Absetzen von Antidepressiva

Hier hinein gehören alle Fragen und Beiträge zum Thema Psychopharmaka, medikamentöse Therapie, Dosierung, Kombinationstherapie, Unverträglichkeiten, Wechselwirkungen etc.
mamschgerl
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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon mamschgerl » Di 12. Dez 2017, 19:17

Hallo Leona,
geh' einfach auf youtube, gib' unter dem Suchsymbol ' Die Lügen der Pharmaindustrie' ein, dann werden einige Beiträge von allen möglichen Sendern aufgezeigt.
Im Gegensatz zur Meinung unseres Antifreunds finden sich auf youtube nicht nur Beiträge von irgendwelchen Bloggern und Selbstdarstellern, sondern eben auch seriöse Dokus zu allen möglichen Themen, wie du sicher sowieso selbst weißt, ich wollte auch nur lediglich dem kleinen Störenfried vorgreifen, bevor er wieder seine unerwünschten Zwischenrufe vom Stapel lässt. :roll:
Liebe Grüße
mamschgerl

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Remedias
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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon Remedias » Di 12. Dez 2017, 21:09

Leider nehmen Fernsehanstalten ihre Berichte nach einiger Zeit von ihrer Seite, wenn man Glück hat, sind sie dann auf youtube zu finden, wie mamschgerl schon schreibt.

liebe Grüße Remedias

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fluuu
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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon fluuu » Di 26. Dez 2017, 11:10

Seriöse Dokumentationen auf youtube, das ist ja ein toller Witz, selten so gelacht.
Selbst im normalen öffentlichen Fernsehprogramm, von privaten Sendern ganz abgesehen,
werden Dokumentationen ausgestrahlt die nur ganz konkrete Interessen vermitteln.
Meist sind es Interessen von Machthabern die von den Filmemachern automatisch
berücksichtigt werden der Finanzierung wegen. Wenn der Staat die Produktion so
einer Dokumentation in Auftrag gibt und finanziert, also ein bestimmtes Ministerium,
dann werden die Interessen dieser Behörde vermittelt, bei privaten Geldgebern ist
es noch viel deutlicher, finanziert eine Pharmafirma die Dokumentation werden Ihre
Produkte indirekt veröffentlicht und das Ganze wird als seriöse Dokumentation ausgegeben.
Es hilft also alles nichts, auch beim Thema Medikamente schafft nicht die Berieselung
von außen die persönliche Lösung sondern die eigenen Erfahrungen. Mit dem Arzt
zusammen als Fachexperte wird die Einstellung der Medizin so lange probiert mit
sich selbst bis ein Optimum als Erhaltungsdosis gefunden ist. Dabei ist der Patient
derjenige der die entscheidenden Rückmeldungen gibt, der Arzt von außen kann auf
dieses innere Empfinden reagieren und fachlich begleiten. Jedoch entscheidend ist,
wie wirkt die Substanz im eigenen Organismus, was bewirkt sie in der Psyche ganz
tief drin, das kann nur der Betreffende selbst erforschen mit Unterstützung der
Experten. Ein youtube Video macht eher meschugge, egal welches aber viele mögen
die Betäubung mit dieser einseitigen Berieselung. Nur bahnt meistens diese einseitige,
passive Berieselung Wege im Gehirn die zwar leicht erscheinen aber nicht zum Ziel
führen die Lösung für sich zu finden die die eigene Persönlichkeit braucht.
Diese individuelle Lösung für sich ist nur durch die Auseinandersetzung mit sich selbst
zu gewährleisten denn niemand sonst hat diese Empfindung wie man selbst.
Jedoch wem das zu mühsam ist der lässt sich weiterhin betäuben, merkt nichts und
hat somit auch kaum Schmerzen.
gruß fluuu

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon Remedias » Di 26. Dez 2017, 17:05

Seriöse Dokumentationen auf youtube, das ist ja ein toller Witz, selten so gelacht.
Selbst im normalen öffentlichen Fernsehprogramm, von privaten Sendern ganz abgesehen,
werden Dokumentationen ausgestrahlt die nur ganz konkrete Interessen vermitteln.
Meist sind es Interessen von Machthabern die von den Filmemachern automatisch
berücksichtigt werden der Finanzierung wegen.
Es ging um Dokus, die aus dem Netz genommen werden, und dann noch bei youtube laufen ( hast du wohl überlesen. ) Für alle Medien gilt das Sprichwort: "Sie machen dumme Leute dümmer und kluge Leute klüger."

