Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

mamschgerl
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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon mamschgerl » Mi 11. Okt 2017, 15:17

Sehr mutig und meiner Meinung nach richtig.
Es ist absolut erschreckend, mit welchen Psychodrogen man vollgestopft wird, bis das Hirn am Ende versagt.
Es gibt keinen einzigen Beweis, daß NL oder AD überhaupt helfen, bewiesen ist aber, daß die sogenannten Nebenwirkungen voll einschlagen, aber gegen die gibt's ja auch wieder genügend Medis und wenn's da auch wieder Nebenwirkungen gibt, vertreiben wir die eben auch mit Medis und das machen wir so lange, bis jede Synapse im Oberstübchen vollends den Geist aufgegeben hat.
Gesund durch legale Psychodrogen? Daß ich nicht lache, die Leber versagt, die Nieren versagen, der Stoffwechsel ist gestört, die Blutwerte schreien zum Himmel, aber was tut man nicht alles für einen gesunden Geist? Wenn wir ihn denn jemals nach dieser Kur wiederfinden sollten... :silly:

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Ihor
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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon Ihor » Mi 11. Okt 2017, 18:10

Danke dir. Heute ist das beste Beispiel von mir selbst. Nach dem dritten Tag ohne NL ich wurde wegen die akute Psychose dieses Gift zu schlucken. Nach za. 5 Stunden war ein biischen besser. Diese Teufel-Meikamente bewirken die körperliche Abhängigkeit. Wenn ich dieses Gift fast mehr als 10 Jahren eingenoemmen habe, dann was von meinem Grips , verdammt ist überhaupt gebleieben?
Angenommmen, ich gehe auf die Geschlossene Station. Erzähle den Ärzen die ganze Wahrheit. Und was würden sie Unterbenhemen? Noch mehr NL. Noch mehr. Noch mehr. Und wenn es, angenommen, nicht "hilft", ( nach ihrer Meinung), dann bleibt nur der Elektroschock.
Dann als der Mensch ich wäre absolut erledigt. Nur die leere Hülle wäre geblieben. Zueerst ich auch dachte in die Wunderpille. Aber dann kommt irgendwann Resistenz, und der weiterer Schritt: Die Pille so gleichsam mutiert in den Killer. Sie selbst verursacht und verstärkt die Depresssion. Die Erhöhung von Dosis bringt aber keine Erleichterung. Man soürt sich wie benebelt. Die Angst , die Unsicherheit, die Panik-Attacken, alles ist dann schlimmer und schlimmer. Benzos dann machen dich abhängig, aber du brauchst sie. Denn die NL verdummen dich total. Und du brauchst irgendwann Medikamente wie Methilphenidat (Ritalin), denn du kannst dich nicht lkonzentrieren, kein TV, kein Buch.
Dann die absolute Sucht ist wie vorprogrammiert. Die Sackgasse. Du bist dann echt wie der Jankie, der Drogenabhänhige, Und der berüchtigte Ritalin du brauchst mehr und mehr. Benzos auch. Das ist genau mein Weg. Und wenn du trotz allem versucht von den Drogen loszuwerden, es gelingt nur den einzeielen. Denn SSRI-Abhängigkeit ist vergleichbar mit dem Heroin-Sucht, sogar noch schlimmer. Und das ist das Ende.
Man kann es alles ausführlich nachlesen ( und das war der letzte Tropfen für mich, den das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Gibt es keine WunderDroge. Alles nur die Lüge wegen der enormen Profit solchen Pharma-Konzernen Wie Lilli , Bayer, Pfilzer. Die wiiissenschftliche Studien sind ausgerechnet so gestaltet, dass nur das positive Ergebnis zählt. Also die Kohle. )
im diesen Buch. Absolut neu. Und dann ich habe alles hingekrigt. Aber zu spät.

https://www.buchhandel.de/buch/Neue-Ant ... 3925931680


Und wer trägt die Schuld für solche Misere? Mich hatte doch niemand erzwungen, diiese "Drogen" ( von den Ärzten gesetzlich verordnet) zu fressen.
Diese echt "giftige Psychiatrie", wie es P.Breggin schreibt, die hat mich versklavt. Und wenn ich solche Dinge schreibe oder ausdrücke, man berbannt mich, sperrt in Foren. Oder legt mir nahe, ich sollte die Dosierung erhöhen. Von den Ärzten, die keinen Schimmer über Entzug-Erscheinungen haben, und wieder und wieder versucht den aufmüpfigen , oder nicht ihnen anpassenden Patienten gefügig zu machen. Das ist die enorme Macht der Psychiatrie. Als der Institution.
Zum Schluus eine Bemerkung aus meiner Heimat. Wie man behandelte doch die Rechts-Verfechter in der SU? (Russland) . Man sperrte sie in die geschlosene Anstalten ein, und sie waren doch total volllgestopft mit den NL. Dann der Mesnch wurde in die Pflanze verwandelt. So einfach. Und erfolgreich.
Aber wir alle leben in der Demokratie. Und wie schreibt ein sehr berühmter Psychiater, die Psychich Kranke Menschen sei die einzige Gruppe, die ohne Straftat zu begehen, können eingesperrt und mit der Gewalt "therapiert" würden. Ist das die Kehrseite der Demokratie, frage ich mich, oder das ihr echtes Antlitz. ?

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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon mamschgerl » Mi 11. Okt 2017, 19:45

Sorry, aber das alles hat nichts mit Demokratie zu tun, sondern mit der freien Marktwirtschaft.
Aber leider werden großangelegte Experimente an Menschen, also sogenannte Medikamentenstudien an freiwilligen Probanden, aber auch an unfreiwilligen Teilnehmern, überall dort vorgenommen, wo man mit den Medis Profit erwirtschaften kann, da spielt die Staatsform keine Rolle.
Und natürlich kann man mit den "Irren" machen, was man will, denn wer muckt schon gegen Fachärzte auf, die von sich behaupten, genau über den Zustand des Patienten Bescheid zu wissen und ergo auch, welche Behandlung an ihm durchgeführt werden muss.
Wenn man als Laie und Patient behauptet, daß einige psychische Störungen erst durch Medikamenteneinnahme entstanden sind, wer sollte ihm Glauben schenken?
Unterstützung ist natürlich von Ärzten selten zu erwarten, da sie ja an den Rezepten kräftig mitverdienen.
Mich beruhigt nur, daß es immer mehr Aussteiger gibt, die als Vertreter unterwegs waren und nun genauestens darüber berichten, welche Praktiken und Marketingstrategien bei den Konzernen üblich sind, um ihr Gift unter der Bevölkerung zu verbreiten. Auch gut zu wissen, daß viele Psychiater, Neurologen, Psychologen und Ärzte allgemein das nicht mehr mitmachen wollen.
Und du hast vollkommen recht, man ist ein Tabletten-Junkie.
Meinem Sohn wurde schwere Depression diagnostiziert, nach einem 10 Minuten Gespräch wurde ihm von einer Internistin, die einen Wochenendweiterbildungskurs über psychische Krankheiten und natürlich über dafür geeignete Psychopharmaka besuchte ( wer das wohl bezahlt hat? ), Citalopram verschrieben.
Mein Sohn brauchte nach kürzester Zeit eine Dosiserhöhung, wurde immer unkonzentrierter, gereizter, launischer, litt zunehmend an Schlafstörungen und war total neben der Spur. Ein Arzt würde jetzt sagen, die Depression habe sich verschlimmert und ein anderes Medikament verschreiben, ich sagte, er solle das AD schnellstens ausschleichen. Jetzt geht's ihm wieder viel besser und ich habe meinen Sohn zurück. Er selbst ist heilfroh, nichts mehr zu schlucken, das war für ihn ein Horrortrip.
Aber wir sind ja nur Deppen, die das nicht einschätzen können und nach deren Meinung diese Medis bis zum Lebensende schlucken sollten.
Vielleicht wäre es für dich besser, du würdest deine Meinung nicht so laut rausposaunen, wenn du unter Ärzten bist, das kann für dich nur zum Nachteil sein.
Es gibt Foren, worin du gute Anleitungen von Betroffenen und Therapeuten findest, ein Medikament auszuschleichen und die dich darüber aufklären, mit welchen Entzugserscheinungen du zu rechnen hast, damit du das Ganze gut überstehst.
Mach das nur mit dir aus, du kannst ohnehin nichts ändern und Ärzte gegen sich aufzubringen, ist immer schädlich, also halte dich zurück, bevor jemand auf die Idee kommt, dir auch noch Paranoia zu diagnostizieren.
L.G. mamschgerl

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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon Ihor » Do 12. Okt 2017, 06:08

Danke nochmal. Du hast recht, eigentlich. Total. Denn die andere Ärztin hat mir beraten, nochmehr Venlafaxin zu erhöhen. Die andere Ärztin also auch mir Diazepam-Tropfen und Clonazepam hat verschrieben. Also ich besuchte die zwei verschiedene Ärte, die mir mehr und mehr verschrieben haben. Aber diesser In PKH-Ambulanz ich vertraute absolut . Intimste Dinge aus meinem Leben. Und dann als ich schliesslich , die Kehrseite der Ihrer Pseudo-Wissenschaft durchgeschaut, sie war total wütend. Kannst du dir vorstellen, sie hat etwa 30(!!!) Minuten auf mich eingedroschen. Mit dem Schaum vor dem Mund. Echt, ich schwöre es. Und dann sie sagte mir, sie kann nicht es verstehen, warum der Jude die Angst von der Gescchlossener Abteilung hat. Im deutschem KPH, Tja, wenn man das nicht versteht.....
Und das letze Mal sie hatte mir gesagt, als ich absolut ausgerastet selbst habe, dass sie niemals mehr mir die Benzos und Methilphenidat verschrieben würde. Niemals. Und ich hehöre aussschliesslich der geschlossener Abteilung. Und dann ich " sollte wieder einegestellt sein".
Auf die Drogen. Das ist einfach unmenschlich, denn sie weiss nicht über die andere. Der kalter Entzug von hochdosierten Benzos kann doch tödlich verlaufen. Nach jahrelamgem Missbrauch. (P.Lehmann, "Schöne neue Psychiatrie", 1996). Und sie sagte mir, dass ich es niemals schaffe, ohne diese Pillen.Niemals.
Meinem Sohn wurde schwere Depression diagnostiziert, nach einem 10 Minuten Gespräch wurde ihm von einer Internistin, die einen Wochenendweiterbildungskurs über psychische Krankheiten und natürlich über dafür geeignete Psychopharmaka besuchte ( wer das wohl bezahlt hat? ), Citalopram verschrieben.
Mein Sohn brauchte nach kürzester Zeit eine Dosiserhöhung, wurde immer unkonzentrierter, gereizter, launischer, litt zunehmend an Schlafstörungen und war total neben der Spur. Ein Arzt würde jetzt sagen, die Depression habe sich verschlimmert und ein anderes Medikament verschreiben, ich sagte, er solle das AD schnellstens ausschleichen. Jetzt geht's ihm wieder viel besser und ich habe meinen Sohn zurück. Er selbst ist heilfroh, nichts mehr zu schlucken, das war für ihn ein Horrortrip.
Das ist mir echt leid wegen deinen Sohn. Ich weiss nicht, Mann du oder Frau, aber das war echt der Horror. Und Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen, Gott sei Dank. Wie alt ist deiner ? Mein Sohn ist 30, war von kurzem mit der Freundin In Peterburg,hatte so schöne Aufnahemen mitgebracht. Ich freue mich für Ihn. Wenn nicht er, wir hätten niemals ausgewandert. In BRD ich habe niemanden.
Meine Mutter hat mich einfach verflucht, dass ich verrecken sollte, und mein dementer Vater befindet sich im Pflegeheim in Frankfurt(von Judischer Gemeinde). Dort es gibt viele Russen, auch Pflegepersonal teilweise russisch, das Russiche Fernsehen, er ist fast 90. Und ich bin der gesetzliche Betreuer. Noch.
Na ja, das Leben ist hart. Ich glaube an keinen Gott und keine Gerechtigkeit. Nicht wir sind verrückt, sondern diese Gesellschaft.
Schön, dass du mich verstehst.
Danke.

