Schlafstörung mit Psychoträumen und unerträglichem Gefühl

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Inkognito
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Schlafstörung mit Psychoträumen und unerträglichem Gefühl

Beitragvon Inkognito » Mo 12. Mai 2008, 18:05

Schlafstörung mit Psychoträumen und unerträglichem Gefühl im Kopf

Hallo Leute,dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich hatte vor vier Jahren eine Shizophrene Psychose. Jetzt habe ich seit mindestens 1 Jahr Massive Schlafstörungen. Das heißt, ich schlafe schnell ein, und dann geht’s los. Ich fange an so eine Art Schwindelgefühl im Kopf zu haben. Dann wache ich zum ersten mal so gegen 1 Uhr auf um auf die Toilette zu gehen. Dann schlafe ich wieder schnell ein. Und gegen 4-5 Uhr geht’s dann richtig los. Ich fange an schreckliches zu träumen. Ich sehe kein Blut, keinen Tod. Aber in diesen Träumen habe ich immer ein Gefühl von Verzweiflung, Angst, Beschämtheit, Ekel. Dazu kommt, das ich das Anfangs schon erwähnte Schwindelgefühl habe, es fühlt sich an als würde mein Hirn auseinander gezogen werden, oder ich in einem starken elektrischen Feld wäre. So als stünden meine Nerven unter Spannung. Das geht bis ich morgens so gegen 8 Uhr aufwache. Das geht seit mindestens einem Jahr so, und zwar hatte ich erst Zyprexa 5mg bis Anfang diesen Jahres, dann wurde es auf 7,5mg erhöht, dann kam der Wechsel auf Risperidon (1mg, Risperidon + 5mg Zyprexa, dann 2mg Risperidon + 2,5mg Zyprexa, dann 3mg Risperidon + 0 Zyprexa und seit einem Monat 2mg Risperidon und seit zwei Wochen 1mg Risperidon, da ich eigentlich von den Neuroleptika wegkommen will). Immer wenn sich die Dosis verändert hat, hat sich auch mein Schlaf (meistens zum Besseren) verändert. Aber nur für ein paar Tage, dann wars wieder wie vorher.

Was meint Ihr ? Gibt es eine Psychose die man nur im Traum hat ? Tagsüber gehts mir gut. Nehm ich zu viel oder zu wenig Medikamente ?

Ich habe Angst vor den Nächten, weil es die Hölle ist. Weiß nicht mehr was ich tun soll. Vielleicht hier jemand mit ähnlichen Erfahrungen ?

Vielen Dank für eure Beiträge, Tommi

Inkognito
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Beitragvon Inkognito » Mo 12. Mai 2008, 22:52

Hallo Melanie,

danke für deine Antwort.
Mit meinem Therapeuten rede ich bei jeder Sitzung über das Problem. Auch bei meinem Neurologen ist es DAS Thema. Der hat aber leider nicht immer viel Zeit für mich, und versucht es eher mit dem ändern der Dosis bzw Mit dem Ändern des Medikamentes an sich. Wirklich viele Fragen stellt er aber nicht oder untersucht mich mal ausführlich. Ich hab das jetzt in die Wege geleitet das ich mich mal im Schlaflabor vorstelle, die haben auch eine Neurologische Abteilung. Dort meinten sie widerum das sie nicht wissen ob ich dort richtig bin und das ich das mit meinem Neurologen besprechen sollte, was ich ja auch tue. Nun haben die mir im Schlaflabor ein Gerät für zu Hause mitgegeben, was ich eine Nacht an meine Stirn anschließe und womit dann irgendwas gemessen wird. Hat aber leider nicht funktioniert, muss ich wohl nochmal machen. Ich denke mal das ich unbedingt ins Schlafabor sollte, denn ich denke das das, was das Gefühl beim Träumen angeht, messbar ist.

Zu deiner Frage ob das die Symptomatik wie in meiner Psychose ist, würde ich sagen nein. Da hatte ich was Anderes.

Aber was du beschreibts, das mit der Dunkelheit in deinen Träumen, trifft auch auf mich zu. Es ist meistens dunkel. Das mit dem Fallen und dann aufschlagen vor dem Erwachen kenne ich auch. Früher als Kind hatte ich das. Da bin ich aus dem Himmel gefallen, durch die Decke meines Wohnhauses, durch die Betonböden der einzelnen Etagen, bis ich in meinem Bett gelandet und aufgewacht bin. Ich habe richtig das Aufprallen gespürt. Das war noch vor meiner Medikamenten und Psychose Zeit. Dann im Krankenhaus (nach einer Operation an der Brust) hatte ich Schmerzmittel bekommen, die ich gar nicht vertragen habe. Da hatte ich auch einmal nen Traum wo ich auf nem Tisch stehe, ausrutsche, mit dem Kopf aufknalle und dann bin ich aufgewacht. Teilweise ging es mir mit dem Schmerzmedikament so, wie wenn ich ne zu hohe Dosis von Risperidon habe (als ich 3mg hatte): Depressionen und Zukunftsängste.

Zurück zum Thema: Wenn du schreibts, das diese Delierzustände durch Neuroleptika hervorgerufen werden können, dann sollte ich es vielleicht wirklich absetzen, zumahl ich ja sogesehen Psychose frei bin. Natürlich muss das Absetzen gaaaaaaanz langsam gehen (sonst fang ich an zu hyperventilieren und mir gehts noch beschissener).
Und auch das mit den Antidepressiva hat mir mein Arzt schon vorgeschlagen. Sollte ich probieren.


PS: Wie zitiert man hier ? Gute Nacht, Tommi

Inkognito
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Beitragvon Inkognito » Mo 12. Mai 2008, 22:53

PS: Wie zitiert man hier ? Gute Nacht, Tommi
Habs rausgefunden


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