PTBS stationär oder ambulant??

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mama-ines
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PTBS stationär oder ambulant??

Beitragvon mama-ines » Do 13. Mär 2008, 19:17

huhu... *wink*

mich würder interssieren wie ihr eurer PTBS behandelt habt.

Mir gehts einfach darum das bei uns die Überlegung ist, ob ich ab Sommer nicht eine stationäre Behandlung machen soll.

Leider weiß ich nicht viel über stionäre Behandlungen und ob das wirklich besser ist.

Mir gehts körperlcih schlich weg einfach sehr schlecht. Aufgrund kam dann die Überlegung die Therapie stionär machen zu lassen.

Ich würde mich freuen hier ein paar Erfahrungsbericht zu lesen.

LG

Ines
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Ston.3D
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Beitragvon Ston.3D » Do 13. Mär 2008, 20:15

Hi mama-ines,

wie äussert sich bei dir den das PTBS?

Ich habe keine Ahnung davon und es würde mich mal interessieren wie sich soetwas bei einem Betroffenen äußert. Die Texte aus dem Internet kenne ich bereits.
Liebe Grüße,

Ston.3D

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mama-ines
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Beitragvon mama-ines » Do 13. Mär 2008, 21:16

huhu...ston,

Uhhii.. wie äußert sich das mmmhhh

also:

1. Ich erschrecke mich wenn man mich anspricht
2. Ich habe Nagst vor dunklen Ecke, vor engen Räumen vor viele Menschen in engen Räumen z.b. im Bus
3. Ich habe eine innere Unruhe, muß immer was machen, kann schlecht stillsitzen, bin immer nervös
4. ich vergesse sehr viel, habe den Sinn für Zeitliche Orientierung verloren, vergesse Termin oder ähnliches wenn ich es mir nicht aufgeschrieben habe
5. ich kann niemanden Zärtlichkeit geben, emotional bin ich total runtergefahren auch Mitgefühl kann ich nicht leisten
6. ich habe unkontrollierte Wutausbrüche, wie ein Korken aus der Sektflasche
7. Konzentrationsschwäche, ich kann schlecht lesen und schreiben
8. Ich bin super Müde, Lustlos, leide unter Schwindel und Freiere ständig.


ich habe sicherlcih noch was vergessen...


Aber jeder ist anders, jeder reagiert anders jeder hat andere Symotme...

LG

Ines
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paine 22
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Beitragvon paine 22 » Fr 14. Mär 2008, 00:55

danke, trigger.. ich suche auch eine klinik, die sich mit komplexen ptbs- auffälligkeiten auseinandersetzt. reha wäre mir lieb, da ich zu ende studieren muß. habe heute einen teil einer sprachprüfung in latein geschrieben.. bitte um tipps :oops:

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mama-ines
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Beitragvon mama-ines » Fr 14. Mär 2008, 06:54

huhu.. pain...
http://www.traumhaus-bielefeld.de/index.htm

die käme für mich in Frage....

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danke, trigger.. 
???? hast du da jemand verweschelt????

lg

ines
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Beitragvon paine 22 » Fr 14. Mär 2008, 16:32

danke..nö, habe ich nicht, aber du triggerst dich und andere.. mehr möchte ich nicht darauf eingehen.. du mußt damit abschliessen.. warst du schon in der klinik?

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mama-ines
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Beitragvon mama-ines » Fr 14. Mär 2008, 17:17

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aber du triggerst dich und andere
ich habe keine triggers...

ich habe anpassungsstörungen, aber keine Triggert...

triggers ( Schlüsselreize, ich weiß was das heißt )

in ein Klinik war ich noch nicht, wollte es erst ambulant versuchen, das geht aber auf Konditionen, mein Körper reagiert heftig auf alles Mögliche ich bin schlicht und wech am Ende...

Ein Schnupfen geht nicht von alleine weg, muß nun Antibiotika nehmen -- Für einen Schnupfen *Kopfschütteln*

Daher die Überlegung stationär...
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Beitragvon paine 22 » Mo 17. Mär 2008, 16:46

mir geht es zwar etwas besser, aber so richtig bekomme ich auch nichts hin und mein leben kotzt mich an und ich sehe manchmal wenig sinn drin und kämpfe von daher zu wenig :oops:

VolkerHamburg
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Stationär oder ambulant

Beitragvon VolkerHamburg » Fr 9. Mai 2008, 03:33

Hallo,
ich selber habe auch eine Posttraumatische Belastungsstörung und habe eine stationäre Therapie gemacht.
Ich denke, zunächst ist es einmal wichtig, ob Du weißt, woher Dein Trauma hervorgerufen wurde. Bei den Symptomathiken die Du beschreibst würde ich Dir in jedem Fall eine stationäre Therapie empfehlen. Ich gehe mal davon aus, dass Du weißt wie Traumabearbeitung abläuft. Als erster Schritt ist es wichtig, Dich zu stabilisieren und das kann meiner Meinung nach in keiner ambulanten Therapie geschafft werden. Die Psyschischen Beschwerden rufen unweigerlich auch immer körperliche Beschwerden aus (Verspannungen, Hautunreinheiten usw.). Und da gilt es, zunächst einmal eine Balance zu finden.
Ein wesentlicher Punkt ist auch, dass es, wenn mann zu früh mit der Traumabearbeitung anfängt (konfrontation) eine Re-Traumatisierung zur Folge haben kann und das ist nicht ungefährlich.
Aber letztendlich musst Du entscheiden, welchen Weg Du wähls, ich kann Dir nur wünschen, dass Du den für Dich richtihen Weg gehst und Du es schaffst Dein Trauma zu bearbeiten......
Viele Grüße
Volker
Trau Dich!
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das im Hafen liegt ist sicher.
Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.

