Freund sitzt in Achterbahn der Gefühle!!

Hier posten Sie bitte alle Beiträge, die sich spezifisch auf psychische Störungen beziehen, die eindeutig als Folge von Traumatisierungen oder besonderen Belastungen entstanden sind.
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thommy72
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Beitragvon thommy72 » Mi 8. Okt 2008, 14:12

Genau, wenn der Typ (also ich selbst) so schnell eine andere hat, dann sollte man ihn vergessen und das PRONTO...Ich weiß auch nicht so recht, Internetforen sind ja eine tolle Sache, haben aber immer ein kleines Problem, halbe Wahrheiten sind ja auch schon Lügen, oder?? Der tatsächliche Verlauf und Sachverhalt einer Begebenheit liegt immer im Auge des Betrachters und dieses ist damit selten oder sogar nie unter einen Hut zu bringen, abgesehen davon die Beteiligten sehen es noch viel konfuser, ich für meine Teil zumindest. Das was passiert ist ist passiert, es gibt Dinge im Leben welche man nicht rückgängig machen kann oder vielleicht sogar rückgängig machen sollte, verlorenes Vertrauen in einen anderen Menschan kann man nicht so ohne Weiteres wieder gewinnen und Ängste kann man nunmal nicht einfach ausschalten.

Mihan
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Beitragvon Mihan » Mi 8. Okt 2008, 17:35

Ist schon komisch das Du Dich gleich angegriffen fühlst.Ist doch so das Du Dich schnell getröstet hast! Deine Freundin war oder ist noch KRANK das scheinst Du vergessen zu haben. Ich weis aus Erharungen in meiner eiegenen Familie wie sich die betroffenen fühlen, wenn mann sich so schnell neu orientiert! Verlorenes Vetrauen und Ängste, Du kannst Dich vielleicht wirklich nicht in Deine Freundin reinversetzen bei einer Anpassungsstörung die von Depression begleitet ist hat man in sich selbst kaum Vetrauen und Ängste noch und nöcher!Und es hat ja auch niemand gesagt das Du das von heute auf Morgen alles vergessen sollst aber mann kann es wieder langsam aufbaun wenn einen das was bedeutet! Man brauch Zuspruch und Verständniss, schade das Du das nicht aufbringst, Deine Freundin hätte Stärke gebraucht und nicht noch das Du ihre Krankheit noch schlimmer machst weil Du sie gleich damit konfrontierst eine neue Partnerin zu haben nach der Enttäuschung das sie Dich verloren hat! Du schreibst oder schriebst in Deinem 1. Beitrag das du ihr Gefühl teilst.Daß war dann wohl doch nicht so.

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Schwan
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Beitragvon Schwan » Mi 8. Okt 2008, 18:15

Hey Mihan!
Warum bist du so gemein zu ihm??? Ich verstehe ihn ja auch nicht, aber ich liebe ihn, also muss ich nicht alles verstehen. Es fällt mir nur so schwer, ihn loszulassen... Das mit uns ist einfach was Großes, ich habs nicht gut behandelt - es muss ihn doch nicht kümmern, aus welchem Grund! ICH habe alles aufs Spiel gesetzt! Mein Mann hatte sich "beschwert", dass ich in den ganzen Therapiewochen nicht ein WE mit den Kindern verbringen wollte - blöderweise habe ich mich drauf eingelassen und nach diesem WE hat Thommy Schluss gemacht. Sicher hat er mir nicht geglaubt, dass es nur der Kinder wegen ist, keine Ahnung. Ich habe ihm an diesem WE Mails geschrieben, in denen ich ihm mitteilte, dass ich mich dort sehr wohl fühle, dass ich bekocht werde - aber auch, dass ich ihn vermisse!!! Ich weiß noch, dass ich an dem Abend, bevor es in dieses WE ging mit einem Mitpatienten gesprochen hatte; eigentlich wollte ich meinem Mann absagen, weil ich Sehnsucht nach meinem Freund hatte, doch der Mitpatient riet mir, an meiner Entscheidung festzuhalten. Und damit fühlte ich mich auch gestärkt, denn ich wusste ja, was ich wollte: das WE mit meinen Kindern verbringen, wahrscheinlich das letzte dort, denn das nächste WE war das vor meiner Entlassung. An dem darauf folgenden Montag schrieb mir Thommy morgens noch, dass er sich darauf freut, mich am Nachmittag zu besuchen und dass er mich liebt. Als er mich abholte plauderte ich munter drauf los - merkte aber schnell, dass er etwas hatte. Und dann rückte er auch raus mit der Sprache - ich war wie gelähmt, habe es auch erst einen Tag später so richtig realisiert.
Mittlerweile glaube ich fast, dass er seine neue Freundin schon eher hatte, denn es erscheint mir schon merkwürdig, dass er zu Bekannten nach Thüringen fährt und sie dort "zufällig" trifft. Vielleicht tue ich ihm damit Unrecht, aber das ist jetzt wahrscheinlich auch schon egal - ich habe ihn mit meinen Liebesbeteuerungen und mit meinem Gejammer wohl endgültig vertrieben. Er hat sogar schon Angst vor mir... Es macht mich einfach alles nur noch traurig! Ich habe nicht die Kraft, ihn zu überzeugen und es ist ja auch nicht Sinn einer Liebe, dass man jemanden überzeugen muss. Ich habe immer gehofft, dass er sein Vertrauen in mich wiederfindet, oder wenigstens zu sich sagt: "was solls - einen Versuch ist es noch wert!", weil es eben so etwas besonderes zwischen uns ist. Ich möchte ihn so gern in Ruhe lassen können, aber ich liebe ihn doch so sehr... Heute hat er mir geschrieben, dass er mich nicht mehr liebt (weil ich ihn sozusagen "aufgefordert" hatte, es mir zu sagen, wenn es denn wirklich so ist), was kann ich also noch ausrichten? Ich fühle mich wie erschlagen, will einfach nicht vorwärts blicken, weil da ganz sicher wieder irgend etwas lauert, was mich dazu bringt, es falsch zu machen. Und ich will niemals wieder jemandem so weh tun...
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Schwan
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Beitragvon Schwan » Do 9. Okt 2008, 08:47

Ach so, ich habe noch was "vergessen" - schon schlimm, dass einem die eigenen Fehler nicht immer in vollem Umfang bewusst sind, aber ich WILL daran denken, weil ich nicht vor habe, so etwas noch einmal zu "machen"!!! An dem WE vor diesem besagten WE habe ICH mit Thommy Schluss gemacht. Ich hatte wirklich gedacht, ich packe das alles nicht mehr, tue ihm immer noch mehr weh mit meiner Schwankerei. Meine jüngere Tochter war allein zu Hause an dem WE und zu ihr sagte ich erst einmal nicht, was wirklich los war. Es war geplant, mit ihr einen Tagesausflug zu machen - als sie hörte, dass der nun nicht stattfinden sollte, brach sie in Tränen aus, meinte auch, sie hätte Thommy so gern einmal wiedergesehen und so rief ich ihn an. Ich schob vor, dass es nur ihretwegen ist, was natürlich nicht der Wahrheit entsprach. Trotz dem ich ihn kurz vorher "abgeschoben" habe kam er und holte uns ab. Wir verbrachten einen sehr schönen Tag, an dessen Ende sich die Frage stellte: Fahre ich nun mit zu ihm, als wäre nichts gewesen? Ich sehnte mich so sehr nach ihm - wie schon mehrfach erwähnt - er ist die Liebe meines Lebens! - also fuhren wir zu ihm, hatten eine wunderschöne Nacht, ich liebe diesen Mann so abgöttisch, dass schon bei dem bloßen Gedanken in mir alles auf 100% Empfang gestellt ist. Ich kann mich selbst nicht verstehen: alle Anzeichen haben IMMER darauf hingedeutet, dass ich NUR IHN liebe und mir mein "altes Leben" eigentlich gar nicht mehr vorstellen kann - WIESO habe ich dennoch immer und immer wieder diesem geliebten Menschen Angst mit meinen Handlungen gemacht??? Er hatte schon einmal versucht, mir eine Richtung zu geben, wollte sich zurückziehen, worauf ich ihm zu verstehen gab, dass er damit alles, was ich mir in der Therapie aufgebaut habe, zerstören würde, also versprach er, bis zum ende der Therapie abzuwarten. Leider konnte er das nicht mehr, ich habe alles kaputt gemacht, habe alles verloren. Meine einzige Hoffnung FÜR MICH ist, dass es noch einmal eine Chance für uns gibt (aber leider will er davon nichts wissen) - meine einzige Hoffnung FÜR IHN ist, dass die Wunden, die ich ihm zugefügt habe - seien sie nun absichtlich oder unabsichtlich entstanden - nicht so tief sind, dass er nie wieder richtig lieben und sich fallen lassen kann. Leider kann ich ihm das nie so richtig mitteilen; wenn wir Kontakt haben, endet das meistens im Desaster, ich will ihm nicht weh tun, will nicht immer jammern und betteln - aber tue es, immer und immer wieder, jedes einzelne Mal. Dass er sich immer noch meldet, ist wirklich ein Wunder. Wir wollen es auf freundschaftlicher Ebene versuchen - ich liebe ihn aber so sehr, dass sich mir das Herz nach außen krempelt, wenn ich an ihn denke, dadurch werde ich besonders empfindsam; ich versuche immer, alle Antennen auszufahren und vielleicht doch noch einen Funken Liebe zu erhaschen, der die Glut wieder zum Aufflackern bringt. Leider ist er immer ganz schnell mit dem Löschwasser zur Stelle... Ich beleidige ihn, sage ganz schlimme Sachen, die ich nicht im entferntesten so meine - es ist wirklich manchmal fast so, als wäre mir JEDES Gefühl von seiner Seite recht (also z.B. auch Hass), damit ich nur irgend eines spüre. Doch ich will ja, dass er bleibt und sich nicht abwendet, also DARF ich das nicht provozieren. Ich liebe ihn so sehr...
***Mops & Schwänchen - das war einmal...***

thommy72
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Beitragvon thommy72 » Do 9. Okt 2008, 20:31

Hallo Mihan, ist das komisch das ich mich angegriffen fühle?? Ich weiß nicht, Grund dazu hätte ich,wie schon gesagt Internetforen haben sicher eine Berechtigung und einen Sinn, sind aber auch gefährlich da ein wirklicher Zusammenhang meist nicht entsteht, Bruchstücke einer Geschichte sind sicher da, aber eben nicht alles, dass ist wie beim puzzlen, macht meist erst Sinn wenn man alle Teile zusammen hat und daher verurteilt man recht schnell Handlungen anderer Personen. Schwan hat ja noch etwas dazu geschrieben, langsam ergibt das ein anderes Bild, danke für die Verteidigung übrigens Schwänchen, war gar nicht notwendig, trotzdem schön!! Wie auch immer "der Krug geht solange zum Wasser bis er bricht", so ist's nunmal und was mit mir in der Zeit alles passiert ist steht auf einem anderen Blatt. Das sie mir nichts mehr bedeutet, nun ja, ich versuche für sie da zu sein zumindest als Freund, dass ist das was ich tun kann und will, ob das richtig ist und ihr hilft wird die Zeit zeigen, die ersten guten Ansätze sind zu sehen, andererseits gibt es auch laute Schreie anderer Personen aus ihrem Umfeld welche das für komplett falsch empfinden. Falsch oder richtig, gut oder böse?? momentan bleibt es abzuwarten was passiert, sagen kann einem das keiner, wichtig ist eine Sache ihr soll es irgendwann wieder gut gehen und das auch ohne mich als Partner, dass was in meiner Macht steht werde ich dazu beitragen, zumindest will ich es versuchen!! ps. Schuld an der Entwicklung und der Situation sind wir beide, nicht nur sie alleine oder ich alleine, tendiert immer wieder in eine dieser Richtungen-leider...

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Schwan
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Beitragvon Schwan » Fr 10. Okt 2008, 10:05

Mein lieber Thommy!
Danke, dass du mein Freund bist!
Ich werde wohl niemals verstehen, wieso du mir nicht mehr vertrauen kannst. Du siehst, wie sehr ich leide, all die Wochen, seitdem du Schluss gemacht hast. Es ist noch nicht ein einziger Tag vergangen, an dem ich nicht geweint habe. Da, wo ich jetzt bin, bin ich nur "geduldet", damit ich nicht einsam bin. Du verschließt einfach dein Herz vor meiner Liebe, eine Liebe, die wir beide als einmalig und riesengroß empfunden haben. Nun hast du bereits eine neue Partnerin und machst mit ihr auf Familie... Jeden Morgen, wenn ich die Augen öffne, ist das mein erster Gedanke. Ich kann manchmal vor Schmerzen kaum noch atmen - und tue es dann -leider- doch. Ich hoffe jeden Abend, dass ich am Morgen nicht wieder aufwache. Doch eigentlich will ich nicht tot sein, ich will mit dir zusammensein, doch das verwehrst du mir. Du lässt einfach den Gedanken nicht zu, dass es diesmal klappen würde. Der Schock, als du es beendet hast, war so groß, dass ich mir 100 %ig bewusst wurde, was ich will: dich! Du musst es fühlen, du könntest mir Vertrauen schenken, aber du denkst, es wäre ein Fehler. Ich glaube, ICH bin ein Fehler.
***Mops & Schwänchen - das war einmal...***

Mihan
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Beitragvon Mihan » Sa 11. Okt 2008, 16:05

Hallo "Schwan",
DU bist kein Fehler! Du bist krank. Der Fehler liegt bei IHM, ER versteht Dich wohl einfach nicht. Daß tut mir sehr leid für Dich denn ich weis (b.z.w. kann mir sehr gut vorstellen) was Du durchmachst. Dein "Ex" hat Dir die "große Liebe" erklärt - und Dich dann hängengelassen, Er versucht ja hier ganz schön Eindruck zu machen mit Seiner Ausdrucksweise, naja sind eben alles nur Worte! Ich kan einfach nicht verstehn wie mann jemanden dessen Krankheit man angeblich versteht letzten Endes aufgibt, obwohl Er doch jetzt bekommen könnte was Er wollte: Dich! Da hat Dir wohl einer ganz schön was vorgemacht und Du mußt nun zusehen wo Du bleibst. Er will nichtmal versuchen ob Er zu Dir wieder das Vetrauen aufbaun kann! Ist vieleicht leicht dahingesagt: weine nicht mehr um Ihn sondern versuche es langsam nach vorne zu blicken.

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Schwan
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Beitragvon Schwan » Mo 13. Okt 2008, 12:19

Hallo Mihan,
ich kann nicht mehr, alles liegt in Schutt und Asche. Ich hab ihm gesmst, dass ich ihn nicht mehr belästigen werde. Darauf kam seine Antwort, dass er dann meine letzten Mails ungelesen löschen wird, da das sicher auch in meinem Interesse ist. Mein Interesse... als wenn ihn das interessieren würde. Jetzt zählt nur noch er. Meine Gefühle, wie es mir geht, das ist alles nur noch eine störende Nebensache für ihn. Mein Herz blutet, seit 7 Wochen gehe ich langsam aber sicher zugrunde, bin schon gefühlte 1000x zerbrochen an diesem Schmerz. Er will es einfach nicht wissen, macht diese Woche Urlaub mit "seiner neuen Familie", ich könnte einfach nur noch schreien. Er hat so viel erlebt und so viel durchgemacht in seinem Leben - und mit diesem Wissen, wie es ihm damit ging, bringt er es trotzdem fertig, mich so leiden zu lassen. Seine Liebe für mich ist einfach weg. Ich bin ärgerlich auf mich, dass ich einfach zu feige bin, mit all dem Schluss zu machen. Nichts interessiert mich mehr, alles ist grau oder schwarz oder beides. Mit ihm habe ich wieder Leben in mir gespürt, konnte mich an so vielen Dingen erfreuen, die ich lange Zeit schon nicht mehr wahr genommen hatte. All das nimmt er mir nun, meine ganze Hoffnung auf ein glückliches Leben. Er hat mich auf dem Gewissen, selbst wenn mein Körper noch lebt, meine Seele ist tot, ich hoffe nur, dass ich bald gar nichts mehr fühle. Er tritt meine Liebe mit Füßen, er hat sich einfach eine neue Frau genommen, will nichts mehr wissen von mir und dem, was wir beide wollten. Ich weiß, dass es nicht der richtige Weg für ihn ist. Sein Scheiß-Stolz... Er wird es eines Tages begreifen, dann wird es ihm wie Schuppen von den Augen fallen, aber bis dahin werde ich tot sein.
***Mops & Schwänchen - das war einmal...***

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Beitragvon BlueLight » So 26. Okt 2008, 23:09

Liebe Schwan,

Ziel deiner Therapie sollte es sein, ohne ihn leben zu können. Du machst dein Leben, deinen Selbstwert, deine Existenz von einem anderen Menschen abhängig. Aus welchen Gründen auch immer, er ist nicht mehr da. Und du bist so abhängig von ihm , dass du glaubst, ohne ihn sei dein Leben wertlos. - Auch wenn du es so empfindest, es ist nicht so. Du bist ein eigenständiger Mensch, du bist wertvoll und einmalig auf dieser Welt. Bitte lerne, dich selbst wieder zu finden, um das erkennen zu können.
Er ist nicht mehr Teil deines Lebens - lass los. Befreie dich von dieser Abhängigkeit. Lass los, werde frei, und beginne wieder zu leben.

Ich bin natürlich kein Therapeut, aber mein Tipp wäre, den Kontakt komplett abzubrechen, weil dieser Kontakt die Abhängigkeit aufrecht erhält, und jede neue Enttäuschung, dich immer weiter runter zieht.
Wahrheit ist für die Mutigen

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Schwan
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Beitragvon Schwan » Mi 12. Nov 2008, 13:41

Hallo,
ich kann den Kontakt nicht abbrechen. Ich versuche, ohne ihn klar zu kommen, aber einen Kontaktabbruch würde ich nicht verkraften. Dazu liebe ich ihn viel zu sehr. Uns wird immer etwas besonderes verbinden, so lange wir leben. Ich weiß, dass er nur eine Mauer um sich herum gebaut hat, weil ihn das alles so sehr verletzt und mitgenommen hat. Hinter dieser Mauer steckt so viel Gefühl und ich weiß, dass er in mancher stillen Stunde etwas davon hervorholt und an sich heranlässt, dass er oftmals genauso leidet wie ich, weil er mich vermisst und Sehnsucht hat. Er ist anders, er kann damit umgehen, weil er meint, es zu müssen. Ich hoffe, dass er eines Tages wieder zu mir findet, dass er mir glauben kann und will. Sicher muss man auf andere Menschen Rücksicht nehmen - aber sich deswegen nicht trauen, seinen Gefühlen nachzugeben??? Ob das der richtige Weg ist...
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Oh je...

Beitragvon Schwan » Mo 17. Nov 2008, 08:07

Echt Mist - ich hab's wohl übertrieben... Er hat mir jetzt sozusagen die Freundschaft gekündigt, mir sogar gedroht per SMS...ich habe ihn wohl zu sehr provoziert mit meinen Liebesschwüren. Wieder mal habe ich das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben. Er bedeutet mir doch so unendlich viel! Ich hätte nie gedacht, dass sich seine Gefühle für mich so ändern können, wollte es wohl nicht wahr haben. Jetzt habe ich die Quittung, er ist glücklich OHNE MICH, seine neue Beziehung geht ihm über alles. Mittlerweile habe ich sogar das Gefühl, er hasst mich und wünscht, er hätte mich nie kennen gelernt. Wie kann das denn alles nur sein? Da war doch so viel Gefühl zwischen uns, ich kapiers einfach nicht. Ich weiß, dass ich viel falsch gemacht habe - das ist mir wirklich bewusst. Aber dass ich ihm nun völlig egal bin... Ich möchte ja, dass er glücklich ist, aber es tut weh, dass er es nicht mit mir sein will, wirklich, wie Hölle...
***Mops & Schwänchen - das war einmal...***

