neue elektronische Gesundheitskarte

Mirjam
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neue elektronische Gesundheitskarte

Beitragvon Mirjam » Di 14. Feb 2012, 14:39

http://www.bmg.bund.de/krankenversicher ... n-egk.html

Bundesministerium für Gesundheit
Stand der Information: 10.11.2011
Auf freiwilliger Basis können Versicherte notfallrelevante Informationen speichern lassen z.B. über bestehende Medikationen, Allergien, Arzneimittelunverträglichkeiten, aber auch Informationen zu Schwangerschaft, Implantaten etc. Die Kontaktdaten des behandelnden Arztes können ebenso gespeichert werden wie die der im Notfall zu verständigenden Angehörigen. Im Notfall können diese Informationen von Ärzten bzw. Rettungsassistenten auch ohne Mitwirkung der Patienten gelesen werden.
Das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Versicherten steht bei der elektronischen Gesundheitskarte im Mittelpunkt.
Die Versicherten können selbst bestimmen, ob und welche medizinischen Daten auf ihrer Karte gespeichert werden.
Es ist geplant, Patiententerminals aufzubauen, an denen die Versicherten die Daten auf ihrer Karte einsehen können. Lediglich die Verwaltungsdaten müssen verpflichtend auf der Karte gespeichert sein.
Jeder Versicherte entscheidet selbst, ob seine Gesundheitsdaten (z.B. Befunde, Diagnosen oder Notfalldaten) mittels der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden. Dies ist gesetzlich geregelt.
Jeder Versicherte verfügt über einen eigenen Schlüssel, den er mit seiner Gesundheitskarte in der Hand hat.
http://www.stoppt-die-e-card.de/

http://www.stoppt-die-e-card.de/index.p ... erger.html
Foto auf der eCard ( mit Flyer-download )

http://www.stoppt-die-e-card.de/index.p ... tioes.html
... ist eine vernetzte Akte über jeden Bürger mit deutschlandweiter Zugriffsmöglichkeit. Eine solche Datei würde alles enthalten, was der Arzt erfährt: Krankheiten, Kontakte, Beschwerden und Beeinträchtigungen, intime Angelegenheiten, Befunde, Konflikte, Behandlungen, Medikamente, Diagnosen, Krankenhausaufenthalte, Begutachtungen, Arbeitsunfähigkeiten, berufliche Tätigkeiten, andere Lebensumstände, Adressen, Telefonnummern und andere Kontaktdaten.
Die Karte ist nur der Zugang, ein Schlüssel zur elektronischen Akte.
http://www.wdr5.de/sendungen/dok-5/s/d/ ... 11.05.html

. . . und diverse andere links zum Thema.

Mirjam
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Re: neue elektronische Gesundheitskarte Teil 2

Beitragvon Mirjam » Di 14. Feb 2012, 14:39

http://www.forum-gesundheitswirtschaft. ... bacher.pdf
Die privatwirtschaftliche Gesundheitsakte profiMedX ...
... wird später kompatibel zur eGK sein
link der parmapharm
Marktförderungs GmbH & Co. KG



http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/ ... heitskarte
Alles auf einer Karte? Werden die „Gesundheitsdaten“ der Versicherten AUF der ab 2008 geplanten neuen Versichertenkarte gespeichert? NEIN, die entscheidenden Krankheitsdaten werden gar nicht AUF der kleinen Karte gespeichert. In Wirklichkeit ist die neue Karte nur ein SCHLÜSSEL zu einem gigantischen Großcomputernetzwerk in dem IHRE Krankengeschichte, Facharztberichte, Krankenhausberichte und andere persönliche Daten dauerhaft in ZENTRALEN GROßRECHNERN bei den Krankenkassen gespeichert werden sollen.
Wenn Sie sich zum Beispiel für eine neue Arbeitsstelle interessieren, könnte ein Betriebsarzt der neuen Firma auch im Ausland vor dem Abschluss eines Arbeitsvertrages lesen, ob Sie mal eine Unverträglichkeitsreaktion auf ein Mittel gegen Depressionen hatten. Meinen Sie, dass Sie dann die neue Stelle noch bekommen?

