Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

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Laura
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Laura » Di 5. Sep 2017, 15:25

fluuu, frag doch gleich in die Runde, ob wir die totale Therapie wollen!
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

mamschgerl
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 5. Sep 2017, 18:34

Also, wenn man in einer Wunde rumbohrt und sie ständig aufreißt, kann sie nie heilen.
Dieser Vergleich hinkt, so wie vieles andere, was als Vergleich herhalten muß.
Und wie oft muß einem gesagt werden, daß jeder sein eigenes Trauma auf eigene Art verarbeiten muß und es nicht eine pauschale Methode dafür gibt, bis derjenige es begreift?
Ich rede von demjenigen, der genau seine Methoden so treffend beschreibt, denn es sind diese Reden aus dem Allerweltsratgeber, die er da schwingt.
So ist er, ungewollt zwar, seiner Selbsterkenntnis ein Stückchen näher gekommen, doch seine Eigenliebe und Selbstverliebtheit steht da wieder voll im Weg und Wahrheit und Selbstlüge verschwimmen wieder ineinander, so treibt er denn weiter einsam rund um seine Insel und sieht vor lauter Ehrfurcht angesichts seiner Weisheit keine Ufer mehr....
Ich rede natürlich von dir, fluu, nicht daß du glaubst, dir könnte einer die Show stehlen...

mamschgerl
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 5. Sep 2017, 19:46

P.S. @fluu
...im übrigen macht's langsam keinen Spaß mehr, beleidigen lasse ich mich auch nicht so gerne, so denke ich, wird es wieder mal Zeit, auf deine Beiträge nicht mehr zu reagieren, es gibt bessere und anspruchsvollere Dinge, mit denen man sich abgeben kann, im Grunde bist du nur ein nerviger, kleiner Kläffer.
So hast du denn einerseits gewonnen, weil ich mich mit dir nicht mehr beschäftige, aber andererseits hast du verloren, weil das Aufmerksamkeitslevel nun wieder gesunken ist, schlecht für dich.
Vielleicht schaffst du es ja doch noch, daß irgendwann keiner mehr antworten will, aber Mitleid kannst du dann, glaube ich, nicht erwarten...

cake
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon cake » Do 7. Sep 2017, 13:59

Trauma bedeutet schwere seelische Verletzung, eine Wunde in den Gefühlsstrukturen und um sie auszugleichen
hilft keine Flucht welcher Art auch immer und kein Verdrängen egal wie doll mit Suizid gedroht wird, sondern eine
Wunde braucht gute Behandlung und Versorgung soll sie komplett ausheilen. Zu dieser Behandlung gehört nicht
so zu tun als wäre nichts und alles ist vergessen, sondern manchmal braucht es im psychologischen Bereich in
die Wunde hinein zu gehen um den Schmerz im Bewusstsein die Dinge zu bewältigen die damals beim Entstehen
des Traumas nicht berücksichtigt werden konnten, zu verarbeiten.
Das stimmt- ich denke auch, dass Verdrängung letztendlich nicht zielführend ist-es bleibt immer ein trauriger Rest in uns..

egal wie doll mit Suizid gedroht wird- dieser Satz gefällt mir nun gar nicht
Damit implizierst Du jedem eine Absicht dies als Erpressung etc nutzen zu wollen.
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard)

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mamschgerl
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Do 7. Sep 2017, 18:51

Dieser Rest in uns wird auch tatsächlich immer bleiben, auch mit jahrelanger Therapie und Bewältigungsstrategien.
Es geht auch nicht um Verdrängung, sondern um die Akzeptanz, daß nun mal grauenhaftes geschehen ist und sich das nicht ändern oder mit einem "Fingerschnippen" wegzaubern lässt.
Die Art und Weise, wie man damit leben kann, ist aber grundverschieden von Mensch zu Mensch.
Mit z.B. hilft es nicht, immer wieder darüber zu reden und altes aufzuwühlen, denn es wird dadurch nicht weniger schlimm oder verliert an Kraft, es ist ein Geschehen, das immer brutal und widerwärtig bleiben wird.
Mir hilft es eher, es in eine Kiste zu packen und wegzuschließen, die Situation damals lässt sich nicht schön reden oder ändern, nichts kann das Erlebte lindern.
Anderen hilft es aber, immer und immer wieder darüber zu sprechen, alles auseinanderzupflücken, von allen Seiten zu begutachten, wieder andere müssen es verdrängen, weil sie sonst nicht weiterleben können.
Hier klaffen Vernunftdenken und Empfindungen stark auseinander, deswegen ist es ja nicht mal einfach so mit einer pauschalen Traumatherapie getan.
Eine Konfontationstherapie funktioniert auch nur, wenn alle Erinnerungen chronologisch vorhanden sind und man Stück für Stück alles aufarbeiten kann, fehlen jedoch große Teile aus der Vergangenheit, richtet diese Therapie eher Schaden an und kann unter Umständen zu einer Retraumatisierung führen.
Hier gehören einfach Fachleute her, die sich individuell um den Einzelnen bemühen auf einer menschlichen Ebene, die Respekt und Achtung erfordert und am Ende als Ergebnis ein Leben erarbeiten, das sich trotz aller Symptomatik auch leben lässt.
Gruß
mamschgerl

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fluuu
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon fluuu » Fr 15. Sep 2017, 11:03

Es kommt so oft vor, dass Betroffene beteuern, dass Verdrängung die einzige machbare Lösung ist.
Es erleichtert im ersten Moment und es ist so schön bequem aber wir Fachleute wissen aus jahrelanger Erfahrung,
der Rückschlag lässt nicht auf sich warten, er kommt, vor dem Tod und quält im Leben.
Deshalb ist die 'totale Therapie' die einzig machbare denn alles Andere ist halbherzig und taugt nichts.
Wer ein schweres grausames und verletzendes Trauma erlebt hat und das sind viele Menschen,
kann damit nur einen Umgang im Leben finden oder wird von Symptomen immer wieder überrascht.
Die meisten Menschen überwinden die traumatischen Erlebnisse ganz natürlich, werden nicht krank
und können gesund damit leben und haben nur so viel Leid im Dasein, dass sie es aushalten.
Nur wer psychisch krank wird auf Grund der Traumatisierung braucht als Antwort ganz bestimmte
therapeutische Maßnahmen um einen gesunden Umgang damit zu finden, die Krankheit normalisiert
sich im Alltag selbstständig nicht, nur wenn man verdrängt bekommt es den Anschein von Lösung
aber diese noch immer tief sitzenden negativen Gefühle suchen sich einen Weg und brechen z.B.
durch eine physische Erkrankung aus. Mir ist es jedoch egal, soll jeder so viel verdrängen wie er will,
wie sagt der Schuldmediziner, es bringt mir einen nicht versiegenden Strom von zahlenden Patienten.
gruß fluuu

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Fr 15. Sep 2017, 11:44

...wie gesagt, ich sprach von "Fachleuten" und nicht von Quacksalbern wie dir, die nach deinen eigenen Worten lediglich auf zahlende Patienten aus sind, die sie ausnehmen können...
Zudem verweise ich zum letzten Mal auf den vorangegangenen Text, vielleicht kapierst du es dann endlich...und das war jetzt definitiv meine letzte Reaktion auf deinen kranken Müll.

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Laura
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Laura » Fr 15. Sep 2017, 15:06

Keine Sorge, fluuu, Deine totale EU-Rente wird Dir weiterhin erhalten bleiben, egal wie gesund Du Dich fühlst!!! Was will ich hier auch auf die berüchtigte Sportpalast-Rede von Goebbels anspielen? Ist doch klar, dass wir bei Dir alle nur Komplexe kriegen und nur der pure Neid aus unseren Reaktionen auf Dich spricht! Aber nichts liegt Dir doch ferner als ausgerechnet diese schlimmen Leiden kurieren zu wollen, gell?
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon fluuu » So 17. Sep 2017, 14:58

Ich weiß gar nicht was Ihr mit mir habt, ich fühle mich so in den Mittelpunkt gezerrt.
Ich bin auch buddhistisch sehr interessiert, da habe ich das nicht nötig um zufrieden zu sein.
Aber hier in der virtuellen Welt halte ich es locker aus, auch das zigste Versprechen
nicht mehr auf mich zu reagieren. Ich kenne die menschlichen Schwächen und lebe mit ihnen.
gruß fluuu

