Paroxetin 3.mal einschleichen

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Kimbamaus1989
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Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon Kimbamaus1989 » Do 9. Aug 2018, 12:28

Hallo zusammen ich bin neu hier . zu meinem Thema Problem ich hab 7 Jahre das paroxetin 10mg genommen im Dezember kam so eine heftige Attacke morgens hoch das ich in Panik geraten bin hab dann allerdings nur 3-4tage auf 20 mg erhöht die nw waren nicht von schlechten Eltern naja hab dann dorekt Panik bekommen daraufhin bekam ich von meinem Arzt doxepin was nach einer Zeit ganz gut gewirkt hat bis im februar da kam mein Psychiater auf die Idee mein altes Antidepressiva das paroxetin wieder dazu zu nehmen dies tat ich dann auch allerdings nur 4-5 Tage dann kamen Panik und unruhe hoch naja daraufhin hab ich es abprubt abgesetzt ja und nach ein paar Tagen kam der dicke Knall so heftige Ängste hatte ich noch nie und die unruhe naja daraufhin bin ich ins kh gekommen die haben mich dann versucht auf citalopram und mirtazapin einzustellen 7 wochen nichts tat sich an meinem Zustand die unruhe morgens beim aufwachen die Ängste alles geblieben naja kurz bevor ich entlassen wurden bin haben die mich wider auf null gestellt so jetzt eine Frage ich bin das paroxetin wieder am einschleichen also das 3.mal meint ihr das würde jetzt noch mal wirken bzw mein Körper würde es annehmen oder bin ich jetzt durch die anderen Medikamente so sensibilisiert das es nicht mehr wirken würde? Ich hab halt Angst das mein Körper jetzt nicht mehr annimmt oder anders wirkt oder ich es nicht mehr vertrage
Über eine Antwort würde ich mich echt freuen
LG

mamschgerl
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon mamschgerl » Do 9. Aug 2018, 13:29

Hallo kimbamaus,
ich glaube kaum, daß sich da irgendetwas im Voraus sagen lässt, denn jeder reagiert anders auf dasselbe Medikament. Bedenklich finde ich das wechseln und ausschleichen, dann wieder einschleichen der Medis. Wenn das eine Mittel, das du so lange eingenommen hast, nicht mehr wirkt, dann ist es schon ratsam, etwas anderes zu probieren, wenn du der Meinung bist, daß du unbedingt Medis brauchst. Der Körper wie auch die Psyche gewöhnen sich nun mal an alles und die Wirkung wird nach einer Zeit immer schwächer, wodurch natürlich die Symptome, die durch die Medis unterdrückt werden, auch wieder hervortreten.
Welche Störung wurde denn bei dir diagnostiziert? Vielleicht findet sich dann jemand, der Erfahrungen mit dementsprechenden Medis sammeln konnte und sich dann meldet.
L.G. mamschgerl

Kimbamaus1989
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon Kimbamaus1989 » Do 9. Aug 2018, 15:39

Hallo ich hatte damals panikattaken und habe deswegen das paroxetin damals bekommen ... nun 7 Jahre hab ich immer nur 10mg genommen nicht mehr letztes Jahr habe ich viel Stress gehabt und Mitte Dezember ist dann wieder eine richtig heftige panikattake hoch gekommen darauf hin hatte ich direkt auf 20mg dosiert da kamen natürlich heftige nw hätte vielleicht weniger höher dosieren sollen ja und dann hab ich gewechselt gehabt... im feb habe ich dann noch mal zu nocj einem anderen ad das paroxetin versucht einzuschleichen allerdings direkt mit 10mg ja nach 4-5 tagen kamen dann unruhe Panik hoch worauf hin ich es abprubt abgesetzt habe ja dann ging's richtig los Ängste unruhe alles vielleicht hatte mein Körper sich schon wieder dran gewöhnt gehabt... Ja und im kh wisst ihr ja... und jetzt versuche ich das paroxetin ganz langsam wieder einzuschleichen mg für mg jetzt habe ich Angst das mein Körper es nicht mehr annimmt und es nicht mehr wirken wird;-( und das es mir die unruhe und die Ängste morgens beim wach werden die es ausgelöst hat nicht mehr besser macht ... bin jetzt bei 7mg seid knapp 3 wochen mache ich das mg für mg bis jetzt merke ich nichts keine Verbesserung nur das Gefühl sediert zu sein und gefühllos ja und morgens hat sich auch nocj nichts.... aber falls es wieder wirkt müsste es doch das wieder besser machen was es ausgelöst hat oder?
Lg

