Wie wird ein akutes Trauma behandelt?

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Nyx
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Beitragvon Nyx » Do 12. Feb 2009, 22:38

Hallo,

als ersten tipp gebe ich dir mit: Nicht wieder in die Wohnung!
Ich schätze mal das es wegen der Unterlagen in der Wohnung ist. Bitte jemanden diese für dich dort rauszuholen.
Als Zweites: Bitte um Hilfe, und wenn es bei der Kirche ist, Priester helfen auch bei solchen Sachen wie eine Beerdigung vor zu bereiten.

Ich wünsche dir viel Glück nd viel Kraft

Nyx
genug der Worte...

Nyx
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Beitragvon Nyx » Do 12. Feb 2009, 22:58

Diese Antwort kann ich dir leider nicht geben. Ich weiß nicht was in der Therapie geschehen wird.

Für die Kündigung mußt du nicht in die Wohnung und ausräumen kannst du zum Beispiel auch von einer Firma übernehmen lassen, so dass du nurnoch Kisten vor dir hast.

Nyx
genug der Worte...

Nyx
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Beitragvon Nyx » Do 12. Feb 2009, 23:31

Hallo B48,

ich gebe dir gerne Recht, es ist ein Vermeidungsverhalten, aber manchmal muß das sein. Klar ist der Tod immer gegenwärtig, nach meiner Zeit in der Rechtsmedizin macht es mir auch recht wenig aus. Aber dennoch ist es etwas anderes wenn es ein angehöriger ist der dort gestorben ist. Diese Gerüche bekommst du lange Zeit nciht aus der Nase. Der Tod ist eine Sache, aber mehrere Tage alt eine andere.

Nyx
genug der Worte...

Corvina
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Beitragvon Corvina » Fr 13. Feb 2009, 01:15

Liebe Eisbärin,

ich schließe mich beiden Vorrednern an, und würde Dich fragen wollen, ob es Dir möglich ist mit jemandem zusammen in die Wohnung zu gehen. Ich denke, dass Dich das ein bischen entlasten könnte, aber Dich nicht von der Bewältigung entbindet, die vermutlich tatsächlich in der Konfrontation besser zu verarbeiten ist (so würde ich es mir für mich halten).

Die Unterstützung und Seelsorge kirchlicher Einrichtungen erfolgt unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit (natürlich auf Basis des christlichen Glaubens, aber das ist der Glauben unserer Kultur, der tut nicht weh, und Du wirst auch nicht gezwungen ihn anzunehmen).

Du kannst Dich aber auch bei Deiner Stadtverwaltung erkunden, was für andere Seelsorge-Einrichtungen es noch gibt.

Wegen was auch immer Du grade in Therapie bist, ich gehe davon aus, dass Dein Therapeut kompetent genug ist dieses Ereignis in die Therapie einzubauen und mit zu verarbeiten. Sprich ihn/sie darauf an, ich halte das für sehr wichtig. Und in 50 Minuten kann schon eine Menge an Hilfe geleistet werden.

Alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit und mein Beleid zum Verlust des Angehörigen.

Corvina
Mal ist man das Denkmal, mal die Taube.


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