PTBS stationär oder ambulant??

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Marlen
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Beitragvon Marlen » So 21. Sep 2008, 18:32

Hallo Lilie,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Mir geht es nicht anders mit den Ängsten.

Manchmal beruhigt mich die Erkenntnis, der Weg sei das Ziel, sprich, dass es eine dauerhafte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte bleiben wird; zwischendurch aber, packt mich die blanke Verzweiflung, dass es doch nicht so vorangeht, wie ich es mir wünsche...[/quote)
Umgebe Dich nur mit Menschen, die Dir gut tun.

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Marlen
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Beitragvon Marlen » So 21. Sep 2008, 18:38

Hallo Lilie,

mist...da ist eben was schief gegangen :oops:

Also ich denke, es ist wichtig, dass wir auf unserem Weg das Ziel und vor allem den Mut nicht aus den Augen verlieren!

Ich kämpfe seit etwa 8 Jahren für mich und ich denke, dass es immer ein Stück besser wird. Aber ich vermute auch, dass es mein Leben lang dauern wird- doch ich werde den Mut nicht aufgeben und den Mut wünsche ich Dir auch, Lilie.

Viele Grüße
Marlen
Umgebe Dich nur mit Menschen, die Dir gut tun.

engelchen
Beiträge: 2
Registriert: Mi 24. Dez 2008, 13:55

stationäre Therapie

Beitragvon engelchen » Mi 24. Dez 2008, 14:28

Hi Lilie,
nochmal ich. Man merkt sicher, dass ich noch neu im Forum bin, etwas unsortiert. Bin auf diesen weiteren Beitrag von dir gestoßen und mir fiel ein, dass ich vorhin nicht erwähnt habe, Anfang des Jahres 13 Wochen in einer Klinik gewesen zu sein. Hat mir enorm viel gebracht - vorher hing ich nur in den Symptomen drin und bewegte mich ziemlich im Teufelskreis, bis hin zu völligem Lebensverdruss (suizidal). In der Klinik habe ich verschiedene Therapieansätze kennen und schätzen gelernt, besonders KBT (KOnzentrative Bewegungstherapie)war und ist auch noch eine Bereicherung für mich. Enorm viel haben die Kontakte zu Mitpatienten geholfen, endlich fühlte ich mich verstanden und nicht mehr so sehr allein. Es ist viel angestoßen worden. Und zuerst war es nach dem Klinikaufenthalt auch absolut schwierig "draußen" klar zu kommen, das muss ich schon ehrlich sagen. aber nun, nach einigen Monaten, schaue ich sehr dankbar auf die Zeit zurück. Ich mache natürlich weiterhin ambulant Therapie. Doch so intensiv wie in der Klinik ist der Bearbeitungsprozess nicht weiter zu führen. Möchte auch nicht behaupten, dass nicht evtl. mal ein weiterer Aufenthalt notwendig ist. Wäre aber kein "Beinbruch" für mich. Momentan geht es aber zum Glück ganz gut mit der ambulanten Betreuung. Zwar in Minischritten und häufig mit absoluter achterbahnfahrt, aber immerhin. Habe in der Regel einmal pro Woche meine herapeutin und alle zwei Wochen Körpertherapie (KBT). Außerdem habe ich ganz tolle Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe gefunden.

Das war´s dann erstmal.
alles Gute, engelchen


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