Angst vor Nähe?

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Triangel
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Beitragvon Triangel » Mi 11. Mär 2009, 12:52

Eben, eben, Laura. Und es gibt sicher welche, die das machen sich eben mal einen Typen aufgabeln und ein Kind in die Welt setzen, so als Sinntherapie (habe ich nicht vor). Gegenwärtig halte ich das für noch vergleichsweise gesund (es erfordert die Fähigkeit zur Kontaktaufnahme; das ist alles noch vergleichsweise fit), vor allem da ich annehme, dass eine Frau, die sich dazu entschließt noch die notwendige Stabilität mitbringt. Das macht man bevor man krank ist, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist weniger. Ein Gutteil der Frauen, die ich kennengelernt habe, die stärker krank sind, können noch nicht mal das. Sie nutzen noch nicht mal die Chance als eher konservative Ehefrau Haushalt und ggf. Familie zu schmeißen obwohl das doch eigentlich besser ist als ewig in der Psychiatrie, ATW oder in betreuten Einrichtungen rumzuhängen. Der Wille, der Trieb dazu fehlt. Sind da aber die Medis nicht zu triebdämpfend (den _An_trieb allg.)? Ohne den Willen dazu tut sich nichts. Wer sich aber gar nicht auf den Markt begibt der muß auch nicht so an sich arbeiten und kann sich hängenlassen. Ohne den Wunsch (wenigstens nach einer eigenen Bude) auch kein wille zur Integration? Das Leben hat für den Normalo nicht soviel zu bieten, als dass man auf so viel verzichten könnte. Mir fällt halt vor allem immer wieder auf, dass die meisten nach Erkrankungsbeginn und persistierender Erkrankung das Thema abhaken _und_ eine ablehnende Haltung in dieser Frage haben ohne zu Bedenken, dass es auch ein Weg aus der Erkrankung sein könnte. Man findet den Weg zur Normalität nur, indem man versucht ein normales Leben wieder aufzunehmen.

Das Argument "was man bieten kann" halte ich für vorgeschoben. Du hast Deine persönliche Meinung zu wann, unter welchen Umständen, wer oder wie und das Recht hast Du. Die Einstellung zu gesellschaftspolitischen Dingen aber, zu der die Umstände einer Familiengründung zählen, ist unter psychisch Kranken genauso unterschiedlich wie im Rest der Bevölkerung. Ich finde, jmd der das wirklich wagt (ich theoretisiere das nur immer wieder) kämpft noch um sein Lebensglück und das halte ich für richtig. leider ist es in meinem Bekanntenkreis ein ewiger Kreislauf aus Erkrankung, Reha, obwohl längst unrealistisch der "Beruf" anstatt wirklich aufzugeben und kleinere Brötchen zu backen wozu ich eine kleine Familie auch zähle. Um es so auszudrücken: Ich finde mit dieser ewigen Reha kauft man psychisch Kranken das Recht auf eine eigene Familie ab. Ein beschütztes Umfeld _und_ Familie gehen halt nicht und die Medis leisten ein übriges. Ich finde auch, es wird viel zu wenig diskutiert.


Grüsse

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Laura
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Beitragvon Laura » Mi 11. Mär 2009, 17:03

Hallo Triangel!

Ich muss Dich um meine herabsetzende Wortwahl in meinem letzten Beitrag um Entschuldigung bitten.

Man kann natürlich grundsätzlich sagen, dass niemand in die Zukunft sehen kann und niemand Dir suggerieren darf, dass Du mit Deiner Einstellung Deinem Kind das Leben versauen könntest. Wie leicht Du Dir Kindererziehung vorstellst und wie leichtfertig Du die Risiken ausklammerst, finde ich allerdings erschreckend. Wie ich von jungen Müttern ausnahmslos höre, muss man ziemlich viel Energie aufwenden, damit es dem Kind gut gehen kann, so dass auch die Eltern Freude an dem Kind haben können. Nun ist das bei einer psychischen Erkrankung aber so eine Sache mit der Energie. Mir erscheint, dass Du es als Armutszeugis ansiehst, wenn Frauen nach Ausbruch der Krankheit keine Kinder oder keine weiteren Kinder haben möchten und lieber in geschützten Einrichtung "abhängen" anstatt sich mit einem Kind ein besseres Leben aufzubauen. Nun gibt es aber genügend psychisch Kranke, deren Kräfte gerade mal noch dafür ausreichen, um das eigene Leben einigermaßen zu meistern und die nicht davon ausgehen, dass sie auf einmal Bäume ausreißen können, nur weil sie ein Kind bekommen würden. Hier wird die Verantwortung im Verzicht gesehen.

Das mit dem "gutes Leben bieten" war übrigens nicht auf der materiellen Schiene gemeint. Wenn man seinem Kind Liebe und sichere Verhältnisse bieten kann, was ja auch mit weniger Geld möglich ist, sind die Grundvoraussetzungen eigentlich erfüllt. Nur war in Deinen bisherigen Beiträgen zum Thema Kinderwunsch immer nur von Deiner Selbstliebe die Rede, nie von der Liebe zu einem Kind. Aber auch hier kann niemand Prophet spielen. Es ist nicht auszuschließen, dass Du zwar erstmal aus fragwürdigen Motiven heraus ein Kind bekommst, aber doch noch die Kurve bekommen kannst, es mit der richtigen Einstellung zu erziehen. Und die wäre: Solange mein Kind klein und hilflos ist und daher auf mich angewiesen ist, haben die Bedürnisse meines Kindes Vorrang vor meinen eigenen, auch dann wenn es mir nicht einmal viel Freude machen sollte, die ganze Arbeit, die damit verbunden ist, zu erledigen und das Kind noch nicht einmal eine "Gegenleistung" erbringen kann.

Viele Grüße

Laura
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Beitragvon Triangel » Do 12. Mär 2009, 14:36

Mir erscheint, dass Du es als Armutszeugis ansiehst, wenn Frauen nach Ausbruch der Krankheit keine Kinder oder keine weiteren Kinder haben möchten und lieber in geschützten Einrichtung "abhängen" anstatt sich mit einem Kind ein besseres Leben aufzubauen.
Jeder kennt sich selbst am besten gleich was andere, Psychotherapeuten behaupten. Du musst wissen, auf was Du in Deinem Leben Wert legst. Das sind natürlich nicht nur Kinder bzw. Familie allg.(einer der sensibelsten Punkte finde ich) sondern die Gesellschaft ist da sehr inhomogen. Und man merkt einfach, wenn für einen selbst wichtige Punkte unerreicht bleiben d.h. aber dann dass die "Therapie" nichts bringt. Für was dann aber diese weitermachen? Warum nicht einfach Fragen stellen und meckern und unbequem sein? Patienten, die keine großen Bedürfnisse mehr haben, die ihre eigenen Ziele nicht mehr kennen, sind für Psychiater etc. viel einfacher, viel bequemer. Da ist dann auch keine Kritik. Und wenn sie dann in betreuten Einrichtungen sind, vollgestopft mit Medis und von der Allgemeinheit abhängig dann ist es schlecht. Es _ist_ schwer den Absprung zu schaffen aber anscheinend ist auch das Wollen schwer.

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Beitragvon Laura » Do 12. Mär 2009, 16:49

Hallo Triangel!

Du hast das, was Du von mir zitiert hast, ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen. Da fehlt noch das Folgende:
Nun gibt es aber genügend psychisch Kranke, deren Kräfte gerade mal noch dafür ausreichen, um das eigene Leben einigermaßen zu meistern und die nicht davon ausgehen, dass sie auf einmal Bäume ausreißen können, nur weil sie ein Kind bekommen würden.
So gibt es nämlich auch (meist alleinerziehende, manchmal aber auch welche mit einem festen Partner) psychisch erkrankte Frauen, die sich nicht einmal mehr um die Kinder kümmern können, die sie bereits haben und die sie entweder zu Verwandten oder in eine Pflegefamilie geben. Manchmal kam Druck von außen, manchmal wollen es aber die Frauen selbst so, da sie spüren, dass ihre Kräfte gerade mal noch nur für sie selbst ausreichen. Und diese Frauen leben dann gar nicht einmal unbedingt in einem Wohnheim oder fühlen sich von den Medikamenten zu sehr gedämpft.

Viele Grüße

Laura
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Beitragvon Triangel » Do 12. Mär 2009, 18:04

Ja, es gibt Frauen, die daran scheitern, leider. Aber es gibt auch welche, die von Kindern profitieren und die sich so durchwurschteln. Bloß weil manche versagen sehe ich nicht ein, dass andere diesen Wunsch aufgeben sollen (und auch nicht, dass Psychiater dies entscheiden sollen; deren Ratschläge, deren Überblick sind nicht so überwältigend). Jeder hat mal eine Krise und fällt hin. Der Unterschied besteht darin, dass die einen wieder aufstehen und weitermachen und die anderen bleiben liegen und jammern.

Psychische Erkankungen und Familie sind für mich kein Wiederspruch bzw. psychische Erkrankung incl. Psychosen kein Ausschlussgrund in punkto der Familiengründung. Aber sicher, es gibt diese Fälle von Kindesmißhandlungen und die Jugendämter sind auf jeden Fall jetzt wachsamer, was auch gut ist.

Grüsse

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Beitragvon Triangel » Mi 15. Apr 2009, 14:12

Übrigens Laura, als ich krank wurde wusste ich, dass diese Erkrankung eine klare Wertminderung ist, die man bspw. dem zukünftigen Ehepartner gegenüber angeben muss und ich bei einem Sorgerechtsstreit die schlechteren Karten hätte. Es hat auf jeden Fall Gewicht bei einem Sorgerechtsstreit.

Frauen treiben i.d.R., wenn es absehbar ist, dass sie das Sorgerecht nicht behalten werden, ab. Die wenigsten würden sich heutzutage zugunsten des Kindes entscheiden. Warum auch?

Und als Schizophrene hat man derart schlechte Karten, dass ich das schon verstehen kann. Ein Jurist würde derartiges geltend machen. Ich würde auch keinen Sozialarbeiter oder Jugendamtsmitarbeiter wollen, der bei mir zu Hause kontrolliert, ob es dem Nachwuchs gut geht. Meine Familie ist meine Familie und solche Typen blieben außen vor. Welche Kriterien legt das JA übrigens an? Auf was achten die?

lg Triangel

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Beitragvon Laura » Mi 15. Apr 2009, 17:45

*kopfkratz*, erst argumentierst Du eifrig fuer Kinder trotz Krankheit, jetzt kommst Du mit dem Argument der Sorgerechtsstreitigkeiten, was Du als schwergewichtiges Gegenargument bringst.

Die Entscheidungstraeger im Falle von Sorgerecht bei Erkrankung der Mutter sind alle anders gestrickt und entscheiden alle ein bisschen anders. Von anderen Betroffenen habe ich da nur den ungefaehren Eindruck, dass nicht eingegriffen wird, solange die Partnerschaft trotz der Erkrankung eines Partners stabil ist.

Dann kenne ich wiederum zwei Psychotikerinnen, die beide alleinerziehend waren, noch bevor die Erkrankung ausbrach und die fuer meinen Eindruck auch beide aehnlich gestrickt sind. Die eine bekam ihren Sohn aus der Pflegefamilie zurueck, als sie sich von der ersten Psychose erholt hatte, die andere nicht. Den einzigen Unterschied, den ich zwischen beiden Muettern feststellen kann, ist, dass die eine noch auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten konnte und die andere EU-Rente beantragt hatte. Dabei haette sich die zweite auch noch gut um ihr Kind kuemmern koennen, eigentlich sogar besser, da sie mit der EU-Rente ja mehr Zeit gehabt haette.

Von einer frueheren Freundin weiss ich, dass sie das Sorgerecht fuer ihre Kinder nicht zuletzt deswegen verlor, weil sie nicht darum gekaempft hatte. Sie war schon vor der Erkrankung geschieden gewesen und hatte ihre Kinder allein erzogen. Mit der Erkrankung holte der Ex-Mann die Kinder zu sich und seiner neuen Freundin und die Mutter wollte sich in ihrer labilen Verfassung keinen Gerichtsprozess zumuten.

Alles in allem, mach Dir solche Gedanken erst, wenn Du den passenden Partner gefunden hast. Wozu ueber ungelegten Eiern brueten? Planen und berechnen kann man viel, aber es kommt ja oft doch ganz anders, sowohl im schlechten als auch im guten Sinne.

Viele Gruesse

Laura
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Beitragvon Triangel » Mi 15. Apr 2009, 18:50

Die eine Freundin, die die EU-Rente bekam, wieso, also mit welcher Begründung ging das von sich. Eine Frührentnerin kann doch ihr(e) Kinder allein erziehen. Und eine Partnerschaft vorauszusetzen ist lächerlich. Das setzt die Frau unnötig unter Druck und sie bekommt die schlechtere Position in der Ehe. Es besteht genau dann die Gefahr, dass es sich nicht mehr um eine PARTNERschaft handelt sondern dass Konflikte einseitig zu Lasten der Frau rechtlich, pharmakologisch, psychiatrisch unterdrückt werden. Genau das wirft man der Psychiatrie vor. Es soll schon in der Partnerschaft vergewaltigte Frauen gegeben haben, die so sediert wurden, dass sie das nach außen nicht zugaben und klein beigaben.

Selbst eine psychisch kranke Frau, ob sie arbeitet oder nicht, sollte nicht gezwungen werden hier einen dazugehörigen Mann vorzuweisen. Es gibt Frauen, die von Männern die Schnauze voll haben. Das ist lächerlich. Das ist das ärgerlichste, das ich seit langem gehört habe.

lg Triangel

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Beitragvon Laura » Mi 15. Apr 2009, 20:55

Hallo Triangel!

Ich frage andere Leute ueblicherweise nicht ueber Sachen aus, die ihnen unangenehm sein koennten, also kann ich da nur ganz, ganz aus der Ferne berichten.

Ich hatte mal eine Reha-Werkstatt-Kollegin, die mit ihrer Schizophrenie alleinerziehend war und wo sich niemand einmischte. Die fruehere Freundin, die ihre Kinder aus erster Ehe an ihren Ex-Mann abgegen musste, hat spaeter mit einem anderen Mann ein drittes Kind bekommen und als die beiden sich trennten, nahm sie das Kind zu sich und da griff auch keine Behoerde ein.

Zu der Bekannten, die ich oben erwaehnt habe und die ihr Kind trotz Krankheit als alleinerziehende Mutter zurueckbekam, sollte ich noch sagen, dass sie sich waehrend der ersten Psychose in ihrer zweiten Ausbildung befunden hatte. Die andere hatte in ihrem Beruf als Floristin wieder Fuss fassen wollen, aber nach muehseligen Bewerbungen und Praktika keinen Job bekommen. Erst somit entschied sie sich fuer die EU-Rente. Die erste war dabei gewesen, auf einen Bueroberuf umzusatteln.

Ich weiss nicht, ob es fuer einen Entscheidungstraeger eine Rolle spielt, wie sicher der Job einer alleinerziehenden psychisch kranken Mutter ist oder wie viel Geld sie ueberhaupt verdient oder wie hoch ihre EU-Rente ausfaellt. Oder ob er vielmehr nach seinem Gutduenken geht, ob die betroffene Mutter einen charakterlich soliden Eindruck macht, ganz ueber ihre gesundheitliche Verfassung hinaus. Auch dies waere natuerlich immer eine sehr subjektive Entscheidung.

Was Dein Argument angeht, dass alleinerziehende psychisch kranke Frauen praktisch gezwungen wuerden, einen Partner vorzuweisen: Ich habe hier ja auch Gegenbeispiele genannt und mir wuerden noch weitere einfallen. Und ich habe wesentlich mehr alleinerziehende psychisch kranke Frauen kennen gelernt, die ihr Kind aus eigener Motivation wegen der Erkrankung weggegeben haben als solche, denen es auf gerichtlichem Weg weggenommen wurde. Es waere auch grausam, wenn man sich vorstellt, eine alleinerziehende Mutter waere gezwungen, ihr Kind grosszuziehen, wenn ihre Lebenskraft kaum fuer sich selbst ausreicht.

Viele Gruesse

Laura
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Beitragvon Triangel » Di 21. Apr 2009, 12:01

Es waere auch grausam, wenn man sich vorstellt, eine alleinerziehende Mutter waere gezwungen, ihr Kind grosszuziehen, wenn ihre Lebenskraft kaum fuer sich selbst ausreicht.
Das ist ein ungemein zynischer Satz. Es könnte einer Frau die letzte Lebenskraft rauben, wenn man ihr das geliebte Kind wegnähme. Kinder werden auch groß selbst wenn die Lebensumstände nicht optimal sind. Meine Eltern waren und bleiben meine Eltern und ich möchte keine anderen. Die Familie ist ungemein wichtig. Es _ist_ die Krankheit, wenn eine Frau ein Kind weg gibt, unabhängig davon, ob sie echtes seelisches Leid verspürt (wer kennt das nicht) oder nicht. Es ist die Kapitulation vor ihrer Krankheit und die Krankheit selbst.

lg Triangel

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Beitragvon Laura » Di 21. Apr 2009, 12:22

Triangel, Dir muss man echt alles mehrmals erklaeren und dann kapierste immer noch nix. Aber vermutlich hast Du das von mir Zitierte absichtlich missverstanden, um mal wieder Deine Negativitaet loszuwerden. Also, nochmals: Ich bezog mich auf Muetter, die nicht unter Druck gesetzt werden, ihr Kind wegzugeben, sondern die es aus eigener Motivitation hergegeben haben, weil sie sahen, dass sie nicht mehr fuer das Kind sorgen konnten. Du kannst nicht von Deiner eigenen Mutter auf alle anderen Muetter schliessen.

Und dass Du mich hier als zynisch diffamierst, ist eine glatte Unverschaemtheit von Dir.

Laura
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Beitragvon Triangel » Di 21. Apr 2009, 14:09

Ja, was verstehst Du unter lähmendem seelischen Leid? Tatsache ist doch, dass die Medis den Schlafbedarf immens steigern können, sie können depressiv machen und sogar Selbstmordwünsche und -gedanken provozieren. Es ist wirklich nicht so, als ob das alles in der tatsächlichen oder angedichteten seelischen Krankheit zu finden wäre. Die Medis stören den Hirnstoffwechsel ihrerseits. Mit Medikementen ist die Doppelbelastung für frau anstrengender als ohne oder nur mit wenig, zumindest wenn diese eine frühzeitige Erschöpfung bewirken, d.h. frau hält nicht so lange durch.

lg Tri

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Beitragvon Laura » Di 21. Apr 2009, 14:36

Das Thema der Nebenwirkungen der Medikamente ist aber nun ein anderes Thema und da gibt es auch Muetter, die argumentieren, dass sie nicht zuletzt der Kinder zuliebe keinen Rueckfall riskieren wollen.

VG

Laura
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