Mirjam
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Re: neue elektronische Gesundheitskarte

Beitragvon Mirjam » Sa 26. Mai 2012, 18:32

http://www.presseportal.de/pm/9062/2260 ... nische/api
Bundesärztekammer
25.05.2012 | 15:42 Uhr

Moderne Kommunikation im Gesundheitswesen entwickeln - das politische Projekt "Elektronische Gesundheitskarte" aufgeben

Berlin (ots) - Der 115. Deutsche Ärztetag hat folgende Entschließung gefasst:

Das politische Projekt "Elektronische Gesundheitskarte" (eGK) ist gescheitert. Der gigantomanische Anspruch, durch eine flächendeckende Elektronifizierung der Patientenversorgung unter der Führung der Krankenkassen sowohl transparente Patienten als auch transparente Ärzte herzustellen, widerspricht elementaren ärztlichen Grundwerten.

Die Vertraulichkeit der Patientenbeziehung ist genauso durch dieses politische Projekt bedroht wie die ärztliche Therapiefreiheit. Der derzeitige Nutzen liegt bei einigen Wenigen, bei Kontrollinteressen von Kassen und Politik und der nach neuen Märkten suchenden Industrie. Der Schaden sowie der Aufwand bleiben bei Versicherten, bei Ärztinnen und Ärzten in Klinik und Praxis und bei medizinischem Personal. Aus diesem Grund fordert der 115. Deutsche Ärztetag einen Stopp des Projektes und die Förderung längst existierender kostengünstiger dezentraler Kommunikationswege und Speichermedien in der Medizin.

Die eGK-Tests sind in allen Aspekten gescheitert. Mehrfache Versuche des "Neustarts" ziehen sich seit sechs Jahren hin, haben bisher schon Milliarden verschlungen und verdienen keine weiteren Wiederholungen.

Die Verwandlung von Arztpraxen und Klinikambulanzen in Online-Außenstellen der Kassen für das verpflichtende Versicherten-Stammdatenmanagement (VSDM) in Arztpraxen und Kliniken wird von der Ärzteschaft bundesweit abgelehnt.

Das ganze eGK-Projekt behindert seit Jahren eine fortschrittliche Weiterentwicklung der Kommunikation im Gesundheitswesen. Die veraltete "Kartentechnologie" stammt aus den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts und hat sich in den Tests als wahres Hindernis für Praktikabilität erwiesen.

Gelder in Kliniken und Praxen sollten investiert werden in moderne Datenhaltung und deren Schutz vor Ort. Des Weiteren benötigt man für die elektronische ärztliche Kommunikation verschlüsselte Mails, VPN-Leitungen und sichere dezentrale Speichermedien in der Hand des Patienten. All dies ist ebenso für einen geringen finanziellen Mitteleinsatz vorhanden wie die elektronische Signatur.

Grundsätzlich abzulehnen ist jede Form des Sammelns medizinischer Daten einer großen Anzahl von Menschen in zentralen Serverstrukturen. Dieses dient wie das ganze Projekt insgesamt nur der Kontrollfähigkeit aller medizinischen Prozesse im Sinne einer möglichst renditebringenden "Krankenbehandlung" im Interesse von Gesundheitskonzernen. Niemand kann solche Daten auf Dauer schützen.

Mirjam
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Re: neue elektronische Gesundheitskarte

Beitragvon Mirjam » Mo 25. Jun 2012, 12:21

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 40405.html
55 Krankenkassen haben ihren Versicherten Karten geschickt, die nicht reibungslos funktionieren. Bei geschätzt rund zwei Millionen Exemplaren fehlt die Persönliche Identifikationsnummer (PIN).
Das nur mal so eingeworfen zum Thema "Vertrauen".
Es ist ja alles soooo sicher und nichts, rein garnichts kann passieren...


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