essen,essen,essen

Hier hinein gehören u. a. spezifische Beiträge zu sämtlichen Essstörungen, Schlafstörungen (auch Schlafwandeln, Alpträume und exzessives Schlafbedürfnis), sexuellen Funktionsstörungen.
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shirin
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essen,essen,essen

Beitragvon shirin » Mi 9. Mär 2011, 08:34

hallo
also ich habe seit langem das problem das ich esse und esse und einfach nicht satt werde bzw.esse bis mir kotzübel ist ich kann mich einfach nicht dagegen wehren
bin echt am verzweifeln hab sowieso übergewicht habe in den letzten 2 jahren endlich geschafft 35kg abzunehmen und nun sind 15 wieder da ich habe einfach nicht die kraft dagegen anzukämpfen gehe nicht mehr aus dem haus und schäme mich zu tode da mein selbstbewusstsein eh im eimer ist besonders schlimm ist es wenn mein freund da ist kaum seh ich ihn bekomm ich hunger merkwürdig oder?
kennt das auch jemand?meine betreuerin ;also ich wohne in einer wg für seelisch kranke menschen,meint das wär ein schutz?!
zur erklärung ich habe eine emotional instabile persönlichkeitsstörung mit starken depressionen ich will so gern wieder raus
Essstörung?
wie ein Quadrat in einem Kreis eck ich immer wieder an ^^

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Achtsamkeit
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon Achtsamkeit » Do 10. Mär 2011, 12:04

Hallo shirin,
ja der Kampf mit den Kilos kann einen ganz schön "runter ziehen".
Ich hatte auch viel abgenommen und mittlerweile wieder fast alles wieder drauf geladen.
Neben den Medikamenten, die ja bekanntlich den Stoffwechsel sehr verlangsamen und man deswegen auch schnell an Gewicht zunimmt, habe ich auch diese "Fressattacken". Mir fehlt es da an der notwendigen Selbstdisziplin. Kann mich einfach nicht beherrschen, obwohl ich es mir immer wieder vornehmen, dass es nicht so weiter gehen kann.
Der erste Schritt kann eigentlich nur sein erst einmal sich vorzunehmen nicht mehr zuzunehmen!
Ja und bekanntlich hilft Bewegung und viel viel Wasser oder heißes Wasser mit Ingwer trinken.

Grüße Achtsamkeit
Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen der einem das Gesicht leckt!

Joanna
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon Joanna » Di 22. Mär 2011, 09:47

Hallo!

Wenn ich etwas dazu sagen darf?

Helfen kann auch, sich täglich nach eigenem Ermessen 2 - 3 feste Esszeiten zu setzen und zwischendurch nicht den kleinsten Bissen zu sich zu nehmen. Wasser und Kaffee / Tee sind okay. Wichtig ist, sich bei den Mahlzeiten dann richtig satt zu essen.

Mir zumindest hat das, unter anderem, weitergeholfen.

Grüße von
Joanna

BettinaCH
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon BettinaCH » Mi 23. Mär 2011, 22:04

Hallo zusammen

Ich kann dir gerade sehr gut nachfühlen. Leider habe ich schon vor einigen Jahren als ich fälschlicher Weise Medikamentös gegen Epilepsie behandelt wurde, 15kg zugenommen. Als ich dann das Medikament absetzen durfte (nach 2 Jahren) weil sich herausgestellt hat, dass ich doch keine Epilepsie habe, habe ich innert einem halben Jahr die 15kg wieder verloren. Ich war so happy, denn ich hatte da endlich wieder ein Normalgewicht. Damals konnte ich alles auf das Medi abschieben, denn ich habe ja die gleiche Menge an Gewicht wieder verloren.