Du kennst uns aber doch, wir gucken ja eher die pharma-kritischen Dokus als die Werbefilme von El Lily und Co.
Diese individuelle Lösung für sich ist nur durch die Auseinandersetzung mit sich selbst
zu gewährleisten denn niemand sonst hat diese Empfindung wie man selbst.
Jedoch wem das zu mühsam ist der lässt sich weiterhin betäuben, merkt nichts und
hat somit auch kaum Schmerzen.
Eben. Man kann sich nur auf sich selbst verlassen. Auch der beste Arzt kann nicht wissen, wie genau eine Substanz bei mir wirkt; das kann nur ich sagen und Rückmeldung geben.


Was hälst du von websites , um Informationen zu bekommen?

Gruß Remedias

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon mamschgerl » Do 28. Dez 2017, 13:30

Hallo remedias,
ich erdreiste mich, hier mal für unseren Antifreund zu antworten: gar nichts hält er von Websites, um Informationen zu bekommen.
Wie könnte er auch? Da er alle negativen Ausstrahlungen hinsichtlich des Mißbrauchs von Medikamenten strikt ablehnt, alle informativen Beiträge zu den Themen ebenso verteufelt, wie könnte er da plötzlich behaupten, Websites oder Dokus zur Information zu nutzen? Obwohl, er ist ja ein Meister des sich selbst widersprechens, also könnte es wohl doch, so aus Versehen natürlich, passieren, daß er sich sowas anguckt, zumindest, um danach darüber herziehen zu können, weil er wie immer nix verstanden hat und deswegen wieder stinksauer ist...
Liebe Grüße
mamschgerl

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon fluuu » Do 28. Dez 2017, 22:46

Ah, sie tut dummdreist dazwischen schwafeln, wahrscheinlich aus Einsamkeit. Dass es nicht kreativer Schwachsinn ist
braucht nicht der besonderen Erwähnung. Aber was will man von so jemand schwer psychisch Kranken erwarten,
da ist Nachsicht angebracht und Mitleid natürlich.
Auf die Frage zurück zu kommen, sie ist interessant, Remedias kann spannende Fragen formulieren.
Ich informiere mich wirklich wenig aus den Medien und wenn ich sie konsumiere glaube ich fast nichts.
Meine Informationen, besonders im Bereich Psychiatrie, kommen aus erster Hand. Ich besuche regelmäßig
die Veranstaltungen des Trialog, habe Patienten die berichten, habe meine Ausbildungen in psychiatrischen
Einrichtungen gemacht, also eigene Erfahrungen und ich lese Bücher in denen Spezialisten lang und breit
ihre Erfahrungen schildern, das sind dicke Bücher mit geballter Fachkompetenz. Oberflächliche Infos schnell
und leicht konsumiert wie durch Videos im Netz oder aus dem Fernsehen habe ich nicht nötig denn meine
Quellen sind wesentlich aufschlussreicher. Wenn man dann das über 50 jährige Gehirn dazunimmt entsteht
Logik aus Kombination und das führt zu Lösungen die bestätigter Weise funktionieren. Warum sollte ich den
Informationen aus schneller Veröffentlichung glauben wenn meine Erfahrungen über Jahre gewachsen in
Krisen und Konflikten gut helfen und mir einen Weg aus dem Leid aufzeigen.
Aber wenn man unbedingt einen Stoff von außen braucht und sich von Informationen berieseln lassen will,
dann den Humor nicht vergessen und darüber lachen können, es lassen sich so die Zwänge vermeiden.
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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon mamschgerl » Fr 29. Dez 2017, 07:14

Im Zeitalter des Internet brauche ich mir nicht mehr unbedingt die Mühe zu machen, dicke Wälzer von Fachleuten zu lesen, die sich am Ende doch nur selbst beweihräuchern und eben auch nur eigene Theorien aufstellen, ohne es tatsächlich besser zu wissen. Zu glauben, nur weil es schwarz auf weiß gedruckt und in Bücherform dargeboten, der Inhalt müsse daher seriös und fundiert sein, ist meiner Meinung ziemlich naiv.
Gegen gut recherchierte und auf Fakten basierende Dokumentationen zu wettern, die man sich niemals angeschaut hat, weil man sich eben nicht im Web informiert, zeugt doch sehr von Ignoranz.
Aufenthalte in Kliniken, Kontakte mit Betroffenen und dergleichen Erfahrungen als Ausbildung zu bezeichnen, kann nur der als lehrreich bezeichnen, der diese Erfahrungswerte auch umsetzen kann, aber da fehlt's ja bei dir bekanntermaßen himmelweit.
Mich als psychisch schwer gestört zu bezeichnen, ist eine infantile Retourkutsche, da ich deine Aussage zu deinem angeblich gesunden Geisteszustand schon anzweifelte, aber so bist du eben. Meine psychische Störung übt keinen Einfluß auf meine Wahrnehmungsfähigkeit hinsichtlich deiner Kriecherei vor der sogenannten psychiatrischen Fachwelt aus; deine Speichelleckerei bei allem, was von der Pharmaindustrie kommt und von Ärzten angepriesen wird, ist schon richtig peinlich.
Wie ich schon sagte, was du nicht kennst oder nicht verstehen kannst, wird schlecht geredet oder durch den Kakao gezogen, aber derlei kleingeistige Reaktionen deinerseits ist man ja schon gewohnt.
Und einsam kann sich nur der fühlen, der andere in jeder Beziehung zum Überleben braucht, weil er mit sich selbst nicht zurecht kommt und wer hier das Forum für seine ureigensten Zwecke zwingend benötigt, hast du ja schon selbst zugegeben...
Zugegeben, mein Dazwischenfunken war nicht die feine englische und ich entschuldige mich dafür, aber ich dachte einfach, ich mach's mal so wie du... :wink:

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon Remedias » Sa 30. Dez 2017, 20:35

Aber was will man von so jemand schwer psychisch Kranken erwarten,
da ist Nachsicht angebracht und Mitleid natürlich.
Das ist gemein, bzw. ist ganz klar, dass selbst eine psychische Erkrankung nicht ALLE Anteile eines Menschen besetzt. Ich habe in der geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie einem Krankenpfleger ein Fachbuch inhaltlich zusammengefasst. Deborah in "Ich habe dir niemals einen Rosengarten versprochen" lernt mit schwerster Psychose von einer anderen Patientin Latein. Also kann man wohl eine fundierte Meinung haben, sogar in einer Krise.
(mir fällt gerade auf, meine beiden Beispiele sind weiblich, männliche Beispiele bitte nennen.)
und ich lese Bücher in denen Spezialisten lang und breit
ihre Erfahrungen schildern, das sind dicke Bücher mit geballter Fachkompetenz.
m Zeitalter des Internet brauche ich mir nicht mehr unbedingt die Mühe zu machen, dicke Wälzer von Fachleuten zu lesen, die sich am Ende doch nur selbst beweihräuchern und eben auch nur eigene Theorien aufstellen, ohne es tatsächlich besser zu wissen. Zu glauben, nur weil es schwarz auf weiß gedruckt und in Bücherform dargeboten, der Inhalt müsse daher seriös und fundiert sein, ist meiner Meinung ziemlich naiv.
Gibt auch dünne Fachbücher :wink: wie die von Marneros. Guter Autor auch Professor Aderhold.
Dennoch freue ich mich immer über verlinkte Quellen .....

liebe Grüße Remedias

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon mamschgerl » So 31. Dez 2017, 07:36

Ich denke, Fachbücher sind auch zu unterscheiden von Büchern, die Erfahrungen wiedergeben.
Während die einen Fakten und handwerklich bzw. wissenschaftlich fundierte Gegebenheiten bieten, werden in den anderen eben Erfahrungswerte geschildert. So gesehen könnte ich also auch ein Fachbuch schreiben, wenn ich meine Erfahrungswerte niederschreibe, aber so ist es eben nicht.
In der Psychologie von Fachbüchern zu sprechen, halte ich für nicht angebracht, gerade hier kann man nur von Erfahrungswerten sprechen, mit denen man sich auseinandersetzt und, mit seiner eigenen Meinung versehen, zu Papier bringt. Das hat mit Fachwissen nichts zu tun, sondern eben mit Fachtheorien. Da es genügend Kontroversen auf diesem Thema gibt, ist doch wohl ganz klar: "...nichts Genaues weiß man nicht...".
Es handelt sich also bei den dicken Wälzern mit geballtem Fachwissen oder gar Fachkompetenz eben nur um Bücher mit Theorien aufgrund subjektiver Erfahrungswerte zum Thema oder dem Studienfach Psychologie.
Ein Vergleich zu recherchierten Fakten und Tatsachen ist hier unmöglich zu ziehen. Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...Psychologie wird so lange eine reine Theorie bleiben, bis es irgendwann gelingt, das Gehirn bis auf das letzte Fitzelchen ausgelotet zu haben und selbst dann kann immer noch niemand erklären, warum ein Mensch unter den selben Voraussetzungen trotzdem ganz eigen reagiert.
...ach ja, fluu, dein Geschleime kannst du dir wirklich sparen, auf dein Mitleid oder deine Nachsicht ( was zu empfinden du nie in der Lage sein wirst ) kann ich, wie bei anderen unehrlichen Menschen auch, verzichten.
Da du so sehr gegen Heuchelei wetterst, wundert es mich schon, daß du dich hier immer wieder als einer der größten Heuchler outest...und sollte es ironisch gemeint gewesen sein...bitte, laß es, dafür fehlt dir einfach der nötige Geist...aber, solltest du es wirklich so gemeint haben...wow, endlich habe ich es geschafft, daß mal jemand erkennt, wie krank ich bin und daß ich ständig wirres Zeug brabble, es wird ja auch mal Zeit, daß da jemand vom Fach mich sabberndes, psychisches Wrack kompetent beurteilt... :silly:

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon fluuu » Mi 3. Jan 2018, 13:06

Gerade klingelte die Post und übergab mir den dicken Wälzer 'Das weise Herz', welches ich als das schon
ältere Buch vor dem dicken Wälzer 'Buddhistische Psychologie', welches ich gerade geschenkt bekommen habe, lesen werde.
Diese Bücher sind kein kleines, sie sind ein großes Glück für mich denn kann ich mir eines längeren Prozesses zur
Verbesserung der eigenen Hirnstrukturen in Verbindung mit Lust sicher sein. Das kommt per Fernsehen so gut wie
nie vor und per Internet nur so lange wie ich hier schreiben und meine Gedanken formulieren kann.
Ich bin voller Sehnsucht gespannt auf das Lesen dieser Bücher denn nur das Gespräch mit ähnlich erfahrenen Menschen
kann diesen ausgiebigen und von Geduld geprägten Prozess toppen und wann gibt es mal solche Gespräche in der Provinz
von Deutschland ohne dass ein Machtgerangel dominiert bei dem stets die Herren aus der Wirtschaft die Oberhand haben.
Ich werde in diesen Büchern meine eigenen Gedanken wiederfinden und das ist ein fast eben so starkes Gefühl von
Selbstvertrauen und Liebe wie wenn ich selber ein Buch schreiben würde.
Es geht bei einem dicken Wälzer über Buddhismus und Psychologie weniger um die einzelnen Wörter, sondern welchem
längeren Prozess ich meinen Gehirnwindungen aussetze um so eine Formung zu erreichen die auch Krisen etwas positives
abgewinnen können. Der so wundervoll prägende Film im Kopf wie er bei diesen Büchern entstehen wird gibt es bei keinem
anderen Medium, auch nicht im Kino und bei Videos im Netz schon gar nicht, es ist der selbst kreierte Film wie er nur beim
Lesen von Text entsteht. Es geht nicht nur um Unterhaltung wobei Lust eine große Rolle spielt, sondern um Prägungen für
Leben und Tod in der universellen Form. Ich habe einige Hobbys die auch sehr interessant sind aber in diesem Fall geht es
um die philosophische Betrachtung der Welt mittels Buddhismus und Psychologie.
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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon mamschgerl » Mi 3. Jan 2018, 13:50

Es ist immer wieder erstaunlich, wie bescheiden du doch bist...dicke Wälzer, voll mit Gedanken, die die deinen sind, du findest dich wieder, mit Lust und Liebe erfüllt, weil du deine Phantasien in Wort und Schrift durchleben kannst, geschrieben von Menschen, die ähnlich erfahren sind wie du, also mit dir auf einer Ebene schweben...welch Wonne!
Welch Glück, daß diese weisen Menschen so eklatant und skandalös nach Veröffentlichung gierten, so daß Menschen wie du auch an ihren Weisheiten teilhaben können...oder gelten bei denen andere Maßstäbe?
Aber jetzt mal wieder ernsthaft: Vergleiche zwischen Theorien und Fakten sind immer noch unmöglich, da kannst du dich noch so sehr anstrengen. Deine Erwähnung von der sich einstellenden Phantasie beim Lesen eines Buches, dem niemand widersprechen dürfte, ermöglicht diesen Vergleich immer noch nicht.
Aber ich gönne dir deine Übungen hinsichtlich der Bildung neuer Gehirnwindungen, obwohl das schwierig sein dürfte, wenn du doch nur deine eigenen Gedanken liest, denn dann dürfte da ja nichts Neues zu finden sein und alles bleibt so eingefahren, wie's ist...

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon Remedias » Mi 3. Jan 2018, 16:40

Mamschgerl deckt mit schlafwandlerischer Sicherheit Widersprüche auf..... :wink:
Ich werde in diesen Büchern meine eigenen Gedanken wiederfinden und das ist ein fast eben so starkes Gefühl von
Selbstvertrauen und Liebe wie wenn ich selber ein Buch schreiben würde.
Es kann auch mal nett sein, andere und weiterführende Gedanken in Büchern wieder zu finden, nur so als Idee...... :idea:

liebe Grüße Remedias

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon fluuu » Di 16. Jan 2018, 19:20

Remedias Du legst ja immer wieder gern eine Bockigkeit an den Tag und unterwanderst Deine eigenen Gefühle.
Anstatt das Geschriebene der Anderen zu zerpflücken, ich finde dieses Reinschreiben in der Text sehr primitiv,
solltest Du Dich besser mit Deinen eigenen Empfindungen beschäftigen und diese in einem fließenden Text formulieren.
Es dient Deiner Seele zur Heilung, die Informationen dabei sind nicht so wichtig und von uns bald wieder vergessen.
Wer jedoch Angst davor hat was die Anderen sagen könnten und sich deshalb verbiegt schadet vor allem der eigenen
Ausgeglichenheit. Wer mit Medikamenten genauso umgeht führt sich Gift zu anstatt Heilmittel egal bei welchem Stoff.
Deshalb ist gerade bei Einnahme von Psychopharmaka und vor allem bei der Erhaltungsdosis, eine innere Haltung
notwendig die der Psyche zugute kommt und das bedeutet so schonungslos und grundehrlich mit sich umgehen
wie es geht. Sich nur mit dem Tun der Anderen zu beschäftigen kann die eigene Seele nicht zum Ausheilen bringen.
Für Dich ist völlig egal was ich sage, Deine innere Stimme weißt Dir den Weg der notwendig ist, genauso wie ich
diesen Text schreibe weil ich dabei Freue habe und Erholung empfinde, vor allem an so einem Regentag.
gruß fluuu

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon mamschgerl » Di 16. Jan 2018, 19:46

