Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Hier hinein gehören alle Beiträge, die sich spezifisch auf die genannten Symptome einer Zwangsstörung beziehen.
-> Basis-Infos zum Thema "Zwangserkrankungen"
Highlands
Beiträge: 1
Registriert: Mo 30. Okt 2017, 18:16

Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon Highlands » Mo 30. Okt 2017, 19:10

Hallo Zusammen

Ich bin ganz neu hier im Forum. In letzter Zeit habe ich mich viel im Internet informiert und gelesen, allerdings hatte ich doch nie die Möglichkeit meine Gedanken, Gefühle zu schildern, weshalb ich mich nun hier angemeldet habe. :)

Als erstes möchte ich gleich erwähnen, dass ich weder psychologisch betreut bin und bisher auch nie betreut wurde. Ebenfalls habe ich so gut wie keine Erfahrungen in diesem Bereich.

Begonnen hat alles damit, dass ich im Internet ein wenig recherchiert habe, da ich wissen wollte, ob das was ich erlebe „normal“ ist.
Ich beginne mal damit, dass ich bereits seit einiger Zeit (ich weiss leider nicht mehr wie lange schon) immer wieder Gedanken hatte, die mich dazu brachten Dinge zu tun, die teilweise gar nicht dringend nötig sind, oder ich auch keine Lust dazu gehabt hätte. Da ich ehrlich gesagt nie gedacht hätte, dass ich evt. an einer psychischen Störung leiden könnte, ich schon sehr lange damit lebte und es als alltäglich betrachtete, nannte ich dies immer „Challenges“, die mein Hirn an mich stellt und die ich ausführen muss (zumal sie meistens auch immer schwieriger werden). :lol:
Hierzu vielleicht ein ganz simples aber alltägliches Beispiel von mir: Ich habe den Haustürschlüssel im Auto in der Garage (Einfamilienhaus) vergessen. Da ich noch bei meiner Familie lebe, wir noch weitere Schlüssel haben und mein Auto immer abgeschlossen ist, wäre es grundsätzlich absolut kein Problem gewesen den Schlüssel im Auto zu lassen, zumal ich keine Lust hatte, nochmal zum Auto zu gehen und den Schlüssel zu holen. Meine Gedanken „befahlen“ mir allerdings indirekt den Schlüssel zu holen („Geh und hol den Schlüssel, es könnte ja sein, dass in der Nacht ein Einbrecher kommt, das Auto aufbricht und den Schlüssel an sich nimmt.“). Hierzu muss ich noch erwähnen, dass ich immer wieder kontrollieren muss (von Zeit zu Zeit wurde es immer intensiver und aufwändiger), ob das Auto auch wirklich abgeschlossen ist. Das heisst ich drücke mehrmals auf das Schliesssymbol des Schlüssels, zähle genau wie oft es blinkt (und das muss ich mehrmals wiederholen), und muss bei jeder Türklinke + Kofferraum jeweils viermal ausprobieren (nacheinander), ob sie auch wirklich geschlossen ist. Aus diesem Grund hatte ich auch überhaupt keine Lust dazu, das Auto nochmal aufzuschliessen um den Schlüssel zu holen, um dann das gesamte Kontrollprozedere nochmal durchlaufen zu müssen. Schlussendlich musste ich es allerdings doch, da mir meine Gedanken sonst keine Ruhe gelassen hätten.
Das ist nur eines von vielen Beispielen. Ansonsten begleiten mich den Tag durch immer wieder mal Gedanken die spontan auftreten. Meistens dann, wenn ich nicht beschäftigt bin, oder ich über etwas nachdenke. Diese Gedanken treten mal häufiger und mal seltener auf. Allerdings sind sie so gut wie immer Warnungen, Drohungen an mich. So zum Beispiel : „Wenn du das jetzt nicht machst, dann passiert etwas Schreckliches (meistens direkt auf Familie, meine Haustiere, Freunde, etc. bezogen)“. Diese Gedanken kann ich nicht kontrollieren und auch wenn ich weiss, dass sie unsinnig sind, kann ich sie so gut wie nie, nicht befolgen. Die Angst dass dadurch vielleicht doch etwas passieren könnte ist zu gross.

