Meine Erfahrungen mit Fixierungen

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Schwarzseher
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Beitragvon Schwarzseher » Mo 7. Apr 2008, 07:20

MÄCKLER: Durch Ihre Selbstbildnisse zieht sich als Thema oft das Motiv des Schreiens, des Erschreckens vor etwas, dessen Ursache sich zumeist außerhalb des Bildraums befindet. Ist es biographisch bedingt?

HELNWEIN: Der Schrei ist etwas, das bei meinen Selbstporträts durchgängig erscheint - eine Art eingefrorener Schrei. Der Schrei ist etwas, das mit mir zu tun hat, aber auch mit anderen Menschen. - Mir ist es übrigens nicht angenehm, meine Bilder zu erklären, weil ihnen dadurch etwas weggenommen wird. Maler, die ihre eigenen Bilder erläutern, sind eigentlich das Letzte. Ich möchte viel lieber aus der Distanz des Betrachters sprechen, als wäre es das Bild eines anderen. Und wenn ich es dann anschaue, habe ich den Eindruck, dieser Schrei stellt einen Moment des Aufbäumens dar, einen Menschen, der nicht einverstanden ist mit seinem Schicksal, vielleicht kurz vor dem Zusammenbrechen ist, überwältigt durch irgendwelche Umstände, unter extremem Zwang oder Streß. Aber der Schrei ist immer auch ein Zeichen, daß jemand noch nicht gebrochen ist, noch nicht aufgegeben hat. Das kann ein Wutschrei, das kann ein Angstschrei sei. Und so etwas Ähnliches, denke ich, bedeutet auch Der Schrei von Edvard Munch (1893). Selbst wenn man nicht weiß, wie man da rauskommt: Der Schrei ist einfach ein Beschluß, sich nicht aufzugeben, nicht in der Anonymität zu versinken. Man ist nicht tot, wenn man schreit - der Schrei ist immer auch ein Zeichen dafür, daß man (noch) lebt.

Quelle: http://www.gottfried-helnwein-interview.com/

Hallo Fluuu,

kann es sein, dass du rechtsradikal orientiert bist? Ich frag nur, weil mir im Hintergrund deines Avatars ein abstraktes Hakenkreuz aufgefallen ist... Also wenn ich das mal so betrachte wie du es wohl betrachten würdest...
Aus der Trübnis kam eine Stimme und sagte: "Lächle und sei froh, es könnte noch schlimmer kommen". Ich lächelte und war froh... und es kam schlimmer.

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moni
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Beitragvon moni » Mo 7. Apr 2008, 08:47

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Hermann Hesse

Peggy Kaiser
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Re:

Beitragvon Peggy Kaiser » Mo 25. Mär 2013, 23:48

Hallo Psycodalic,
meinst du TimeOut
find ich schrecklich, davon kriegt man nur Raumangst, helfen tut es nichts.
Aber was regst du dich auf?
Die Gedanken daran machen doch dich fertig und nicht die...denen ist es egal.
oder nicht?
Lieben gruß Talia
Time Out Räume sind mir immer noch lieber als Zwangseinweisungen in die Psychiatrie, Zwangsmedikamente.
Außerdem so schlimm sehen diese Räume ja auch nicht aus.... zumindest wenn es richtig gemacht wird.
Zweck dieser Räume ist ja nicht das Einsperren sondern das du dich abreagieren kannst bzw. du wieder runter kommst.
du kannst da reinschlagen reinboxen wie auch immer ist ja alles mit matten da drin.. und verletzen kannste dich nicht...
und du kommst aus diesen Time Out Räumen ja sehr sehr schnell raus ... So 10 Minuten 20 Minunten... länger gehts ja nicht.....
Es sei denn du bist extrem hochaggressiv... bloß dann würde man dich fesseln fixieren und deine BewegungsFreiheit für eins zwei stunden intensiv einschränken..


liebe gruß peggy

5D-Cube
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Registriert: Di 3. Sep 2013, 02:32

Re: Meine Erfahrungen mit Fixierungen

Beitragvon 5D-Cube » So 22. Sep 2013, 02:54

http://psychiatrie.doktorproton.com/pre ... _lopin.pdf

http://psychiatrie.doktorproton.com

Das ist einem Freund von meinem Bruder vor Kurzem passiert. Er hat gebeten, den Link rumzuschicken.

heimkind
Beiträge: 4
Registriert: Sa 27. Mai 2017, 18:30

Re: Meine Erfahrungen mit Fixierungen

Beitragvon heimkind » Di 5. Mär 2019, 17:39

Ja das man in der Fixierung Geschlagen wird ist mir auf statin 35 u. 2& im Klinikum Ingolstadt auch schon paasiert, solche Pfeger sind übel,

Da ich Nicht versichert war haben die Scheine mich dann solange behalten bis das Geld meiner Immobilie weg war , danach wurde ich 14 in Die obdachlosigkeit entlassen, tolle abzocke und gewalt


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