Leben in versch. Welten

Hier hinein gehören spezifische Beiträge zu Depressionen, manischen und manisch-depressiven (bipolaren) Störungen, Zyklothymie, Dysthymie und anderen Störungen des Gemüts.
-> Basis-Infos zum Thema "Depressionen" und zum Thema "Manie und bipolare Störung"
fortunasappho
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Leben in versch. Welten

Beitragvon fortunasappho » Mi 29. Nov 2006, 12:39

Ich lebe in 3 verschiedenen Welten. Habe das Gefühl, dass ich mich in der reale Welt für nicht überlebensfähig halte. Deswegen verdränge ich sie immer sehr schnell wieder. Dann gerate ich wieder in den 2 Extremen, die zumindest irgendwo immer eine Existenzberechtigung finden.
Neuroleptika konnten bisher diese Stimmungen, welche immer mit verschiedenne Meinungen und Entschlüssen einhergehen, nicht aufhalten. Selbst bei 800mg Amisulprid war ich zuerst in der realen, dann in der glücklichen und zuletzt und am längsten in der depressiven Welt.
Ich bin als "schizophren" diagnostiziert. Gibt Betroffene mit ähnlichen Erfahrungen von "Leben in verschiedenen Welten" haben. :roll:
Jetzt nehme ich 125mg Seroquel, das mich zwar nicht mehr psychotisch werden läßt - aber immer noch in einem ständigem Rausch der Emotionen leben läßt. Je nachdem in welcher Welt ich mich befinde, fällt auch meine Meinung und Stellungennahme aus. Es gibt keine anhaltene Entschlußfähigkeit mehr. Ist das typisch schizophren oder mehr ein Ausdruck manisch-depressiver Erkrankung?

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