Intelligenzminderung u. Impulskontrollstörung

Cindrella
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Intelligenzminderung u. Impulskontrollstörung

Beitragvon Cindrella » Mi 12. Mär 2008, 11:27

Hallo,
wer kennt sich mit Intelligenzminderung und Affektregulationsstörung auf dem Boden einer instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ aus.
Mein Sohn hat genau diese Diagnose. Er landet immer wieder in der Psychiatrie zur Krisenintervention.
Dabei möchte ich noch erwähnen dass eine frühkindliche Hirnschädigung dazukommt.
Wer hat ähnliche Probleme und weiss Rat.
Suchen zur Zeit die geeignete Wohnform für ihn.

velotab
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Beitragvon velotab » Mo 28. Apr 2008, 18:20

Hallo,
wie alt ist Ihr Sohn?
Ich kenne mich jetzt auch nicht sehr gut aus, aber bei der Intelligenzminderung kommt es häufig zu den den Impulsreaktionen.
Ich würde auf alle Fälle eine Einrichtung empfehlen, in der Ihr Sohn gefördert wird! Hilft da nicht der Sozialdienst in der Psychiatrie?
Alleine zu suchen ist nicht so einfach, glaube ich.

Viele Grüße
Marcus

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Hallo,
wer kennt sich mit Intelligenzminderung und Affektregulationsstörung auf dem Boden einer instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ aus.
Mein Sohn hat genau diese Diagnose. Er landet immer wieder in der Psychiatrie zur Krisenintervention.
Dabei möchte ich noch erwähnen dass eine frühkindliche Hirnschädigung dazukommt.
Wer hat ähnliche Probleme und weiss Rat.
Suchen zur Zeit die geeignete Wohnform für ihn.

Cindrella
Beiträge: 38
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Beitragvon Cindrella » Di 3. Jun 2008, 23:27

Hallo zusammen,
danke für eure Antworten. Mein Sohn war in der letzten Zeit immer wieder zur Krisenintervention in der Psyche weil er übergriffig und aggressiv wurde. Er wohnte bis zum 31. März 2008 in einer Wohneinrichtung für geistig Behinderte. Am 01.April 2008 haben wir ihn dort abgemeldet weil er immer wieder in der Psyche landete. Sprich Krisenintervention. Seitdem er aus der Wohneinrichtung raus ist ist er super geworden. Ruhig und ausgeglichen sowie hat er eine Medikamentenumstellung mitgemacht.

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fluuu
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Re: Intelligenzminderung u. Impulskontrollstörung

Beitragvon fluuu » Mi 16. Jun 2010, 19:43

Die Frage ist, ob der Sohn nach der Wohngruppe nun wieder bei den Eltern wohnt, dann ist es ein Rückschritt.
Für die Selbstständigkeit des Betroffenen ist eine eigene Wohnform unabhängig von den Eltern notwendig.
Welche Wohnform passend ist lässt sich virtuell nicht sagen aber mit der Unterstützung vor Ort, insbesondere den
psychosozialen Hilfsvereinen sollte sich für einen psychisch behinderten jungen Menschen die richtige Alternative
finden. Wichtig von Seiten der Eltern ist es klar zu signalisieren, dass die Bequemlichkeit im Elternhaus als
Wohnform nicht zur Verfügung steht, sonst schafft der Junge das Abnabeln auf für ihn positive Art nicht und
es kommt immer wieder zu Krisen in der Wohngruppe. So lange das Wohnen im Elternhaus als die bessere
Möglichkeit zur Verfügung steht klappt es in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten in der Wohngruppe nicht.
Der Sohn wird selbstständig heißt, die Betreuung in der Wohngruppe übernimmt und die Eltern treten zurück.
Sie bleiben gute Freunde aber leisten nicht mehr die Versorgung im Alltag.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de


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