Aggressives Verhalten bei Intelligenzminderung

Cindrella
Beiträge: 38
Registriert: Di 17. Okt 2006, 22:00

Aggressives Verhalten bei Intelligenzminderung

Beitragvon Cindrella » Di 17. Okt 2006, 22:11

Wer kennt sich mit Verhaltensstörungen bei Intelligenzminderung aus. Mein Sohn ist hochgradig aggressiv und bekommt nun Psychopharmaka.

Rita Drescher
Beiträge: 1
Registriert: Do 4. Jan 2007, 14:40

Beitragvon Rita Drescher » Mi 10. Jan 2007, 11:08

Hallo Cindrella,

welche Medikamente bekommt Dein Sohn? Meiner bekommt seit 1 1/2 Jahren ebenfalls wegen der gleichen "Diagnose" Risperdal und es hilft gar nicht - im Gegenteil!!! Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es erst Schäden in der intellektuellen Entwicklung meines Kindes verursacht. Er hat trotzdem aggressive Durchbrüche(Wogegen das Medikament ja angeblich helfen soll!) und seine geistigen Fähigkeiten haben meiner Meinung nach sehr wohl darunter gelitten. Anm: Mein Sohn ist im Heim, weil unser bescheuertes Gesellschaftssystem nicht mit von Natur aus willensstarken Kindern klarkommt.Das dürfte bei vielen Kindern eher zutreffen.Ich versuche gerade einen neuen Anlauf, eine ordentliche Diagnostik für meinen Sohn durchzusetzen. Bis jetzt leider ohne Erfolg. Ich werde von allen Seiten nur blockiert. Gerade so, als ob es was zu verbergen gäbe.
Viel Glück mit Deinem Sohn.

Rita

[/u][/b][/i]

Cindrella
Beiträge: 38
Registriert: Di 17. Okt 2006, 22:00

Intelligenminderung

Beitragvon Cindrella » Fr 2. Mär 2007, 11:24

Hallo Rita, habe erst heute Deine Antwort gelesen.
Risperdal hat unser Sohn am Anfang auch bekommen. Hat aber nicht geholfen. Heute bekommt der Taxilan und Melneurin sowie alle 2 Wochen eine Depotspritze.
Der Aufenthalt in der Psychiatrie war heilsam. Seit Dezember 2006 hat er sich wieder gefangen. Dir viel Glück
Cindrella

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: Aggressives Verhalten bei Intelligenzminderung

Beitragvon fluuu » Mi 17. Aug 2011, 13:24

Hallo,
es stimmt, auch bei Aggressionen helfen Gespräche um die Ursachen zu finden,
wenn jedoch die Mutter schon aufgeregt ist haben sie es beide schwer, da ist es
besser sich Hilfe von außen zu holen.
Medikamente vom Arzt verordnet z.B. heilen nicht aber sie können die akuten
Symptome abmildern so, dass überhaupt erst Gespräche möglich werden.
Aggressive Jugendliche sind nicht selten und es gehört zur Entwicklung dazu,
nur wie bei allem, wenn es krankhaft ausartet ist Behandlung notwendig.
Die Mutter darf jedoch nicht erwarten, dass wenn der Junge eine Pille in Form
von Psychopharmaka schluckt, dann sofort alles in Ordnung ist.
Nicht nur der Junge braucht Veränderung in sich selbst und der Umwelt,
die Mutter braucht es genauso, nur so sind die Aggression auslösenden Momente
zu vermeiden.
Eine Familientherapie wäre die beste Lösung bei Aggressionen im privaten Umfeld.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de


Zurück zu „Intelligenzminderung (ICD-10:F7)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast