aehnliche erfahrungen? was tun?

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fluuu
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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon fluuu » Di 22. Nov 2011, 10:03

Liebe Damen,

Ihr könnt viele Belege und Studien bringen die Eure Ansicht Nebenwirkung von
Neuroleptika ist Zunahme des Körpergewichtes bestätigen jedoch glaube alles
nicht auch wenn es in plumpen Medien propagiert wird und fest sitzt wie in Blei
gegossen. Die Erfahrungen am eigenen Leibe und die Beobachtungen mit eigenen
Augen sind überzeugender.
Dick wird man vom Kalorien zu sich nehmen und mangelndem Verbrennen dieser Kalorien,
ein Anhäufen von Fettzellen, von Materie, das macht der Körper automatisch nach einer Krise.
Körper, Kreislauf, Stoffwechsel ist im Ausnahmezustand bei einer psychischen
akuten Störung, vielleicht mit Suizidversuch und um sich zu schützen wird 'vorgebaut',
es werden Reserven im Körper angelegt gegen den Tod für das Überleben,
nur psychisch hilft das Horten von materieller Substanz kaum.
Gespeicherte Fettzellen und Körpergewicht haben kaum Einfluss auf psychische
Stabilität, wir sehen ja, das Thema ist brisant und verunsichert eher.
Übergewicht ist keine Nebenwirkung von Neuroleptika sondern eine Nebenwirkung von
psychischer Störung bei der fast immer im chronischen Zustand Neuroleptika genommen wird,
der Körper legt Reserven an um bei der nächsten Krise besser gewappnet zu sein
jedoch mental funktioniert es nicht, Fett schützt nicht vor Psychose.

Eigentlich ist es mir völlig egal was Andere machen und wenn sie fressen und stopfen,
auch im übertragenen Sinne, bis sie platzen wie ein Luftballon und die Fetzen
rutschen triefend die Wände runter, ist wurscht, gehe bei Zeiten in Deckung.

Yoga z.B. ist eine Übung für Körper und Geist die Überwindung sowie Disziplin erfordert
und auf physischer und psychischer Ebene für Ausgleich und Stabilität sorgt.
Damit lassen sich Kalorien verbrennen und Fett abbauen bei gleichzeitiger Stärkung des Gemüts.
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Klaus W
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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Klaus W » Di 22. Nov 2011, 12:52

Liebe Damen,

... Fett schützt nicht vor Psychose.

Eigentlich ist es mir völlig egal ... wenn sie fressen und stopfen ... bis sie platzen wie ein Luftballon und die Fetzen
rutschen triefend die Wände runter, ist wurscht, gehe bei Zeiten in Deckung.
Ich glaub ich habs endlich verstanden. Das was ihr schreibt Remedias und Mirjam, eure Meinung, macht Flu extreme Probleme, daher die ständigen Versicherungen wie egal ihm das alles ist, und daher die Beleidigungen, das ist sein eigener ohnmächtiger Versuch damit umzugehen. Echte Gelassenheit wiederholt nicht ständig, wie gelassen sie ist.

Und jemand der so daherkommt den braucht man nicht anhören. Beleidigt regelmäßig Fremde, ergötzt sich an den Reaktionen.

Daher meine Empfehlung, bleibt gelassen, lacht drüber, laßt euch seine Meinung am Arsch vorbeigehen. Das wäre die größte Strafe die ihr ihm überhaupt geben könnt. Wenn ihr DAS schafft werdet ihr ihn verunsichern, er wird die Welt nicht mehr verstehen: Ihr habt doch schließlich bisher immer so brav auf seine Sprüche reagiert, ihm sicheres Spaßpotential verschafft.

Daraufhin wird er vielleicht sein Programm hochfahren wieder die gewohnte Reaktionen zu erhalten, daß die Welt wieder in Ordnung kommt. Oder wird doppelt hart Neuankömmlinge beleidigen. Aber die kann man ja ebenso mit Gelassenheit anstecken.

Überlegt mal, muß uns das wirklich anheben? Was soll schon passieren außer daß er uns allen Psychosen bescheinigt, und wie unfassbar böse, gehässig und verdorben wir sind :)

Wenn uns das am Arsch vorbeigeht, was will er dann noch groß erreichen. Er ist im Grunde machtlos, er muß hier jeden Tag den Irrtum und die Probleme dieser Welt mitlesen und kann nichts dagegen machen.

LG

Klaus
Zuletzt geändert von Klaus W am Di 22. Nov 2011, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Remedias » Di 22. Nov 2011, 13:39

Hallo Klaus,
du hast Recht
Daher meine Empfehlung, bleibt gelassen, lacht drüber, laßt euch seine Meinung am Arsch vorbeigehen.
Indirekt bezichtigt mich Fluuu der Lüge, da ich ihm geschrieben habe, dass ich keine Fressattacken hatte, er aber schreibt:
Eigentlich ist es mir völlig egal was Andere machen und wenn sie fressen und stopfen,
auch im übertragenen Sinne, bis sie platzen wie ein Luftballon und die Fetzen
rutschen triefend die Wände runter, ist wurscht, gehe bei Zeiten in Deckung.
Mir scheint aber auch eine Phobie gegen dicke Menschen dahinter zu stehen, so wie er voller Ekel schreibt. Jeder hat seine Leiche im Schrank, wie es so schön heißt; und vielleicht ist das ja Fluuus Leiche :wink:

liebe Grüße Remedias

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Klaus W » Di 22. Nov 2011, 14:09

Hallo Remedias,

der Lüge bezichtigten... das würde ich anders sehen. Es ist eben sein Bild was er von Dir hat, an dem Bild kannst Du, kann niemand etwas ändern, es ist sein Problem, es sagt ausschließlich etwas über ihn, er denkt das halt so.

Wer bist Du, ihn überzeugen zu müssen. Hast Du das nötig? Du weißt schließlich am besten über Dich Bescheid und bist auch niemandem Rechenschaft schuldig. Soll er doch bezichtigen so oft und solange er will.

Zum Thema Gewichtszunahme und Psychopharmaka ist meine Meinung noch nicht vollständig, daher habe ich mich hier auch ganz herausgehalten. Ich werde da wohl irgendwann einmal wenn es sich ergibt noch ein paar Fragen dazu stellen.


Und es geht hier nicht primär nur um Flu. Im Grunde könnte sich jeder fragen, wo beleidige ich andere Menschen, weil mir vielleicht ein Fehler, eingebildet oder real, aufstößt. Insofern wird es uns allen nützen, die Empörung schön flach zu halten, da nehme ich mich selbst nicht aus.

Netten Tag noch,


Klaus
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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Mirjam » Di 22. Nov 2011, 16:48

Liebe Damen, ...
Klasse ! Da hol' ich mir erst noch 'n vollen Pott Kaffee ...!

Bild .......

Körper, Kreislauf, Stoffwechsel ist im Ausnahmezustand bei einer psychischen
akuten Störung, vielleicht mit Suizidversuch und
um sich zu schützen wird 'vorgebaut',
es werden Reserven im Körper angelegt gegen den Tod für das Überleben
,
nur psychisch hilft das Horten von materieller Substanz kaum.
Merkwürdigerweise nimmt kaum jemand zu, der vor die Diagnose Krebs gesetzt wird. Wäre auch zu schön, wenn das funktionieren würde. Fettreserven gegen den Tod, der in Form körperlicher Erkrankung kommt. Großhirn an Kleinhirn: "Der Tod naht, alle auf Fettreserve setzen!!"
LG
Mirjam

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fluuu
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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon fluuu » Mi 23. Nov 2011, 10:17

"Der Tod naht, alle auf Fettreserve setzen!!"
Doch wenn Du genau hinschaust ist das bei allen Krankheitsverläufen zu beobachten,
der Genesungsprozess geht mit Gewichtszunahme einher, das ist auch gut so.
Nur umgekehrt funktioniert es nicht, mehr Gewichtszunahme bedeutet mehr Gesundheit
und schon gar nicht im seelischen und psychischen Bereich.
Zuwendungen braucht jeder Mensch und sie haben viel Einfluss auf Heilungsprozesse,
nur Leute die an seelischen Konflikten leiden und eine psychische Störung ausbilden
haben einen übersteigerten Bedarf an Streicheleinheiten im Vergleich zu jemanden
der den Konflikt körperlich mit Knochenbruch oder Geschwür ausprägt.

