Diagnose Schizophrenie

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Sanny1990
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Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Sanny1990 » Do 12. Jul 2018, 09:22

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe vor ca. einem Jahr die Diagnose Schizophrenie erhalten. Erst habe ich das ganz weit von mir weggeschoben und wollte es nicht wahr haben. Ich habe die Medikamente auch eigenständig abgesetzt wegen den Nebenwirkungen. Vor ein paar Wochen wurde ich dann wieder etwas psychotisch und habe wieder Medikamente genommen. Ich habe jetzt keine psychotischen Symptome mehr, aber kämpfe wie damals mit den Parkinson-Syndrom als Nebenwirkung.
Meine Ärzte sagen natürlich, dass ich das Medikament nehmen soll und zwar auch niedrig dosiert mein Leben lang. Das ist der sicherste Weg.
Ich möchte das aber nicht. Ich habe mich in einem Buch über Intervallbehandlung informiert. In guten Zeiten nimmt man keine Medikamente und bei Krisen setzt man sie wieder ein. Das ist eine Medikation mit Risiko, aber ich würde mich dabei besser fühlen. Denkt ihr, dass das wirklich zu gefährlich ist oder ich die Medikamente wirklich immer nehmen muss, wie die Ärzte es wollen?
Ich habe aber Angst, dass ich wegen den Nebenwirkungen nicht mehr arbeiten oder studieren kann. Weil ich kann kaum Schreiben und mich schlecht bewegen.
Oder verschwinden diese Nebenwirkungen wirklich nach paar Wochen nach Dosisreduktion? Ich bin etwas unsicher und kenne mich kaum aus. Ich hatte aber damals auch lange Zeit nach der Einnahme noch Nebenwirkungen und möchte diese mit einem Medikamentenabbruch vermeiden, der aber leider gefährlich ist.
Was ratet ihr mir?
Vielleicht habt ihr auch noch wichtige Infos zur Krankheit, weil ich echt wenig weiß.

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Laura
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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Laura » Do 12. Jul 2018, 15:13

Hallo Sanny!

Ich habe auch die Diagnose Schizophrenie und möchte mich an dieser Stelle (noch) nicht über das Thema Neuroleptika auslassen. Was ich Dir aber schon mal mitgeben möchte, ist, dass man gerade mit dieser Diagnose noch in ganz anderer Hinsicht immer wieder auf Ärzte und andere Helfer angewiesen ist, wenn die Krankheit sich chronifiziert.

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon mamschgerl » So 15. Jul 2018, 13:06

Ich appelliere an den Threaderöffner, keine Beiträge von fluu oder Uta zu lesen, geschweige denn sich auf einen Dialog einzulassen und vor allem, nichts von dem Geschriebenen ernst zu nehmen.
Dieser User wurde aus guten Gründen gesperrt und hat sich nun unter neuem Pseudonym eingeschlichen.
Es handelt sich hier erwiesenermaßen weder um einen Psychotherapeuten, Heilpraktiker oder seriösen psychologischen Berater, als der er gerne auftritt ( was er im übrigen nach seiner Enttarnung auch eingestehen musste ) sondern meiner Meinung nach um einen Betroffenen mit eigenen psychischen Störungen, der das selbst jedoch vehement leugnet und verdrängt.
Auch auf die Gefahr hin, hier erneut von diesem unliebsamen Zeitgenossen aufs gröbste angegriffen zu werden ( was mir aber egal ist, weil seine/ihre Texte auf 'Ignorieren' gesetzt wurden ), möchte ich vor den in keinster Weise gutgemeinten Tipps, die sich hinter pseudofachmännischen Geschwafel verbergen, eindringlich warnen.
Grüße
mamschgerl

Sanny1990
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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Sanny1990 » So 15. Jul 2018, 18:35

Laura was sind denn deine Erfahrungen mit der Krankheit? Hattest du schon mehrere Schübe?

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Laura
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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Laura » Mo 16. Jul 2018, 11:24

Hallo Sanny!

Meine erste Psychose hatte ich als 16jährige. Heute bin 49. Ich war damals, also noch vor Ausbruch der Psychose, in ambulanter psychiatrischer Behandlung und kam dann auch in eine Akutklinik. Aber es wurde bei mir wohl alles noch irgendwie in eine adoleszente Krise gestopft und die Symptome waren auch noch nicht so stark. Medikamente bekam ich jedenfalls keine. So richtig steht meine Diagnose fest, seit ich meine vierte Psychose mit 24 hatte. Die Stationsärzte wollten mir nichts Genaues sagen, obwohl ich mit Psychopharmaka nur so vollgepumpt wurde und ich immer wieder fragte, was ich denn nun hätte. Ich sagte schließlich zur Stationsärztin: "Bin ich schizophren?" und sie murmelte: "Hmmmja, bei vier Episoden kann man schon sagen, dass sich da etwas manifestiert hat." Bei diesem Klinikaufenthalt ging es auch mit der Dauermedikation los.

Also Rückfälle haben die Medikamente bei mir nicht verhindert, eher sieht es so aus, als hätten sie die Rückfälle sogar vermehrt, obwohl ich die Medikamente ganz regelmäßig eingenommen habe und auch in der jeweils vorgeschriebenen Dosis. Zumindest gilt dies für einen Zeitraum von etwa zwölf Jahren gesprochen. Dann folgten etwa fünf Jahre, in denen ich die Medis weiterhin brav einnahm, aber endlich mal keinen Rückfall bekam. Und da hatte ich mich auch schon aus dem Normalo-Leben mit Schule, Uni, Ausbildung, Beruf ausgeklinkt. Der springende Punkt, der mich schon als Twen davon überzeugte, die Medikamente auch weiterhin zu nehmen, war der, dass die Psychosen immerhin schwächer wurden und damit auch die Gefahr der Eigengefährdung (sei es, dass ich keine suizidalen "Auftragsgedanken" mehr bekam oder besser aufpassen konnte, dass ich weder in meiner Wohnung noch unterwegs einen Unfall erlitt).

Ende der 90er brachen die Zeiten an, in denen Solian/Amisulprid als NL auf den Markt kam und ich damit endlich ein NL bekam, mit dem ich gut zurechtkam. Die Rückfälle kamen dennoch, aber immerhin wurden sie zu Angelegenheiten von wenigen Tagen und auch sonst weniger intensiv.
Inzwischen ist meine bislang letzte Psychose immerhin schon acht Jahre her. Nach dieser und bis in den Herbst 2017 kam ich auch ohne NL klar, ohne psychotisch zu werden. Aber im Zuge meiner Wechseljahre (nehme ich an, ist aber nur meine Laienmeinung) entwickelte ich doch psychosenahe "fixe Ideen", die mich sehr belasteten, auch wenn ich diese "gedanklichen Geschichtchen" überwiegend für mich behielt und mich ansonsten weiterhin ganz konform verhielt. Jetzt nehme ich das Amisulprid wieder seit einem Dreivierteljahr und bin dieses Gedankenbrimborium seitdem auch wieder los.

Übrigens kann ich Dich, so wie es mamschgerl schon getan hat, Dich nur davor warnen, "Utas" Beiträgen etwas Sinnvolles abringen zu wollen. Dahinter steckt ein Kerlchen, dessen "Selbstheilung" lediglich darin besteht, sich die angenehmeren Elemente seiner Manien in den Alltagszustand hinübergerettet zu haben und dementsprechend großkotzig und polemisch daherzureden. Gesünder als Du und ich ist der (a.k.a. "fluuu") mit Sicherheit nicht, auch wenn er sich mit seinen Illusionen immerhin pudelwohl fühlt.

Liebe Grüße

Laura
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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Laura » Do 19. Jul 2018, 15:49

Hey fluuu! Eines bleibt doch mal festzuhalten: Du hast Dich ab einem gewissen Zeitpunkt Deiner "Selbstheilung" anvertraut, was doch bedeutet, dass Du jede weitere psychiatrische Behandlung bezüglich Deiner bipolaren Erkrankung abgelehnt hast und das nachdem Du Dich bereits - zumindest für kurze Zeit - in psychiatrischer Behandlung befunden hast. Also Du hältst Deine eigene "Selbstheilung" für hilfreicher als professionelle Hilfe von außen, aber wehe, jemand, der an professioneller Hilfe mehr über sich ergehen lassen musste als Du, hat auch nur das Geringste an professioneller Behandlung zu bemängeln! Da kommt dann immer wieder die Unterstellung von Deiner Seite, dass der Betroffene die Verantwortung für seine eigenen Defizite auf einen Behandler würde abwälzen wollen.