Nun habe ich insgesamt 30kg wieder zugelegt.. Ich habe eine Grenze erreicht, die ich nie erreichen wollte. Schlimmer noch ich habe sie überschritten. Dieses Mal hat es sicher teilweise auch mit den Medikamenten zu tun, aber vieles hab ich mir auch einfach angefuttert. Frustessen... FRUSTFRESSEN! Ich bemühe mich möglichst nicht darüber nach zu denken, denn wenn ich denke "ach ich möchte eigentlich schlank sein, ich bin Fett usw" dann fange ich sofort wieder an zu essen. Ich möchte abnehmen aber in dem Moment da ich diesen Wunsch am stärksten verspüre fange ich an zu essen. Ich kann es nicht kontrollieren, kann es nicht stoppen. Eigentlich total absurd, aber ich weiss auch nicht was ich machen soll.

Es ist so leicht gesagt 3 feste Mahlzeiten zu sich zu nehmen, essen bis man satt ist und dazwischen nur Wasser/Tee zu trinken. Warum ist es nicht so leicht dies auch wirklich durchzuhalten? Vielleicht klappt es einen Tag, vielleicht auch mal ne Woche aber dann schlage ich noch viel heftiger zu als sonst und wenn ich 1kg verloren hab hab ich innert kürzester Zeit wieder 2 kg mehr auf den Rippen (und am Po etc.). Vorallem habe ich auch das Problem dass ich irgendwie kaum satt werde. Dieses Gefühl einfach satt zu sein hatte ich schon lange nicht mehr... Wie kriege ich das wieder?

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Remedias
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon Remedias » Do 24. Mär 2011, 09:42

Es kann eine Essstörung sein; aber wenn du Psycho-Medikamente (AD; NL; Anti-epilepsie - mittel) kriegst,
liegt es 100 % an den Medikamenten.
Mir wurde gesagt, ich muss mit der 30-Kilo-Gewichtszunahme leben.
Das einzige NL das mir das nicht gemacht hat, heißt Abilify; doch da traten andere Probleme auf (Angstattacken!)

liebe Grüße Remedias

BettinaCH
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon BettinaCH » Sa 9. Apr 2011, 21:12

Kann das denn auch sein auch wenn ich nur eigentlich eine geringe Dosis an AD nehme? Ich nehme 30mg Citalopram und 25 mg Trimipramin dazu nehme ich noch 50 mg Lamictal also Lamotrigin

Bei Trimipramin hab ich gelesen, dass es als NW Gewichtszunahme haben kann. Aber ich finde ich habe doch nicht so hohe dosierungen?! Weiss allerdings auch nicht wie die dosiert werden normalerweise... :-k Und übrigens ist das Gewicht immernoch steigend... Meine Hausärztin hat mir vor einer Woche gesagt ich muss unbedingt abnehmen und zwar bis zu meinem nächsten Termin (2 Wochen später) aber nun hab ich schon wieder 2 kg mehr drauf... Ich kriegs nicht hin. und ich meine meine Hausärztin weiss ja was ich für medikamente nehme und sie kennt die Nebenwirkungen auch, also sollte es doch möglich sein, dass ich abnehme anstatt noch mehr zunehme...

lordi
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon lordi » Sa 9. Apr 2011, 21:56

Hallo,
bei mir (weiblich, 56 Jahre) hat sich das Gewicht bei 80 kg eingependelt, vorher wog ich jahrzehntelang 60 kg. Das liegt an Seroquel 500 mg, und Ergenyl chrono900 mg und am Essen. Ich kann das Gewicht nur halten, indem ich nicht so viele Kohlehydrate esse und viel Obst, das satt macht, z.B. Äpfel abends esse. Rohes Gemüse kann mein Magen nicht so gut verdauen.
Wenn man das Essen zu lange hinauszögert, bekommt man, wenn man endlich zu Hause ist oder nachts, nur Fressanfälle, das bringt nichts.
Ich habe in der Stadt, als ich Hunger hatte, einfach frisches Vollkornbrot gekauft und 2 Scheiben gegessen, weil ich das mag. Oder ich gehe an einen Obst- und Saftstand und hole mir da Ananas und anderes Obst.
Jetzt kommt die Osterzeit mit all ihren Verlockungen. Harte Eier sind ja noch o.k., aber diese Schokoladeneier, das wird hart :-)
Mir hilft es auch, viel spazieren zu gehen, weil das trainiert und vom Essen ablenkt.
Ich hoffe wir überstehen alle kalorienmäßig die Osterzeit.
Viele Grüße
Lordi