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Laura
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Laura » Mo 18. Sep 2017, 15:42

Ich weiß gar nicht was Ihr mit mir habt, ich fühle mich so in den Mittelpunkt gezerrt.
Das ist jedes Mal Schwerstarbeit, Dir einen Kommentar aus fachmännischer Sicht abzuringen! Was tust Du uns armen schwachen Kranken bloß an?! Kannst Du Deine kostenlose online-Beratung nicht auch einfach mal ungefragt in die Menge werfen?!
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Remedias » Mo 18. Sep 2017, 16:25

Trauma ist nicht gleich Trauma.
Ich spreche jetzt aus meiner eigenen Erfahrung, ich habe Traumata-
- die sich auf ein singuläres Ereignis beziehen
- sie dauerten nur kurz an
- im Endeffekt ist mir kein bleibender Schaden zugefügt worden.
- ich war bereits erwachsen, das heißt, ich hatte eine stabile Primärpersönlichkeit.
Ich bin eher in der Situation einer Überlebenden einer kurzfristigen Geiselnahme, eines Erdbebens, einer Katastrophe, eines Verkehrsunfalls.
Und da half es mir in der Tat, das Trauma aufzuarbeiten, in Worte zu fassen, mich damit zu beschäftigen.

Ich kann mich nicht in die Situation einer Person versetzen, die ein jahrelanges Trauma durchlebt, eventuell noch in der Zeit, in der sich ihr Bewusstsein erst formt (Kleinknd) und die eine massive Schädigung erlitten hat. Ich könnte mir vorstellen, da ist es im Gegensatz zum erstgenannten Fall manchmal tatsächlich besser , "den Deckel draufzulassen". Verdrängung ist nicht immer negativ, oft verdrängt das Gehirn auch Dinge, die der betroffene Mensch überhaupt nicht verarbeiten kann, die so schrecklich und unfassbar sind, dass sie wohl kein Mensch verarbeiten könnte.

Immer wenn Fluuu schreibt, es wäre allein sinnvoll, aufdeckend und nicht stützend zu arbeiten, überlege ich mir, ob von ihm nicht eine Gefahr für die Volksgesundheit ausgeht.

liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Laura » Di 19. Sep 2017, 13:33

Psychologisches Wissen gehört mehr und mehr zur Allgemeinbildung dazu. Früher nannte sich das einfach Menschenkenntnis und es wurde kein Overkill aus Begriffen gemacht, kein psychologischer Kult betrieben. So stelle ich mir das jedenfalls vor. Was nun eine Schizophrenie oder andere seelische Erkrankungen tatsächlich heilen und nicht einfach nur lindern kann, das ist hingegen immer noch ein Rätsel geblieben. Denn wenn es Liebe ist, so ist ja ein zweiflerisches Gemüt ja sogar noch dazu imstande, an der Liebe und auch an guten Absichten zu zweifeln. Ich spreche hier aus meiner Erfahrung als Langzeit-Schizo, ich nehme mich da gar nicht von aus. Ich weiß um einige meiner Schwächen und Ängste und wie sie entstanden sind, aber einen "Klick"-Effekt beschert mir das noch lange nicht. Ist wie die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis oder der Unterschied zwischen der Vogelperspektive und der Froschperspektive.
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 19. Sep 2017, 15:50

Eben, und weil das so ist, kann man nun mal keine allgemein gültige Behandlungsmethode anwenden, das verbietet im Grunde schon die Logik angesichts der Individualität jedes einzelnen.
Aber da kann man sich nicht nur bei den Heilpraktikern den Mund fusselig reden, selbst die Leute vom Fach müssen da lange gerüttelt werden, bis sie es kapieren, wie es bei mir ja beim zweiten Klinikaufenthalt war. Nur, daß es nach drei Wochen intensiven Redens und Erklärungsversuchen dann für mich auch zu spät war, da noch zurückzurudern und den Aufenthalt doch nicht abzubrechen. Wie man sich dabei fühlt, wenn einem die Kenntnis über sich selbst abgesprochen wird und man nichts anderes zu tun hat, als erstmal klarstellen zu müssen, daß herkömmliche Methoden mehr Schaden anrichten als alles andere, spielt überhaupt keine Rolle.
Es kann nicht sein, daß man aufgrund PTBS behandelt wird wie ein Mensch, der zu keinem eigenständigen Denken mehr fähig ist.
Ich weiß nicht, ob hierbei das wann, wie und wie lange des traumatischen Erlebnisses eine sehr große Rolle spielt, es geht doch eher darum, daß der Betroffene meistens sehr genau weiß, was hilfreich und was schädlich in seinem Fall ist.
Aber Leggins mit Leopardenmuster stehen mir trotzdem nicht, auch wenn die Verkäuferin sagt, daß sie meinen Typ unterstreichen würden.
Man muss nicht alles annehmen, nur weil derjenige, von dem es kommt, eine Ausbildung genossen hat.
Meiner Meinung nach gibt es Menschen, die ohne Fachlatein und Diplom in der Tasche genau wissen, wie sie wirklich helfen können und die sind mir tausendmal lieber als Fachidioten.
Grüße
mamschgerl

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon fluuu » So 24. Sep 2017, 12:29

Nichtsdestotrotz gibt es psychologische Gesetze als Teil von Naturgesetzen die auf alle Menschen der Erde
gleichermaßen zutreffen. Erst dann kommen die individuellen Gegebenheiten jeder einzelnen Persönlichkeit.
Jedoch lässt sich dies hier in der anonymen virtuellen Welt kaum berücksichtigen, zumal das Forum auch
noch öffentlich ist und jeder ganz automatisch eine Rolle spielt wie auf der Straße auch.
Um individuelle seelische Befindlichkeiten der Persönlichkeit zu beachten ist ein intimer und geschüßter
Raum notwendig, ein Raum in dem die persönliche Individualität gewahrt und geschützt bleibt.
Ich verwende z.B. extra für diesen Zweck in der Online-Beratung eine teure Software die sich durch
Verschlüsselung der Übertragung und absolute Anonymität wer es möchte auszeichnet.
Ich kann zwar meine persönlichen und individuellen Gedanken per Verallgemeinerung ins Netz schicken
und so gute Erfahrungen machen aber wenn es wirklich um das tiefste Innere geht lässt sich der Ort
wo ein vertrauensvolles in die Augen gucken und sonst gar nichts passiert, nicht vermeiden.
So ist individuelle Persönlichkeit schön und gut, es kann jedoch nur jeder selbst dafür sorgen wann
und wo sie zur Geltung kommt und wann und wo es besser ist einen Schützenden Umhang zu verwenden.
Sollte ein schizophren Erkrankter mit dieser Handhabung von Innen und Außen Probleme haben, was durchaus
im Bereich der Erkrankung liegt, sind viele der bekannten Maßnahmen möglich um eine Verbesserung zu erreichen.
Die Übungen sind alle bekannt, nur es hapert oft an der praktischen Durchführung, das jedoch lässt sich
virtuell kaum motivieren. Das Überwinden des Schweinehundes ist Grundlage eines jeden Heilungsprozesses.
Wer nichts gegen die Symptome tun kann, sondern sich hineinfallen lässt, hat kaum eine Chance auf positive Entwicklung.
So ist die individuelle Persönlichkeit mit dem geschützten Raum der Empfindungen das Eine aber die öffentliche
Persönlichkeit mit der Anonymität in der Allgemeinheit kommt viel häufiger vor im Leben und da lässt sich die
Seele weniger durch Intimität schützen, sondern das Vertrauen entsteht durch die eigene allgemeine Rolle
die man so gut verkörpern kann, dass man sich darin geschützt fühlt.
Im öffentlichen Raum, das Forum gehört dazu, gelten die allgemeinen Gesetze der Psyche viel intensiver
als die individuelle Persönlichkeit denn im öffentlichen Raum hat diese individuelle Persönlichkeit kein Vertrauen.
gruß fluuu

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Remedias » So 24. Sep 2017, 15:44

habe ich das richtig verstanden, Fluuu, während du hier im Forum gerne provozierst, weil das eh ein öffentlicher Raum ist, bist du in der Abgeschiedenheit deiner teuren Software ganz anders und gehst auf den Einzelfall ein?

liebe Grüße Remedias


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