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Beitragvon Schwan » Di 18. Nov 2008, 07:29

Nun ja... irgendwie haben wir doch noch Kontakt. Ich weiß auch nicht so richtig, wo das hinführen soll. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, wie es ist, gar nichts mehr von ihm zu hören. Er ist ein Teil meines Lebens, hat sozusagen mein Herz mitgenommen, als er gegangen ist. Ich habe das Gefühl, ihn schon mein ganzes Leben lang zu kennen und wenn jetzt jemand verlangen würde, den Kontakt zu ihm komplett einzustellen, könnte der gleich fordern: hör auf zu atmen! Das ist ja schließlich auch nicht möglich... Total bekloppt, aber es ist tatsächlich so: mein Herz und mein Verstand haben sich entschieden, diesen Menschen was auch passiert, an die erste Stelle meines Denkens zu setzen. Kalter Entzug - so habe ich zumindest das Gefühl - würde mich umbringen... Er erzählt mir immer was von "dass sich seine Gefühle geändert haben" --- das will ich irgendwie nicht wahrhaben, für mich ist er die große Liebe und ich bin mir sicher, dass ich das auch für ihn bin. Ja, ich bin mir darüber bewusst, was alles vorgefallen ist, was für Fehler wir beide begangen haben - wobei ich der Meinung bin, dass mich die größte Schuld trifft, obwohl ich durch meine Krankheit eben nicht anders konnte. Er tut mir weh, weil er sich neu orientiert hat, weil er sein Leben anders lebt - wieso tut mir das weh? Ich will doch, dass es ihm gut geht! Ich liebe diesen Mann so sehr und sollte ihn loslassen - aber ich wehre mich dagegen. Ich hasse mich dafür. Er ist das Beste, was mir je passiert ist und ich hab ihn gehen lassen, hab nicht gesehen, was mit UNS passiert ist. Ich wünschte, es gäbe einen Weg für uns beide -gemeinsam-, aber das ist nun mal nur MEIN Wunsch... leider...
***Mops & Schwänchen - das war einmal...***

Mihan
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Beitragvon Mihan » Di 18. Nov 2008, 07:56

Hallo Schwan!
Sag mal merkst Du eigentlich nicht das dir niemand mehr antwortet ?Obwohl ich daß ja jetzt grad tu. Es tut mir einfach leid das du scheinbar immer mehr in diesen Teufelskreis reinrutscht. Was hat denn dieser Typ für Dich noch zu bieten??? Er will Dich nicht mehr hat schon lange abgeschlossen mit Eurer "großen Liebe" und lebt sein Leben. Daß solltest Du endlich auch machen was hindert Dich daran? Willst Du ewig weiter in der Vergangenheit leben und Dich damit kaputtmachen? Du bist als Mensch ganz sicher einmalig - daß ist doch jeder - also mach etwas darraus!!! Ich kann mir schon vorstellen wie das ist, Du glaubst ohne diesen Typ nicht leben zu können und wartest sicher immer auf ein Anruf oder terorisierst Ihn von Dir aus damit. Daß wird ihn nicht gefallen denn in seinen Leben hast Du jetzt keinen Platz mehr - aber Du bist Jemand und hast ein eigenes Leben!!! Liebe Schwan, wenn ich könnte würde ich ihn Dir aus dem Kopf schlagen, denn Du selber scheinst es nicht zu kapieren: Er will Dich nicht mehr und es hat sich für ihn erledigt. Denke nur an die vielen Möglichkeiten die Du selbst hast! Bist du eigentlich in einer Behandlung denn so wie Du Dich verhälst ist es ja wohl nicht normal? Entschuldige meine Offenheit aber es kommt mir vor als schreibe ich hier einem Teenager. Bitte laß den Kopf nicht hängen Du hast sicher schon Einiges in dein Leben geschafft und also schaffst Du auch von ihn loszukommen Du musst es nur wollen. Brich den Kontakt ab sei so stark, denn er selbst scheint es nicht zu sein und tut Dir damit immer nur noch weiter weh. Vieleicht hat er ein schlechtes Gewissen und vieleicht liebt er Dich auch noch und will es nicht zugeben vieleicht nicht mal vor sich selbst. aber das ist auch nicht die frage jedenfalls will er keine Beziehng mehr mit Dir und das solte Dir endlich zu denken geben. mach was aus deinen leben, und heule ihm nicht weiter nach denn so siehst Du nicht all das schöne was einen das Leben so bieten kann!

