PTBS und Kombinierte Persönlichkeitsstörung Therapieansätze?

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clere
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PTBS und Kombinierte Persönlichkeitsstörung Therapieansätze?

Beitragvon clere » Sa 5. Mär 2016, 17:36

Hallo mein Name ist clere und ich bin neu hier im Forum und bräuchte eure Hilfe und ev. Erfahrungsaustausch. Wie geht man am besten eine solche Störung an die folgendes umfasst, -Kombinierte Persönlichkeitsstörung, (anhängig, ängstlich, selbstunsicher), und eine Posttraumatische Belastungsstörung (Kaiserschnitt OP unter unvollständiger Narkose vor 5 Jahren).
Ich weiß nicht wo ich meinen Therapiebeginn setzen soll. Ich hatte bisher einen Tagesklinikaufenthalt von 8 wöchtiger dauer, jedoch fühlte ich mich irgendwie Fehl am Platz da alle tagesklinikteilnehmer mit Depressionen zu tun hatten bei mir jedoch eine andere Problematik vorliegt. Auch die PTBS kam dabei nie zur Therapie. Wird die PTBS wenn auch eine Persönlichkeitsstörung vorliegt gleich therapiert wie eine PTBS ohne Persönlichkeitsstörung? Ist bei mir auch EMDR empfehlenswert? Wie sieht es mit Tiefenpsychologie aus? Ich habe auch das Gefühl, dass das Ereignis jeden Tag wiederkehrt obwohl 5 Jahre her werde tagtäglich von Flashbacks begleitet. Grüße

Vogelmaske
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Re: PTBS und Kombinierte Persönlichkeitsstörung Therapieansätze?

Beitragvon Vogelmaske » Di 8. Mär 2016, 09:59

Ich würde sagen, daß Du im Falle dieser einmaligen traumatische Erfahrung einen Traumtherapeuten brauchst. Die gibt es leider nicht überall ausreichend. Es gibt aber wie ich gehört habe von jemandem, der dort war, in Bielefeld eine Klinik für Traumabehandlung, wo man mehrere Wochen oder Monate sein kann. Dort sind die Therapierfahrungen gebündelt und die Fachleute. Veielleicht eine Option?

mamschgerl
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Re: PTBS und Kombinierte Persönlichkeitsstörung Therapieansätze?

Beitragvon mamschgerl » Sa 7. Mai 2016, 08:08

hallo clere,
bei mir wurde in der klinik erst die diagnose PTBS gestellt, nachdem ich für 6 wochen in der psychosomatischen abteilung in behandlung war. ich denke, das lag an der tatsache, daß in dieser klinik ( da bin ich übrigens nächsten monat wieder ) auch eine traumaabteilung besteht. aufgrund der sehr guten kommunikation unter den ärzten wurde daher die erste diagnose ( rezedive, schwere depression ) als begleiterscheinung der PTBS ausgemacht. auch, weil ich mich in der psychosomatischen abteilung fehl am platze gefühlt habe. ich muss sagen, daß ich mich schon allein durch die tatsache, daß die ärzte mir zuhörten und die ursachen für die depression herausgefunden haben, gut aufgehoben fühlte.
ich weiß nicht, ob jede klinik solche ärzte, die einem auf augenhöhe begegnen und einen ernstnehmen, beherbergt, aber es stimmt anscheinend schon, gute leute auf diesem gebiet zu finden, scheint glückssache zu sein. und hey, wann kann man schon mal sagen, glück im leben zu haben?
ich freue mich auf jeden fall auf die erneute zusammenarbeit, denn auch wenn ich in der " falschen" abteilung war, hat man mit der eigentlich richtigen abteilung zusammen versucht, wenigstens ansatzweise schon mal mit der richtigen behandlung zu beginnen. wichtg war für mich auch, daß da auf meine speziellen eigenheiten eingegangen wurde und man nicht pauschal jeden nach methode x behandelt, ob es nun passt oder nicht.
selbstbestimmung war unter vielem anderen für mich wichtig, das macht verdammt viel aus. auch, daß ich kontra geben konnte, behandlungsansätze in frage stellen und darüber diskutieren konnte, daß die ärzte sich im gegenteil darüber freuen, auch als menschen und nicht als unfehlbare götter in weiß wahrgenommen zu werden, gab mir das gefühl, dort richtig zu sein.
versuch es einfach nochmal, es gibt einige kliniken mit diesem angebot.
l.g. mamschgerl

mamschgerl
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Re: PTBS und Kombinierte Persönlichkeitsstörung Therapieansätze?

Beitragvon mamschgerl » So 3. Jul 2016, 20:05

hallo,
leider muss ich meinen vorherigen beitrag revidieren.
ich habe meinen klinikaufenthalt nach drei wochen abbrechen müssen, genauer beschrieben in einem anderen beitrag dazu.
ich bin der meinung, daß ein klinikaufenthalt nur für personen in frage kommt, die sich mit den jeweiligen therapieformen zurechtfinden und sich im zuge dessen vertrauensvoll fallen lassen können.
wer nicht so gepolt ist, sich unterzuordnen und widerstandlos vorgaben hinzunehmen, ist da fehl am platze.
vom ersten aufenthalt war ich überzeugter, vom jetzigen in derselben klinik enttäuscht.
komplexe ptbs mit borderline symptomen lautet die jetzige diagnose, die dementsprechend natürlich nicht in dieser klinik behandelt werden kann.
leider habe ich auch nach längerem suchen nichts an angeboten zur behandlung finden können, jedes wird für sich indiziert.
wem da was anderes bekannt ist, soll sich bitte hier melden, würde mich über entsprechende erfahrungen freuen.
mamschgerl


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