mamschgerl
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon mamschgerl » Do 9. Aug 2018, 19:28

...also, mich hat das Lesen keineswegs gestresst und das Schreiben in dieser Art und Weise könnte man auch als unverfälschte und spontane Wiedergabe der jeweiligen Stimmung interpretieren, wobei die Grammatik also eher eine untergeordnete Rolle spielt, zumal es sich hier auch nicht um einen dummen Schüler handelt, dessen Texte erstmal korrigiert werden müssten.
Und fluu-uta, bevor du dich über dergleichen auslässt, solltest du selbst Rechtschreibung und das richtige Einsetzen von Satzzeichen üben, ganz zu schweigen von dem miserablen Satzbau ( ...ach ja, 'vage' schreibt man mit 'v', nicht mit 'w', das mal nur am Rande...).
Da du außerdem nach wie vor keine ärztliche oder sonstwie geeignete Ausbildung genossen hast, solltest du dich mit Ratschlägen hinsichtlich der Einnahme von Medikamenten ebenso darauf beschränken, lediglich eigene Erfahrungen bei dir selbst mitzuteilen und vor allem kannst du dich mit "klugen Ratschlägen" nach alter Pseudopsychoberatermanier zurückhalten, bevor du hier wieder ein völlig falsches Bild von dir wiedergibst.
Hier wollte jemand die Erfahrungen anderer erfragen und nicht deine "Weisheiten" lesen müssen, die eh keine sind, denn du bist kein Pschotherapeut, kein Heilpraktiker, kein Berater in psychiatrischen Dingen, du bist einfach nur ein Betroffener, wie wir alle und keinen Deut besser, klüger oder erfahrener, eher das Gegenteil.
mamschgerl

Kimbamaus1989
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon Kimbamaus1989 » Do 9. Aug 2018, 19:42

Hallo
Sorry wusste sonst nicht wie ich es erklären soll:-(
Also meint ihr ich würde das Medikament auch ein drittes mal vertragen?
Lg

mamschgerl
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon mamschgerl » Do 9. Aug 2018, 22:33

Hallo kimbamaus,
du brauchst dich hier für nichts zu entschuldigen, ich finde, du hast es gut erklärt, wie es in dir gerade ausschaut.
Auf die Frage hin, ob du ein drittes Mal dieses Medikament vertragen kannst, kann dir - denke ich - niemand eine Antwort geben, denn das musst du selbst herausfinden und mit deinem Arzt absprechen, dem du natürlich sofort jede Nebenwirkung weitergeben musst, wie üblich.
Nur du allein kannst herausfinden, ob und wieviel du verträgst und ob es dir hilft.
Ich selbst habe meine Depression, PTBS, Panikattacken und Angstzustände nicht mit Citalopram, Venlafaxin und Bipropion, geschweige denn mit Mirtazapin oder Seroquel in den Griff bekommen, ich nehme jetzt schon lange Zeit überhaupt keine Medis mehr ein, weil die Nebenwirkungen für mich schlimmer waren als die Symptome ( die sowieso nicht abgeklungen sind ), ich für mich fahre besser damit, sie bewusst wahrzunehmen und mit ihnen leben zu lernen.
Wie gesagt, solche Entscheidungen muß letztlich jeder individuell für sich selbst treffen, ich wünsche dir aber, daß du es irgendwann schaffst, mit nur einem Medikament auszukommen und vielleicht brauchst du irgendwann gar keins mehr, wer weiß?
Eines ist jedoch sicher, auf Dauer gesehen sind Medikamente keine Lösung und wenn es der Zustand erlaubt, sollte man meiner Meinung nach versuchen, darauf zu verzichten.
L.G.
mamschgerl

Kimbamaus1989
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon Kimbamaus1989 » Fr 10. Aug 2018, 07:27

Hallo
Ja ich hatte es beim 2.mal einfach abprubt wieder abgesetzt nach 4-5 tagen und dann ging es ja ab... jetzt hoffe ich das es dadurch wieder ein bisschen besser wird zumindest das unruhige wach werden natürlich kann es jetzt erstmal wieder heftig werden aber ich hoffe das es nochmal greift wenn nicht dann weiß ich auch nicht mehr und das Problem ist das paroxetin ist verdammt schwer zum absetzen :-( ich bete einfach jeden Tag zu Gott das er mir hilft und das es wirklich noch mal greift und er mich nicht weiter durch die Hölle schickt:(
Lg

mamschgerl
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon mamschgerl » Sa 11. Aug 2018, 18:05

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Zuletzt geändert von mamschgerl am Sa 11. Aug 2018, 20:39, insgesamt 1-mal geändert.

mamschgerl
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Re: Paroxetin 3.mal einschleichen

Beitragvon mamschgerl » Sa 11. Aug 2018, 18:41

Hallo kimbamaus,
ich drück' dir die Daumen, daß dir das Mittel wieder hilft, die Panik- und Angstzustände in den Griff zu bekommen und ich weiß, wie blöd sich das anhört, wenn ich sage, da braucht's viel Geduld ( besonders, wenn das von mir kommt, ich bin die Ungeduld in Person ), bis man die richtige Dosis raushat.
Andererseits bin ich nach wie vor der Meinung, daß die Nebenwirkungen der Medis schlimmer sind als die erhoffte Wirkung, die nicht garantiert werden kann. Das Gehirn ist nun mal ein Organ, das eigene Wege geht, sich verändert und anpasst und daher gibt es keine Vorhersage, wie es auf Psychopharmaka reagiert und Ärzte, die behaupten, es zu wissen, agieren mit solchen Aussagen unverantwortlich. Treten Nebenwirkungen auf, werden diese mit weiteren Medis behandelt und gegen deren Nebenwirkungen gibt es wieder ein anderes Mittelchen...wie gesagt, ich habe festgestellt, daß alle diversen Medis, die ich genommen habe, nichts gegen die Symptome ausrichten konnten, dafür aber andere Begleiterscheinungen heftiger wurden ( Schlafstörungen, Albträume, Angstzustände, das Gefühl, ständig in Gefahr zu sein, Depersonalitation, Dissoziationen etc etc etc ) und ich bin froh, mir bei jetzt eintretenden Depressionen und anderer Symptome bei klarem Verstand sagen zu können, daß die wieder vorbeigehen, das konnte ich unter dem Nebel der Medikamente nicht ( weswegen man ja auch die Dosis dann bis zum Maximum erhöhte und dann bei Erfolglosigkeit und Verschlimmerung auf ein anderes Medikament wechselte ). Es ist ein nie enden wollender Kreislauf und ich bin froh darüber, wieder zu Bewusstsein gekommen zu sein. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis sich die Psyche wieder umstellt, aber ohne Medis kann ich mit den Begriffen "Achtsamkeit", "Selbstreflexion", "Selbstwahrnehmung" etc wieder etwas anfangen. Die Medikamente unterdrücken nämlich nicht nur die Symptome, sondern auch alles andere, was die Persönlichkeit ausmacht.
Sorry, jetzt rede ich mich wieder in Rage, aber ich befinde mich aufgrund eigener Erfahrungen auf Kriegsfuß mit allem, was die Psyche beeinflusst. :roll:
Für mich war es eine gute Entscheidung, aber bei dir mag es nicht so sein, daher hoffe ich für dich, daß dir dieses Medikament hilft und nicht schadet.
L.G. mamschgerl


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