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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon mamschgerl » Do 12. Okt 2017, 10:48

Mein Sohn ist jetzt 21, ich bin weibl. und 52 Jahre alt.
Nachdem, was du da schreibst, ist es wirklich besser, nichts mehr gegen diese Verschreibungslust zu sagen und still und heimlich zu versuchen, die Medis auszuschleichen.
Ich habe zuerst Citalopram ( höchste Dosis) und dann ein paar Jahre Venlafaxin geschluckt und bin dann umgestiegen auf Elontril, also Bupropion. Venlafaxin hat mich total gedämpft, gefühlskalt und irgendwie belämmert gemacht, aber ich will schließlich bewusst mit meiner Krankheit umgehen lernen und mich nicht fühlen, als sei ich in Watte gepackt.
Ich habe dann ca 2 Wochen das hochdosierte ( maximale Dosis) Venlafaxin ausgeschlichen und Elontril eingeschlichen....das dann auch wieder am Ende mit der maximalen Dosis.
Der Effekt war, daß ich mich ohne Venlafaxin wieder wacher fühlte, als ob ich aus einem Schlaf erwache, aber mit Elontril war's, als ob ich auf alles und jeden nur noch gereizt und aggressiv reagieren könnte, was sehr schlimm war, denn ich bin von Haus aus ungeduldig.
Elontril habe ich von einem auf den nächsten Tag abgesetzt, was zum Glück keine Entzugserscheinungen hervorrief. Selbst, wenn es welche gegeben hätte, in meiner Verweigerungshaltung hätte ich sie wohl ignoriert.
Beide Psychiaterinnen hielten das für keine gute Idee, aber ich schon, und ich hatte für mich persönlich recht.
Die Symptome sind nach wie vor da, wie auch unter Einfluss der Tabletten, die aber alle negativen Begleiterscheinungen bei PTBS, schweren Depressionen etc noch verstärkt haben, doch jetzt reagiere ich völlig anders darauf.
Meine Therapie habe ich nach Jahren vor einiger Zeit abgebrochen, weil sie mir nichts mehr bringt und nicht wirklich hilft, abgesehen davon kann ich bei niemandem alles von mir preisgeben und will das auch nicht.
Ich bin froh, daß ich versuche, wieder selbst auf die Beine zu kommen, denn nur so funktioniert das bei mir, ohne eigenen Willen klappt sowieso nichts.
Vielleicht findest du ja noch einen verständigen Therapeuten, der dir hilft, von den Medis wegzukommen oder irgendeine andere Möglichkeit, den ganzen Mist auszuschleichen und vor allem wünsche ich dir die Kraft dazu.
Je früher du dieses Nervengift loswirst, desto besser, aber mach es nicht abrupt, der Entzug ist, eben wie bei allen Drogen, nicht ohne.
L.G. mamschgerl

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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon Ihor » Fr 13. Okt 2017, 20:32

Danke, mamschgerl. Aber ich heisse wirklich Igor. lol....Die traurige Geschichte, alles Log und Trug. So sagt man hierzulande....?
Aber Gott sei Dank, du hast intuitiv die richtige Entscheidung getroffen. Gibt es viele sehr gute Foren , Z.B. ADFD, aber ich wurde dort gesppert auf ewig, alle meine Beiträge wurden gelöscht, wie ausradiert. Nur weil ich es wagte, diese Psychopillen mit dem Heroin-Entzug zu vergleichen. Wahrscheinlich, es triggerte enorm die User, denn ich verlinkte das Video aus dem Film "Reqiem for a Dream." Dann war die Aussseinadersetzung mit der Team und ich war virtuell getötet. Das Netz blebt also wie virtuell, aber ich habe enorm real gelitten. Denn meine Gefühle waren real. Wirk-lich. Auf diesem Forum die führende Rolle spielt die Autorin des Buches "Unglück auf Rezept" Obwohl es sie niemals eingestehen würde. Dieses Buch wurde doch wie Bestseller.
https://www.klett-cotta.de/buch/Ratgebe ... zept/74820

Na ja, einer Psychyaterin ich habe email abgeschickt. Nach einigen Tagen sie hat mich angerufen und mir kategorisch nahegelgt, Die Dosierungen von Venlafaxin zu erhöhen. Und andere Ärztin hat mir geraten bis zu 300mg zu schlucken. Das wäre echt wie die Einladung zum Selbstmord. Klar, ich habe immer versucht, die Doseierungen heimlich zu reduzieren, aber Entzug war so entsetzlich, dass ich wieder und wieder gescheitert habe. Von deisen ganzen Drogen man kann nicht so einfach loszwerden. Oder loskommen? Geht nicht. Nur allmählich. Wenn du z.B, auf die Seite von Spoegel-online gest, und dann dort eingibst als Die Suche das Wort " Depression" oder "Antidepressiva", dann siehst du, wie vielle Studien manipuliert wurden. Wie viel Lügen waren von den Konzernen verbreitet, nur um diees Gift mehr und mehr Kohle bringen sollte, der Umsatz schiesst dann in die Höhe, oder schnellt....ach, egal... Ich würde so sagen er schiessst in den Himmmel, aber dort gibt es keinen Gott. Leider. Und diese gesezliche Gaunerei und das Schwindel sind grenzenlos. Diese Pillen haben aus mir den geisteigen und körperlich Wrack getan. Ein Wiisssenschaftler hat sie als "Sex-Killer" ernannt. Der schwarze Humor. Die ganze Geschichte von modernen Psychopharmaka ist so abscheulich, dass ich nach allem, was ich gelesen habe, keine Worte finde, ausser nicht normative Schimpfwöerte auf meiner Muttersprache. Und hier die Russen echt Profies. LOL...
Dann meine Ehe war wie kaputt. Unter dem berüchtigten Prozak ich hatte fremdgegangen. Ich gehörte mir selbst nicht. Wie fremdgesteuert. Ich würde es mir niemals verzeihen, niemals.
Apropo, über Prozak. Ein Forscher erzählt sehr interessante Einzelheiten. Die absolut normale und total gesunde Stundenten von USA haben diese Pille bekommen, dann einige haben sich erhängt. Andere töteten die andere Menschen. Und das waren doch absolut gesistig gesunde junge Leute. Der Hersteller "Lilly" oder "Lilli" ...egal, versuchte es alles vertuschen, aber die Journalsisten aus USA es doch alles herausgefischt... Dann waren die Anhörungen in Kongress, der Skandal war immens. Alle amerikanische Medien haben das verbreitet. Der Konzern sollte die enorme Strafe bezahlen. Und was haben wir jetzt? Ich habe eine russiche Psychiaterin in Langen besucht. Nicht weit von Frankfurt. Sie hatte mir nach einigen Minuten das Neuroleptika von Lilly in der Praxis gegeben, und dann sie mir sagte, es ist sehr teuer, wenn ich die Pakung nicht benutzen würde, dann ich sollte sie zurückbringen. Also, das ist der Beweis von "Allianz" von Pharma-Hersteller und den Ärtzen. Die andere Ärztin hatte mir gegen ADHS auch von der eigenen Praxis immens tueres Medikament gegeben, auch von Lilly.
Das ist echt errrinert mir die Mafia. Entsetzlich!!! Das ganze System ist faul. Und stinkt zum Himmel....Nur das Geld zählt.
Das habe ich genug geschrieben.
Versuche mit den Kava-Kava Tropfen, siehe auch die Produktion von "HEVERT". oder "HEEL". Das könnte die seeelische Beschwerden lindern. das Angebot ist enorm. Und absolut legal.
Ich wünsche dir entspannte WE, liebe mamschgerl. Danke.

LG.

Igor.

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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon Ihor » Mi 25. Apr 2018, 18:14

Ich bin so absolut verzweifelt..... Wieder mein Thread wurde gelöscht.

Ich kopiere das alles hier:


Hi, ich war fast auf allen deutschsprächigen Foren gesperrt. Meine Beiträge wurden gelöscht. Obwohl deutsch nicht meine Muttersprache ist. Ich bin der russiche Jude aus der ehemaligen SU. Lebe hier seit 2001. Ich weiss es nicht, was kann ich hier schreiben, und was könnte sofort editiert werden.
Nachdem , als in der Ambulanz von PKH die Ärztin fast 30(!!!) Minuten auf mich aufgeschrihen hatte, mit dem Schaum vom Mund( buchstäblich, keine Übertreibung) und mir sagte, dass ich es alles über mich nur ausgedacht oder ersonnen , vorgetäuscht hatte, nur um die Medikamente zu ergattern, welche, apropo, mich, in den absoluten seelischen, körperlich, intellektuellen und sexuell auch den absoluten Wrack werwandelt haben, ich wurde enorm innerlich traumatisiert. Und dann so viele Pillen, die mir jeden Monat viele Jahre verschrieben hatte, sie hatte es sofort aufgehört....und sie hatte praktisch verlangt von mir in die geschlossene Sucht-Abteilung zu landen. Was könnte mich wirklich umbringen. Denn ich weiss schon gut genug, was mich dort erwartet. NL ohne Ende und die totale Willkur.
Ich frage mich wieder und wieder, was doch in BRD wirklich verändert hatte, als "Spiegel" diesen berühmten Artikel veröffentlicht hatte..."Pillen in der Psychiatrie. Der sanfte Mord".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14319191.html

Und das war im 1980, mein Gott. Und heutzutage Bayern solte das neue Psychyatrie-Gesetz verabschieden, der , eigentlich, die psychisch kranke Menschen auf die eine Stufe mit den Tätern stellt. Wo leben wir? In meiner Heimat man hatte einfach die Rechtaktiviste in die Psycho-Gefängnisse wegggesperrt, und der Mensch wurde einfach erledigt. Er wurde gegen eigenen Willen total mit den Neuroleptika vollgestopft. Er wurde echt wie in den Zombie, das "Gras" verwandelt, wie es die Russen sagen.
Und dann meine nette Ärztin sagt mir, sie kann es nicht nachvollziehen, warum der Jude in Deutschland die Angst von der geschlossener Psychiatrie hat. Wahrscheinlich, sie hört keine Nachrichten.
Sie sollte, apropo, einen russichen Film schauen. Absolut neu. Er heisst "Das Leben von Anna". Das ist keine Anna Frank, es geht um das 6-jährige Mädchen im einem ukrainischem Dorf. Sie hatte mit dem Wunder überlebt, und dann sie hatte aus der Grube mit den Leichen heausgeklettert, ganz in Blut und Dreck. Sie war in die nächste Hütte gegangen, zu alten Leuten. Die haben sie gewascht, frisch erzogen, ernährt...und dann sie hatten das Mädchen auf die deutsche Kommmandantur hingebracht, als die überlebte Judin. Dem Mädchen gelingt es, im Schornstein sich zu verstecken. Dann in den irgendwelchen Abstellraum...In der Nacht sie frass die Reste von Essen. Sie hatte, klar, kein Wort verstanden. Aber sie hatte diese Hölle auf der Erde überlebt. Das war keine Schauspielerin, das war wirklich das Mädchen aus dem Dorf. Viele Kommentatoren dann die haben die Frage gestellt:" Warum ihr Spiel ist so authentisch, so echt, als ob sie sie selbst spielte?" Das war auf dem Festival im Rotterdam. Die Erstaufführung. Und nur ein Journalist schrieb so etwas, dass die Angst von den Deutschen in den Juden einfach in Blut liegt, wie in den Körperzeilen auf ewig abgespeichert. Sie können nicht dafür.
Interesant, meine Ärztin hatte es hingekriegt? Von Anfang an sie betrachtete mich als den russischen Drogenabhänhigen, sie sah nur die "Sucht", mehr nicht. Reinen Junkie, mehr nicht. Solche Pfuscherei , die menschliche Seele verstümmelt, erniedrigt und malträtiert, ich brauche nicht. Aber sie will mich nicht an den anderen Therapeutin vermitteln. Ich habe es nicht verkneift, ihr zu sagen, dass ich es alles über ihre "Behandlung" erzählen würde. Und dann sie hat sofort Rückzieher getan. Verdammt!!!
Ich wollte schon an die Patientenfürsprecher schreiben. Mit dem einzigen Anliegen. Ich will diese Frau niemals mehr sehen. Niemals. Aber ich habe keine Kraft. Und würde das der richtige Schritt? In der Psychiatrie, wo die kranke Menschen gleichgestzt sind mit den Tätern( also wie im Strafvollzug), egal weleche Willkür, bis zu Zwangeinweisung ist nicht ausgeschlossen. Und jetzt ich mache Schluss. Was ihr denkt? Diesen Text ich würde jetzt abspeichern. Bestimmt, alles würde ausradiert. Erlöschen. Wenn die Menschen die Fragen stellen, also wollten selbständig denken, nicht doch blind diesem echt "kriminellen" System vertrauen, das könnte brenzlig sein. Das System hat nur eine Interesse. Profit um egal welchen Preis. Alles ist verkäuflich. Das Leben und das Leid des einzigen Menschens interessieren hier niemanden. Ist das westliche Demokratie? Oder nur die leere Hülse? Ich fühle mich absolut heimat-los, ich wollte zurück, in meine Kindheit. Wo ich schon die Illusionen hatte. Jetzt ich habe keine. Nichts. Und ich bin NICHTS geworden. Das ist unvermeidlich in der modernen Welt. Entweder du erteugst "Die Leistungen", nur dann du bist wert, oder du landest in die Gosse....(geschlossene). Jedem das Seine.