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Beitragvon paine 22 » Mi 14. Mai 2008, 20:04

ja, du könntest in gewisser weise recht haben, aber stationär möchte ich nicht gehen. ich sehe doch in einigen dingen eine gewisse chance und ich möchte das selber mal für mich ausprobieren. was macht ihr gegen diese schreckliche nervosität?
:cry:

VolkerHamburg
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Nervosität

Beitragvon VolkerHamburg » Do 15. Mai 2008, 11:17

Ok, versuche es dann erst einmal auf diesem Wege, denn eine stationäre Therapie bringt ja auch nur etwas, wenn Du Dich wirklich drauf einlassen kannst/willst. Gegen die Nervosität gibt es verschiedene Möglichkeiten, da muss man ausprobieren. Entspanungsübungen nach Jakobschen z. B. mir hat Bewegung manchmal auch ganz gut getan und wenn es ganz schlimm war, dann habe ich Attosil oder Tavor genommen. Aber das ist bei jedem anders, ich denke da muss man probieren und es ggf. auch mit dem/der behandelden Arzt/Ärztin absprechen.
Wann komme die Nervosität denn bei Dir am meisten zum Vorschein, oder ist es ein Dauerzustand?
LG Volker
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diploma
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Beitragvon diploma » Fr 5. Sep 2008, 09:59

Meine Freundin hatte auch eine Anpassungsstörung und hat darauf hin eine stat. Therapir gemacht. Am Anfang hat mann nicht viel gemerkt daß es die richtige lösung für Sie war, aber mit der zeit schon. ich glaube daß man bei einer stat. therapie gute Fachkräfte von früh bis abends umsich hat und deshalb ist das besser als ambulant, wo mann ja nur denkich einmal in der Woche hingeht.

Mihan
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stimme zu

Beitragvon Mihan » Sa 6. Sep 2008, 05:36

kann mich dem vorredner nur anschließen - nichts gegen amb. Therapie, aber staionär würde ich vorziehen, denn ist immer intensiver und tiefgründiger. Mich würde intressieren, was du nun gemacht hast.

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Marlen
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Beitragvon Marlen » So 7. Sep 2008, 21:24

Hallo mama-ines,

ich bin selbst betroffen und habe verschiedene Wege gewählt, um mit meinem Trauma und der PTBS zurecht zu kommen.
Zu allererst habe ich 1 1/2 Jahre ambulante Therapie gemacht. Dann war 1 Jahr Pause, bevor ich 8 Wochen eine stationäre Therapie machte (die sehr intensiv und hilfreich war, weils dort einfach andere und vielfältige Therapieangebote gab).
Dann habe ich wieder 2 Jahre Pause gemacht, bevor ich vor 1 1/2 Jahren (bis heute) erneut eine ambulante Therapie angefangen habe.
Mir hat beides sehr geholfen und die Gedanken und Erinnerungen, die ich aus den 8 Wochen stationär mitgenommen haben, helfen mir heute noch.
Die ambulante Therapie finde ich auch wichtig, weil sie mir kontinuierlich Gelegenheit gibt, mein "Thema" nicht zu verdrängen, sondern zu bearbeiten und neue Wege zu entdecken.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Mut, Deinen Weg zu gehen!

Viele Grüße
Marlen
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Marlen
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Beitragvon Marlen » Sa 20. Sep 2008, 11:34

Hallo Lilie,

ich verknüpfe sehr gute Erinnerungen und Erfolge :!: mit der stationären Therapie, die nun schon 4 Jahre zurück liegt. In diesen 8 Wochen konnte ich viel für mich tun. :) Aber 8 Wochen sind definitiv zu kurz, um sämtliche Sachen, die mit dem Trauma und der PTBS zusammen hängen, zu verarbeiten.

Ich habe nicht das Bedürfnis erneut eine stationäre Therapie zu machen, für mich war und ist es in letzter Zeit wichtig gewesen, bei mir vor Ort etwas zu machen. Mein Leben hat sich sehr positiv verändert und gibt mir viel Halt.

Aber wenn es mal nicht anders gehen sollte, würde ich auch wieder eine stationäre Therapie in Kauf nehmen. Zu mal die Zeit in der Klinik auch was Besonderes war.

Wovor genau hast Du denn Angst? Dass das Leben mit den Diagnosen bzw. mit dem Trauma und den Folgen nicht besser wird??
Wenn es so ist, dass kann ich gut verstehen. Die Angst habe ich auch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser wird, wenn man für sich kämpft- aber ob man damit je abschließen kann- weiß ich nicht.

Ich finde wichtig, dass man trotzdem "lebt" und einem die Lebensqualität nicht verloren geht bzw. dass man sie wieder zurückerobert. Das Leben ist zu kurz, um nur zu kämpfen. :Fade-color

Viele Grüße
Marlen
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