Im Internet bin ich dann zufällig auf das Thema „Zwangskrankheiten“ gestossen. Allerdings steht dort oft, dass bis zu einem gewissen Mass Rituale noch normal sind.
Wie bereits beim Fall mit dem Auto zu erkennen, neige ich auch dazu Dinge mehrmals zu kontrollieren, ob auch wirklich alles abgesperrt, ausgeschalten ist, etc. Am Extremsten zeigt sich dies bei mir bei Türen (Verriegelungen).
Wenn meine Familie Zuhause ist, habe ich dieses Verlangen jedoch weniger, als wenn ich alleine bin und zum Beispiel das Haus verlasse. Besonders schlimm zeigt sich dieses Gefühl von Kontrolle bei mir wichtigen Menschen (Familie, etc.) und Tieren (meine Katzen, Pferde, etc.). So zum Beispiel bei meinem Pferd. Ich habe ein eigenes Pferd, welches in einem Pensionsstall untergebracht ist. Jeden Abend muss mehrmals kontrollieren ob die Box auch wirklich abgesperrt ist und ob es meinem Pferd gut geht, bevor ich gehe (Beine abtasten, Bauch abhören). Auch wenn ich mir zum Beispiel vollkommen sicher bin, dass ich die Box richtig abgesperrt habe. Schon oft musste ich mir deswegen anhören, dass ich „einen Knall“ hätte.
Ich für meinen Teil, muss jedoch diese Kontrollen durchführen, um einigermassen beruhigt nach Hause fahren zu können. Ebenfalls ist es auch schon vorgekommen, dass wenn ich einmal nicht zu meinem Pferd konnte (was ich übrigens möglichst versuche zu vermeiden, da ich dann ja nicht weiss, wie es ihm geht), ich anderen aufgetragen habe zu kontrollieren ob alles ok ist (also z.B. auch Bauch abhören...) :roll: Und obwohl ich andere darum beneide, nicht immer diesen ganzen Aufwand betreiben zu müssen, kann ich diese Sorglosigkeit auch nicht verstehen.
Denn diese Kontrollen sind unter anderem auch zeitaufwändig und obwohl ich sie als äusserst notwenig und wichtig erachte, hasse ich mich dafür, sie immer ausführen zu müssen.
Ebenfalls aufgefallen ist mir auch, dass manchmal wieder neue „Kontroll-Ideen“ hinzukommen und die bereits Vorhandenen zusätzlich erschweren oder ergänzen.

Ausserdem habe ich manchmal das Gefühl alles lesen zu müssen (oder meine Gedanken "zwingen" mich dazu: "Wenn du das jetzt nicht liest, dann..."). So muss ich zum Beispiel, wenn ich auf dem Handy einen Artikel auf einer Internetseite lesen will, auch wirklich alles lesen. Also inkl. Mobilnetzanbieter, Uhrzeit, Batterie des Handys sowie jedes einzelne Wort der geöffneten Internetseite (also auch die uninteressanten Dinge, die man normalerweise überspringt). Manchmal „erlauben“ mir meine Gedanken aber auch nicht alles lesen zu müssen. Hierfür darf ich aber nicht einfach mitten im Text aufhören, sondern muss bis zum Ende eines Kapitels lesen und genau dann aufhören. Wenn bereits ein Teil des neuen Kapitels in meinem Sichtfeld erscheint (auch wenn es nur die Andeutungen der ersten Buchstaben sind), muss ich dieses ebenfalls lesen. Ich muss also immer genau bis zu dem Spalt zwischen zwei Texten, Suchergebnissen, Bildern, Posts, etc. scrollen um mit dem Lesen aufhören zu dürfen. Besonders mühsam ist vor allem aber auch, dass ich alles perfekt lesen muss. Habe ich beim Lesen einen Fehler gemacht, etwas ungenau gelesen oder aus Versehen nochmal in den oberen Teil des Artikels geschaut, muss ich nochmals ganz von vorne beginnen. Also wieder beim Telefonanbieter. Dabei muss ich meistens von links nach rechts und von oben nach unten lesen. Wenn meine Gedanken "gnädig" sind :roll: , erlauben sie mir manchmal auch nur das Kapitel (oder wenn es ein sehr langes Kapitel ist, manchmal auch nur bis zu einem neuen Textabschnitt) neu zu lesen, in welchem der Fehler passiert ist. Hier gelten dann aber wieder dieselben Regeln. Bis zu dem Zwischenraum zwischen Kapitelanfang und dem Ende des vorangegangen Kapitels scrollen. Scrolle ich zu weit nach oben, muss ich dieses Kapitel ebenfalls nochmal mitlesen.
So kam es auch schon vor, dass ich während etwa einer Stunde den gleichen Text immer wieder lesen musste, da er nie perfekt war.
Manchmal versuche ich dagegen anzukämpfen und trotzdem einfach weiterzulesen, was mir jedoch nur äusserst selten geschieht (Oftmals wenn der Gedanke nur sehr schwach war). Meistens jedoch kriege ich bei meinen „Auflehnungsversuchen“ dann ein ungutes Gefühl.
Wenn es sehr schlimm ist, habe ich auch schon alles mit Buchstaben versucht zu meiden!
Hier muss ich aber noch erwähnen, dass ich nicht immer das Gefühl habe alles lesen zu müssen.

Besonders der Teil mit dem Lesen ist vom Gefühl her schlimmer geworden, seit ich über Zwangskrankheiten Bescheid weiss (obwohl es sich jetzt wieder ein wenig gebessert hat). Ob meine zwingenden Gedanken und Kontrollen ebenfalls schlimmer geworden sind, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall bin ich mir nun aber stets darüber bewusst. Während ich sie früher zwar schon als störend und unnötig wahrnahm, bin ich doch nie direkt auf die Idee gekommen, dass es etwas ungewöhnliches sein könnte.

Nun noch etwas allgemeiner zu meiner Person. Ich kann teilweise eine sehr schüchterne und unsichere Person sein, bin gleichzeitig aber auch schnell reizbar, ein wenig aufbrausend und ziemlich dickköpfig. Jedoch auch sehr sensibel und hilfsbereit. Allgemein bin ich eine sehr vorsichtige Person und mache mir immer sehr viele Gedanken und Sorgen, dass Menschen oder Tieren die mir viel bedeuten, etwas zustossen könnte. Ausserdem bin ich sehr perfektionistisch und unglaublich selbstkritisch. Obwohl ich nicht gläubig bin, bin ich doch ziemlich abergläubisch, weniger auf die Klassiker (schwarze Katze, 13, etc.) bezogen, sondern viel mehr in Kombination mit meinen Gedanken -> So schreibe ich zum Beispiel das kleine „t“ immer mit einem Bogen, da es mir ohne Bogen zu sehr einem „Totenkreuz“ gleichen würde. Ausserdem kann ich gewisse Dinge (meistens in Bezug auf meine Familie, Tiere,...) manchmal auch nicht aussprechen oder aufschreiben, aus Angst sie könnten dann eintreffen.
Ordentlich bin ich definitiv nicht, aber wenn ich dann mal aufräume, oder putze, muss es sorgfältig und ordentlich gemacht werden.
Sehr heikel bin ich mit Lebensmitteln. Beim Einkaufen nehme ich so gut wie nie die vordersten Produkte, sondern meistens die, die hinten im Regal waren. Ausserdem bin ich sehr vorsichtig mit dem Ablaufdatum, zu gross ist meine Angst etwas Verdorbenes zu mir zu nehmen. Auch hier habe ich schon oft gehört, dass ich „einen Knall“ hätte... Auch bilde ich mir sehr schnell ein, eine schlimme Krankheit zu haben, wenn ich im Internet nach Symptomen suche. Natürlich verspüre ich dann auch teilweise die passenden Symptome. :roll:

Zusätzlich bin ich ein Mensch, der sehr schnell ein schlechtes Gewissen kriegt. Das heisst egal wie sauer ich auf jemanden bin, und auch wenn ich mir vornehme strikt zu bleiben und nicht nachzugeben, kriege ich doch immer wieder ein schlechtes Gewissen. Hauptsächlich bei Menschen, die mir nahe stehen. Ausserdem muss ich zum Beispiel auch alle versuchen möglichst gleich zu behandeln. Gleich viele Streicheleinheiten (Tiere) etc.

Erwähnen möchte ich ebenfalls noch, dass ich als Kind eine Zeit lang „schlechte Gedanken“ hatte. Das heisst ich hatte Gedanken, die zum Beispiel meine Familie betrafen, ich aber auf keinen Fall so meinte. „Ich möchte, dass xy etwas passiert.“ Diese haben mich eine Zeit lang beschäftigt, bis sie dann, so viel ich weiss, wieder verschwanden.

Das alles ist jetzt sehr lang geworden und ich entschuldige mich dafür, dass es vielleicht auch ein wenig unübersichtlich, chaotisch geworden ist. Aber ich wollte einfach mal all meine Gedanken und Erfahrungen niederschreiben. Vielleicht könnt ihr mir ja ähnliche Erfahrungen berichten oder mir weiterhelfen. Ich weiss nämlich momentan gar nicht mehr so richtig, was das alles bedeutet und wie ich damit umgehen soll/muss. Oder ob ich vielleicht wieder einmal viel zu viel darin hinein interpretiere und alles vollkommen normal ist... :-k

Viele liebe Grüsse und vielen Dank bereits im Voraus
Highlands

Lavina
Beiträge: 9
Registriert: Mi 1. Nov 2017, 11:40

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon Lavina » Mi 1. Nov 2017, 13:08

Hallo Highlands,

habe mich gerade vorhin angemeldet und bin bei deinem Beitrag 'hängengeblieben' - den habe ich gelesen und 'verstanden',
wie du 'tickst' , schreibe ich jetzt mal so spontan.
Du hast ja auch viel von dir und deinen 'Macken', Eigenheiten etc. beschrieben.
Könnte jetzt schreiben, mh - welche Dinge belasten dich? Welche Handlungen möchtest du in Zukunft unterlassen, welche an
deinem Tun, deiner Art findest du ok für dich. Vielleicht sogar liebenswert. Ich, z.Bsp streichle auch sehr gerne Tiere, liebe Hunde,
die anschmiegsam sind. Ist ja noch nichts ungewöhnliches. Für mich persönlich ist allg. die Grenze, (wo ich anfange nachzudenken),
ob ich etwa jemanden verletzte mit meinen Worten oder Tun. Da ich mich aber für einen sensiblen Menschen halte, ist es oft so, dass eher andre Leute mich absichtlich oder unabsichtlich verletzen oder ärgern.
Bei Psyche denkt man halt immer auch an die Krankheiten. Aber eigentlich bist das ja DU was du fühlst und tust und bist.
Wie gesagt, bei mir ist da die 'Grenze', wo ich jemand anderen beleidigen oder verletzen könnte. Da ich dies aber nicht will, mache ich es auch nicht.
Du schreibst, dass du manche Dinge tust, die du eigentlich gar nicht vorhast ? Richtig gelesen von mir und/oder interpretiert ?
Manche (Zwangs-?)-handlungen sind sicher 'normal' und jedermann geläufig. Eben wo belastet es mich oder andere..
Ich kontrolliere auch lieber mehrmals ob ich einen Hausschlüssel dabei habe, seit ich mich kurz nach dem Umzug selber ausgeschlossen habe und der Türöffner/Schlüsseldienst ziemlich teuer war. Da ist doch Kontrolle besser.
Sollte vielleicht nicht ausarten.
Frag doch mal jemand in deinem Bekannten/Freundeskreis was die meinen. Nach deinem post hast du da schon des öfteren gehört, dass die Leute diese meinten, es sei schon 'spleenig'. Man selber sieht das vielleicht anders.
Warst du immer schon so - oder hat sich was in deinem Verhalten geändert ?
Was erwartest du jetzt vom Forum