Warum ich mich bei dem Thema Gewichtszunahme durch Medikamente so ereifere und
gleichzeitig wieder loslasse ist, dass eine Unterscheidung zwischen Werkzeug für den
Stoffwechsel im Gehirn in Form von Neuroleptika um symptomfrei zu leben
sowie dem Aspekt eines Überbedarfs an Streicheleinheiten auf Grund seelischer Konflikte
(in Form von Nahrungszunahme) notwendig ist. Bei der Arbeit im SPZ blieb die Erfahrung
nicht aus, dass bei relativ jungen übergewichtigen Frauen das Verhalten zum Tod führte.
Menschen mit denen es eine Beziehung gibt welcher Art auch immer sterben zu sehen
ist so unangenehm, da sind alle menschlichen Mittel erlaubt um dem vorzubeugen.
Neuroleptika können bei einem psychisch kranken Menschen unangenehme Wirkungen
hervorrufen aber nicht das Leben nehmen in angemessener Dosierung, dagegen kann
ein Lebenswandel der nicht für Ausgleich sorgt, sondern einseitig überfrachtet und so
eine Schieflage erzeugt das Leben beenden.
Mache mir virtuelle Sorgen um die Damen in unserer kleinen Gemeinschaft. :oops:
gruß fluuu

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Remedias » Mi 23. Nov 2011, 10:35

Mache mir virtuelle Sorgen um die Damen in unserer kleinen Gemeinschaft.
Hallo fluuu,
ja, ich bin richtig fett,
hatte schon Probleme mit Blutzucker, Bluthochdruck:
14 kg habe ich jetzt abgenommen ( ohne Diät oder Sport) NUR durch REDUKTION des Neuroleptikums (aber diese Reduktion war eigenmächtig und die Psychiaterin weiß es noch garnicht, weil ich mich nicht traue, es zu sagen)
17 kg müßte ich noch abnehmen, um auf ein Normalgewicht zu kommen.
Ich könnte sie sofort abnehmen, wenn ich Seroquel P absetzen würde
( das habe ich schon einmal hinter mir: Neuroleptikum absetzen und 30 kg in 3 Monaten abnehmen - neues NL anfangen, und das Gewicht wieder drauf).
Schlimmer als Übergewicht sind medizinisch gesehen diese hohen Gewichtsschwankungen.
Das macht mir auch total Sorgen.

Und dann noch was zur Gewichtszunahme: Dadurch leidet natürlich die compliance; die meisten Frauen empfinden diesen Preis als zu hoch,
selbst wenn sie Psychosen haben; deshalb kommt es zur andauernden Absetzerei mit anschließenden Klinikaufenthalten.
Es ist aber auch so, dass man keinen richtigen ärztlichen Rat bekommen kann;
ich habe alle befragt, von Psychiaterin, Internistin bis zur Ernährungsberaterin der KK,
aber keiner konnte mir sagen, was ich falsch mache
oder wie man gegensteuern kann.
Meine Hausärztin will nächste Woche meine Schilddrüse untersuchen;
um zu sehen, ob es daran liegt.

Dann kannst du dir natürlich vorstellen, dass ich auf Statements a la " selber schuld" etwas allergisch reagiere.

liebe Grüße Remedias

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon fluuu » Do 24. Nov 2011, 14:05

Die meisten Menschen reagieren allergisch wenn sie erfahren, dass ihre Schuldzuweisungen nach außen
eine Flucht weg von sich sind und diese Wahrheiten vom inneren Vermächtnis bisher keine Anerkennung fanden.
Wer Übergewicht hat aus welchen Gründen auch immer sollte sich zunächst sagen: "Na und so bin ich jetzt,
nehme mich so an egal was die Anderen sagen. Akzeptiere mich wie ich bin."
Gewicht und Umfang spielen was Charakter und menschliche Qualität angehen kaum eine Rolle.
Mein Problem sind nicht dicke Frauen sondern Menschen die sich selbst nicht akzeptieren und die
Schuld dafür auf äußere Dinge schieben. Bei dicken Frauen häufig zu beobachten, sie sind auf etwas
Äußeres frustriert und sind dabei niemals bei sich selbst, sie sind nicht authentisch und lügen sich
selbst etwas vor.

Wenn Neuroleptiker das Übel allen Seins ist kommt ein psychisch betroffener Mensch in die Zwickmühle.
Kann der Arzt keinen organischen Befund für den falschen Stoffwechsel erheben bleibt nur ein
psychosomatischer Aspekt. Der falsche Stoffwechsel für den Körper wird im Kopf gesteuert, der sollte
durch Neuroleptika positiv beeinflusst werden und die Katze beißt sich bei diesen Glaubenssätzen
in den Schwanz, ein ewiger Kreislauf von Störungen.
Wie soll Neuroleptiker auf das Gehirn positiv wirken damit der Stoffwechsel im Körper funktioniert
wenn der Glaubenssatz Neuroleptika ruft den kranken Stoffwechsel im Körper hervor so eine Gewalt hat.
Von außen gegebene Phsychopharmaka symbolisieren den Sachverstand der übergeordneten Instanz
von Mutter und Vater als Vernunft, vielleicht liegt in diesem familiären Bereich ein Konflikt der zu diesen
Störungen im Stoffwechsel führt.
Ansonsten hat die Antipsychiatrie Erfahrungen damit wie das Leben eines psychisch betroffenen Menschen
ohne Psychopharmaka möglich ist.
gruß fluuu

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Remedias » Do 24. Nov 2011, 15:36

Hallo Fluuu,
Na und so bin ich jetzt,
nehme mich so an egal was die Anderen sagen. Akzeptiere mich wie ich bin."
Die Anderen akzeptieren mich. ICH kann mich nicht so akzeptieren. Ich befinde mich im permanenten Krieg mit dem Körper.
Das ist nicht neu, das war vor der NL- Einnahme schon so - nur in die andere Richtung; ich war lange Jahre anorektisch.
Wenigstens habe ich da keinem die schuld dafür gegeben. Das hatte ich ganz allein zu verantworten - mit Disziplin und Kontrolle ,
und auf diese beiden Dinge war ich stolz.
Wie soll Neuroleptiker auf das Gehirn positiv wirken damit der Stoffwechsel im Körper funktioniert
wenn der Glaubenssatz Neuroleptika ruft den kranken Stoffwechsel im Körper hervor so eine Gewalt hat.
Habe gerade so eine Diskussion in einem anderen Forum. Also die Konzentration auf Neuroleptika ist eine Konzentration aufs Gehirn. Das vorrangige Ziel ist Symptomfreiheit von psychotischen Symptomen ( Es gibt Ärzte, die NL auch bei allen möglichen anderen Störungen verschreiben, aber da ist es ungerechtfertigt.) Diesem Ziel wird der Rest des Körpers gnadenlos untergeordnet.
Ich fühle mich nicht mehr identisch mit meinem Körper; die dicke Frau bin nicht ich. Seit ich NL nehme, hat mein Körper eine Art "Mitbesitzer" bekommen.
Ich glaube allerdings auch daran, dass meine negative Einstellung zu NL auch negativ wirkt. Allerdings hatte ich diese Einstellung nicht immer;
war am Anfang vollkommen neutral eingestellt. Leider kommen die Nebenwirkungen, die außer der Gewichtszunahme noch sind: Asexualität,
Antriebslosigkeit, Anhedonie relativ schnell zum Tragen. Um dem zu entgehen, habe ich auch etliche Neuroleptika ausprobiert. Es ist nicht so, dass sich keiner Mühe gegeben hätte. Ich hatte sehr viel Medikamentenumstellungen und war zeitweilig echt ein Spielball der Chemie:
mal vollkommen lethargisch , mal konnte ich nicht stillsitzen und musste den ganzen Tag herumrennen, 2 Jahre lang konnte ich keinen längeren Text oder Buch lesen; mal konnte ich wochenlang nicht schlafen und so weiter.
Der falsche Stoffwechsel für den Körper wird im Kopf gesteuert, der sollte
durch Neuroleptika positiv beeinflusst werden
Neuroleptika drehen vorallendingen an der Dopaminschraube. Dopamin ist zwar für Hallus verantwortlich; hat aber leider noch eine Menge mehr Aufgaben im Körper. Der Grund für Gewichtszunahme kann bisher nur vermutet werden; er hängt vermutlich mit dem Hormon Leptin zusammen,
aber man hat noch keinen vollen Einblick in den Mechanismus.
Von außen gegebene Phsychopharmaka symbolisieren den Sachverstand der übergeordneten Instanz
von Mutter und Vater als Vernunft, vielleicht liegt in diesem familiären Bereich ein Konflikt der zu diesen
Störungen im Stoffwechsel führt.
Den Satz habe ich nicht verstanden, wäre nett, wenn du mir nochmal erklärst, wie du das meinst . :wink:
Ansonsten hat die Antipsychiatrie Erfahrungen damit wie das Leben eines psychisch betroffenen Menschen
ohne Psychopharmaka möglich ist.
Da ist eher die Frage: Wie komme ich an eine solche Behandlung? Ich habe mittlerweile einiges der Antipsychiatrie gelesen wie Soteria- Konzepte und es spricht mich total an; aber in meinem ländlichen Umfeld ist so was nicht gegeben; es ist mehr, ich glaube durch den Austausch mit anderen Patienten und deren Schilderung ihrer Beziehung mit den Psychiatern sogar, dass die Psychiatrie in unserer Gegend ziemlich rückständig ist und dennoch ist es die einzige, die wir haben.
Jetzt könntest du natürlich sagen: "Lass es doch ganz und zieh dich zurück."
Das würde ich auch sofort tun; ich muss nur die Ärzte noch dazu bringen, mir zu helfen, NL auszuschleichen. Ich habe Erfahrungen mit Absetzen gemacht (ohne ärztliche Hilfe) und das war nicht sehr gut.

liebe Grüße Remedias

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon fluuu » Mi 30. Nov 2011, 10:58

Jetzt könntest du natürlich sagen: "Lass es doch ganz und zieh dich zurück."
liebe Grüße Remedias
Nein, das sage ich nicht weil jeder Mensch mit Sachverstand weiß, dass Isolation zu den
schlimmsten psychischen Symptomen führt.
Für Dich heißt es mit den wenigen gegebenen äußeren Umständen zurecht zu kommen
aber das ist kein Zufall, es ist der von Dir gewählte Lebensweg, Du könntest jederzeit
auch einen anderen Weg einschlagen.
Ansonsten bin ich im Moment bei Deiner Vielzahl an Konflikten mit meinem Latein am Ende,
Deine Darstellung erinnert sehr an Borderline-Störung und die lässt sich virtuell nicht
erschöpfend besprechen.
Du könntest ein Symptom nehmen, z.B. Übergewicht und hier im Forum daran arbeiten
ohne dabei in alle die anderen Symptome auszuweichen wenn es schwierig wird.
Du müsstest Dich irgendwann damit anfreunden Dich von alten Glaubenssätzen zu
verabschieden auch wenn die Vorstellung noch so schwierig ist.
Gehe dabei Schritt für Schritt vor und begründe die Unmöglichkeit des Verhaltens nicht
mit einer anderen Unmöglichkeit sondern versuche etwas so lange bis es Erfolg hat
und wenn das Eine nicht klappt mache etwas anderes, sei kreativ und suche Dir
kleine Ziele.
gruß fluuu

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Remedias » Mi 30. Nov 2011, 13:09

huhu Fluuu,
Borderline ist die einzige Störung, die bei mir DEFINITIV ausgeschlossen wurde. :wink:

Aber der Tipp mit den kleinen Zielen ist gut. Ich neige doch dazu, an allen Fronten gleichzeitig zu kämpfen.
So habe ich beispielsweise in den letzten 2 Monaten nebenbei 14 Kilo abgenommen - erst als ich das meiner Ergotherapeutin erzählt habe,
hat sie gesagt, dass das auch auf die Psyche gehen kann. Ich hatte es nicht erwähnt, weil ich es für meine Privatangelegenheit gehalten habe ( und eh keine Hilfe darin kriege, nur Schuldzuweisungen)

liebe Grüße Remedias

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon katie » Do 22. Dez 2011, 04:32

also dass zyprexa verboten ist, ist mir neu. als ich vor 3 jahren da war in amerika wurde es noch verschrieben und mein bruder der hier in deutschland lebt nimmt es auch. er hat 'nur' 10 kilo zugenommen, wass bei seiner groesse nicht schlimm ist. obwohl er es jetzt schon 1 jahr nimmt. aber ich kenne leute die dadurch extrem zugenommen habe. ich habe durch medikamente 30 kilo zugenommen oder mehr, aber seitdem meine medikamente umgestellt worden sind, habe ich wieder abgenommen. aber das seroquel macht es mir schwer abzunehmen. ich habe durch das seroquel als ich es angesetzt habe auch ca. 12 kilo wieder zugenommen, dabei soll es das beste neuroleptika sein. naja, scheiss drauf. aber wenn man so wenig isst...das haelt man nicht sein leben lang durch. ich krieg dann nach ner zeit kleine essattacken.....du nicht?

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Re: aehnliche erfahrungen? was tun?

Beitragvon Remedias » Do 22. Dez 2011, 10:58

Hallo Katie,
doch, mir geht es genauso;
aber auch wenn ich restriktiv esse,
fällt es mir unheimlich schwer, abzunehmen. (Ich habe auch Seroquel);
allerdings durfte ich seit gestern die Dosis reduzieren,
da hoffe ich, dass ich wieder besser abnehmen kann.

liebe Grüße Remedias


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