder so, aber meine Meinung ist dass in manchen Fällen eine Medikamentation durchaus angebracht ist. Geht mann mal von ernsthaften Erkrankungen aus wie Epilepsie usw.. oder ganz normale Impfungen. Trotzdem bleibe ich dabei dass bei vielen Gründen für eine Therapie eine Behandlung nicht notwendig wären. Wenn ich wollte dass sich meine Gefühlsstimmung bessern sollte über den normalen Maas hinaus könnte ich genauso gut andere Substanzen nehmen was ich natürlich nicht tue. Oder gäbe es ein Medikament welche die Gedächtnissleistung steigern würde ohne Nebenwirkungen würde ich wahrscheinlich auch zusagen. Unter Abilify ist es weningstens empfand ich es so eher dass genaue Gegenteil. Bin schon nicht gerade die hellste und habe dann noch zusätzlich Denkprobleme dass bißchen Intelligenz was ich gerade so habe verschlechtert sich. Dazu muss ich sagen ich bin ein sehr emotional denkenk/fühlender Mensch. Heisst ich muss fühlen nachempfinden was ich denke. Nehme ich Nl denke ich zwar immer noch nur ohne Gefühle teilnahmslos und etwas langsamer.
Kleines Beispiel aus dem Leben konnte ohne Probleme mehrstellige Zahlen nachzählen gibt ja immer die tollen Tests in der Psychatrie noch ohne Medis nach mehreren Wochen Medis kann ich froh sein wenn ich mir meine Pin fürs Girokonto noch merken kann.
Psychater helfen mir in diesem Punkt auch nicht weiter erwähne ich dass ich "zu Dumm" bin schlechte Merkfähigkeit ausgelöst durch Nl wird dieses auf die Krankheit geschoben. Komisch nur dass ich zuvor ohne Nl diese Probleme nicht hatte.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » Di 29. Jan 2013, 19:14

Was ich noch fragen wollte können Depressionen oder bibolare Störungen schizoafektive Störungen und Schizophrenie Selbstgefährdend sein? Nicht jetzt in Bezug dass man sich bewusst schadet wie oben so schön erwähnt kaufe mir einen Strick usw...
Hatte noch nie dass Bedürfniss mich umzubringen oder so.
Sondern dass wenn ein Botenstoff angeblich nicht richtig weitergeleitet wird dass Gehirn aussetzt?
Dass man ohne eigenem Zutuns wie man so schön sagt den Löffel abgibt?
Kann es lebensgefährlich sein Nl abzusetzen nur weil mann die Lethargie nicht mehr aushält und einfach nur normal sein will fühlen will?
Nur wieder normal denken möchte?
Selbst wenn ich mich entscheiden sollte wieder Nl zu nehmen ist es dann überhaupt noch möglich normal zu arbeiten und leben? Gibt es ein Medikament welches die chronische Müdigkeit und das verlangsamte Denken beschleunigt? Welches einen nicht noch runterzieht sondern eher aufputscht und Schmerzen nimmt. welches keine Nebenwirkungen wie plötzlich unerklärlischer Tod beinhaltet, einem nicht noch mehr aus der evtl. möglichen Arbeitswelt nimmt.
Welches Leistungsteigernd ist. Da ich sowieso körperliche Beschwerden habe würde dies mir mehr helfen. Naklar kann ich nicht immer Schmerzmittel nehmen aber nur Nl nehmen wegen einer wie so schön erwähnten nur depressiven Phase sehe ich nicht ein.

