Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

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Remedias
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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon Remedias » Mi 12. Jul 2017, 13:55

Nehmen gesunde Menschen Psychopharmaka werden sie davon irre und völlig kaputt im Kopf.
Eben.
Wenn eine Person, die eigentlich keine NL braucht, welche bekommt, entwickelt sie eine Art Pseudo-Parkinson ( Parkinson = Dopaminmangelkrankheit). Dazu gehören: depressive Grundstimmung mit Antriebslosigkeit (Apathie) und verringerter Entschlusskraft , Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, verlangsamtem Denken und verarmter Assoziationsfähigkeit.
Deshalb ist das genau
Aushandeln und Austesten des Wirkstoffes so wichtig um nur genau den Bereich chemisch zu behandeln der
eine Störung hat.
Das wäre zu wünschen, gibt es aber leider noch nicht: , NL gehören zu den "dirty drugs" - d. h. sie habben nicht nur eine, sondern ganz viele verschiedene Wirkungen im ganzen Körper. Bei Amisulprid beispielsweise bekommen Frauen ihre Periode nicht mehr und die Milch schießt ein, da der Prolaktinspiegel hochgeht.- das alles hat Auswirkungen auf die Psyche.
Nun bin ich kein Chemiker und kenne die genaue Wirkung von Risperidon nicht aber wenn es Zwangsgedanken in
einem Gehirn auslöst von dem man weiß, dass es grundsätzlich eine psychische Störung hat im Stoffwechsel,
dann wird durch das Medikament etwas angestoßen was es in diesem kranken Hirn zu behandeln gilt. Entweder
durch ein Präparat was wiederum direkt den Stoffwechsel beeinflusst oder durch eine Psychotherapie die den
grundsätzlichen Ursachen der Störung dieses Gehirns auf der Grund geht und dann eine heilende Lösung schafft.
Was spricht dagegen, das Medikament wieder wegzuulassen, wenn es nicht gut tut? ( Macht man doch bei anderen Medis auch: Meine Tante bekam einen Blutdrucksenker, bekam davon als Nebenwirkung einen fürchtzerlichen Husten und nimmt jetzt ein neues Präparat. Nach dir hätte sie in einer Psychotherapie klären sollen, warum sie jetzt Husten bekommt ..... du hast Recht, vieles ist psychisch, aber auch jemand, der psychisch angeschlagen ist, kann auch einfach physische Symptome haben . Schon Freud meinte: "Eine Zigarre im Traum ist manchmal auch nur eine Zigarre."
ann wird durch das Medikament etwas angestoßen was es in diesem kranken Hirn zu behandeln gilt.
Du meinst, es war dann keine Psychose, sondern eine Zwangskrankheit, die man hätte behandeln können?

liebe Grüße Remedias

mamschgerl
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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon mamschgerl » Mi 12. Jul 2017, 16:14

Wenn also durch ein Medikament, das z.B. innere Unruhe lindern soll, hingegen aber Panikattacken auslösen würde, so schreibt man das nicht den Nebenwirkungen des Medikaments zu, sondern geht von einer schon vorhandenen Störung aus, die durch die Einnahme erst zum Vorschein kam?
Mit anderen Worten, man nimmt ein neues Medikament, das die angestoßene, neue alte Störung lindern soll und eine eventuell dadurch ebenfalls angestoßene muß wieder extra medikamentiert werden?
Somit gäbe es also gar keine Nebenwirkungen, sondern nur durch Medikamenteneinnahme sichtlich gemachte Störungen, die immer schon vorhanden waren, die man aber ohne Medikamente nie entdeckt hätte?
Und ein charismatischer Psychotherapeut ist in der Lage, durch Verabreichung einiger Placebos und guter Ratschläge all das in den Griff zu bekommen, damit wieder Ruhe einkehrt, weil ja sowieso alles Einbildung war.
Wäre man vorher nicht schon gestört, danach wäre man es mit Sicherheit...
Durch die nicht vorhersehbare Einflussnahme der Medis auf Vorgänge im Gehirn werden Verbindungen geknüpft, die mitunter massive Nebenwirkungen nach sich ziehen und vollkommen neue und eben nicht schon immer vorhandene Störungen hervorrufen, viele Ärzte behandeln diese dann mit zusätzlichen Medis, statt das ursprüngliche Mittel auszutauschen, doch darin eine Art Testergebnis zu sehen, um alte Störungen aufzudecken, das hat, glaube ich, noch niemand so formuliert.
Wäre aber eine gute neue Variante für die Verkaufsstrategie der Pharmaindustrie.
Wollen Sie wissen, ob Sie psychisch gesund sind?
Nehmen sie Medikamt x und wenn sich folgende Symptome zeigen, leiden Sie unter der Krankheit y.

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Remedias
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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon Remedias » Do 13. Jul 2017, 16:08

Mamschgerl,

Daumen hoch für deine treffende Analyse.
Du kannst wirklich die Sachen auf den Punkt bringen, das wollte ich dir schon immer mal sagen. :)

liebe Grüße Remi

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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon fluuu » Do 20. Jul 2017, 14:53

Es ist eben stets eine Frage der Haltung und Perspektive im Leben. Ein Patient möchte beweisen, dass ihm was fehlt und er
es ersetzt haben möchte. Da ist das Böse Schuld, das hat es weggenommen und ist gleichzeitig Beweis, das etwas fehlt.
So ist es mit Psychopharmaka auch, kann kann den Stoff zum Heilen einsetzen als Hilfsmittel oder als Gift verwenden um
zu beweisen wie schlimm alles ist. Die Entscheidung was gelten soll liegt bei jedem selbst. Auch bei jedem Atemzug ist es genauso,
es ist Stoff zum Leben unausweichlich oder es bringt dem Tod ein Stück näher, ganz wie jeder möchte.
Ich habe mich für Medizin als Hilfsmittel zum Heilen entschieden und erlebe dabei keine unangenehmen Nebenwirkungen.
Ich währe doof würde mir das Heilmittel die meisten Probleme im Leben bescheren, ich müsste noch einmal in die erste Klasse
gehen um zu lernen was ein Heilmittel ist. Es ist meist pflanzlichen Ursprungs, auch das Synthetisieren Daraus und wer die
Pflanzen und deren Seele begreift weiß warum es eine Einfluss auf Menschen hat, positiv als auch negativ ganz nach Perspektive.
Es kommt selten vor, dass Zwangsmedikation verabreicht wird, ansonsten muss sie niemand nehmen aber dann nicht jammern
wie doll es weh tut, die Menschen sollen Rücksicht nehmen und alles tun um zu lindern. Nein, die Anderen haben ihr eigenen Sorgen,
dann ist es aus als die fairste Variante und jemand der Hilfsmittel ablehnt sollte alleine fertig werden ohne Andere zu brauchen.
gruß fluuu

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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon Remedias » Do 20. Jul 2017, 16:13

E
Ich habe mich für Medizin als Hilfsmittel zum Heilen entschieden und erlebe dabei keine unangenehmen Nebenwirkungen.
Ich währe doof würde mir das Heilmittel die meisten Probleme im Leben bescheren, ich müsste noch einmal in die erste Klasse
gehen um zu lernen was ein Heilmittel ist. Es ist meist pflanzlichen Ursprungs, auch das Synthetisieren Daraus und wer die
Pflanzen und deren Seele begreift weiß warum es eine Einfluss auf Menschen hat, positiv als auch negativ ganz nach Perspektive.
Auch wenn etwas pflanzlichen Ursprungs ist, kann es gefährlich sein: Maiglöckchen, Fingerhut, Tollkirscheund Satanspilz sind giftig ,und es ist keine Frage der Einstellung, ob sie mich töten.

liebe Grüße Remedias

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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon mamschgerl » Do 20. Jul 2017, 19:29

Wer jammert denn nun schon wieder? Wer gibt hier allen anderen die Schuld?
Ich kann nirgendwo lesen, daß etwas anderes als falsche Medikation die Wirkungen hervorruft, die eben nicht gewollt sind und man, wenn man sie schon als begleitende Unterstützung zu einer qualifizierten Psychotherapie braucht, sie bei Nichteignung wechseln muss, aber daß hier irgendjemand anderen Schuld an ihren Problemen zuweist oder rundherum alles böse sein soll, kann ich nicht erkennen.
Es wird sich hier lediglich ausgetauscht über die Erfahrungen mit manchen Medis, nichts sonst.
Woher kommt das immer nur?
Abgesehen davon klingt das schon wieder so abgefahren, Medizin habe eine Seele, da alles, auch synthetisch hergestellte, rein pflanzlich sei (?) und daher lautet natürlich wieder einmal die Vorgabe: wer sich der Seele der Medizin nicht bewusst ist, leidet zwangsläufig unter den Nebenwirkungen, die es ja im Grunde gar nicht gibt, ergo hat er wieder mal selber schuld, wenn er nicht geheilt werden kann.
100 Punkte...

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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon fluuu » Do 27. Jul 2017, 09:30

Du hast einfach keine Ahnung mamschgerl als Neue die hier zwar in hoher Quantität schreibt aber das Meiste ist
oberflächliche Allgemeinheit und dient nur Deiner Befriedigung.
Ich kenne Remedias seit vielen Jahren und Ihre massiven Probleme mit Neuroleptika, ihre Ansichten sind
wesentlich toleranter geworden, am Anfang war sie so stur auf Grund der schlechten Erfahrungen.
Die Medikamente mit ihren Nebenwirkungen waren an allem Schuld an allen negativen Gefühlen der psychischen Störung.
Vielleicht solltest Du nicht einfach dazwischen quaken aus purer Schreiblust und es wird dann dumm.
Wenn Du viel schreiben willst über die eigene psychische Störung und die eigene Entwicklung in der Erkrankung,
dann solltest Du einen Blog aufmachen wie viele andere auch und musst hier nicht die heilsame Mama spielen,
das passt nicht zu Dir, das ist aufgesetzt und wirkt lächerlich, bis falsch, dumm und sinnlos.
Wer heilen will sollte die Fähigkeit haben sich zugunsten des Betroffenen unbeliebt zu machen damit das Gegenüber
die positive Energie bekommt auf eigene Kosten. Wer jedoch helfen möchte um das eigene Liebesgefühl zu
bestärken erreicht das Gegenteil und leidet unter dem Helfer-Syndrom. Dein vieles Schreiben tut Dir wahrscheinlich
gut aber helfen tut es nicht, weder noch.
So ist die Einnahme von Neuroleptika umstritten, aus gutem Grund, sie nehmen direkt Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel
und wer diesen Stoffwechsel nicht mit Verhalten im Leben begleiten kann fühlt sich fremdgesteuert und der chemischen
Wirkung ausgeliefert, dann wird die Veränderung im Gehirn als Vergiftung und zusätzliche Störung empfunden.
Neuroleptika können völlig ohne Wirkung des Willens bei einer schweren Psychose lindernd wirken und den
Realitätsverlust zum Abklingen bringen wenn dann aber nicht psychotherapeutische Maßnahmen das Verhalten
und Denken positiv beeinflussen, kann sich dieser künstlich veränderte Stoffwechsel ins Gegenteil umkehren
und beeinträchtigt die Persönlichkeit massiv. Deshalb ist es so wichtig nicht nur Medikamente zu verabreichen
sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben auch wenn man sich als Therapeut unbeliebt macht
weil das so mühsam, anstrengend und manchmal auch Schmerz erzeugend ist.
Eine massive seelische Verletzung aus der Kindheit lässt sich mit lieb tun zwar verschleiern aber nicht auflösen.
gruß fluuu

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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon Remedias » Do 27. Jul 2017, 16:23

hallo Fluuu,

unabhängig davon ob du mich schon lange als Forenperson "Remedias" kennst oder nicht, dein Umgangston gegenüber der Userin Mamschgerl ist übergriffig und widerspricht jeder Netikette. Bleib bitte sachlich und lasse es sein, deine Mitmenschen permanent abzuwerten.

Ich kenne Remedias seit vielen Jahren und Ihre massiven Probleme mit Neuroleptika, ihre Ansichten sind
wesentlich toleranter geworden, am Anfang war sie so stur auf Grund der schlechten Erfahrungen.
Die Medikamente mit ihren Nebenwirkungen waren an allem Schuld an allen negativen Gefühlen der psychischen Störung.
Da ich eine Fehldiagnose bekommen habe, war die Behandlung dementsprechend.
Wer heilen will sollte die Fähigkeit haben sich zugunsten des Betroffenen unbeliebt zu machen damit das Gegenüber
die positive Energie bekommt auf eigene Kosten. Wer jedoch helfen möchte um das eigene Liebesgefühl zu
bestärken erreicht das Gegenteil und leidet unter dem Helfer-Syndrom.
Ja, ich hatte gute Therapeuten. Die haben mich aber nicht fertig und lächerlich gemacht, sondern im Gegenteil, sie haben mein Selbstvertrauen wieder aufgebaut und mich darin bestärkt, dass im Grunde die Lösungen für meine Probleme in mir selbst liegen.
In gewissen Zeiten hätte mich eine Intervention wie die deine - hätte mich ein Therapeut wie du Mamschgerl lächerlich,bis falsch, dumm und sinnlos genannt - in den Suizid getrieben .
Ich sage es ungern, aber ich will dich warnen, eines Tages wirst du an eine Person geraten, der es gerade ganz schlecht geht - und dann wirst du sehen, wie leichtfertig dein Verhalten oft ist.

Mit freundlichen Grüßen Remedias

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Re: Typische Neuroleptika als Depotgabe zur Langzeitbehandlung

Beitragvon mamschgerl » Do 27. Jul 2017, 19:19

Fluu,
ich leide bestimmt nicht unter einem Helfersyndrom und will auch nicht heilen, denn diese Fähigkeit zu besitzen, behaupte ich - im Gegensatz zu dir - nicht, denn schließlich leide ich auch nicht an Größenwahn.
Dazwischenquaken, aha, so empfindest du also meine Beiträge, aber wen wundert das noch?
Ich habe mich mal schlau gemacht, denn ich habe mich gefragt, auf welcher Wolke du eigentlich wirklich schwebst...und so fielen mir Artikel über Narzissmus auf und ich fand so viele Parallelen zu deinem Verhalten, daß es fast schon erleuchtend war und ich denke, Remedias hat vollkommen recht: du könntest mit deiner Vorliebe, andere zu verletzen und zu kränken, mit deinen Versuchen, alle anderen als dumm darzustellen und irgendwelche Charakterzüge hineinzuinterpretieren, die völlig an den Haaren herbeigezogen sind, wirklich mal an jemanden geraten, dem du tatsächlich tiefen und bleibenden Schaden zufügst.
Doch da ich sicher bin, dich nun auch als reinrassigen Narzissten entlarvt zu haben, dürfte leider genau das zu deinen Vorlieben gehören, um am Ende dann wieder behaupten zu können, daß es nur die eigene Schuld desjenigen war, wenn er sich von außen dermaßen runtermachen lasse und er in einer geschlossenen Abteilung, am besten fixiert, besser aufgehoben sei.

Außerdem mag ich es überhaupt nicht, wenn du mir von Remedias erzählst und dann auch noch in dieser Art und Weise. Es ist zwar typisch für dich, alles Geschriebene gegen den Schreiber zu verwenden, doch glaub bitte nicht, daß so etwas deinen Stand verbessern könnte, du schießt dir nur wieder einmal ins eigene Knie.
Unfrieden zu stiften zwischen den Nutzern ist armselig, glaubst du wirklich, deine Ränkespielchen wären nicht sofort durchschaubar?
Das zeigt wieder einmal, wie wenig du von allen um dich herum hälst und stärkt meine These über dich.
Ich bezweifle stark, daß du noch irgendjemanden hier täuschen kannst; all deine Reaktionen, wenn man deine Schwachsinnigkeiten aufdeckt, sind eben auch so dermaßen typisch.
Du bist der klassische Fall für jeden, der sich damit auseinandersetzen möchte.

mamschgerl


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