Soziale Phobie

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Emelie512
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Soziale Phobie

Beitragvon Emelie512 » Di 14. Jun 2011, 16:29

Hallo,

mein Sohn hat eine Soziale Phobie. Das ist bei einem psychologischen Test bei der Argentur für Arbeit herausgekommen. Nun soll er zum Psychologen gehen. Er hatte schon einen Termin. Dabei hat er das Medikament Citalopram bekommen. Er geht zurzeit noch zur Schule und ist 18 Jahre alt. Er sollte eigentlich sein Fachabi im Sozialen Bereich machen. Mein Sohn will jetzt mit der Schule aufhören...am liebsten erstmal gar nichts mehr machen. Ich hoffe, sein Psychologe rät ihm davon ab. Er will beim nächsten Mal fragen..., was er machen soll. Bei der Argentur für Arbeit haben die ihm geraten, noch keinen Beruf anzustreben. Aber nichts machen? Habt ihr irgendwelche Erfahrungen oder Tipps dazu? Ich bin schon ein bisschen sehr beunruhigt. Wenn er solche Lücken im Lebenslauf hat, bekommt er doch sicher nie eine Ausbildungsstelle? Ich danke euch für eure Meinungen und Tipps. Viele Grüße Maria

MaddinV
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon MaddinV » Do 16. Jun 2011, 14:44

Hallo,

Ich leide seit der Pubertät unter einer Sozialen Phobie.
Die war zeitweise schon sehr schlimm und ausgeprägt, habe jedoch immer versucht dies so gut wie möglich zu verbergen, war aber nicht immer möglich.
Ich hatte auch stets sehr hohe Ansprüche an mich.
Bei mir hat sich die Phobie so geäußert das ich völlig schüchtern war, Sprechangst hatte und keinerlei Selbstvertrauen hatte, teilweise hatte ich richtige Schübe sobald mich jemand angeschaut hat, ich habe dann abgefangen mit dem Kopf zu zittern, was ich dann auch nicht mehr verbergen könnte, habe dann auch starke Schweißausbrüche bekommen und dann immer versucht solche Situationen zu vermeiden.

Hatte dann teileweise etwas hochprozentiges dabei um mich lockerer zumachen.
Ich habe trotzdem sehr erfolgreich eine Berufsausbildung gemacht und später noch Meisterprüfung mit Betriebswirt dazu.

Vor 10 Jahren habe ich dann allen Mut zusammen gepackt und ging zum Psychiater, das war dann die Wende, mir wurde Propra 80mg verschrieben und kam gut damit zurecht und hatte mit der Sozialen Phobie eigentlich keine Probleme mehr.
Wie kann das die Arbeitsagentur mit einem Test feststellen?
Ich würde auf unbedingt empfehlen das Abi fertig zumachen.

Leider kommt jetzt mit 47 noch eine starke Depression bei mir dazu und ich bin wieder in Psychiatrischer Behandlung.

Viele Grüße Maddin
Zuletzt geändert von MaddinV am Mi 22. Jun 2011, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.

Emelie512
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon Emelie512 » Do 16. Jun 2011, 16:17

Hallo Maddin,

vielen Dank für deinen Beitrag. Das ermöglicht mir, besser zu verstehen, was mit meinem Sohn los ist. Hattest du genügend Antrieb und Mut, deine Ausbildung fertig zu machen? Ich meine, wie können die dann in der Argentur für Arbeit raten, dass er keine Ausbildung machen soll?! Mein Sohn würde am liebsten zuhause bleiben und nichts mehr machen und wenn ihm einer ein "Nichtstun" rät, ist er gleich begeistert.

Mein Sohn hat in der Agentur für Arbeit einen psychologischen Test gemacht. Wahrscheinlich hat er den anwesenden Psychologen seine Ängste geschildert. Eben, weil er in der Schule gar nichts mehr macht. Nicht mal die Praktikumspappe hat er fertig gestellt (das Praktikum war im Altenheim). In dem Test ging es auch darum, wie es mit seiner geistigen Leistung steht und die war eigentlich ganz gut. Nur, wenn jemand nicht lernen will, kann man wenig machen.

Die Ängste, die du geschildert hast, hat mein Sohn weitesgehend auch soweit ich das mitbekommen und beurteilen kann. Er hat eben ein Problem in der Schule frei zu sprechen..etwas vorzutragen. Er hat mir erzählt, dass sich bei ihm dann alles versteift und er nur noch wie star dasitzt. Das verkennen die Leherer natürlich und sie verstehen es auch nicht. Hast du die Ursache bei dir gefunden? Mein Sohn hatte eine Freundin, die Schluss gemacht hat. Das ist jetzt zwei/drei Jahre her. Vielleicht liegt es daran. Er hat sie heute noch auf seinem Bildschirm!

Wegen deiner starken Depression wünsche ich dir, dass es dir bald besser geht und du einen geeigneteten Psychologen gefunden hast/findest!? Alles Gute!

Viele Grüße
Maria

Mirjam
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon Mirjam » Do 16. Jun 2011, 18:23

hallo emelie !

er wollte die schule schmeißen schon bevor er den test gemacht hat oder danach?
LG
Mirjam

MaddinV
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon MaddinV » Do 16. Jun 2011, 18:25

Hallo,


woher die Soziale Phobie kommt weiß ich nicht, mein Vater ist jedoch auch ein sehr ruhiger Mensch.
Mit der Ausbildung kam ich sehr gut zurecht, ich machte ja eine handwerkliche Ausbildung und da muss man ja keine Vorträge halten.
Durch die Ausbildung war ich auch abgelenkt und gab mir neues Selbstvertrauen.
Wichtig ist das man sich der Situation stellt und sich nicht in der Kummerhöhle oder im Schneckenhaus versteckt, auch wenn sehr schwer fällt.

Ich weiß von einem Professor, dieser hat zu Beginn einer Vorlesung bekannt gegeben, das er unter der Sozialen Phobie leidet, anschließend könnte er die Vorlesung ohne Probleme durchführen. Dazu gehört natürlich sehr viel Mut.

Viele Grüße

Martin
Zuletzt geändert von MaddinV am Do 16. Jun 2011, 23:28, insgesamt 1-mal geändert.

MaddinV
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon MaddinV » Do 16. Jun 2011, 23:26

Was ich noch sagen möchte, das Medikament Propra ist eigentlich gegen hohen Blutdruck und schnelle Herzfrequenz.

Das eigentlich neue an diesem Medikament ist, es löscht auch irgendwie das Angstgedächtnis.

Für mich ideal, da ich auch unter Hypertonie (Bluthochdruck) leide.

LG Maddin

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fluuu
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon fluuu » Mo 20. Jun 2011, 11:24

Hallo,
hier über Dritte zu schreiben bringt fast gar nichts.
Man könnte jetzt an der Mutter analysieren warum der Sohn an sozialer Phobie leidet
aber das ändert nichts denn die Erziehung lässt sich nicht rückgängig machen.

Wenn der Jugendliche vom Amt beurteilt und eine Phobie festgestellt wurde,
er daraufhin zum Arzt bzw. Psychologen geht und Medikamente bekommt ist doch
was den Werdegang angeht zunächst alles in Ordnung.

Liebe Mutter, bei einem 18 jährigen Sohn ist der Einfluss der Mama nicht mehr entscheidend,
gerade mit einer psychischen Störung ist es für den Jugendlichen wichtig sich an anderen
Menschen zu orientieren.
Schmeißen Sie ihn raus so bald es geht und wenn es sein muss auch in eine betreute
Wohngruppe falls er im Moment nicht alleine Wohnen kann, er muss auf eigene Füße kommen.
Elternhaus und Angst gestörtes Kind wenn es volljährig ist verträgt sich nicht,
die Angst kann nur schlimmer werden wenn der Junge nichts Neues lernt im privaten sozialen
Umfeld.
Sie lieben Ihren Sohn und wollen das Beste, dann sorgen Sie dafür, dass er alleine in die Welt geht.

Dabei ist es völlig egal ob es Lücken im beruflichen Werdegang gibt oder andere konservative Förmlichkeiten
nicht erfüllt sind, der Junge muss zunächst Leben lernen, das fehlt ihm, sonst nutzt das gut Gemeinte
alles nichts.
gruß fluuu

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Feuerchen
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon Feuerchen » Mo 20. Jun 2011, 19:02

Hallo Fluuu,

Deine Ratschläge finde ich nicht gut.... Ich verstehe jede Mutter die ihre Kinder so lange unterstützt, wie das nötig ist. Das kann beim einen Kind früher, beim anderen später sein... Ziel der Eltern ist es, das Kind in die Selbstständigkeit zu entlassen ,und eine gute Mutter läßt ihr Kind gerne frei und selbstständig "laufen" wenn sie sicher weiß, das klappt auch!...
Und Emelie indirekt anzusprechen, es könnte am Elternhaus liegen, daß der Sohn Soziale Phobie hat, regt mich auf. Weil meistens zeigen die, die selber keine Kinder haben auf die Eltern...Und wissen im Grunde gar nichts von der Liebe und den Schwierigkeiten ein Kind groß zu ziehen bis es erwachsen ist. Ich finde solche Gedanken sind einfach unfair und nicht angebracht.

