Der Aussteiger - Bericht einer Heilung

"Mobbing" selber ist natürlich keine psychische Krankheit ist, verursacht aber häufig psychische Folgeschäden bis hin zu manifesten psychischen Krankheiten. Hier ist Platz für Ihre persönlichen Erfahrungen sowie Hinweise auf Hilfsangebote.
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Remedias
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Der Aussteiger - Bericht einer Heilung

Beitragvon Remedias » Fr 10. Mär 2017, 19:18

Auch Pól Ó Muireasáin hatte einmal eine Karriere. Er hatte Geld, einen Titel, Verantwortung. Er war ein hektischer, getriebener Mensch.....rgendwie verpasste Pól, was sich anbahnte. Die kleinen, dann größeren Nickeligkeiten, die wachsende Ablehnung. "Gewehrt habe ich mich das erste Mal, als sie mich in ein Büro ohne Fenster verlegen wollten." Nun erst wurde ihm klar, was passierte. Sie mobbten ihn pausenlos, machten ihn zum Paria. Man sprach über, aber nicht mit ihm, monatelang. Der freundliche Pól hatte dem nichts entgegenzusetzen. Als auch noch seine langjährige Beziehung zerbrach, kollabierte er. "Ich konnte einfach nicht mehr, ich war fertig. Am Ende sagte ich meinem Vorgesetzten: Ich komme nicht wieder. Dann ging ich einfach.".......
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Llllleona 5x.2
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Re: Der Aussteiger - Bericht einer Heilung

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Mo 30. Okt 2017, 21:58

Hallo!

Tut mir leid, aber mich überzeugt dieser Artikel nicht. Es ist schön, dass er etwas gefunden hat, was ihm gefällt und einen Lebensstil, mit dem er sich identifizieren kann, nach allem, was ihm angetan worden ist!

Aber auf mich wirkt er nicht, wie ein glücklicher Mensch. Isolation ist auch eine Art, sicht nicht spüren zu müssen, die Schmerzen nicht ertragen zu müssen, die er vielleicht spüren würde, würde er sich unter Menschen begeben, die ihn spiegeln.

Ich meine das nicht verurteilend oder wertend. Menschen können einander so großen Schaden zufügen. Nicht nur bei der Erziehung oder als Jugendlicher in der Schule oder ähnlich, sondern als Erwachsener in seiner Umgebung wirkend. Was ich erfahren habe: "Die" sind überall: im öffentlichen Raum, in der Arbeit, Nachbarn, in Freizeitgruppen, etc. Freunde kann man sich aussuchen oder selbst "zusammensuchen", aber nicht die Arbeitskollegen, Nachbarn oder wenn man in der Freizeit in Gruppen unterwegs sind, wo man sich die Mitglieder nicht aussuchen kann. Und ich erlebe es so oft, dass Menschen anderen Menschen wirklich ernsthaft schädigen/kränken können. Also irgendwie seh ich mich mit so etwas konfrontiert und kann davor nicht flüchten. Irgendwie muss man damit umgehen. Glücklich wer von solchen vielen Kränkungen geheilt werden kann. Aber ich finde es auch verständlich, wenn man all das einfach nur verdrängen oder sonst irgendwie von sich fernhalten will, (weiß nicht, ob man als Mensch endlos v.A. psychische Schmerzen aushalten kann). Und genau so kommt er mir vor. Aber ich glaube auch, dass, nachdem er "seine Lebensweise" gefunden hat, er irgendwann auch alles aushält, was an Erinnerungen vielleicht wieder auftaucht in ihm.
Manchmal ist mein Glas halbvoll,
manchmal ist mein Glas halbleer,
manchmal ist das Leben toll,
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fluuu
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Re: Der Aussteiger - Bericht einer Heilung

Beitragvon fluuu » Di 31. Okt 2017, 15:05

Es geht doch darum das eigene Leben zu bewältigen und wie oder wo das möglich ist bleibt völlig verschieden.
Ich habe Respekt vor Menschen die in die Einsamkeit gehen und sich dem Kontakt mit sich selbst aussetzten
im Gegensatz zu Menschen die in Suchtformen fliehen und abhängig sind.
Jemand der gehänselt wurde oder andere seelische Schmerzen erlebt hat kann das heilen indem er für sich
eine Lebensform findet, sie muss nicht von Anderen bestätigt werden, die ihm den inneren Ausgleich ermöglicht.
Das Spiegeln von anderen Menschen ist meistens verlogen aber das Spiegeln der eigenen inneren Strukturen
sich selbst gegenüber sollte nicht verlogen sein ansonsten werden die seelischen Qualen noch größer.
Deshalb das einfache Leben mit der Umwelt, es lügt am wenigsten, somit verletztes am wenigsten und die Seele
kann sich erholen und zu kräften kommen die dann das Überleben nur mit sich selbst ermöglicht.
Wer meint die Nettigkeiten der Mitmenschen in Form von Rivalität, Vormachtstellung, Kämpfen ums Revier,
Streicheleinheiten, Belobigungen, Bezahlungen oder Hätscheleien ist notwendig, der ist auf dem Holzweg.
Diese Spielformen sind nur für welche von Vorteil die um ihre eigene innere Kraft wissen und die durch seelische
Verletzungen nicht in die Knie zu zwingen sind. Ansonsten ist der Ausstieg in die Einöde ein mutiger und heilsamer Schritt.
Dagegen ist der Umgang mit den Mitmenschen eher die bequeme Form da sie Beachtung und Rückmeldung liefern,
die einfachste Variante um von sich abzulenken und die Konfrontation mit sich selbst nicht zu spüren.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

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Remedias
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Re: Der Aussteiger - Bericht einer Heilung

Beitragvon Remedias » Di 31. Okt 2017, 16:08

hallo ,
ich denke auch, er wird eventuell nicht immer so isoliert leben, aber erstmal "raus aus der Situation", den Kopf freikriegen und nachdenken können....das ist es auch wert, oder?

Dieser schöne Song https://www.youtube.com/watch?v=GUq_7aBb_eE

liebe Grüße Remedias

Llllleona 5x.2
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Re: Der Aussteiger - Bericht einer Heilung

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Di 31. Okt 2017, 21:38

hallo ,
ich denke auch, er wird eventuell nicht immer so isoliert leben, aber erstmal "raus aus der Situation", den Kopf freikriegen und nachdenken können....das ist es auch wert, oder?
Auf jeden Fall!
Ja, man lernt nie aus!
ja, dieser Song triffts gut!

Grüße
Leona
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manchmal ist das Leben toll,
manchmal ist das Leben so besch*** wie ein verschissenes Katzenkisterl...

Christine P.
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Re: Der Aussteiger - Bericht einer Heilung

Beitragvon Christine P. » Sa 16. Dez 2017, 14:17

https://www.youtube.com/watch?v=RBumgq5yVrA


Gruss von


"Christine Patschull"


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