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Schwan
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Beitragvon Schwan » Di 18. Nov 2008, 09:47

Ich versuchs... Wir haben "beschlossen", keinen Kontakt mehr zu haben, weil es das beste für alle Beteiligten ist. Ich verblute innerlich, er ist alles, was ich will und doch muss ich ihn loslassen - wahrscheinlich gerade darum, weil ich ihn so sehr liebe. Ich hatte meine Chance und hab sie verspielt. Nun muss ich mein Leben leben mit dem Wissen, dass er ohne mich vermutlich viel besser dran ist. Ich weiß, dass er mich noch liebt, das hilft mir ein wenig, so fühle ich mich nicht ganz so traurig, er hats auch nicht leicht, auch wenn er mich das immer glauben machen will... Das mit uns IST was Besonderes und ehrlich gesagt - ich glaube nicht, dass es jemals wirklich zuende ist, auch wenn wir nicht mehr zusammen sind und selbst wenn wir nie wieder auch nur den kleinsten Kontakt haben. Er hat mir so viel gegeben, es war, als hätte mich der Himmel berührt - leider fühle ich mich nun in die Hölle gestoßen. Ein Leben ohne ihn, unvorstellbar. Dieses Wahnsinns-Gefühl, was er mir vermittelt hat, die Zeit in seinen Armen, unsere langen Gespräche, unser blindes Verstehen - niemals wieder werde ich das mit einem anderen Menschen SO erleben. Die Traurigkeit wird immer mit mir sein; ich habe ihn dazu gebracht, so zu handeln, habe ihn von mir weggestoßen - und obwohl ich es damals aufgrund meiner Krankheit nicht anders konnte - es ist eben so geschehen. Ich habe einmal zu ihm gesagt, dass es mir das alles wert ist, die ganzen Qualen, wenn ich nur ein Stück des Weges gemeinsam mit ihm gehen kann und darf. Das ist noch immer so, ich fühle es so! Trotzdem: ich wäre so gern an seiner Seite, möchte morgens neben ihm erwachen und nachts in seinen Armen zur Ruhe kommen, all die Dinge, die wir vorhatten - wie gern würde ich sie mit ihm erleben. Ich weiß, dass ich den Rest meines Lebens auf ihn warten werde, auch wenn das mein Leben beeinträchtigt, mich hemmt und lähmt - ER ist es wert! Er war es immer wert und wird es immer wert sein! Dass ich so leide ist meine Strafe, aber ich bereue keine Sekunde, in der wir zusammen waren. Er ist das größte Geschenk, das mir jemals gemacht wurde. Nur leider wusste ich es scheinbar nicht zu schätzen. Ich hoffe, dass er mir das irgendwann verzeiht. Ich liebe ihn, mehr als alles andere auf der Welt...
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Beitragvon Schwan » Sa 22. Nov 2008, 08:31

In deinen Armen zu liegen und wissen,
nicht bleiben zu können.
In deinen Augen zu versinken und wissen,
wieder auftauchen zu müssen.
In deiner Nähe zu ertrinken und wissen,
doch nicht daran zu sterben.
Sich dir öffnen können und wissen,
nicht ausgeraubt zu werden.
Das mag wohl Liebe sein...
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