Depression-Neue Hoffnung

Hier hinein gehören spezifische Beiträge zu Depressionen, manischen und manisch-depressiven (bipolaren) Störungen, Zyklothymie, Dysthymie und anderen Störungen des Gemüts.
-> Basis-Infos zum Thema "Depressionen" und zum Thema "Manie und bipolare Störung"
xwell
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Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon xwell » Sa 20. Jan 2018, 13:04

Organisatorisches
Nachdem mein Therad
viewtopic.php?f=78&t=7932
trotz mehrfacherem Einspruch von User fluu zerfelddert wurde, bitte ich User Fluu sich hier nicht zu beteiligen. Fluu, kannst gerne einen eigenen Thread aufmachen von hier Zitate reinnehmen um deine Gedanken - ggf mit anderen Auszutauschen.
Sollte du es trotzdem hier schreiben, bitte ich die anderen Threadteilnehmer nicht hier im Thread auf das posting von fluu zu antworten. Ich wünsche dass die Antwort in einem neuen Therad stattfindet . Gerne kann man hier einen Link dorthin einstellen.

Habe fluu auf meine Ignorier Funktion gestezt.
Alle postings von fluu werden vollkommen ausgeblendet.
Es gibt einen Button den man anklicken kann um den Beitrag des Ignorierten Users zu sehen. Ich betätige ihn nicht.
Vielleicht ist das eine Möglichkeit für diejenigen die eigentlich nichts mehr sagen wollen, es abr nicht schaffen.
Einfach mal Porbehalber aus probieren und schauen wie dass dann im Forum auf euch wirkt wenn die Beiträge des ignorieten einfach fehlen. Es ist TOP. man kann die Ignor Funktion wieder rausnehmen und alles ist weider da
Also auf gehts
Probieren geht über studieren
Praxis entscheidet


Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß :D


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Zum Thema
http://www.ardmediathek.de/tv/Dokumenta ... d=48914460

ich bin auf eure Kommentare sehr gespannt


xwell
Zuletzt geändert von xwell am Sa 20. Jan 2018, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
Gilt nur wenn ich Threadstarter bin: DA ICH MIR NICHT NOCHMAL EINEN THREAD VON FLUU VERSAUEN LASSEN MÖCHTE, habe fluu auf Ignorierliste gesetzt. Seine Beiträge s. f. m. unsichtbar. @ Threadteilnehmer:Antworten auf fluu bitte neuen Thread eröffnen.

xwell
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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon xwell » Sa 20. Jan 2018, 13:25

Hallo,
Ich muss sagen dass ich Porbleme hatte den Film zu überblicken. Manches fand ich gut, maches schlecht. Es geht immer wieder hin und her, wie man das Jonalistisch eben heute so macht.
Dann überblickte ich auch nicht, was haben nun Fachleute gesagt und was Jonalisten?
Was ist eigentlich eh alles bekannt und eigntlich nur Fülmmasse die nervigerweise als brand neu dargestellt wird?
Was ist wirklich neu?
Was wird exakt von Fachleuten als wissenschaftlich erwiesen ausgesagt?
Was als Prognose oder nice to have ?

Deshalb bin ich her gegangen und habe den Film quasi abgeschrieben. Und meinen Senf erstaml zurückgehalten.
Eine Möglichkeit wäre vielleicht dass jeder die Kommentare direkt in die Nierschrift ein zu fügen. Jeder dann mit seinem Usernamen.
Oder wir packen erstaml die Blöcke zusammmen?
Oder ist das unpraktisch?
Oder was meint ihr?


