Völl. soziale Isolation zu nahen Angehörigen

Hier posten Sie bitte spezifische Beiträge zum Thema ADHS, POS sowie Störungen der Emotionen, des Sozialverhaltens und der Bindungsfähigkeit mit Beginn in Kindheit und Jugend, z. B. auch Bettnässen (Enuresis), Trennungsangst, Stottern, Tics,
Heide
Beiträge: 4
Registriert: So 26. Nov 2006, 16:30

Völl. soziale Isolation zu nahen Angehörigen

Beitragvon Heide » So 26. Nov 2006, 17:16

Ich bitte um Hilfe,
mein ältester Sohn (habe 3 erwachsene Kinder) hat sich seit 3 Jahren immer mehr von den Eltern und den anderen beiden Geschwistern isoliert und ist nur noch für sich. Mit seinem Bruder, mit dem er eine Wohnung teilt, spricht er nicht. Er antwortet nur, wenn es unbedingt nötig ist. So geht es auch den Eltern. An Geburtstagen, Feiertagen nimmt er nicht teil.Geschenke weist er zurück. Seine bisherigen Freunde lässt er nicht in seine Wohnung. Er hat überhaupt keinen sozialen Kontakt mehr. Er geht aber regelmäßig zur Arbeit und ist dort nicht auffällig.
Um welche depressive Krankheit handelt es sich und wer kann mir weiter helfen ? Ich wohne im Bereich Braunschweig.

Windlicht
Beiträge: 8
Registriert: Do 21. Dez 2006, 19:30

Beitragvon Windlicht » Di 26. Dez 2006, 16:43

Liebe Heide

Vielleicht macht dein Sohn eine Wandlung durch, wo er das Opfer der Einsamkeit dafür aufbringen muss.
Vielleicht halten ihn die bisherigen Freunde davon ab und lässt sie deswegen nicht mehr so sehr an sich heran.
Vielleicht weist er die Geschenke ab, weil er nicht Empfangen möchte, oder eine Gegengabe erwartet wird,
welche er zur Zeit nicht aufbringen kann, wegen der Einsamkeit/Verwandlung.
Wenn man selbst nichts mehr beansprucht ist es auch schwierig es einem anderen zu schenken sprich zu empfangen.

Oder er hat einfach gemerkt, dass es noch was anderes gibt im Leben, als sich selbst zu feiern an (geburtstagen und weihnachten)

Könnte doch sein, oder nicht ?

Muss ja nicht immer gleich eine Krankheit sein, wenn es jedoch länger als 5 Jahre andauert ist es wohl eine und es ist sicher gut sich darüber Gedanken zu machen, als Mutter.

Liebe Grüsse,
Windlicht


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