Total ausgerastet.

Hier posten Sie bitte alle Beiträge, die sich spezifisch auf psychische Störungen beziehen, die eindeutig als Folge von Traumatisierungen oder besonderen Belastungen entstanden sind.
-> Basis-Infos zum Thema "Traumatisierungen und PTSD"
vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » Sa 8. Mär 2014, 23:20

Hallo,

auch wenn ich keine PTBS-Diagnose habe, so hatte ich doch nach einjährigem narzisstischen Machtmissbrauch während einer Psychotherapie jahrelang Symptome die an PTBS erinnern. Ich war damals überhaupt gar nicht mehr funktionsfähig und der Weg zurück ins Leben war lang.

Nun haben mich heute Zahnschmerzen zum zahnärztlichen Notdienst getrieben. Die Ärztin meinte, die Nerven des Zahnes seien tot und man könne ohne Betäubung bohren. Wenn ich doch etwas spüre, solle ich mich melden. Das tat ich dann auch. Da es aber nur ein leichter Schmerz war, machte sie weiter. Urplötzlich ging es dann doch los und ich jaulte auf.

Daraufhin meinte die Ärztin: "Wenn Sie schreien, müssen sie die Praxis verlassen!" Da war ich platt! Sie gab mir dann eine Spritze und ging aus dem Zimmer. Ich hatte nur noch das Bedürfnis, die Praxis fluchtartig zu verlassen oder das Behandlungszimmer zu demolieren. Ich habe mich dann aber doch dazu gezwungen, im Stuhl liegen zu bleiben. Und das war ein Fehler. Ich hatte das Gefühl, als wäre die Grenze zwischen mir und der Umwelt verwischt bzw. undefiniert. Irgendwann sprang ich dann doch aus aus dem Stuhl, weil ich Panik bekam und nur raus wollte. Dann wurde mir, als ich stand, ganz komisch. Die Ärztin kam rein und fragte, was los ist. Ich sagte ihr, ich hätte Kreislaufprobleme. (So fühlte ich mich auch gerade.) Ich musste wieder auf den Behandlungsstuhl. Sie griff mir an das Handgelenk. Ich sagte ihr sie soll mich da nicht anpacken. Sie sagte mir, sie müsse den Puls messen. Ich sagte ihr, sie solle meinen Zahn weiter behandeln. Ich fing an zu weinen, zu zittern und zu hyperventilieren. Sie wollte wissen, was los ist. Ich wollte nur, dass sie endlich weitermacht, damit ich nach hause kann. Sie fragte mich ob ich Schmerzen habe, Angst, ob sie den Notarzt rufen soll. Sie lies gar nicht locker und da bin ich ausgerastet und habe sie angebrüllt, was ihr überhaupt einfällt. Ich mache hier völlig normal mit und sie droht wegen einer normalen biologischen Reaktion (Schmerz => Schrei) mich aus der Praxis zu werfen. Sie ist Zahnärztin und ich Patientin. Sie solle mich gefälligst behandeln und nicht versuchen zu erziehen oder für etwas zu bestrafen, was gar nicht bestrafenswert ist!

Daraufhin meinte die blöde Kuh, dass die Behandlung jetzt beendet sei. Ich bin dann nur raus. Ich habe mich dann zum Glück nach ein paar Stunden beruhigt. Vor ein paar Jahren hätte mich das noch für Tage, wenn nicht Wochen aus der Bahn geworfen. Aber dass ich so ausgerastet bin, ist schon heftig.

Jetzt habe ich montag früh einen Termin bei meinem eigenen Zahnarzt. Das ist ein total lieber. :-) Ich habe leider keine Ahnung, ob die Wochenendvertretung bei ihrem Bericht an meinen Arzt diesen Ausraster auch erwähnen darf. Aber er sieht ja auch an meinem nur halb behandelten Zahn, dass da etwas passiert sein muss. Mein Zahnarzt ist wirklich nett, aber ich kann ihm doch schon aus Zeitgründen nicht die ganze Vorgeschichte, warum mich so ein blöder Spruch so ausrasten lässt, erzählen. Wie soll ich jetzt damit umgehen?

LG vivere est militare
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » So 9. Mär 2014, 00:16

P.S: Ich will also jetzt nicht behaupten, dass ich auf jeden Fall eine PTBS habe. Aber seit meiner Anbrülltherapie war ich lange nur noch heftige Reaktion und heute war ich das plötzlich wieder.
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

IS3
Beiträge: 1
Registriert: So 9. Mär 2014, 01:01

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon IS3 » So 9. Mär 2014, 01:04

Für mich hört sich das an als wenn du dich bei der Ärztin entschuldigen solltest. Zumindest habe ich mich in Sie hineinversetzt und würde wahrscheinlich ähnlich reagieren...

vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » So 9. Mär 2014, 07:36

Nein, ganz bestimmt nicht! Da wird eine völlig normale natürliche Reaktion als Widerstand oder böse Absicht umgedeutet, nur um mir zeigen zu können, dass sie Macht über mich hat. Dass sie alles mit mir machen kann.

Ich bin aber nicht zur Befriedigung ihrer Allmachtsphantasien da. Das habe ich mir früher ein ganzes Jahr gefallen lassen im Vertrauen darauf, dass ich wirklich so schrecklich bin und habe für mein Vertrauen teuer bezahlt. Das einzige, was mir jetzt leid tut, ist, dass ich aus Rücksicht auf meinen Mann, der mich ja zum Notdienst gefahren hatte und dafür seine Tagesplanung umwerfen musste, nach diesem Spruch nicht sofort gegangen bin, sondern versucht habe, die Behandlung fortzusetzen.

Sie ist Zahnärztin und wird von meiner Krankenkasse dafür bezahlt, meinen Zahn zu behandeln und nicht dafür ,an mir ihre narzisstischen Machtbedürfnisse auszuleben. Sie hat gefälligst die Ich-Du-Grenze zu respektieren!

LG vem
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » So 9. Mär 2014, 10:11

Hallo IS3,

auch wenn ich deine Meinung nicht teile, so bin ich doch sehr dankbar für deine Antwort,weil sie mir hilft meine Gedanken zu ordnen.

Ihr Fehler war dieser total bescheuerte Ausspruch, der kein Versehen war sondern sehr übergriffig. Man muss doch damit rechnen, dass sowas passieren kann, wenn man ohne Betäubung bohrt bzw. in irgendwelchen Kanälen herumstochert. Die Schmerzen sagen mir ja nicht eine Minute vorher: "Wir werden gleich richtig heftig. Sag bitte der Ärztin bescheid, dass sie eine Spritze setzen soll." Die waren plötzlich da und da habe ich geschrien. Sowas mache ich doch nicht absichtlich, um ihr zu schaden. Zudem ist es völlig unsinnig, mir zu drohen, dass ich rausfliege, wenn ich schreie, wenn sie mir sowieso jetzt eine Betäubung setzt, und weiteres Aufschreien dadurch unwahrscheinlich wird. Nee, wirklich... Da ging es nur um ihre persönliche Machtwünsche.

Mein Fehler war, dass ich da geblieben bin, obwohl alles in mir dagegen rebellierte. Damit habe ich die Kontrolle über mich und die ganze Situation verloren. Ich konnte mich gar nicht mehr normal verhalten. Dass die Dame nachgebohrt hat, was denn jetzt los ist, mag ja für Außenstehende verständlich sein. Aber ich konnte mein Verhalten (weinen, zittern, hyperventilieren) weder abstellen noch wurde mir erlaubt gar nichts dazu sagen und als es dann aus mir herausplatzte war das auch nicht richtig. Das ganze musste ja so laufen. Ich hätte nach ihrem blöden Spruch einfach gehen sollen. Ich wollte nur nicht, dass mein Mann umsonst seine Zeit geopfert hat.

Wenigstens merke ich jetzt, dass mich so ein Mist nicht mehr so schrecklich lange umhaut wie früher und die Zahnschmerzen sind auch nicht mehr so schlimm. Die Sache hat also wenigstens etwas gutes gehabt und inzwischen denke ich ,dass mein Zahnarzt die Geschichte eher mit Humor nehmen wird. Er kennt mich ja seit langem wirklich völlig anders als wie ich beim Notdienst drauf war . ;-)

LG vivere est militare
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Benutzeravatar
Achtsamkeit
Beiträge: 456
Registriert: So 6. Jun 2010, 16:13

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon Achtsamkeit » So 9. Mär 2014, 11:59

Also die Reaktion der Zahnärztin ist inakzeptabel.
Gut, dass du einen empathischen Zahnarzt hast.
Lg Achtsamkeit
Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen der einem das Gesicht leckt!

vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » So 9. Mär 2014, 12:23

Ja, ich habe den besten Zahnarzt der Welt! :-)

Danke für die lieben Worte!
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Benutzeravatar
Remedias
Beiträge: 4111
Registriert: Fr 22. Dez 2006, 17:46
Kontaktdaten:

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon Remedias » So 9. Mär 2014, 16:05

@Vivere ,
wenn ich Du wäre, würde ich mich fragen, warum ich öfters an übergriffige Ärzte oder Therapeuten gerate - es gibt diesen Ärztetypus durchaus; aber die Frage ist eben, warum man in einem freien Land mit freier Arztwahl genau immer so jemanden findet und aufsucht.
Meine Gedanken dazu sind ( mir ging es ähnlich), dass man ein Drama aus der eigenen Vergangenheit wieder und wieder nachspielt, um es zu einer positiven Auflösung zu bringen. Viel wäre gewonnen, wenn das Gegenüber dies erkennen und professionell darauf reagieren, damit umgehen würden. Leider tun das diese Ärzte/ Therapeuten aber nicht, weil sie selbst an einer Störung leiden, meist einer narzistischen.
Das bedeutet, auf diese weise kann man sich nicht therapieren.

Mit freundlichen grüßen Remedias

vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » So 9. Mär 2014, 19:30

Hallo Remedias,

ich denke, die Tragik mit der Psychotherapie liegt darin, dass ich eben keine alten Beziehungsmuster wiederholt habe, sonst hätte ich ihr ihre Gemeinheiten mit gleicher Münze zurückgezahlt. Es war aber vielmehr so, dass ich so am Ende war, dass ich keine andere Wahl hatte, als darauf zu vertrauen, dass das schon ok war, was da geschah, zumal sie ihr wahres Gesicht erst nach den 5 Probesitzungen zeigte. Da hatte ich bereits keine Wahl mehr, es sei denn ich hätte noch ein wenig Kraft gehabt, die hatte ich aber nicht. Da ging es für mich nur noch darum, diese Therapie oder gar keine und dann habe ich mich dafür entschieden ihr zu vertrauen, auch wenn ich harte "Wahrheiten" (so dachte ich zumindest) an den Kopf geworfen bekomme. Aber das ich mich bewusst für diese "Therapie" entschieden habe, davon kann keine Rede sein. Ich hätte gerne noch gewechselt aber ich hatte keine Kraft.

Heute bin ich bei einem sehr netten Therapeuten, zu dem ich immer wieder gehen würde. Das ist meine therapeutische Beziehung und die ist das genaue Gegenteil von einer narzisstischen.

Und das die Dentaltussi an mir ihre narzisstischen Bedürfnisse zu befriedigen suchte, habe ich auch erst auf dem Behandlungsstuhl bemerkt. Ich habe mir nämlich den zahnärztlichen Notdienst ausgesucht, der meinem Wohnort am nächsten war und nicht den mit der stärksten narzisstischen Störung. Das war einfach Pech und ich freue mich jetzt einfach nur noch auf morgen auf meinen eigenen Zahnarzt.

LG vivere
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4493
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon Laura » Mo 10. Mär 2014, 10:46

Hallo vivere est militari!

Ich denke, die Zahnärztin hat es nicht ausgehalten, dass sie mit dem toten Nerv Unrecht hatte und den Fehler auf Dich abgewälzt. Wer weiß, warum sie überhaupt beim notärztlichen Dienst gelandet ist. Vielleicht, weil sie mal eine eigene Praxis hatte und sich dort ebenso sehr daneben benommen hat, so dass die Patienten alle nur einmal und nie wieder kamen? Und sich auch sonst ständig mit untoten Nerven und anderen Dingen geirrt hat? Angeblich soll es für einen Arzt sehr schlimm sein, wenn er einsehen muss, dass er eine Null und doch nicht "berufen" ist.

Ein Zahnarzt, der keine Geduld für Schmerzschreie hat, hat seinen Beruf verfehlt, insbesondere wenn er damit im Irrtum war, dass eine Betäubung angeblich nicht nötig war.

Es gibt ja die Möglichkeit, sich bei der eigenen Krankenkasse oder bei der Ärztekammer zu beschweren. Oder bei sanego.de eine schlechte Bewertung der Ärztin reinstellen. Vermutlich wird sie dann aber dennoch munter weiterpraktizieren dürfen.

Übrigens, was das Dingens angeht, dass einem immer wieder dasselbe mit Therapeuten oder Ärzten passiert....Das könnte auch daran liegen, dass es unter ihnen, wie auch sonst unter Leuten, welche gibt, die einen Riecher dafür haben, "mit wem sie es machen können".

Liebe Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » Mo 10. Mär 2014, 13:54

Hallo Laura,

alle praktizierenden Ärzte haben mal Wochenend- oder Feiertagsnotdienst. Das hat also erst mal nichts mit Fähigkeit oder Unfähigkeit zu tun! Aber natürlich ist besagte Ärztin total unfähig.

Ich glaube nicht, dass ich irgendeine Beschwerde machen muss. Die hat nur die halbe Behandlung geliefert und das wird die Frau garantiert nicht nur bei mir gemacht haben. Ich bin sicher, das wird bald auffallen. Zumal mein Zahnarzt ja auch zeitnah eine ähnliche Behandlung der Krankenkasse vorlegen wird.

Ich denke, dass ich aber auch mehr und mehr einen Riecher dafür bekomme, wer übergriffig wird. Mit mir wird man das jedenfalls nicht mehr machen und ich habe aus der vorgestrigen Situation gelernt, dass ich nicht einmal aus Rücksicht auf meinen Mann in so einer Situation verharren muss.