Ich kann voll verstehen, daß Emelie Sorge hat, daß ihr Sohn keine Ausbildungsstelle bekommt, wenn er so Lücken im Lebenslauf hat. Ich würde das mit dem Psychiater besprechen und ihn fragen, was er für das Beste für den Sohn hält, auch im Blick auf die anstehenden Bewerbungen... Das würde ich direkt auch so ansprechen.
Ich glaube es zeugt von Weitsicht, das genauso wie die Erkrankung selbst im Blickwinkel zu behalten... Denn wenn man als junger Mensch keine Arbeit/Ausbilung bekommt, werden die Chancen mit der Zeit immer geringer! Es wird immer schwieriger Fuß zu fassen.
Allerdings kann auch die Erkrankung ein Hemmschuh sein... Da gilt es eben abzuwägen, was vordringlicher ist. Und das kann nur der Fachmann vor Ort entscheiden und nicht wir hier virtuell.

LG Feuerchen

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Remedias
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon Remedias » Mo 20. Jun 2011, 19:53

Hallo fluuu,
ich finde Feuerchens Standpunkt auch richtig;
bin selbst Mutter einer sechzehnjährigen Tochter,
und in dem Alter wissen nicht alle, was gut für sie ist
( habe ich jetzt im Freundeskreis meiner Tochter mit angesehen, wo sich ein Mädel gerade die Zukunft verdirbt)


Psychische Probleme müssen nix mit dem Elternhaus zu tun haben.

liebe Grüße Remedias

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Re: Soziale Phobie

Beitragvon Emelie512 » Mi 22. Jun 2011, 14:51

Hallo,

mein Sohn ist der Meinung, dass er die Schule mental nicht schafft. Also, dass ihm das alles zu viel wird wegen der Krankheit. Wenn wir als Eltern ihm raten, die Schule weiter zu machen hört er nicht drauf. Der Psychologe, zu dem er noch einmal gehen wird, hat ihm geraten, erstmal das Medikament abzuwarten. Nach den Sommerferien wird man dann weitersehen. Das heißt, dass mein Sohn wohl (zum Glück) erstrmal noch zur Schule geht/gehen sollte.

So eine Phobie ist auch nicht zu unterschätzen. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass mein Sohn irgendwann mal "leiden" musste. Meine Tochter ist 22 Jahre, Erzieherin. Sie ist das totale Gegenteil von meinem Sohn. Ich denke auch, dass die Charaktäre eben unterschiedlich sind. Na ja, ich neige auch zu Depries aber so eine Phobie hatte ich noch nicht. Durch eine Fehlgeburt ging es mir nicht so gut... . Mein kleiner Sohn (3 J.) verlangt viel Aufmerksamkeit von mir aber ich denke, dass es durch eine abgelehnte Liebe erst zu einer Angststörung gekommen ist. Aber mein Sohn ist ja in psychologischer Behandlung. Ich bin guter Hoffnung, dass es was bringt. So kann man nur abwarten. Danke für eure Beiträge.

Viele Grüße
Maria

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fluuu
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon fluuu » Fr 24. Jun 2011, 23:05

Hallo,
ist ja interessant, da sind sich die Mütter einig, an den eventuellen Störungen ihrer Kinder haben sie keinen Anteil.
Dann bedauern wir sie weil irgendjemand oder irgendetwas die Kinder so sehr beeinflusst und vor allem sind
die Kinder zu bedauern weil sich die Mütter die Hände in Unschuld waschen.
Kann es verstehen, mir ging es als Kind und als Elternteil nicht anders aber wenn man Reflexion lernt kann man das ändern.
gruß fluuu

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silbo
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon silbo » Fr 24. Jun 2011, 23:59

Ich denke auch, dass hier eigentlich der Sohn es sein sollte, der die Entscheidungen treffen müsste. Ist natürlich schwer von aussen zu beurteilen, ob er schon in der Lage dazu ist. Man sollte ihm aber auch Zeit geben, diese für sich selbst zu treffen und er dann auch eine klare Perspektive entwickelt. Wenn er sich zu einer "Pause" entschließt und diese nicht wirklich sinnvoll nutzt (sprich an sich, seinen Problemen, seiner Zukunft arbeitet) würde am Ende dann nur der Rat von fluu greifen und ihm komplett sein Leben in seine Hand geben.
Es sollte hier auch nicht um die Schuldfrage gehen, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dies eine Familie zerütten kann. Das ist aber auch nicht von Belang.

Eine Pause schadet nie....vielleicht kommt er auf den Trichter was er eigentlich aus sich machen will? Von aussen stimmt soziale Phobie und Ausbildung im sozialen Bereich nicht wirklich überein?

Lücken im Lebenslauf sind heutzutage nichts besonderes mehr, ich denke viel wichtiger als ein "sauberer" Lebenslauf sollte der persönliche Eindruck sein, den man vermitteln kann. Dieser kann aber nur gut sein, wenn er seine mentalen Probleme beseitigt hat.

Mirjam
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon Mirjam » Sa 25. Jun 2011, 09:28

Klar:
Man kommt in dieser Leistung fordernden Gesellschaft, der Reizüberflutung, Menschenansammlungen, Angiftungen, Konkurrenzkämpfen nicht mehr klar....
und wer ist Schuld:
die Mütter !

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Remedias
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon Remedias » Sa 25. Jun 2011, 15:13

fluuu hat geschrieben:Hallo,
ist ja interessant, da sind sich die Mütter einig, an den eventuellen Störungen ihrer Kinder haben sie keinen Anteil.
Dann bedauern wir sie weil irgendjemand oder irgendetwas die Kinder so sehr beeinflusst und vor allem sind
die Kinder zu bedauern weil sich die Mütter die Hände in Unschuld waschen.
Kann es verstehen, mir ging es als Kind und als Elternteil nicht anders aber wenn man Reflexion lernt kann man das ändern.
Hallo fluuu,
ich bin psychisch krank, aber meine Mutter hat nicht die Schuld, dass ich mit 42 Jahren eine Psychose bekam. Ich kann nur hoffen, dass meine Tochter nicht so vulnerabel ist und dass ihr das erspart bleibt. Dass die Mütter immer Schuld sind, ist Denke aus den 80ern und 90ern Jahren, wie die schizophrenogene Mutter, double-bind- Reaktion.
Ich war froh, dass ich meine Mutter nicht belastet habe. Tatsächlich war das der Super-Gau der Psychiatriegeschichte und hat viele Familien völlig unnötigerweise zerstört. Ich habe das im Studium auch noch so gelernt.

liebe Grüße Remedias

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inka
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Re: Soziale Phobie

Beitragvon inka » Sa 25. Jun 2011, 23:35

hallo emelie,

es tut mir sehr leid, dass dein sohn krank ist und du ja auch mitleidest.
man kann eine außerbetriebliche ausbildung in einem berufsförderungswerk machen.
normale ausbildung, aber ohne druck, zeitstress und andere nervenfresser.
erkundige dich doch mal, vielleicht ist das ein kompromis.
dort sind menschen mit einer seelischen erkrankung.
gibt es überall in deutschland.
dauert 2 jahre.
ich denke, gib ihm zeit, aber er muss sich den ängsten natürlich stellen, ganz kleine schritte,
und ne verhaltenstherapie, alleine schafft er es nicht.
ich rede aus erfahrung, hatte auch lange soziale phobie.
trevilor ein ad hilft da gut.
ich musste auch die schule abbrechen mit 19 j., wegen extremer soz.phobie.
es war die hölle. bin auch später gemobbt worden, hoffe deinem sohn ist das noch nicht passiert.
schlimme zeit, kann absolut verstehen, dass er die schule beenden möchte, eine absolute notsituation.
lass ihn doch erstmal alles nötige durchlaufen, damit er stabiler wird.
lücken im lebenslauf, das kann man erklären, ohne zu persönlich zu werden, das trainiert man auch in den berufsförderungswerken, wie man sich bewirbt. er ist noch jung, ich habe meine erste ausbildung mit26 j.
angefangen. davon geht die welt nicht unter!!!!!!
ganz wichtig ist jetzt therapien, gibt ja auch stationäre aufenthalte, therapieplätze um die sache mal von grund auf und in ruhe aufzuarbeiten .und dann langsam in richtung stabilität. aber das braucht zeit und verständnis!!!
eine frage die du hoffentlich nicht falsch verstehst.......
nimmt er drogen, kifft er??!! dann können die ängste davon kommen,
nimmt er sie nicht mehr, werden auch die ängste besser oder verschwinden ganz.
ist nur so ein hinweis :wink: :wink:

lg, inka :D


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