Sternenglanz
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon Sternenglanz » Sa 19. Jan 2013, 06:32

Hi mit dem Zunehmen habe ich unter Medis auch meine Probleme,

ich habe es sogar mal geschafft 30 kg in drei Monaten zuzulegen. Sobald ich keine Medis mehr einnahm reduzierte sich auch mein Gewicht. Habe auch ein ständiges Hungergefühl welches sich schwer ignorieren lässt.
Mein Gefühl ist immer dass im Gehirn etwas fehlt um dies wieder auszugleichen versuchte ich mit essen dieses Gefühl auszugleichen um ein einigermassen normales Körpergefühl zu bekommen.
Bei erneuter Medieinnahme um dem Wiederzunehmen zu entkommen versuchte ich dem entegegenzuwirken und informierte mich ein bischen über Ernährung.
Fazit ich achte nun darauf keine Light- Produkte mit Süssungsmitteln zu mir zunehmen da ich weiss dass diese noch schädlicher sind als der normale Zucker der natürlich auch nicht gerade dass gesündeste ist und in nicht zu großen mengen konsumiert werden sollte
informierte ich mich rein Interressehalber mal über die Inhallte in den Medis die ich nehmen musste und siehe da der Schöne Zusatzstoff Asparatam Süssungsmittel für Diabetiker geeignet den ich zu meiden suchte ist in den meisten von mir konsumierten Medis enthalten.
Nebenwirkung Gewichtszunahme, chronische Müdigkeit, usw..bis hin zum plötzlch unerklärischen Tod
zudem wird dieser ja auch in de Schweinemast eingesetzt.
Aber am besten selber informieren und mal googeln,
bitte bei den Bewertungen über Süssungsmitteln auf unabhängige Quellen achten und nicht die von den eigenen Hersttellerfirmen herausgegebenen.
Wenn mann schon
gezwungennermasen die Medis einnehmen muss kann mann ja weningstens diese in der normalen Ernährung weglassen wie Light Produkte mit Süssungsmitteln Zugabe, Kaugummis ohne Zucker, In den meisten Fertigproduckten enthalten oft auch gar nicht gekenzeichnet sondern umgenannt E- nummern, Zusatzstoffe usw..
Allein dieser Stoff ist schon ein reines Nervengift welches sich von den Nebenwirkungen her fast schon wie beim Beipackzettel unter Nebenwirkung von Abilify oder anderen Psychopharmakas liest.
Ps.Ironie dabei Wobei die NL ja gerade diese Symptome bekämpfen sollen die allein der Zusatzstoff Asparatam von sich aus auslösen können also ein medikament welches gleichzeitig heilt und verursacht haha

Am besten zwischendurch wenn der Hunger zu grooß wird Salat Mit Essig u. Öl nicht die Sahne Salat Fertigmischungen und viel Obst essen. Auch zwischendurch auch mal rohe Karrotten auf keinen Fall Süssigkeiten versteht sich ja von selbst

Dann hoffe ich mal dass die Kilos nicht zu viel werden mit freundlichen Grüßen

lordi
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon lordi » Sa 19. Jan 2013, 21:22

Hi Sternenglanz,
danke für deinen interessanten Artikel.
Ich wusste gar nicht, dass Aspartan so schädlich sein kann.
Liebe Grüße
Lordi

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Lilith
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon Lilith » Do 24. Jan 2013, 19:02

Guten Tag shirin
Dein Thema hat mich zum Nachdenken gebracht.
Zum einen kann es natürlich sein
dass man durch Medikamente zunehmen kann.
Das mag ein Grund sein und auch
eine schwierige Situation
vor allem dann wenn die Medikamente helfen.