Klar wiederspricht sich dass mit meiner Einstellung gar keine Medikamente nehmen zu wollen, doch wenn es "überlebenswichtig" ist würde dass ganze anders aussehen.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon fluuu » Do 31. Jan 2013, 11:23

Du drehst Dich im Kreis mit Deinen Gedanken und das führt zu schlechter Stimmung denn es gibt keine Lösung.
NL lösen die seelischen Konflikte nicht aber sie schaffen einen klaren Stoffwechsel im Gehirn um die
Probleme lösen zu können. Das Absetzen löst jedoch auch nichts, es schafft neue Symptome und es wird
noch schwerer. Existenzangst ist nicht unbedingt an Geldsummen gekoppelt, sie signalisiert Angst vor
dem Tod weil das innere Chaos keinen Frieden zulässt. Wer ausgeglichen ist und den inneren Frieden spürt
könnte jeden Moment sterben ohne Angst und genau aus diesem Grund passiert es nicht.
Akzeptiere zunächst die Störungen die Du hast und versuche einen Umgang damit zu finden bevor Du klagst und
alle Symptome weg sollen damit sie ewiger Glückseligkeit die es nicht gibt weichen.
Die Störungen sind in Biografie und Persönlichkeit begründet, lebe damit...
gruß fluuu

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Lilith » Fr 15. Feb 2013, 11:58

Guten Tag Sternenglanz
ich habe deine Beiträge nun schon mehrmals gelesen,
und immer mehr verstehe ich immer weniger,
worauf du eigentlich hinaus willst?
Möchtest du hier wirklich etwas klären,
besprechen oder dir von der Seele schreiben?
Das denke ich ja schon,
aber ich verstehe nicht so ganz
was dein Problem ist.
Du hast sozusagen kein Problem damit
wenn du etwas depressiv bist.
Willst die Medikamente nicht nehmen,
weil wenn ich so drüber nachdenke macht das ja auch keinen Sinn,
wenn du kein Problem mit der Depressiven Phase hast,
so wie ich das verstanden habe
nimmst du dann die Medikamente weil das andere erwarten?

Wie Gefährlich es sein kann Medikamente abzusetzen,
dass kann dir nur ein Arzt beantworten.

Darf ich mal direkt fragen was eigentlich deine Probleme sind?
Was sind deine Beschwerden?
Du willst wieder arbeiten gehen?
Das aber nur wenn du Medikamente nimmst?
Aber wenn du die nimmst befürchtest du das du nicht arbeitsfähig wärest?

Was das denken angeht,
wenn es an den Medikamenten liegt das
dies irgendwie "schwammig/ blockiert" ist
dann müsstest du mit deinem Arzt drüber reden.
Da kann dir hier niemand einen Tipp geben,
das könnte ja auch an falscher oder unpassender Dosierung liegen.

Ansonsten habe ich die kleine Idee was deine Konzentration angeht,
du könntest es ja mal mit Logigspielen probieren,
die können helfen sich besser zu konzentrieren und
auch längerfristig gesehen,
wieder direkter denken zu können.

Nur so eine Idee.
Denn so recht etwas mit deinen Zeilen anfangen kann ich nicht.
Kann wie gesagt nicht ganz filtern wo du hin willst mit dir und
was deine Ziele sind.
Also was speziell du für dich willst,
kann man schon erahnen aber mir scheint dein weg
nicht ganz so stimmig.

Grüße
Bin nur sporadisch hier, schau aber etwa zwei mal im Monat rein- geht aus Zeitgründen leider nicht anders.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » So 17. Feb 2013, 08:06