So zum Film

1. Alex Betroffener wird vorgestellt
hat Depression
Medikamente, Therapien halfen nix
Nimmt an Studie teil
Jedem dritten helfen Medi nicht
2. 2. Frau wird vorgestellt
3. Weltweit verfolgen Wissenschaftler eine neue Spur im Kampf gegen Düpiere. Ursache wird im Immunstem vermutet
4. Arzt, Traumvorstellung ist Patienten zu helfen, denen bislang nicht geholfen werden konnte
5. Anderer Arzt, wir wollen eine Strategie entwickeln
6. Warum gelingt es noch immer nicht Alex zu helfen, dieses Rätzel wollen die Forscher lösen
7. Interview mit Alex. Depreziert wertlos …
8. Forscher vermuten Immunstem aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass Entzündungen die Depression auslösen, Studienleiter P. sieht Chance. Er verweist darauf, dass ein Drittel nicht auf Antidepressiva anspricht
9. Kommentator sagt dann: „Das seelische Leiden könnte also viel körperlicher sein als gedacht“. (4 min:10 sec )
Dann kommen ein paar Illustrationen zu Depression, Traurigkeit, Leere, Loch usw.
Mögliche Ursachen Trennung Tode, Stress im Beruf, Traumata in der Kindheit, die Gene, körperliche Erkrankung werden dargestellt und dabei der Fall eines Menschen gezeigt
10. 4-6 Monate dauert eine Depression im Durchschnitt…
Und sie kann wiederkommen
11. „Die Forscher am Kings College untersuchen Blut und Nervenflüssigkeit auf Entzündungen denn das körpereigene Immunstem könnte mehr macht über das Gehirn besitzen als gedacht“
12. Studienleiter P sagt das es viele Jahre die Vorstellung gab, dass das Immunstem das Gehirn nicht beeinflussen kann, seit den 90 er weiß man, dass das nicht der Fall ist.
13. Wie das genau abläuft wird ermittelt.
14. P sagt es wird die besten Messungen geben bezgl. Zustand des Gehirns in Verbindung mit Depression geben. Es wird uns eine Idee geben welche Störungen wie behandelt werden.
15. University California Untersuchung Stress auf das Immunstem
16. S berichtet von Durchbruch der die Lehrbücher umschreibe. Es gibt Kapillare zwischen Gehirn und Körper. Highway benannt. Entdeckung zeige, dass wir nicht lange über das Imunsystem und das Gehirn als separate Dinge sprechen sollten, weil es ja diese Verbindung gibt
17. Kommentator, Highway gilt als Beweis, dass körperliche und Psychische Leiden enger miteinander verbunden sind als bisher gedacht. Das Entzündungen unsere Emotionen mitbestimmen.
18. Prinzip bild, Kommentaor erläutert
Körper wird verletzt, Immunstem startet entzündungshemmend, Monozellen, Einweise, einige lösen Entzündungen aus, andere sorgen für Abklingen nach enstzyndungsbeseitigung. Wenn dieses Abklingen nicht gelingt, dann kann es zur Depression kommen, so die These, denn die Monozellen produzieren daraufhin Entzyndungsstoffe und legen damit Antrieb und Stimmung lahm.
19. Körper schaltet auf Krankheitsmodus
20. In Versuchen wurde entzyndunsfordernde Substanz gespritzt. Je höher Entzyndungswerte desto stärker deprie. Die häufigste Psychiatrische Krankheit könnte also mehr körperliche Ursachen haben als gedacht.
21. Sandra wird vorgestellt. Hat schwere deprie. Antidepresiva Methode wird vorgestellt. Probieren, lange Zeiträume
22. Alex zählt seine AD s auf
23. Keine haben geholfen. Er beschreibt das nervige ausprobieren
24. B Mitglied der arzneimittelkomission hat neue Richtlinien mit erarbeitet. Das weiterhin wichtiger Baustein. Liste der Medis wird immer länger aber keine wirklichen Innovationen.
beschreibt. Medis vom Prinzip her alle 67 Jahre alt. Seitdem nur Modifikationen. Verträglichkeit ist besser geworden. Wirksamer sind sie nicht. Keine neuen Wirkprinzipien entdeckt.
25. Basis immer. Zu wenig Botenstoffe……Therapie aber sie wirkt nicht bei allen. Warum?
26. Pfitzer schreibt: Über Mechanismen und Prozesse besteht keine abschließende Klarheit
27. Kommentator sagt vorwurfvoll: Trotzdem sind verschreibungszahlen stark angestiegen
