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Depression? Was tun?

Verfasst: Fr 5. Jan 2018, 18:48
von cindyracoon
Hallo, um es kurz zu fassen, ich leide schon lange an Depressionen, jedoch wird es immer schlimmer. Ich nehme seit einiegen Wochen Johanniskraut und habe eine Therapie begonnen, die noch in den Anfängen ist. Mein Zusrtand verschlimmert sich stets, was auch am wachsenden Druck in der Uni liegt. Ich habe Panikattacken und hatte jetzt vor kurzem zwei "Ausraster", von dem der letzte - der heute war - in SVV endete. Meine Frage ist, was man in so akuten Situationen tun kann, die Uni macht mich fertig, mein Zuhause macht mich fertig. Wenn ich abbreche, habe ich nichts, auch keinen Job. Studium weiter durchziehen? Ein Semester Pause machen? (Ist wegen Geldnot eigtl auch nicht drin). Ich weiß, die Frage ist schwammig, aber vllt gibt es hier jemanden, der in einer ähnlichen Situation war und es rausgeschafft hat.

Re: Depression? Was tun?

Verfasst: Sa 6. Jan 2018, 18:31
von fluuu
Hallo,
sagen wir mal so, ich bin in einer ähnlichen Situation, ich lebe auch auf diesem Planeten.
Auch ich studiere, weniger an einer Uni aber tagtäglich und ich habe ein Zuhause.
Jedoch fertig macht es mich schon viele Jahre nicht mehr, das habe ich überwunden.
Eine Depression für lange Zeit ist seltsam denn sie geht für gewöhnlich automatisch
zurück nach einer gewissen Zeit der Geduld und Ruhe, außer sie ist chronisch aber da
hilft kein Johanniskraut sondern der stationäre Aufenthalt in der Psychiatrie mit den
entsprechenden Psychopharmaka die bei ständiger Beobachtung gegeben werden.
Demnach hört sich Dein Hilferuf in einem Psychiatrieforum sehr aufgeblasen an oder
Du pausierst das Studium und gehst in die Psychiatrie zur stationären Behandlung.
Jemand der schwere Depressionen hat muss sich überwinden und aufraffen um
überhaupt online was zu schreiben, das kann man dem Text dann anmerken.
Wenn man an psychologisch geschulte Menschen schreibt sollte man nicht vergessen,
dass sie aus jedem Satz etwas über die Persönlichkeit herauslesen können.
Der Text hier klingt sehr aufgeregt und oberflächlich aber von Depression ist nichts zu
spüren, vielleicht ist mal einen Gang runter schalten grundsätzlich eine Maxime im Leben.
Bescheiden glücklich ist tausend mal besser als alles haben und machen wollen und dann
psychisch krank sein, man muss nicht jedes Angebot ausleben was so toll offeriert wird.
Bei Angstattacken hilft nur absolute Demut vor Leben und Tod und zwar täglich morgens,
mittags und abends.