Warum beschäftigst du dich dann mit dem Tun anderer? Wieso sagst du "uns", leidest du an gespaltener Persönlichkeit? Bitte erdreiste dich nicht, deine Meinung auf alle hier zu übertragen, du kannst nur für dich sprechen, wie wir alle darüber denken, kannst du nicht wissen und noch weniger hast du das Recht, für uns alle zu sprechen.
Und wenn du andere dazu anhälst, Formulierungen in einem fließenden Text einzubringen, so lerne du erstmal die deutsche Sprache in Wort und Schrift.
Im Gegensatz zu dir finde ich remedias' Beiträge überlegt, witzig, hintergründig und vor allem, sie denkt sich was dabei. Bei dir vermisse ich hingegen all das, ich empfinde dich einfach nur als nervigen, nichtswissenden Störenfried und nichts anderes willst du sein.
So springst du von einem zum anderen und versuchst, mit an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen zu provozieren, weil du im Grunde nichts zu sagen oder etwas Vernünftiges beizutragen hast.
Wer also hier bockt, weil er nicht ernstgenommen wird, ist ja wohl sonnenklar.
Nochmals, such dir eine Schulter zum Weinen...

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Re: Absetzen von Antidepressiva

Beitragvon Remedias » Mi 17. Jan 2018, 11:09

Lieber Fluuu,
Für Dich ist völlig egal was ich sage, Deine innere Stimme weißt Dir den Weg der notwendig ist, genauso wie ich
diesen Text schreibe weil ich dabei Freue habe und Erholung empfinde, vor allem an so einem Regentag.
Meine innere Stimme weist mich an, deine Texte zu widerlegen. Die Wahrheit ist, mir geht deine ganze Einstellung - diffuse Gewaltverherrlichung, offener Machismus, offener Narzissmus - gegen den Strich. Vielleicht stehst DU ja für meinen Jungschen Schatten.
Dementsprechend müsste ich dich integrieren - das heisst, mir aneignen, ab und zu nicht das nette Mädchen , sondern das A..... zu sein. Dieses Selbstbewusstsein fehlt mir tatsächlich. Das hat bestimmt was mit meiner Störung zu tun - ich bin im Aspergerspektrum - dass mich zwischenmenschliche Machtspiele nicht interessieren und ,ich sie (leider) auch nicht durchschaue.
Das Zerpflücken, wie du es nennst, ist nicht primitiv, sondern soll der Genauigkeit dienen ,siehe meine extreme Sachorientierung.
Wer jedoch Angst davor hat was die Anderen sagen könnten und sich deshalb verbiegt schadet vor allem der eigenen
Ausgeglichenheit.
ich habe keine Angst - ich bekomme es gar nicht mit. :wink: Das hat mir gegenüber schon zu heftiger Ablehnung geführt, die ich eben nicht provoziere. Daher verstehe ich nicht, warum du ABSICHTLICH provozieren willst - ich provoziere schon durch meine Existenz, finde es megaanstrengend und wäre froh, in sozialen Situationen ganz gewöhnlich zu sein.
Deshalb ist gerade bei Einnahme von Psychopharmaka und vor allem bei der Erhaltungsdosis, eine innere Haltung
notwendig die der Psyche zugute kommt und das bedeutet so schonungslos und grundehrlich mit sich umgehen
wie es geht.
ich nehme seit 2015 keine Pp mehr, und seitdem geht es mir wesentlich besser. Da Neuroleptika dämpfen, hatte ich eher noch größere Schwierigkeiten, soziale Situationen zu interpretieren , zumal ich so abgeschossen war, dass ich auch nicht mehr mit dem Verstand arbeiten konnte.
Ich schiebe die Schwierigkeiten mit Neuroleptika auf neurologische Probleme, nicht auf die Psyche.
War das jetzt ein Text über meine Gefühle oder immer noch nicht? Das ist für mich eine wirklich schwierige Aufgabe, finde ich interessant, dass du sie mir gestellt hast. Ab und zu zeigst du auch Genialität - das ist ann wie ein einmaliger Blitz in einer sehr finsteren Nacht.

liebe Grüße Remedias


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