Es sei ein Streit entbrannt ob sie besser sind als Placebo
28. B berichtet das nur in jeder zweiten Studie herauskäme, dass das AD wirksamer ist als das Placebo. Studien in denen das Placebo genauso gut Hilft wie das AD werden in Fachzeitschriften fast nicht veröffentlicht, legt er sehr glaubwürdig dar. Sie verschwinden in den Tresoren der Firmen. In den Fachzeitschriften Leist es sich so als seien 94 % der AD´s besser wirksam als ein Placebo.
29. Firmen antworteten auf diesen Vorwurf, wir sind es nicht.
30. „Echte Erfolgsmeldungen zur Therapie gegen Depression waren seit Jahren Mangelware, sagt die Sprecher.
31. Uni Kalifornien erforscht Ursache von Depression
32. Leiter Studie S sagt, wenn jemand was Schlimmes erlebt steigt die Wahrscheinlichkeit zur Depression. Wie kann es sein das etwas Äußeres unter die Haut kommt? Und unser denken verändert. Mit dieser Frage beschäftigt er sich.
33. Er macht Stressversuche. Hälfte der Probanden haben Mütter mit Deprie. Sie setzen sie unter Messbaren sozialen Stress.
34. Der Trick in Stress gerät wer sich abgelehnt und abgewertet fühlt.
35. Ein Video über eine Probantin1 wird einer anderen gezeigt die es bewertet. Probandin 1 seiht das. Dabei wird ein MRT der P1 gemacht. Welche Hirnareale aktiviert werden, wenn sie neg. Bewertet wird. Das wird mit mehreren Mädchen gemacht.
36. S Berichtet das erste Ergebnisse. :“Wenn man jemand sozialen Stress aussetzt während er im Scanner ist, werden einige der Regionen im Gehirn aktiv, die auch bei physischem Schmerz aktiviert werden. Wie z.B bei Hitze.“ Weiter. es legt nahe, dass es eine neurobiologische Überlappung gibt zwischen der Art wie das Gehirn physischen und sozialen Schmerz verarbeitet.
37. Scans werden mit den Entzyndungswerten im Blut der Probandinnen verglichen. Georg S vermutet. Je stärker die Gehirnreaktion um so mehr Entzyndungsreaktionen. Die Erklärung dafür könnte in der Evolutionsgeschichte …Stress … Gefahr. Bedrohung. Immunstem… Angriff… Entzündungshemmende Stoffe …
38. P kommentiert heute fast nur emotionaler Stress. Er sag wir zahlen den Preis für den theoretischen Schutz gegen Infektion mit einem erhöhten Depressionsrisiko.
39. S ergänzt ähnlich. Auto bleibt in hohem Gang obwohl Gefahr vorbei…kein runter Schalten
40. Verkehr wird gezeigt. Dauerstress Auswirkungen. Immunstem gerät aus dem Gleichgewicht
41. Das Dauerstress den Körper krank macht steht fest, sagt die Sprecherin. Aber auch die Seele?
42. Albert wird vorgestellt. 16 h Tag …
43. Sandra eingangs vorgestellt berichtet von Überlastung. Irgendwann Zusammenbruch. Heute ist sie verrentet. Sagt sie kann mit Stress schlecht umgehen. Sie reagiert mit schlechtem Schlaf, muss alles genau wissen
44. Sprecher: Wie gut oder wie schlecht jemand mit Stress umgehen kann. Die Pfade werden in der Kindheit gelegt. Belastende Situationen, Traumatischer Erlebnisse hinterlassen tiefe Spuren.
45. Alex erinnert sich nicht wirklich an glückliche Zeiten. Das er sich anders gefühlt hat, dass sich Eltern trennten. Väter Alkoholiker, keine gute Beziehung. Bis heute nicht. Er wurde in der Schule gemobbt. Er meint alle diese Faktoren können evtl. erklären warum er Depressionen bekam. Aber er wird es nie ganz sicher wissen
46. Belastende Erlebnisse in der Kindheit, Erfahrung von Gewalt, Verlust eines Elternteils, fehlende Emotionale Wärme und Verlässlichkeit, dass sie bleibende Auswirkungen auf die Psyche haben ist bekannt, sagt die Sprecherin. Heute wissen die Forscher, dass sie auch nachhaltig das Immunstem prägen.
47. PL X sagt: Wir wissen jetzt, dass diesem Effekt eine anhaltende Aktivierung des Entzyndungssystems zugrunde liegt.24:49
48. Personen mit traumatischen Erfahrungen zeigen als junge Erwachsene noch immer eine anhaltende Aktivierung des Imunsystem. Selbst wenn die Stressoren vor 10 oder 20 Jahren auftraten.
49. S. Wenn man als Kind von vielen sozialen Problemen umgeben ist, Gehirn schenkt Drohungen in Umwelt viel Aufmerksamkeit. Wenn Bedrohungen nun wirklich in physischer Auseinandersetzung münden macht Entzündungshemmende Reaktion Sinn.
50. Körper bleibt ein Leben lang in Alarmbereitschaft, reagiert empfindlicher auf Stress und er neigt schneller zur Entzündung.
51. Zurück zum Stresstest an Frauen im MRT
(KOMMENTAR am Rand. Dieses für solche Fälle typische hin und herspringen in einem Thema find ich irreführend. Die Inhalte sind schwerer zu verstehen. Man hätte lieber einmal diesen MRT Test zeigen sollen. Wie und was er gebracht hat)
52. Mit dem Stressversuch wollen Forscher die erhöhte Alarmbereitschaft nachweisen.
Projektleiter erläutert neurosignatur – Marker ausmaß mit dem man automatisch soziale Bedrohung wahrnimmt. Wenn er Neuromarker entdecke, könnte man ihn für Vorhersage Depression Gefährdung nutzen.
53. Suizid Folien allg.
54. Antidep werden angezweifelt
B Berichtet, dass Patienten mit AD genauso viele Suizide begehen wie welche ohne.
Er äußert sich schon enttäuscht über AD.
55. Dauerstress, Kopfkino …
56. G: Wenn Stress Entzündungen auslöst, und Entzündungen Depressionen auslösen, ist es dann möglich, dass wird diesen Prozess umkehren indem wir ändern wie Menschen über die Welt denken?
57. G, Studie, Individuen die in Psycho Therapie waren haben reduzierte Entyndungslevel und anstieg in anderer Leveln die hilfreich sind. „ Wenn weitere Studien diese bestätigen dann ist messbar was so viele Patienten spüren. Das Achtsamkeits basierte Therapien gesundmachen.“
58. S, Betroffene berichtet von sehr positiven Erfahrungen aus Achtsamkeitstherapie. Sich selber wahrnehmen, was fühle ich, was denke ich, wie bewerte ich, Selbstannahmen …
59. Warum führt Stress beim einen zur Depression, beim anderen nicht? Eine bestimmte Hirnregion zeigt bei machen mehr Reaktion. Gerade bei sozialem Stress.
Wenn sich das bestätigt kann man ggf. mit Hirnscans und Bluttests Depressionen vorhersagen und ggf. verhindern. Mit einer vorbeugenden Therapie für Menschen die besonders gefährdet sind auf Stress mit Entzündungen und Depression zu reagieren.
60. Gedanken sind das Stresslevel per app zu überwachen. Um dann Instruktionen zu geben.
Die Fremde Stimme sei kein Problem da bei deprie eh eine und eine neg. da sei.
61. Bei vielen Patienten werden weiterhin zur Therapie Medikamente gehören, sagt die Sprecherin.
62. Charité Berlin Studie: Gegen die Entzündung entzündungshemmende Medikamente einsetzen. Ein Antibiotikum.
63. Albert hat es sehr geholfen. Innerhalb 6 Wochen sehr gut.
64. Ob er aber ein Placebo genommen hat ist noch nicht bekannt. Die Studie läuft.
65. Er hat es abgesetzt immer noch gut
66. Ziel ist nun genauer heraus zu finden welches Medikament notwendig ist. Das macht man übers mit Blut.
67. In England werden weitere Studien gemacht.
68. Man hat bereits herausgefunden für wenn sich ein Antidepressivum lohnt und für wen nicht.
69. Die Hoffnung ist das eine Krankheit die Jahrzehnte lang als seelenleiden galt zunehmend mit Methoden der modernen Medizin bekämpft wird. Mit ausgefeilten Tests und mit auf den Patienten zugeschnittenen Therapien. Sagt die Moderatorin.
70. Der Arzt sagt: Am Ende wollen wir eine personalisierte Psychiatrie das richtige Medikament für den jeweiligen Patienten. Und wir denken durch die Erforschung des Imunsystem können wir das erreichen.
71. Der andere Arzt sagt: Wir haben also die eine Möglichkeit das die Pharmaindustrie nützliche antientzyndliche Medikamente entwickelt. Wir haben aber auch die Möglichkeit zu erkennen, dass es viele andere Wege gibt, die wir bereits zur Verfügung haben, indem wir die Ernährung ändern, das Schlafverhalten.

xwell
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mamschgerl
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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon mamschgerl » So 21. Jan 2018, 10:19

...wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?
Gab es zuerst die psychischen Störungen, die zu körperlichen Beschwerden führten oder umgekehrt?
In meinem Fall haben physische und psychische Übergriffe, Grenzüberschreitungen und Vernachlässigung schwere Depressionen mit Selbstmordversuchen bereits im Kindesalter ausgelöst und diese sind nie verschwunden.
Verdrängung und schlichtes Vergessen von Erinnerungen, selbstschädigendes Verhalten und falsche Überlebensstrategien haben letztlich dazu geführt, daß alles zu einem Bornout erster Güte führte, was wiederum PTBS Symptome freisetzte, die bis dahin einigermaßen erfolgreich unterdrückt werden konnten.
Der Beitrag bringt im Grunde nichts Neues, es ist schon lange bekannt, daß psychische Dauerbelastung sogar Krebs hervorrufen kann und umgekehrt. Daß Seele und Körper miteinander in Verbindung stehen, ist nun wirklich keine bahnbrechende Entdeckung, wie sonst könnte das Gehirn erkennen, daß uns körperlicher Schmerz zugefügt wird?
Doch wenn Untersuchungen, Blutbilder und Entzündungsmarker nichts zutage bringen, woher kommt dann die Depression, die uns daran hindert, ein gesundes Schlafverhalten zu entwickeln oder Achtsamkeitsübungen wirksam zu nutzen?
Bei mir helfen keine Antidepressiva, keine Stimmungsaufheller egal welcher Art, es liegen aber auch keine Entzündungen, wie im Bericht aufgeführt, vor, also was nun?
Ernährung und Schlafgewohnheiten ändern, das klingt genauso lapidar wie, daß man positiv denken solle.
Wenn psychische Störungen dazu führen, daß nichts davon möglich ist, wie soll man das umsetzen?
Wie gesagt, was kam zuerst?
Für mich klingt das alles wie ein neuerlicher Versuch, ein Medikament auf den Markt zu bringen, das gerade diese Nische füllen soll, die Menschen also auch noch irgendwie zu vereinnahmen, die auf Herkömmliches nicht ansprechen. Da wird Uraltes als neu verkauft und schon jetzt geschickt häppchenweise vermarktet.
Daß in Wahrheit das Problem Depression überhaupt nicht behandelt, sondern nur wieder davon abgelenkt wird und der Verursacher nun in angeblichen Entzündungen zu suchen ist, zeigt ganz deutlich, daß es hier nur wieder darum geht, viel Geld mit der irregeleiteten Hoffnung Betroffener zu verdienen.
Daß der Mann, der nun wieder Freude an der Gartenarbeit findet, vielleicht auch deswegen wieder zur Ruhe gekommen ist, weil er sich dem selbstauferlegten Streß nicht mehr aussetzt, wird nicht mal in Betracht gezogen.
Für mich enthält dieser Bericht zuviel Widersprüchliches und vor allem zuviel Augenwischerei.
L.G. mamschgerl

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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon xwell » So 21. Jan 2018, 17:23

Hallo amnschgerl,
mit breitem grinsen habe ich deinen Kommentar gelesen, den in sehr weiten Teilen entspricht er mein Eindrucken und Erfahrungen.
Auf die Idee, dass eine Marketing Idee dahinter steckt bin ich noch nicht gekommen.

Und irgendwie sehe ich den Film doch noch ein bisschen brauchbarer an als du, wobei wirklich sehr viel Grundrauschen drin ist, da bin ich gleicher Meinung wie du. Ganz schlimm finde ich das erst die AD´s plattgekoppt werden und am Ende braucht man sie doch. Das ist doch für Leute die sie brauchen absolut kontraproduktive Beitrag. Hier war ich über diesen Arzt im Arzneimittelkremium doch sehr erstaunt. Mir kommts vor als Fördert er was, woran er überhaupt nicht glaubt. Sehr seltsam.
Sehr interessant jedoch finde ich, dass er aufdeckt, dass zwischen in Ärzteblättern kommunizierten Erfolgsmeldungen und tatsächlichen Studien ein erheblicher Unterschied besteht. Das ist doch ein Hammer.
Zu dem Mann im Gartenverein brauch man nix zu sagen. Allerdings geht diese Flachmeldung zu Lasten des Journalisten, also Schwamm drüber.

Gut finde ich, dass man vielleicht treffsicherer AD’s einsetzten kann – dass man hier auf der Suche ist.

xwell
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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon mamschgerl » So 21. Jan 2018, 18:01

Hallo xwell,
du sprichst da ein Thema an, das schon unter dem Thread "Absetzen Antidepressiva" aufkommt, nämlich Wahrheit und Lüge hinsichtlich der Studien-Veröffentlichungen der Pharmakonzerne.
Es gibt sehr interessante Beiträge dazu auf youtube zu finden, die WDR oder arte ( auch andere Sender ) gebracht haben, gerade was die Wirksamkeit der Medikamente und auch die Krankheiten, die passend dazu kreiert wurden sowie die Marketingstrategien durchleuchtet.
Selbst wenn mich die Einnahme diverser Medikamente davon überzeugen hätte können, daß sie tatsächlich helfen, würde mir einleuchten, daß ich dann so viel Glück gehabt hätte, als ob ich einen Sechser im Lotto gewonnen hätte.
Schau dir doch den Thread mal an und auch die Beiträge und Dokus zu dem Thema, z.B. "Die Pharmalüge", sehr spannend.
L.G. mamschgerl

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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon xwell » Mo 22. Jan 2018, 14:34

Hallo mamschgerl

kannst du mir den Link zu "Die Pharmalüge" geben.

fG
xwell
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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon mamschgerl » Mo 22. Jan 2018, 18:03

Hallo xwell,
jetzt hast du mich aber voll erwischt, ich weiß nicht, wie das geht, aber ich gebe mein Bestes...ansonsten geh einfach auf youtube und dort gehst auf suchen und gibst den Titel ein, da werden sofort einige Beiträge angezeigt. Bis dahin schau ich mal, ob ich das verlinken kann, habe ich noch nie gemacht... :mrgreen:
Grüße
mamschgerl

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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon mamschgerl » Mo 22. Jan 2018, 18:14

Also, sorry, ich habe null Ahnung, wie ich das machen soll, vielleicht kann mich mal jemand aufklären... :???:
Der Beitrag heißt in Gänze: "Die Pharma-Lüge Wie Krankheiten erfunden werden" und wurde auf arte gezeigt.

xwell
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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon xwell » Mo 22. Jan 2018, 19:29

Hallo Mamschgerl

Ich würde gerne die Diskussion hier dazu lesen

Link geht so

1.Du suchst den Beitrag auf, den du mir zeigen wolltest
2.oben in deinem Fenster gibt es eine Zeile, die heißt
http://www.psychiatriegespraech.de/forum .. (und noch weiterer Text)
3. Die markierste du
4. Kopieren
5. Hier im Therad posten = einfügen

Viel Glück

xwell
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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon mamschgerl » Mo 22. Jan 2018, 20:32

https://youtu.be/YuQ21ZWCLwc
Ähm, keine Ahnung, ob das jetzt richtig war....ja, war es, hab's ausprobiert, hat geklappt, juhu. Bin gespannt, ob dir der Beitrag gefällt und was du dazu zu sagen hast.
Grüße
mamschgerl

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Re: Depression-Neue Hoffnung

Beitragvon Ihor » Mi 25. Apr 2018, 18:54

Hi, mamschgerl, so interesaanter Nickname....lol...Ich habe diese Dokumentation auf ARD schon früher angeschaut. Die Freundin von meinem Sohn hat es mir empfohlen. Ich denke, es wäre echt sehr so wie einfach, mit dem Bio-Kulturen, die entzündende Prozesse abbbremsen, oder die freie radikale abtöten, solche komplexes Problem wie das seelische Leiden an den Wurzel zu packen und zu lösen.
Das erinnert mir über die Krebs-behandlung. Allheilmittel gibt es nichts. Auf die alle Fälle.
Apropo, auf diesem Forum man ausführlich über die Pharma-Riesen schreibt.
Ich kann nur raten auf "Netflix" die Dokumentation "Abhängigkeit auf das Rezept" anschauen. Das sollte reichen. Die Kracke, die uns auffrisst.
Über meine Erfahrungen mit dem Entzug ich versuche auf meinen Seiten ausführlich zu beschreiben. Aber ich hatte schon alles, "Raps", enorme Herzprobleme, absolüte Kraftlosigkeit.... Und es hat kein Ende.
Ich verstehe sehr gut, warum die Leute so dann Selbstmord begehen. Und nach der Meinung von Peter C. Gøtzsche
Die Einnahme von legalen Psychoaktiven Substanzen löst so viele Todesfälle aus. Auf der dritten Stelle nach der Onkologie und den Herz-Krankheiten. Das ist echt die Epidemie.

LG.

Igor.


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