So, meine Antwort hast du
sei gegrüsst
Lavina

vielleicht finde ich ja auch noch Antworten für mich, weshalb ich mich hier registriert habe

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon fluuu » Do 7. Dez 2017, 15:10

Die Antwort sollte man wissen sonst kann das Schreiben im Forum nicht produktiv sein.

Viel Kontrolle und Zwänge in der Handlung sind zusammen ein Kontrollzwang.
Das ist nichts Neues in der Psychologie und lässt sich wunderbar behandeln.
Zwangserkrankungen sind oft ein Ersatz für Unsicherheit und fehlende Struktur
und das Urvertrauen konnte sich als Kind nicht richtig ausbilden, es lässt sich
jedoch nachholen nur wahrscheinlich nicht in der Herkunftsfamilie.
Wenn die eigene Familie dieses Urvertrauen vermittelt hätte gebe es dieses
Problem wahrscheinlich nicht, deshalb braucht zur Vertrauensbildung andere
Gegenüber und damit meine ich nicht das Pferd.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

Lavina
Beiträge: 9
Registriert: Mi 1. Nov 2017, 11:40

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon Lavina » Fr 15. Dez 2017, 10:29

Guten Morgen,

ich hätte mich ja über eine Antwort von 'Highlands' gefreut.
Ist ja immer schwierig sich in einen andren Menschen und seinen Handlungen und (Zwangs-?)gedanken hineinzuversetzen.
Übrigens, das mit dem 'Kontrollieren der Tür - Box, beim Pferd', finde ich jetzt ganz ok.
In dem Sinne, dass es wichtig ist, dass Pferd gut und sicher untergebracht ist.
Wenn ich bei mir gefühlt, die Wohnungstür z.Bsp. zu oft kontrolliert habe, habe ich mir antrainiert jetzt nur einmal ganz bewusst
die Türe zu schliessen.
Kann mir dann im Rückblick ganz sicher sein, dass Türe zu ist.

Für mich hat Ordnung/Kontrolle auch mit MEINEM Perfektionsstreben zu tun und dass ich ein sehr ordentlicher Mensch bin und mich
wohl fühle, wenn die Dinge ihren Platz haben (so wie ich es gut befinde).
Da würde ich nicht von 'krankhaft' sprechen oder so.

Was da unterschwellig an Erziehung noch mitwirkt, kann man ja hinterfragen.
Für mich als erwachsener Mensch aber oftmals kein Thema mehr.

Falls da Ängst mit reinspielen, gehe ich denen meist auf den Grund und wenn ich die Ursache weiss, kann ich auch leichter
für mich und das evtl. Problem eine Lösung finden.
Meine Art zu denken und hier zu veröffentlichen - mag für andre natürlich nicht stimmen.
Ich lebe mit mir und für mich erkannt, dass es besser und wichtig ist, wenn ich MEINE Richtung weiss und meine Art akzeptiere.
Alles was meine Grenzen überschreitet, oder wer oder was mir nicht gut tut, spüre ich dann leichter und eher und kann im Vorfeld
dagegen angehen oder ggf. die 'Richtung ändern'.
Dagegen lehne ich mich auch auf 'in Diagnosen gepresst' werden auf, die dann mit Medis behandelt werden.
Denn, jedes Medikament kann (unerwünschte) Nebenwirkungen haben.

Grüsse

Lavina

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon fluuu » Mo 25. Dez 2017, 17:42

Wie auch immer das Verhalten ganz nett in ein schönes Licht rückt wird, Zwangs verhalten ist krankhaft,
deshalb braucht es Behandlung sonst wird es chronisch und man landet letztendlich in der intensiven Betreuung.
Deshalb, wenn die hier beschriebenen Symptome akut sind, ab zum Arzt.
Dann noch, alles kann unerwünschte Wirkung haben, sogar ein großer Geldsegen, deshalb ist die Mitte im
Vorfeld anstreben eine Möglichkeit den Sturz in die Fallgrube vorbeugend zu verhindern.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

Benutzeravatar
Laura
Beiträge: 4438
Registriert: Sa 25. Sep 2004, 07:09

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon Laura » Do 28. Dez 2017, 21:03

Wie auch immer das Verhalten ganz nett in ein schönes Licht rückt wird
Ja ja, Du musst ja wissen, wie man sein eigenes Verhalten in ein schönes Licht rücken kann, fluuu, leider bist Du immer noch äußerst erfolglos darin! Vielleicht ist die Realität ja so, dass andere gar nicht so viel dümmer sind als Du, sondern Dir - ganz im Gegenteil - sogar etwas voraus haben. Aber nun schwebst Du ab in Deiner festzementierten Dauer-Hypomanie und etwas anderes, als dass Du der Tollste seist, kommt Dir einfach nicht in die Tüte! 'ne Alte-Herren-Glatze hast aber trotzdem! Lass Dir das von einer der "alten Schnepfen" gesagt sein!
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon fluuu » Sa 6. Jan 2018, 18:05

Hier im Forum beim Thema Psychologie fühle ich mich als Tollster, das ist jedoch nicht so schwer,
erstens gibt es nicht viele zum Vergleich, einem in Pferde vernarrten Mädchen ordne ich mich nicht unter
denn ein Pferd besitzen ist für die psychische Bewältigung des Alltags nicht notwendig aber ein reifes
Bewusstsein schon und Zweitens bin ich so lange hier im Forum mit einer sehr positiven Entwicklung.
Du bist zwar auch schon so lange dabei aber hockst immer noch in der Tagesstätte und nutzt das
zur Verfügung gestellte Internet wie per Nabelschnur verbunden. Du reist zwar mir gegenüber hier
aktuell das Maul sehr weit auf aber ich verbuche es als ahnungslose Dummheit einer chronisch psychisch
kranken Frau die sehr viel Zuwendung und Beachtung braucht damit sie überhaupt lebt.
Alle meine Provokationen hier waren in all den Jahren nie gegen Dich persönlich aber Du bist immer
gern aufgesprungen und hast geschimpft wie ein Rohrspatz. Mich lässt das jedoch gleichgültig,
ich lebe die Philosophie die ich brauche, nämlich meine eigene, wer davon etwas abhaben möchte
und meine Äußerungen nachvollziehen kann, bekommt es und wer nicht lässt es bleiben.
Die erste hauptsächliche Verantwortung die jeder hat ist das Gestalten des eigenen Lebens und dann
kommt die Verantwortung für andere Menschen und nicht umgekehrt. Wenn Du als Betroffene und
Abhängige der Fürsorge und Seelenbetreuung etwas von Realität erzählst komme ich ums Schmunzeln
nicht drumrum denn die Realität von einem der an der Nabelschnur hängt ist der Zustand eines
ungeborenen Säugling. Wie auch immer, so lange wie das Hacken funktioniert ist Leben in der Bude.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

mamschgerl
Beiträge: 1076
Registriert: Mi 27. Apr 2016, 06:53

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon mamschgerl » So 7. Jan 2018, 00:04

@fluu
Das größte Problem liegt darin, daß du ständig glaubst, hier ginge es um einen Machtkampf. Wieso denkst du, hier müsste sich irgendeiner irgendjemandem unterordnen? Und wieso behauptest du, deine Angriffe auf Laura, remedias und auch mich wären nicht persönlich gemeint? Wenn das unpersönlich sein soll, möchte ich nicht wissen, was bei dir "persönlich werden" bedeutet. Gehst du dann mit dem Messer auf einen los?
Und dann wieder dein Größenwahn, wieso glaubst du, daß irgendein vernünftig denkender Mensch etwas von deiner Philosophie abhaben möchte? Damit solltest du dich eigentlich am besten im tiefsten Wald verkriechen, bevor jemand deine Anmaßungen persönlich nimmt...
Abgesehen davon, jeder nimmt sich das zum seelischen Ausgleich, was er braucht, wenn du dich also auf einem Pferderücken unwohl fühlst, heißt das lediglich, daß du dich wahrscheinlich vor großen Tieren fürchtest, aber anderen tut es dagegen sehr gut, bei vielen gilt es sogar als erfolgreiche Therapiemethode, aber davon verstehst du ja bekanntermaßen nichts.
Und ja, du bist wirklich der Tollste, vergleichbar mit einem tollen Hund, der verrückt kläffend um sich schnappt und ja, deswegen findest du hier auch niemand Vergleichbaren...
Ich denke mal, selbst wenn du dir alle deine Texte nochmal in Ruhe durchlesen würdest, könntest du noch nicht mal erkennen, was du da eigentlich verzapfst.
So sei es dir gegönnt, dich toll zu fühlen, einzigartig mit deiner Philosophie ( die zwar keine ist, aber glaub's ruhig ) und weiter zu denken, daß du der einzig wahre Denker bist.

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon fluuu » Fr 19. Jan 2018, 22:48

Das ist ganz einfach, ich kenne meinen Organismus mit Psyche sehr gut, studiere alles professionell seit 30 Jahren
und daher weiß ich wie viel Kampf, Widerspruch, Konträres, Konflikte und der Versuch von Ausgleich zwischen Positiv
und Negativ stattfinden. Dieses Model übertage ich auf das Große und Ganze, das Ergebnis ist Lebensqualität auch
völlig ohne irgendwelche extreme Besonderheiten. Das Forum hier ist die virtuelle Form dieses Modells, es gibt
positive und negative Elemente, die Negativen versuche ich zu bekämpfen, wie im Organismus auch und die
positiven Elemente werden gefördert. Positives Gefühl ist genug da, interessant sind die negativen Elemente für mich
und mit nur wenig Provokation regieren Menschen beleidigt und strahlen Negatives ab, das zu besiegen ist der
vorgelebte Prozess der Heilung von zerstörerischen kranken Zuständen. Es ist ganz einfach aber wie so oft ist das
Einfache besonders schwer zu vollenden.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

Benutzeravatar
fluuu
Beiträge: 2544
Registriert: Di 13. Sep 2005, 13:32
Kontaktdaten:

Re: Meine Erfahrungen, Unsicherheiten

Beitragvon fluuu » Fr 19. Jan 2018, 22:48

Das ist ganz einfach, ich kenne meinen Organismus mit Psyche sehr gut, studiere alles professionell seit 30 Jahren
und daher weiß ich wie viel Kampf, Widerspruch, Konträres, Konflikte und der Versuch von Ausgleich zwischen Positiv
und Negativ stattfinden. Dieses Model übertage ich auf das Große und Ganze, das Ergebnis ist Lebensqualität auch
völlig ohne irgendwelche extreme Besonderheiten. Das Forum hier ist die virtuelle Form dieses Modells, es gibt
positive und negative Elemente, die Negativen versuche ich zu bekämpfen, wie im Organismus auch und die
positiven Elemente werden gefördert. Positives Gefühl ist genug da, interessant sind die negativen Elemente für mich
und mit nur wenig Provokation regieren Menschen beleidigt und strahlen Negatives ab, das zu besiegen ist der
vorgelebte Prozess der Heilung von zerstörerischen kranken Zuständen. Es ist ganz einfach aber wie so oft ist das
Einfache besonders schwer zu vollenden.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de


Zurück zu „Zwangsstörung, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, Zwangsimpulse (ICD-10:F4)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast