Verdrängung von meiner Sexualität und CD

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Parzifal
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Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Parzifal » Fr 30. Dez 2011, 11:19

Gestern habe ich mich das erste Mal bewusst geoutet nachdem ich jahrelang meine Neigungen unterdrückt und verschwiegen habe bei einem jahrelangen guten Freund mit seiner Freundin.

Und ich kann eigentlich gar nicht mehr anders, ich muss reden letzendlich. Als Kind bemerkte ich es schon das ich gewisse Neigungen habe und es cool empfand als mich meine Mutter fragte als was ich mich im Fasching den verkleiden möchte, war aber nicht jedes Fasching dann so muss ich dazu sagen. Aber ich glaube die Antwort ist klar, sonst wäre ich auch nicht in diesem Forum unterwegs. Ja als Mädchen, und das gefiel mir auch. Mit 14/15 hatte ich dann eine Phase als ich bei Pflegeeltern wohnte mir die Klamotten und die Schminksachen von meiner Pflegeschwester anzuziehen und kauften auch gemeinsam noch andere Schminksachen ein, sowie falsche Fingernägel und eine Perücke hatte ich damals noch von meiner Mutter, die sie mir gab.

Meine echte Mama sowie auch meine Pflegemama hatten nie ein Problem damit als ich das tat, mich als Frau anzuziehen und ich empfand es als lustig und erregend. Meine Pflegeschwester half mir auch beim Schminken damals und hatte sehr viel Freude daran was ich bemerkte, das ging dann soweit das ich den Mut hatte mit ihr gemeinsam rauszugehen als Frau verkleidet mit Strumpfhose, Mittellanges Röckchen und sexy Bluse, schwarzen Pumps mit demensprechenden BH, der mit Socken gefühlt war.

Ich hatte auch kein Problem damit, nur etwas schüchtern war ich schon, und meine Stimme konnte ich noch nie gut weiblich verstellen. Ich hatte aber irgendwie das Gefühl das dies nicht mal wer bemerkte das ich ein Typ war der als Frau versucht rumzulaufen, außer eben gerademal eine oder zwei Frauen, wo ich ihre lächelnden Blicke, aber nicht abgeneigt negativem Blicke, lesen konnte was sie sahen. Es bliebe auch nicht bei dem einen Mal rausgehen so, und manchmal schlafte ich auch mit meiner halben Montur, auch wenn es eine ordentliche Arbeit in der Früh war wieder so hergerichtet zu sein, da waren aber auch Ferien. Bei einem anderen rausgehen im Park mit ihr und einem Freund der es auch wusste natürlich was ich tat, und mitging, spazierten wir so rum, und setzten uns dann (es war Abend), und es kam ein Typ vorbei der einfach zum quatschen anfing und wir unsere Namen sagten und mir war es so peinlich der Typ war sich auch gar nicht sicher ob ich ein Mädchen bin und fragte nach, ich sagte ja ich bin TV und ein Junge und sagte meinen Namen, und es war ihn irgendwie egal wie es den Anschein hatte, und quatschten gemütlich weiter und gingen danach auch wieder nach Hause.

Ich hörte auch schon bald wieder damit auf das zu tun, und wollte es verdrängen, was ich auch tat, dir ganze Lehrzeit dann über. Als ich 19 war hatte ich diese Wäsche und alles noch und ging nur wenig und immer einzeln was nachkaufen an Schminkzeug und begann mich wieder zu verkleiden alleine in meiner Wohnung, bis eines Tages überraschenderweise mein Bruder vorbeikam, und abwimmeln konnte ich auch nicht, er hörte der Musik wegen sicher das ich daheim bin. Er war schon etwas entsetzt davon, aber blieb kurz und wir redeten normal. Ich sagte ihn nur das ich halt auch wieder damit aufhöre, und er war zufrieden und redete es mir auch ein. Hörte auch damit auf, und schmiss alles weg, und empfand sowas wie ekel vor mir selber und so. Doch bald danach empfand ich es so das mir das abging und ich das eigentlich schon mochte mich wie eine Frau zu fühlen.