hi dass mit den arbeiten gehen wollen offiziell mit oder ohne Medikamente würde ich beides tun.
Mit der Begründung dass ich am liebsten keine Medikamente nehmen würde sagt ja nichts darüber aus wie die Möglichkeiten damit sind.
Tatsache ist doch nun mal dass mann zum größten Teil beruflich abgeschrieben ist.
Meiner Meinung nach befinde ich mich in einer ewigen Schleife.
Entweder gibt es keine Möglichkeit mit der Erkrankung gewisse Berufe auszuüben oder dass körperliche hindert einen daran.
Oder hilfreiche Tipps von seitens KJC laufen sie doch mal durch die Stadt vielleicht finden sie was,
oder wie Vorschläge welche eigentlich Freizeitangebote sind als Berufsmöglichkeit zu deklatieren, besser ausgedrückt Beschäftigungstherapie sind schon mal sehr hilfreich.
Wenn mann nicht dass nötige Kleingeld hat und die Beziehungen wo es keine Rolle spielt psychisch krank zu sein ist es meiner Meinung nach schwer beruflich Fuß zu fassen.
Es haben ja schon genug Gesunde Probleme damit einen Beruf zu finden kommen dazu noch in psychatrischer Behandlung, kleine Kinder und körperliche Beschwerden dazu dann ist ja alles perfekt.
Kann mann den in der heutigen Gesellschaft behaupten mann sei psychisch krank und einen normalen Beruf ausüben?
Kann mann denn den anderen Eltern im Kindergarten von diesen Problemen berichten ohne gleich gemieden zu werden? eindeutig nein
Dazu selbst die Kindergartenerzieher rieten mir davon ab dieses blos nicht zu erwähnen.
Obwohl ich mir nicht sicher bin dass sich sowas verheimlichen lässt deswegen organiesiere ich meine Kindergeburtstage immer so dass noch genügend andere Erwachsene mitfeiern.
Kann man den mit einer psychischen Erkrankung in der Gesellschaft noch als vollwertiges Mitglied akzeptiert werden?
Kann man den überhaupt noch ernst genommen werden mit dem Makel psychisch krank?
Ist mann erst mal psychisch krank ist gleich jedes (abnormales) Verhalten gleich ein Grund für eine Medikamentation.
Obwohl ich unter abnormalen Verhalten verstehe nicht immer gleicher Meinung mit meinem Gegenüber zu sein derjenige zufällig Betreuer oder Psychater natürlich immer Recht hat.
Kann mann den als psychich krank selbstbestimmt leben?
Zugegeben ich gehe weniger auf Diagnostik und Wirkung der Medikamente ein,
was mich aber am meisten stört an dem ganzen ist der Hintergrund und die Begründung Nl zu nehmen warum wird nicht erst dort angesetzt und als letzte Möglichkeit Nl?
Wenn nichts anderes mehr hilft.
Wo ich hin möchte normal als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft akzeptiert werden ob ich mal zeitweise meines Lebens Nl nehme oder nicht mehr, dann nur noch den Vermerk psychisch krank zur zeit ohne nl.
Nicht gemieden werden aufgrund der Erkrankung.
Am wichtigstens überhaupt durch den Makel psychisch krank keine steine in den weg gelegt bekommen bezügl. Arbeitsaufnahme.

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Re: Darf mann nicht auch mal depressiv sein?

Beitragvon Sternenglanz » So 17. Feb 2013, 08:39

Meine Beschwerden sind eigenntlich nur Schmerzen aufgrund auch negativer Psychatrieerfahrung ignorierte ich sie meistens bis gar nichts mehr ging kann schon sein dass ich psychotisch wirkte wenn ich nichts mehr rausbekommen hatte als lallen.
Klar hat mir die Psychatrie insoweit geholfen erst mal wieder normal zu handeln.
wenn ich jahrelang gar keine Medikamente nahm micht mal ne Paracetamol bei sonst üblichen Beschwerden.
Eine völlige Abneigung gegen alle Medikamente entwickelt hatte.
Was sich nach dem (rückfall) wenns denn einer war geändert hatte obwohl mir dann schmerzmittel allein auch erstmal gehofen hatten die ich dann bereitwillig nahm um normal zu funktionieren.
Mein Denken eigentlich damals ohne Medis normal funktionierte nur der Körper nicht mehr mimachte mir ist schon klar dass ich kein Roboter bin habe wahrscheinlich zuviel getan auch für andere und mich selber immer zurüchgesetzt.
Ich glaube eher dass mein Gehirn oder die Nerven einfach abgeschaltet haben.
ich wollte immer mehr und viele Dinge gleichzeitig tun doch mein Körper spielte nicht mehr mit.
Ich bin aber nicht depressiv warum wird dann eine Medikamentation eingestellt gegen depressive Verstimmung? warum wird nur die Akte von vor Jahren rausgeholt und danach weiterbehandelt?
Ich glaube eher ich habe dass Vertrauen in die Ärzte verloren und durch fehlende Aufklärung was denn nun mein Krankheitsbild genau ist da jeder andere Arzt eine andere Diagnostik hat.


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