Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

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Remedias
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Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Remedias » So 22. Jan 2012, 22:22

richtige Innovationen auf dem Gebiet von Antidepressiva oder Neuroleptika?
leider Fehlanzeige,
hier der ganze Artikel:

http://www.root.webdestination.de/kunde ... _18_s2.pdf

liebe grüße Remedias

Sukram
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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Sukram » Mi 22. Feb 2012, 20:16

Hallo Remedias,

vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich finde es auch schade, dass es bisher keine Neuroleptika mit weniger Nebenwirkungen gibt. Ich nehme Amisulprid und habe als Nebenwirkung einen Diabetes Typ 2 dazu bekommen. Mein Hausarzt will unbedingt, dass ich Metformin gegen den Zucker nehme. Bis jetzt sträube ich mich noch dagegen, aber mein Widerstand bröckelt langsam.
Die atypischen Neuroleptika haben aber gegenüber den alten typischen Neuroleptika den Vorteil, dass sie weniger extrapyramidale Störungen (Bewegungsstörungen) verursachen. Ich denke, die Medikamente haben ihre Berechtigung, da sie die Psychose in der Regel wirksam unterdrücken. Leider haben die Medikamente keine heilende Wirkung. Ich hoffe, dass die Forschung künftig bessere Medikamente entwickeln kann.
Wie bist Du zu dem Artikel gekommen ? Die Zeitschrift, aus der der Artikel entnommen ist, ist eigentlich für Fachkräfte wie Nervenärzte bestimmt. Mich würde interessieren, ob es eine überregionale Zeitschrift für Psychiatriebetroffene und deren Angehörige gibt, die auch neueste Entwicklungen in der Medikamentenforschung berücksichtigt. Ich habe diesbezüglich noch nichts geeignetes gefunden. Ich wollte Dich noch fragen, ob Du interessante Ratgeber für Betroffene kennst. Das bekannte Buch von Josef Bäuml z.B. finde ich für Laien sehr gut verständlich geschrieben.

Viele Grüße
Markus

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Remedias
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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Remedias » Mi 22. Feb 2012, 21:38

Hallo Sukram;

ich weiß nicht, ob du Gewichtsprobleme durch die Neuroleptika hast, aber wenn, probiere das Metformin aus. Ich habe gelesen, damit kann man auch unter Neuroleptika abnehmen.
Ich war durch die hohe Gewichtszunahme auch am Rande einer Diabetes. zwischenzeitlich habe ich NL reduziert, 14 kg abgenommen und meine Blutwerte haben sich wieder normalisiert.

Leider erinnere ich mich auch nicht mehr, woher ich den Artikel habe. Vielleicht sogar aus einem anderen Forum.

Den Bäuml habe ich auch gelesen. Er ist in Bezug auf die Medikamente etwas veraltet, ansonsten gut geschrieben.

Früher gab es eine gratis- zeitschrift "Faszination Seele",
die gibt es jetzt nur noch online:
http://www.psychiatrie-aktuell.de/bgdis ... tion_seele

liebe grüße remedias

Sukram
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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Sukram » Mi 22. Feb 2012, 22:03

Hallo Remedias, vielen Dank für Deine Antwort.
Ja, ich habe Gewichtsprobleme, 20 kg zuviel und die Ursache sind meines Erachtens eindeutig die Neuroleptika, auch wenn das von meinem Neurologen bestritten wird, wahrscheinlich wegen der Compliance. Ich habe Angst vor Metformin, dass ich dann nicht mehr davon loskomme.

Danke für den Link wegen der Zeitschrift. Ich suche eine Zeitschrift in Papierform. Den Bäuml gibt es jetzt auch in einer Neuauflage von 2008 mit Berücksichtigung der neuesten atypischen Neuroleptika. Dieses Buch kann ich jedem Betroffenen sehr empfehlen. Hast Du vielleicht noch andere Favoriten ?

Viele Grüße
Sukram

Natalie
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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Natalie » Do 23. Feb 2012, 08:49

Hallo,

was Neuroleptika betrifft gab es tatsächlich weniger Verbesserungen.
Bei Antidepressiva meiner Meinung nach aber doch schon. SSRIs haben viel weniger Nebenwirkungen als bisher, können leichter abgesetzt werden und helfen besser.
Dann muss man aber auch mal sagen, dass alle Medikamente Nebenwirkungen haben. Was dann wie wahrscheinlich ist, ist eine andere Sache. Macht euch mal den Spaß und lest die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel von Aspirin...wenn man das alles ernst nehmen würde müsste man ja Angst haben daran zu sterben.

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Remedias
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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Remedias » Do 23. Feb 2012, 13:19

Hallo Sukram,

eine richtige Zeitschrift über das Thema gibt es meines Wissens her nicht mehr, seit "Faszination Seele" nicht mehr erscheint.
Es wäre vermutlich ein zu kleiner Leserkreis.

Das einzige Buch, das ich über das Thema noch selbst besitze, ist:

Andreas Marneros: Schizoaffektive Erkrankungen von 1997; das ist so ein Frage- und Antwortbuch-

Ansonsten lese ich mehr Artikel im Internet.
Ja, ich habe Gewichtsprobleme, 20 kg zuviel und die Ursache sind meines Erachtens eindeutig die Neuroleptika, auch wenn das von meinem Neurologen bestritten wird, wahrscheinlich wegen der Compliance.
Dein Neurologe belügt dich absichtlich. Hier eine untersuchung über "psychopharmakainduzierte Adipositas" , :wink: schönes Wort, gell?

http://www.freidok.uni-freiburg.de/voll ... Strobl.pdf

Da geht es jetzt nicht nur um Neuroleptika, sondern um Psychopharmaka allgemein. Dein arzt sagt vermutlich, das stimmt nicht,
weil der Mechanismus der Gewichtszunahme noch nicht ganz klar ist - die meisten Forscher tippen auf ein Problem mit dem Hormon Leptin.

Hallo Natalie,

die Verbesserung bei Neuroleptika ist, dass die neuen weniger EPS machen und - aber das nur vielleicht - weniger Spätdyskinesien verursachen.
Was dann wie wahrscheinlich ist, ist eine andere Sache. Macht euch mal den Spaß und lest die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel von Aspirin...wenn man das alles ernst nehmen würde müsste man ja Angst haben daran zu sterben.
Ich rede ja garnicht von dem, was sein KÖNNTE,
sondern von den Nebenwirkungen, die bereits bestehen:

so wie Sukram einen Diabetes bekommen hat und ich innerhalb von 3 Monaten plötzlich das Doppelte gewogen habe -
na ja, das ist jetzt ein bißchen übertrieben, aber nur beinahe :wink:

Ein Beispiel ist das neue Neuroleptikum Zyprexa:


Im Zusammenhang mit der Vermarktung des Antipsychotikums Zyprexa (Wirkstoff: Olanzapin) hat Eli Lilly seit 2005 in etwa 28.500 Fällen insgesamt 1,2 Milliarden Dollar außergerichtliche Entschädigungszahlungen geleistet (Stand Februar 2007). Hintergrund waren Nebenwirkungen wie zum Teil extreme Gewichtszunahme und Diabetes, die dem Hersteller zwar bekannt waren, in der öffentlichen Darstellung jedoch verschwiegen oder heruntergespielt wurden. Darüber hinaus war das Medikament illegal für Patientengruppen vermarktet worden, für die es keine Indikation besaß.[8] Im Dezember 2006 gelangten einige hundert interne Dokumente an die Öffentlichkeit, die diese Praktiken im Detail dokumentieren. Zunächst berichtete die New York Times in mehreren Titelgeschichten über die illegalen Vermarktungspraktiken.
sagt wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Eli_Lilly_and_Company

Davon nahm ich so schnell zu, dass es die Ärzte bei mir nach 2 Wochen schon wieder abgesetzt haben ( 11 kg in den 2 Wochen) :sad:

liebe Grüße Remedias




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dirtdai
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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon dirtdai » Di 7. Okt 2014, 02:14

Sorry, wenn ich mich mal kurz melde.
Leider habe ich da eine Frage zu einem anderem Thema, und hoffe dass mir vielleicht trotzdem jemand helfen kann.

Folgendes:
Es gibt im ZNS D1- und D2-Rezeptoren.
Wenn das Dopamin-Molekül an einen D1-Rezeptor andockt, wird die Postmembran elektrisch erregt.
Wenn das Dopamin-Molekül an einen D2-Rezeptor andockt, wird die Postmembran elektrisch gehemmt.
Es heißt, dass die Summe aus den erregenden und hemmenden Signalen entscheidet, ob eine elektrisches Aktionspotential
für eine Neurotransmitterausschschüttung, hier Dopamin sorgt.
Bei Haldol werden fast nur die D2-Rezeptoren blockiert.
So gibt es weniger hemmende Signale durch die D2-Rezeptoren. Wie kommt es dann, dass obwohl dadurch ja die Summe der erregenden Signale
größer werden müßte (nur erregende D1-Signale, da D2 ja blockiert), und es so zu mehr elektrischen Aktionspotentialen kommen müsste,
die Dopaminausschüttung trotzdem verringert wird?

Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Danke.

Gruß
dirtdai

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fluuu
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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon fluuu » Di 7. Okt 2014, 10:28

Hallo,
durch häufiges Posten der selben Frage am Ende von bestehenden Threads wird die Situation nicht besser.
Habe mich etwas mit Neurowissenschaften beschäftigt aber nicht mit der genauen Chemie des Gehirnstoffwechsels.
Das ist um den Alltag zu bewältigen, auch als psychisch Betroffener, nicht notwendig, da ist in erster Linie
Vertrauen gefragt in die Mitmenschen die viele Jahre Wissen und Erfahrung haben, besonders bei Haloperidol.
Wer dieses Vertrauen zu Mitmenschen nicht entwickeln kann, dem nutzt auch das beste Wissen der Chemie
nichts, denn damit lassen sich die seelischen Empfindungen nicht spüren, die Grundlage von Leben.
Wenn man nicht spürt, dass ein Mensch einem etwas Gutes möchte, ein Liebesgefühl hat, dann nutzt das
genauste und detaillierteste Wissen über chemische Zusammensetzungen des Körpers nicht,
die Gefühlswelt bleibt unberührt und das Leben zieht an einem vorüber.
Wenn ein vertrauensvoller Mensch meint, nimm Haloperidol dann wird es besser, dann hilft es sehr viel
und hat großen positiven Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel völlig wurscht welche chemischen Reaktionen
im Einzelnen stattfinden. Das ist übrigens bei jeder zwischenmenschlichen Geste so, immer werden
chemische Prozesse im Körper ausgelöst aber die muss man sich nicht bewusst machen um das
Wohlbefinden zu erleben.
gruß fluuu

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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Remedias » Di 7. Okt 2014, 16:11

@diirtai,
ich finde deine Frage gut,
aber jetzt auch hin- und her überlegt.
ich komme eigentlich auch schon länger zu dem Schluss, dass die Dopamin- Hypothese so nicht stimmen kann -
und tippe mal auf eine eigentliche Wirkung auf GABA.

Mit freundlichen Grüßen Remedias

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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Remedias » Di 7. Okt 2014, 16:18

Wenn ein vertrauensvoller Mensch meint, nimm Haloperidol dann wird es besser, dann hilft es sehr viel
und hat großen positiven Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel völlig wurscht welche chemischen Reaktionen
im Einzelnen stattfinden. Das ist übrigens bei jeder zwischenmenschlichen Geste so, immer werden
chemische Prozesse im Körper ausgelöst aber die muss man sich nicht bewusst machen um das
Wohlbefinden zu erleben.
Ja, könnte der Betreffende nicht dann besser ein Placebo kriegen?
Laut deiner Theorie müsste es doch auch gut wirken, sofern der zu Behandelnde zum Behandler Vertrauen hat - und es hätte eindeutig weniger Nebenwirkungen.

liebe Grüße Remedias

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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon fluuu » Mi 8. Okt 2014, 10:01

Natürlich, nur der Betreffende weiß nicht das es ein Placebo ist und wenn das Placebo Haloperidol heißt tut es seine Wirkung
und wie es das menschliche Gehirn so will können sogar Nebenwirkungen auftreten.
Der Stoffwechsel im Gehirn wird durch chemische Prozesse gelenkt, sie können durch Substanzen hervorgerufen werden aber
viel häufiger werden sie über die Wahrnehmung der Sinne, also dem Denken beeinflusst.
Es ist der Stoff der wirkt aber noch viel stärker wirkt es wenn ich denke, dass ein gewisser Stoff wirkt ...
Deshalb ist das Erörtern welche Moleküle an welche Rezeptoren andocken müssig, es verändert das seelische Empfinden nicht.
Der Glaube, dass mir ein zugeführter Stoff in der Psyche helfen kann ist viel bedeutender als die chemische Reaktion selbst.
Diese geistige Haltung macht Menschsein aus bei vollem Bewusstsein und Einbeziehung des Unbewussten, viel stärker als
der einzelne chemische Prozess wie er auch in jeder anorganischen Materie vorkommt.
Ich bleibe dabei, dass die seelischen Empfindungen die durch spirituelle Wahrnehmung entstehen maßgeblich den Stoffwechsel
im Gehirn beeinflussen, es sind die Gefühle und das menschliche Gespür welche die chemischen Prozesse lenken.
gruß fluuu

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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Remedias » Mi 8. Okt 2014, 17:25

Hallo Fluuu,
Der Glaube, dass mir ein zugeführter Stoff in der Psyche helfen kann ist viel bedeutender als die chemische Reaktion selbst.
Ist dann auch der umgekehrte Fall so : Ich denke, dass das Medikament mir eher schadet - und dann hilft es auch nicht, im Gegenteil?
also das, was als "Noceboeffekt" bezeichnet wird?