Mittlerweile bin ich 24 und träume sogar manchmal das ich eine Frau bin wenn ich schlafe. Aber in all den Jahren meine Heterosexualität auch auslebte und mir einredete bi sein oder schwul sein ist schlecht und nicht normal und entwickelte auch eine Art Homophobie gebe ich auch offen und ehrlich zu, weil ich dachte damit überspiele ich das was da versteckt in meinen Kopf vorgeht und lebte das auch nie aus bis jetzt, und habe auch nur einen Freundeskreis der so denkt und besuche als gläubiger Mensch nebenher auch noch eine Gemeinde hie und da und bin auch in einem Bibelkreis, ist mir auch wichtig weil es mein Glaube ist, aber ich scheitere an den Gedanken das es egal ob Freundeskreis mit homophoben Tendenzen oder der christliche Kreis wo ich bin jemals über so eine Problematik reden kann, oder soll. Und ich merke das ich es nicht kann und weiß auch nicht weiter, bis auf die zwei Freunde wo ich eben gestern war, wo ich verzweifelt schon sagte das ich denke in Wirklichkeit bi zu sein und es eigentlich mag als Frau verkleidet zu sein.

Ich hoffe ich bin hier richtig mit meinen Anliegen bei euch im Forum. Die Freundin bot mir auch von meinen Freund an das ich mit ihr Wäsche kaufen gehen kann und auch alles andere, aber sie erwähnte auch ich soll das auch mit meiner Psychotherpeutin bereden die ich seit Jahren besuche wo ich dieses Thema auch nie anschnitt und nie erwähnte weil es mir so peinlich ist, und ich glaube das die Gesellschaft sehr intollerant ist, zumindest das Umfeld indem ich lebe bis auf die zwei Freunde wo ich das Gefühl hatte sie verstünden mich wo ich jetzt war.

Ich weiß nicht ob das nur ein fetisch von mir genau jetzt ist oder ob ich echt eine Identitätskrise habe. Ich hatte ja auch nur Kontakte über all die Jahre mit Heteros und nur Sex mit Frauen.
Aber ich denke an Männer wenn ich mich selbst als Frau verkleidete das merkte ich, bin ich nicht so verkleidet verdränge ich das. Ich weiß nicht ob das so gut zum verstehen ist, und ich verstehe mich ja selbst manchmal nicht, ich kann nur sagen was ich empfinde und merke das ich traurig bin was diese Situation anbelangt! Bitte diskriminiert mich nicht, mir geht es schlecht genug damit, darum würde ich euch bitten!

Ich habe mich auch in einem Crossdresser - Transgenderforum dazu genauso geäussert.

Klaus W
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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Klaus W » Fr 30. Dez 2011, 21:41

Coming out ist erstmal grundsätzlich gut. Du hast natürlich das Problem daß sich niemand "Normales" je damit auseinandersetzen wollen wird. Ich wollte eben sagen, eigentlich hast Du nur die Chance Dir andere entsprechende Foren zu suchen, wo die Leute entsprechende Interessen haben, aber dann las ich Deine letzte Zeile, das hast Du also schon :) Grundsätzlich aus psychologischer Sicht, weswegen Du ja denke ich in dieses Forum gekommen bist, ist mit Deiner Einstellung grundsätzlich erstmal alles ok. Das heißt, man könnte psychologisch erforschen, wo das bei Dir jetzt herrührt, aber letztlich kannst Du ja nur dazu stehen und es alzeptieren wie Du eben bist. Vielleicht solltest Du erwägen mit Deiner Therapeutin drüber zu reden... wo, wenn nicht dort.
Mit den richtigen Worten kann man alles sagen, mit den falschen Worten nichts.

Mirjam
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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Mirjam » So 1. Jan 2012, 19:36

Hallo Parzifal !

Du hast in einem anderen thread von dir geschrieben:
Parzifal hat geschrieben:ich hoffe keiner fühlt sich von mir jetzt angeekelt
Ich find da nichts Ekliges dran. Denk da eher an die/den Mary mit der rauchigen Stimme. Wunderschön hergerichtet. http://www.mary-preusse.ch/ Da könnte manche Frau neidisch werden.
Würde die Probleme im Akzeptieren und im Zurechtfinden in sich selber und der Gesellschaft sehen.
Du bist in Therapie und das ist eine gute Sache, zu dir zu finden. Ich wünsch dir, dass du Erfolg hast!
LG
Mirjam

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fluuu
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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon fluuu » Mi 4. Jan 2012, 10:52