Ich habe mir das aber noch mal anders durch den Kopf gehen lassen.
Deine Betreuerin meint das es vielleicht auch seelische Zusammenhänge geben könnte?
Und das denke ich bei dir irgendwie auch.
Ein Gedanken wäre dass du mal schaust,
wann du anfängst zu essen, also in welchen Situationen
und durch welche Ursachen du dann nicht aufhören kannst.
Welche Gefühle du damit womöglich versuchst abzuschalten,
oder du hast gerade Emotionen die du nicht aushältst und
durch das Essen bist du abgelenkt und
kannst dich in dem Moment "freier" fühlen,
weil die belastende Situation oder der belastende Gedanke
in den Hintergrund rückt?
Wäre das eine Möglichkeit?
Es kann auch sein das du mit dem Essen etwas kompensierst?
Das du dir da Gefühle holst die du so im Leben nicht bekommst.
Irgendwie?

Es könnte auch sein, du schreibst das du eine emotionale Instabile Störung hast,
hast du da auch Probleme mit SVV?
Kann es eine Form von SVV bei dir sein?

Könnte es auch sein,
dass du in einer "mir darf es nicht gut gehen" spirale bist,
und wenn du isst und dich dann nicht wohl fühlst oder
während des Essens weißt das du das nicht willst
und das es dir dann wieder schlecht geht,
also könnte es sein das es irgendwie damit zusammenhängt,
dass du dir nicht erlaubst das es dir gut geht?

Noch eine andere Idee,
ist es vielleicht auch eine Form von Hilferufen?
Eine Form auszudrücken nach außen das es dir nicht gut geht?
(Das glaub ich aber nicht, nur eine Idee)

das ganze kann verschieden Ursachen haben,
aber ich denke das bei dir ganz viel auch Gefühle und Emotionen mit rein spielen,
es wäre vielleicht auch eine Idee
mal ein Esstagebuch zu schreiben,
wo du nicht nur aufschreibst wann du was isst,
sondern vor allem auch wie du dich vorher gefühlt hast.
Um mal nachzufühlen,
was vor dem Essen passiert ist.
Welche Gefühle du evtl. "wegstopfen" willst.

Liebe Shirin
dass sind alles nur Ideen.
Kannst sie dir ja mal durch den Kopf gehen lassen.

Wie gesagt Medikamente sind eine Möglichkeit
aber ich denke die Ursachen liegen wo anders.

Grüße
Bin nur sporadisch hier, schau aber etwa zwei mal im Monat rein- geht aus Zeitgründen leider nicht anders.

"Coming back to where you started is not the same as never leaving."
A Hat Full of Sky- Terry Pratchett

Sternenglanz
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Re: essen,essen,essen

Beitragvon Sternenglanz » Mi 20. Feb 2013, 06:04

Nun denn dass mit den zusatzstoffen in den meisten Fertigprodukten ist ja nicht grundlos. Es gibt ja Gruende warum mann die Packung Chips zuende auffist und immer noch Hunger hat oder warum schlechte ernarhrungsgewohnheiten insbesondere bei Kindern zu Verhaltensauffaelligkeiten fuehrt.
Dass Verlangen nach immer mehr und mehr ist ja von den Firmen gewollt (Suchtmacher).
Ich denke schon dass alleine sich des bewusst werden was gesund ist und was nicht kann schon helfen dass eigene Essverhalten zu ändern.
Beschafft mann sich Hintergrundinformationen über dass Konsumierte hilft dieses meiner Meinung schon einiges um sich gegen die Mahlzeiten zwischendurch und schnell beschaftten mal so nebenbei zu wappnen.
Ich habe bei erneuter vorübergehender Medikamenteneinnahme zwar auch wieder etwas zugenommen aber dieses mal nicht dreisig kilo sondern in "" nur zehn was auch schon zuviel, aber nicht an der Ernaehrung oder Medieinnahme alleine lag sonder daran dass ich mich zu der Zeit aufgrund körperlicher Beschwerden kaum bewegt hatte.
Ich kenne dass von früher auch dass ich bei Partnerbesuchen noch mehr Hunger hatte vielleicht ich denke ja mal du liebst deinen Freund liegt es eher daran dass du unbewusst dich nach noch mehr Liebe sehnst und dich eher häuslich niederlassen willst dass Gefühl hast nicht genug zu bekommen und lagerst dann deine unerwünschten Gefüehle in dein Hungergefühl um.


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