Und obwohl es zu Deinen sich stets wiederholenden "Kernthemen" gehört, laut herumzukrakelen, wie gut es Dir doch geht und wie überaus gesund und stark Du Dich doch selber gemacht hast, bleibst Du im EU-Rentenbezug, der doch eigentlich chronisch Kranken vorbehalten ist! Wie kannst Du denn EU-Rente beziehen und gleichzeitig behaupten, Du seist kerngesund?!


Wir schreiben das Jahr 2018 und Du bist Jahrgang 1965. Noch gehörst Du nicht zum "alten Eisen", das schon allein aufgrund körperlicher Schwäche auf tagtägliche medizinische Hilfe jedweder Art angewiesen ist. Noch kannst Du Dich der Illusion hingeben, dass Du angeblich im gleichen Maße geliebt wie gehasst wirst , bzw. dass sich die Antipathie, die Du heute erfährst, schon morgen in pure Sympathie verwandeln wird ohne dass Du auch nur die kleinste Feder wirst lassen müssen. Kurz und gut: Noch kannst Du in Deiner Vereinsamung tun und lassen, was Du willst und Dir Deine bescheidene Lebenssituation schönreden und dabei Dein eigener Hans im Glück sein. Aber denk doch mal zehn oder zwanzig Jahre weiter, wenn Du einer ärztlichen Behandlung wirklich nicht mehr aus dem Weg gehen kannst und dabei auch Deine eigene psychische Störung einem Arzt oder anderem Helfer nicht mehr verborgen bleiben kann! Das kann doch nur auf ein böses Erwachen für Dich hinauslaufen! Du könntest es abmildern, wenn Du Dich jetzt schon endlich selber mal in Behandlung begeben würdest. Was hättest Du zu befürchten, da ein Psychotherapeut für Dich doch die Unfehlbarkeit in Person ist und Dir demzufolge nur Gutes tun könnte?

Ja klar! Duuuu, der großartige Superchecker fluuu hast es ja nicht nötig, an Deiner Seele herumklempnern zu lassen. Bei Dir ist es ja was ganz Anderes und immerhin brauchst Du nur geduldig abzuwarten bis endlich Deine große Stunde gekommen ist! Von wegen! Wenn Du so weitermachst, wirst Du als alter Mann nicht mal mehr das bisschen Scheißdreck im Leben haben können, auf das Du jetzt noch so vehement Deine Illusionen stützt.
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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Laura » Fr 20. Jul 2018, 21:12

Wenn ich mal einen Feind brauche der mir so richtig die Hölle heiß macht und auch die positivsten Gefühle
in etwas Negatives verwandeln kann, dann melde ich mich bei Dir. Eine Manie braucht so etwas, den Betrefenden
runter ziehen mit allen psychologischen Tricks ohne Rücksicht auf Tatsache und Realität.
Ansonsten ist es ziemlich wirres Zeug, wenn ich geheilt bin durch meine Selbstheilungskräfte dann behandelt mich
niemand, ist auch nicht nötig, ich bin mein bester Therapeut und das nun schon seit Jahren. Ich vertraue dem
was ich als HP Psych gelernt habe und übernehme die Verantwortung, auch für andere Menschen.
Mein Leben besteht nur sehr wenig aus virtueller Welt, alles Andere sind reale Kontakte aber virtuell für Spaß sorgen
tut gut und real nicht weh.
Ich habe in diesem Forum seit vielen Jahren Spaß und während ich das hier Schreibe ist die Freude groß.
Das ist meine Fähigkeit die psychische Krankheit überwunden zu haben und das kann mir keiner nehmen, auch nicht
die aller garstigsten User in einem Psychiatrie-Forum, die eigentlich am allerwenigsten. Menschen mit denen ich eine
reale Beziehung habe bekommen da mehr Chancen aber sie tun es selten.
Nun wende ich mich am Freitag Abend wieder meinen Hobbys zu, da gilt es zu tüfteln und Probleme zu lösen aber genau
das ist es was Spaß macht und die Liebesgefühle sprießen lässt. Es ist das Reparieren von alten Großuhren.
Tagsüber kaputte Menschen und Abends kaputte Uhren, welch eine Erholung und Erbauung.
Wieder mal ein ganz selbstredender Beitrag von fluuu! Kein Kommentar nötig!
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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon mamschgerl » Sa 21. Jul 2018, 08:13

Hallo Laura,
jetzt war leider fluus Text sichtbar und ich muß einfach einen Kommentar dazu abgeben
@fluu
"...was ich als HP Psych gelernt habe...", gar nichts, nicht ein bischen, nicht einen Hauch von irgendwas hast du gelernt, lehren kannst du noch weniger, nur oberg'scheid daherreden ohne Sinn und Verstand, aber Blender wie du versuchen ja nicht nur, andere zu blenden ( unter anderem mit erfundenen Ausbildungen ), sondern sind selbst verblendet und von daher hat ein Fachmann bei dir auch keine Chance. Typisch für dich, daß du diese Tatsache wieder mal so darstellst, als ob du - basierend auf deinen angeblichen Fähigkeiten zur Selbstheilung - keine Behandlung nötig hättest. Meiner Meinung nach solltest du dich ausschließlich auf deine kaputten Uhren beschränken, denn allein schon der Vergleich "tagsüber kaputte Menschen, abends kaputte Uhren" spricht wieder für deine abgrundtiefe Verachtung, die du Menschen gegenüber empfindest und noch mehr für deine kranke Veranlagung, denn wenn dabei bei dir Liebesgefühle sprießen ( ...und wer weiß, was sonst noch? ), liegt einiges gehörig im Argen.
Andere herunterziehen ist dein Ding, nicht das der sonstigen User hier im Forum, daher bist du auch gesperrt worden und musst dich jetzt wie ein Grottenolm unter anderem Pseudonym reinschleichen...du hast vieles bitter nötig...und eines sollte dir auch mal klar werden: du bist kein verkanntes Genie und dein Selbstmitleid ödet nur noch an. Der einzige Grund, warum sich im realen Leben noch jemand mit dir abgibt, liegt wohl darin begründet, daß du dich da gehörig zusammenreißt und nichts von deinem wahren Wesen nach außen hin durchdringen lässt.
Diese Bauernschläue ist solchen Gestalten wie dir angeboren und das hat auch nichts mit Cleverness gemein, es liegt einfach in deiner Natur, du bist eben ein Blender.

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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Sanny1990 » Fr 10. Aug 2018, 09:05

Wie lange hat eure Psychose gedauert und was habt ihr getan für die Behandlung?

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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Laura » Mo 13. Aug 2018, 12:12

Wie lange hat eure Psychose gedauert und was habt ihr getan für die Behandlung?
Bei den meisten meiner Psychosen war es eine Sache von höchstens einer Woche. Sobald ich dann auf eine psychiatrische Akutstation kam, kam ich fast wie von selbst auf den Boden zurück. Im Rahmen meiner Erkrankung habe ich zwei Psychotherapien gemacht, die Medis genommen (die aber erst später angeordnet wurden, da bei meinen ersten Episoden noch nicht von Psychose die Rede war, die waren als Psychosen noch soft und eher unauffällig), habe mich im Betreuten Einzelwohnen angemeldet, während tagesklinischer Aufenthalte ein paar Mal psychoedukative Gruppen mitgemacht und irgendwann das "normale Leben" mit Beruf etc. aufgegeben, als ich gerade meine Zeit als Drehtürpatientin durchlief. Im Betreuten Einzelwohnen bin ich immer noch und besuche eine Tagesstätte für psychisch Kranke. Zwischendurch war ich mal ein einer Reha-Werkstatt, aber für die Stabilisierung ist eine solche nix, meiner Meinung nach.
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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Sanny1990 » Mo 27. Aug 2018, 21:36

Das ist ja interessant. Meine erste Episode war auch soft und wurde nicht als solche erkannt.
Ich hoffe mal, dass ich meinen alten Beruf irgendwann wieder nachgehen kann. Aber du meintest doch, dass die Episoden auch mit Medikamenten bei dir wieder kamen oder?

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Re: Diagnose Schizophrenie

Beitragvon Laura » Di 28. Aug 2018, 15:10

Hallo Sanny!

Eine Garantie gegen Rückfälle sind die Medis halt nicht, aber ich bedaure es nicht, dass ich es unter der Medikation immer noch ein paar Mal versucht habe, ob es mit dem Erwerbsleben nicht doch klappen könnte. Denn sonst hätte ich im Leben nur mein Elternhaus, meine Schule und die psychiatrischen Institutionen kennen gelernt und müsste mir von einem Sozialarbeiter erklären lassen, wie man Nudeln kocht.
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