Hallo,
Neigungen ausleben, es genießen usw. ist alles völlig o.k.,
auch mit den Geschlechtern und Rollenverteilungen spielen ist eher förderlich
aber Dein Drang diese Gefühlswelten immer wieder im Netz in verschiedenen Foren
mitzuteilen unter dem Aspekt Abartigkeiten und Ekel erregend ist bedenklich.
Du manövrierst Dich selbst in die Ecke extrem nicht normal und möchtest dafür
Bestätigung. Du liebst Dich in der Anomalie, das kann pathologisch sein und
sollte durch einen Psychiater abgeklärt werden bevor es für andere Menschen
bedrohlich wird.
Suche einen Arzt oder Therapeuten auf und bespreche Deine Gefühle mit ihm
unter vier Augen im direkten Gegenüber.
gruß fluuu

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Remedias » Mi 4. Jan 2012, 17:49

fluuu hat geschrieben:Du manövrierst Dich selbst in die Ecke extrem nicht normal und möchtest dafür
Bestätigung. Du liebst Dich in der Anomalie, das kann pathologisch sein und
sollte durch einen Psychiater abgeklärt werden bevor es für andere Menschen
bedrohlich wird.
vielleicht kommt Parzifal ja aus einem sehr christlich geprägten Umfeld, da kann man an sowas schon zu knabbern haben.
Aber wieso sollte er bedrohlich für andere werden? Habe ich da was überlesen?

liebe grüße Remedias

Klaus W
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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Klaus W » Mi 4. Jan 2012, 18:20

Parzifal hat geschrieben:Ich weiß nicht ob das nur ein fetisch von mir genau jetzt ist oder ob ich echt eine Identitätskrise habe. Ich hatte ja auch nur Kontakte über all die Jahre mit Heteros und nur Sex mit Frauen.
Aber ich denke an Männer wenn ich mich selbst als Frau verkleidete das merkte ich, bin ich nicht so verkleidet verdränge ich das.
Ok. Wie fühlst Du Dich denn als Mann mit einer Frau. Wie ist denn Dein Verhältnis Frauen gegenüber. Wie gut und befriedigend waren denn Deine Partnerschaften.
Mit den richtigen Worten kann man alles sagen, mit den falschen Worten nichts.

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon fluuu » Do 5. Jan 2012, 09:54

Remedias hat geschrieben: Aber wieso sollte er bedrohlich für andere werden? Habe ich da was überlesen?
Hast Du wahrscheinlich, wie gesagt sexuelle Neigungen wie auch immer sie geartet sind
ist völlig o.k. wenn man sie mit sich und dem geliebten Partner der darauf steht auslebt
aber die Öffentlichkeit suchen um ihr das vorzuführen im negativen Sinn ist bedenklich.
Es erinnert an einen Exebitionisten der es für seine Erregung braucht das andere Menschen
schockiert sind. Das könnte der krankhafte Beginn einer Karriere als Sexualverbrecher sein
der nur noch Lust verspürt wenn er andere hilflose Menschen schockieren und quälen kann.
Deshalb halte ich ein Abklären der Persönlichkeitsstruktur durch Analyse im Vorfeld für
nicht schädlich und alle können ruhig schlafen.
gruß fluuu

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Parzifal » Sa 14. Jan 2012, 02:34

Ja ich komme aus einem christlichen Umfeld. Nein ich würde nie in der Öffentlichkeit Sex haben wollen, das wäre für mich zu extrem, soviel zum Exebitionist. Ich habe mich bereits bei meiner Therapeutin geäußert, sie möchte da keine Diagnose erstellen und meint es ist alles normal. Unteranderem war ich in einer Transgenderberatung, wo ich nette Menschen kennenlernen durfte und auch schon öffentlich bereits als Frau gekleidet und hergerichtet hindurfte.

Ich habe das Gefühl das ich mich als Frau wohler fühle das ist es mehr. Es ist nur schade das meine Therapeutin mich da nicht sonderlich unterstützt weil eine Diagnose, auch wenn es keine Krankheit ist wäre wichtig um mehr daraus machen zu können, jetzt hole ich mir einen Spezialisten für das heran, kann sein das es die Krankenkasse auf anhieb nicht unterstützt, aber ich will ehrlich gesagt schon eine Shemale und dann zur Frau werden wenn möglich. Ich weiß das ich mich als Frau wohler fühlen würde.

Meine (heterosexuellen) Sexkontakte waren manchmal schön, aber meistens leider nicht, fühlte mich immer unsicher und auch manchmalunwohl dabei, soviel zu den Fragen die ihr mir einerseits gestellt habt einmal!

Liebe Grüße Parzifal/Anja

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Remedias » Sa 14. Jan 2012, 12:13

hallo Anja,

finde ich toll, dass du dazu stehen möchtest was du bist. Ich wünsche dir, dass du ganz viele Unterstützung bekommst für deinen Weg. dir alles Liebe :B-fly:

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Remedias » Sa 14. Jan 2012, 16:12

hallo, an alle;
um in die materie einzusteigen, hier interessante artikel aus dem SPIEGEL:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/lebe ... 19,00.html

liebe Grüße Remedias

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon fluuu » Mi 18. Jan 2012, 10:00

Halte einen Geschlechtertausch in der heutigen Zeit nicht für skandalös oder ein öffentliches Problem,
medizinisch ist es inzwischen erprobt und oft erfolgreich durchgeführt.
Das größte Problem hat der Betreffende selbst mit seinem Gefühl auch was Stigmatisierung angeht.
Würde Dir trotzdem raten Deine seelische Gefühlswelt ganz genau von Psychiatern unter die Lupe
nehmen zu lassen damit der Geschlechtertausch keine Flucht aus der Realität ist um sich den
gegebenen Anforderungen nicht stellen zu müssen.
Wenn sich eine Persönlichkeitsstörung ergeben sollte ist sie mit Umwandlung kaum zu beheben.
Die Skepsis der Umwelt ist verständlich, da bei den meisten Menschen ein Wechsel nur
weil mal etwas nicht passt im Geschlechtsleben kaum vorstellbar ist und auch keine Lösung darstellt.

Vor kurzem kam ein Bericht im Fernsehen über eine Transgender-Gruppe.
Für mich sieht es aus wie Fasching wenn da lauter Männer sitzen mit Perücke, geschminkt und
künstlichem Busen im Kleid. Sie beschweren sich nicht ernst genommen zu werden.
Will damit sagen, dass es kaum möglich ist von der Umwelt respektvolle Behandlung zu erwarten,
es schaut einfach so humorvoll aus und ein Grenzgänger in der Geschlechterrolle ist eher selten.
gruß fluuu

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon Parzifal » Do 26. Jan 2012, 00:11

Humorvoll ist ja noch angenehm, aber agressive Reaktionen und Beschimpfungen in der Öffentlichkeit tub weh, ich kann nicht anders, und werde auch noch dafür beleidigt, das ist für mich eher das Problem als ausgelacht oder angelacht zu werden. :???: Ansonsten fühle ich mich wohl als Frau auch auf die Strasse zu gehen, einzukaufen oder Freunde zu besuchen die alle kein Problem damit haben, meine Familie hat auch nicht sonderlich ein Problem damit, nur mein Bruder brach abrupt den Kontakt ab und verhielt sich mir verbal aggressiv gegenüber und möchte derzeit nichts mit mir zu tun haben. Darüber bin ich traurig das mein Bruder so reagierte. :sad:

Bin aber jetzt schon auf Arztbesuche und erwähne mein Problem mit dem Geschlecht auch, meine konventionelle (Psycho-)Therapeutin kann mir nicht großartig helfen und hat auch kaum Zeit, sehe sie nur einmal im Monat. Mir fällt aber auf das mir die Therapien also noch mehr Psycho-Therapie wichtig wäre, das macht mich echt depressiv und zickig, weil alles zu wenig und alles solange dauert! ](*,) Ab nächster Woche komme ich aber ins Spital zur Endokrinologie (Hormonberatung und -bewertung bzw. -check), von dort aus werde ich auch zu einer speziellen Psychotherapeutin geschickt, die sich mich anschauen wird und später wenn alles gut läuft, das wird Monate oder vlt. Jahre dauern, dann bekomme ich auch Hormone verschrieben, was ich hoffe und auch will, weil ich wirklich gerne eine Frau werden möchte, soweit wie möglich oder vollständig, das ist mein Wunsch, ich fühle mich unglücklich mit meinem Geschlecht, ich fühle mich wohler als Frau, ich spüre das! Ich bin eine Frau im Herz und Hirn, doch mein Körper nicht, und das ist zum kotzen. :-&

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Re: Verdrängung von meiner Sexualität und CD

Beitragvon seelera » Do 26. Jan 2012, 12:58

Hy, Parzifal,

Dieser Bericht aus der Taz war sehr berührend, weil absolut mutig und ehrlich.


http://www.taz.de/Die-Fischerin-die-mal ... ar/!75790/

Liebe Grüsse und viel Erfolg,

seelera
Liebe Grüße, seelera
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