Wäre es dann nicht wichtiger, erstmal den Patienten zu befragen, was er von einem Medikament erwartet und erhofft?
Und wäre dann eine Zwangsmedikation nicht völlig sinnlos?

liebe Grüße Remedias

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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon fluuu » Do 9. Okt 2014, 10:57

Ja, umgekehrt ist es auch möglich, wer negative Gedanken bei dem Medikament hat kann sich eher schaden,
darum ist das Gespräch beim Verschreiben so wichtig und bei einem Heilpraktiker oft umfangreicher als bei einem Arzt.
Jedoch ist Medizin keine Wunscherfüllung des Patienten, im Gegenteil, sie muss nach wie vor bitter sein um
eine positive Wirkung gegen Krankheit und Lebenszerstörung zu haben.
Es liegt am Gebenden diese bittere Medizin so nachhaltig zu vermitteln, dass der Kranke damit eine Hoffnung bekommt,
dass gesund werden ein positives Gefühl ermöglicht und er mit Freuden dazu bereit ist. Dann wird bittere Medizin
im Körper umgewandelt und erzeugt wunderbare Gedanken und Gefühle so, dass das Leben wieder Qualität bekommt.
Voraussetzung damit bittere Medizin positiv wirken kann ist der Wunsch nach Gesundheit und die damit verbundene
absolute Verantwortung für das eigene Leben. Ist das nicht gegeben kann man verabreichen was man will, es wird
nicht positiv anschlagen. Es sind die Menschen die sagen habe alles ausprobiert es wirkt bei mir nicht.

Bei der Zwangsmedikation geht es nicht nur um den Wirkstoff sondern vor allem um die psychologische Wirkung
jemanden dazu zu zwingen von den akut kranken und psychotischen Zuständen als Flucht vor dem Leben abzulassen.
Es ist wie Zwangseinweisung bei Suizidgefahr, eine Zwangsmaßnahme um frühen unnötigen Tod zu verhindern.

Medizin ist ein Symbol dafür Krankheit zur Gesundheit zu wenden, wer Medizin akzeptiert, akzeptiert gesund zu werden
und die Flucht aus dem Leben (Psychose) ist beendet, es beginnt die Eigenverantwortung in der Gesundheit.
Kann es nur immer wieder betonen, an dieser Stelle passt es, das Einnehmen von Tabletten alleine verändert die
seelischen Empfindungen kaum, es gehört auch noch die bewusste Einstellung für das Gehirn dazu.
Der eigene menschliche Organismus mit Seele, Geist und Körper, in dieser Reihenfolge, steuer die Belange des
persönlichen Empfinden des Lebens und alles Andere sind begleitende Hilfsmaßnahmen.
Wer aus dem Leben fliehen will (Psychose) kann aufgehalten werden und braucht dann eine bessere Motivation
für das Dasein als bisher, Medizin einnehmen ist hilfreich aber reicht allein nicht aus für die Seele, es gehört
auch noch dazu wie sich der Stoffwechsel im Gehirn über die Wahrnehmung der Sinne positiv beeinflussen lässt.
gruß fluuu

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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon Remedias » Do 9. Okt 2014, 14:07

Finde ich sehr einleuchtend, was du über die Wirkung der Medikamente schreibst.

Und klar - der Zwang kann auch psychisch entlastend sein, weil dem Patienten die Verantwortung ganz und gar abgenommen wird.
Er kommt dann in ein regressives Stadium - wie ein kleines Kind.



Mit freundlichen Grüßen Remedias

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Re: Medikamenten- entwicklung in den letzten 10 jahren

Beitragvon fluuu » Fr 10. Okt 2014, 13:05

Schreiben tut der Seele gut, das gilt auch für mich und das Thema Medizin (Arzneimittel) wenn es Störungen gibt ist immer aktuell.
Glaube an eine Medizin nicht nur auf stofflicher sondern auch auf spiritueller Ebene, so kann ich sie vermitteln.
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