LG.

Ihor.

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Brauche Rat!!!

Beitragvon Ihor » Fr 27. Apr 2018, 14:15

Hi, nochmal liebe Leute. Wahrscheinlich, jemand kann oder könnte auf meine Frage etwas konkrete zu empfehelen.
Also, ich habe 3 oder mehr Monate Venlafaxin von 75,0 mg auf 37,5 mg reduziert. Dann nach so vergleichweise großer Frist die Depression ist wieder zurückgekommen. Einige Zeit ich habe versucht wieder 75,0 mg einzunehmen. Aber die Depression ist und bleibt enorm stark. Noch mehr die Dosierungen zu erhöhen ich will eindeutig nicht. Kommt nicht in Frage. Besser ich verende... Klar, die Ärzte können mir nur die Erhöhung von diesem Gift nahelegen.
Ich versuche mit so vielen Naturheilmitteln den Zustand zu mildern. Aber ich bin echt mit meinem Latain am Ende.
Was denkt ihr?

Danke.

LG.

Igor.

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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon mamschgerl » Fr 27. Apr 2018, 17:00

Hallo Igor,
wie schon gesagt, ich glaube, die Höhe meiner letzten Dosis Venlafaxin lag bei 300 mg, bis ich dann auf Bupropion bzw Elontril gewechselt habe und hier die Dosierung am Ende auch um die 300 mg lag ( ich weiß es nicht mehr genau, aber ich weiß sicher, daß es nicht weniger war...).
Was ich auch sicher weiß: ich bin sehr, sehr froh darüber, absolut keine Medikamente mehr zu nehmen und auch sonst nichts, was den Geist benebeln würde.
Was ich auch sicher weiß: oft werden die Absetzsymptome beim Ausschleichen der Medikamente mit Depression verwechselt. Du hast so lange Antidepressiva eingenommen, da ist es völlig normal, daß dein Hirn und auch dein Körper erstmal verrückt spielen, wenn du versuchst, die Dosis zu verringern oder gar die Medis komplett absetzen willst. Mein Rat wäre, viel Geduld und gleich nochmal soviel Geduld aufzubringen, ganz langsam auszuschleichen und das in 10mg Schritten, denn gerade bei Venlafaxin ist die Halbierung ziemlich heftig, ich denke, kleinere Mengen über einen längeren Zeitraum hinweg bringt mehr.
Du darfst nicht vergessen, daß du unter psychischen Störungen leidest und diese Symptome ohne Medikamente bewusster wahrgenommen werden, da kannst du dich nicht noch mit den Absetzerscheinungen herumschlagen, die dich in deiner Wahrnehmung nur noch mehr verwirren und verunsichern, du sagst ja selbst, daß du glaubst, du bekommst wieder heftigere Depressionen.
Genau das ist aber das Problem und dieser Kreislauf endet nie. Absetzsymptome werden sogar von Ärzten fälschlicherweise als wiederkehrende psychische Krankheit diagnostiziert, weil sie ja sonst zugeben müssten, daß diese Medikamente eben doch abhängig machen. Ich denke oft, daß diese Abhängigkeit erwünscht ist ( von der Pharmaindustrie sowieso ).
Aber es ist dir nicht damit geholfen, die Dosis willkürlich zu variieren, du solltest dir wirklich einfach die Zeit geben, die deine Psyche und dein Körper braucht, um von dem Zeug ohne große Schwierigkeiten loszukommen.
L.G. mamschgerl

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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon Ihor » Sa 28. Apr 2018, 15:35

Danke, mamschgerl, apropo, ich sollte mich korriegieren: Es war 112,5 mg. Und dann 37,5 mg. Interesanterweise, mehr als 3 Monate war einigermassen passabel. Es gibt keinen Fachmann, welchem ich vertrauen kann. Auf sich selbst gestellt.

Schöne WE dir.


LG.

Igor.

mabellester
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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon mabellester » Mo 7. Mai 2018, 21:02

Can she inspect you me and imprison him? I am terrified. She has not prescribed anything to me, and I suffer tremendously from withdrawal.

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Ihor
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Re: Ich habe die enorme Angst, gegen meinen Willen eingesperrt zu sein

Beitragvon Ihor » Mo 26. Nov 2018, 13:04

Und deutsch geht nicht?


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