Heute war ich übrigens bei meinem "eigenen" Zahnarzt. Der fand den Spruch auch doof und ich brauchte mich auch nicht wegen meines Ausrasters schämen.

Wohl dem, der so einen einfühlsamen wie kompetenten Zahnarzt hat wie ich!

Danke für deinen Beitrag!

LG vivere
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Benutzeravatar
Remedias
Beiträge: 4111
Registriert: Fr 22. Dez 2006, 17:46
Kontaktdaten:

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon Remedias » Mo 10. Mär 2014, 14:22

Hallo vivere,
vivere est militari hat geschrieben:ich denke, die Tragik mit der Psychotherapie liegt darin, dass ich eben keine alten Beziehungsmuster wiederholt habe, sonst hätte ich ihr ihre Gemeinheiten mit gleicher Münze zurückgezahlt
das ist interessant: Gibt es ein altes Muster in Dir, in dem Du den "gemeinen Part" übernommen hattest?
Hast Du dich jetzt irgendwie geändert/ dich ändern wollen ?
Oder wie soll ich diesen Satz verstehen? Hättest du früher alles mit gleicher Münze zurückgezahlt?
vivere est militari hat geschrieben: Aber das ich mich bewusst für diese "Therapie" entschieden habe, davon kann keine Rede sein. Ich hätte gerne noch gewechselt aber ich hatte keine Kraft.
ich habe das nicht so gemeint, dass du das gerne oder wissentlich machst. Es kann im Gegenteil höchst unangenehm sein, wenn das eigene Unterbewußtsein einen austrickst, weil es eine andere Geschichte verarbeiten will.
Laura hat geschrieben: Wer weiß, warum sie überhaupt beim notärztlichen Dienst gelandet ist.
Bei uns ist das so, dass alle Zahnärzte reihum notärztlichen Dienst leisten müssen, also auch die mit einer eigenen Praxis.
vivere est militari hat geschrieben:Wohl dem, der so einen einfühlsamen wie kompetenten Zahnarzt hat wie ich!
Und einen guten Therapeuten hast du jetzt auch. Wohl denn.

Mit freundlichen Grüßen Remedias

vivere est militari
Beiträge: 65
Registriert: Mo 18. Okt 2004, 13:12

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon vivere est militari » Mo 10. Mär 2014, 14:40

das ist interessant: Gibt es ein altes Muster in Dir, in dem Du den "gemeinen Part" übernommen hattest?
Hast Du dich jetzt irgendwie geändert/ dich ändern wollen ?
Oder wie soll ich diesen Satz verstehen? Hättest du früher alles mit gleicher Münze zurückgezahlt?
Früher habe ich mich so gut es für ein Kind ab 9 Jahren ging, vom Aggressor innerlich distanziert und als ich größer war immer schön contra gegeben. Natürlich war das kein hundertprozentiger Schutz und natürlich war ich der Schwächere aber ich habe mir das Maximum an Schutz geschaffen, das für mich menschenmöglich war und mein Ziel, die beiden Narzissten (Vater/Oma) in der Familie zu überleben, erreicht.
Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4493
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon Laura » Mo 10. Mär 2014, 15:29

Ach so, das wusste ich nicht, dass ein notärztlicher Dienst so ein Wechseldingens ist. Ich dachte immer, da sind spezielle Ärzte, bzw. immer dieselben.
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

Benutzeravatar
Remedias
Beiträge: 4111
Registriert: Fr 22. Dez 2006, 17:46
Kontaktdaten:

Re: Total ausgerastet.

Beitragvon Remedias » Mo 10. Mär 2014, 17:27

hallo Laura,
Laura hat geschrieben:Ach so, das wusste ich nicht, dass ein notärztlicher Dienst so ein Wechseldingens ist. Ich dachte immer, da sind spezielle Ärzte, bzw. immer dieselben.
Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sind auf Grund ihres Sicherstellungsauftrags zur Organisation eines zahnärztlichen Notdienstes verpflichtet (§ 75 Abs. 1 SGB V). [2] Alle niedergelassenen Zahnärzte müssen grundsätzlich aufgrund der für sie geltenden Berufsordnungen gemäß der jeweils geltenden Heilberufekammergesetze [3] an diesem zahnärztlichen Notdienst teilnehmen
http://de.wikipedia.org/wiki/Zahn%C3%A4 ... _Notdienst

freundliche Grüße Remedias

also die Zahnärztin in Viveres Fall wird wahrscheinlich eine Praxis haben, aber vielleicht war sie schlecht gelaunt darüber, dass ihr Wochenende / ihr Feierabend unterbrochen wurden. So etwas gibt es leider auch.


Zurück zu „Anpassungsstörung und Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10:F4)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste