Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

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fluuu
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon fluuu » Di 1. Aug 2017, 15:12

Ich sag ja, je mehr Widerstand von Schizophrenen um so richtiger macht man es als Therapeut.
Muss ich das wirklich erklären, das ist traurig, ich meine nicht die äußere Gewalt wie körperlich Attacke,
sondern ich meine die innere Gewalt die bei Schizophrenen eine besondere Rolle spielt aber bei allen
Anderen psychisch kranken Menschen die Konflikte mit Ihren Gefühlsstrukturen haben auch.
Es ist die innere Zerrissenheit die immer wieder zu Problemen im Alltag führt aber vor allem zu
schmerzlichen Erfahrungen im Inneren.
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mamschgerl
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 1. Aug 2017, 15:29

Fluu,
es ist schon erstaunlich, wie akribisch du alle Beiträge nach vermeintlichen Schwachstellen durchsuchst.
Nun also bin ich eine Borderlinerin, die aufgrunddessen schon nicht die geringste Ahnung von irgendwas haben kann, interessant, auch für alle anderen, die diese Diagnose bekommen haben.
Ich habe geschrieben, daß ich bei dir alle Merkmale eines Narzissten erkannt habe und durch diesen Beitrag bestätigst du es wieder.
Ich verweise auf die Definition des Narzissmus und hier wird deutlich, daß man sich über dich gar nicht aufregen sollte, denn du kannst nichts dafür und selbst, wenn man versuchen wollte, dir deine Verfehlungen deutlich zu machen, du könntest es nicht verstehen, weil dir dafür die nötigen Voraussetzungen einfach fehlen.
In all deinen Beiträgen wird das überdeutlich:
du überschreitest ständig die Grenzen, wirst beleidigend, verunglimpfst alle, die eine andere Meinung vertreten, versuchst, Unfrieden zwischen den Teilnehmern zu stiften, versuchst ständig, zu verunsichern und provozierst dort, wo du glaubst, dich wieder einmal als der Berater schlechthin hervorheben zu müssen.
Narzissten brauchen das, ich habe all diese Eigenschaften schon früher bei dir festgestellt und dir auch geschrieben, aber wie gesagt, du kannst nichts dafür, was es aber auch nicht erträglicher macht oder gar entschuldbar und für jemanden, der als Berater fungiert, erst recht nicht.

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Remedias
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Remedias » Di 1. Aug 2017, 20:04

Ich sag ja, je mehr Widerstand von Schizophrenen um so richtiger macht man es als Therapeut.
Muss ich das wirklich erklären, das ist traurig, ich meine nicht die äußere Gewalt wie körperlich Attacke,
sondern ich meine die innere Gewalt die bei Schizophrenen eine besondere Rolle spielt aber bei allen
Anderen psychisch kranken Menschen die Konflikte mit Ihren Gefühlsstrukturen haben auch.
Es ist die innere Zerrissenheit die immer wieder zu Problemen im Alltag führt aber vor allem zu
schmerzlichen Erfahrungen im Inneren.
Ist dir nie die Idee gekommen, dass der Mensch psychotisch ist, WEIL er schon genug Gewalt erfahren hat? (Ich WEISS dass du von psychischer Gewalt und nicht von Ohrfeigen sprichst!) Dann kommst du und bestätigst ihm seine Paranoia. Die Welt ist schlecht - und der Beweis ist derTherapeut, der mich auch schlecht behandelt! Du machst dich zum Erfüllungsgehilfen der paranoiden Erwartung.
Ich kann dir ein Beispiel nennen: Ich erwartete in der Klinik schon, dass die Ärzte böse sind und mir ans Leben wollen. Ein Arzt übte psychische Gewalt gegen mich aus - und trieb mich noch mehr in diese Gedankenwelt. Ich erstarrte buchstäblich , wurde kataton.
Geholfen haben mir eigentlich immer nur Therapeuten, die menschlich waren und ihre Hand ausstreckten. Die sich zu mir setzten und eine Stunde mit mir redeten, obwohl sie Feierabend hatten. ( Arzt). Die mit mir spazieren gingen auf ihre Verantwortung, obwohl ich es verboten bekommen hatte, rauszugehen ( Therapeut). Aber die Sonne schien so schön....
Diese Therapeuten habe ich in Erinnerung wie Leuchttürme in der Dunkelheit. Ihr Licht, ihre Menschlichkeit wies mir den Weg, wieder ein Mensch sein zu wollen unter anderen Menschen.
Im anderen Fall - ich wäre gegangen und hätte die Tür zugeschlagen. In der Katatonie wird man nicht mehr erreicht. Die Versuchung war groß.....

Gruß Remedias

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 1. Aug 2017, 21:11

fluu,
ich mache mich kundig, wenn ich von etwas keine Ahnung habe und schreibe nur dann, wenn ich weiß, von was ich rede und darüber hinaus auch nur von Dingen, die ich selbst erlebt habe.
Du verharrst auf einer von dir selbst erdachten Behandlungsmethode bei Schizophrenie, einer Krankheit, die du nicht mal ansatzweise einzuschätzen weißt.
Ich hinterfrage, spekuliere, will wissen, denke nach und vor allem, ich will verstehen.
Das ist Austausch, so soll es sein, doch deine "Ausbildung" untersagt dir im Grunde, solche psychischen Störungen zu behandeln, ganz besonders aber hinsichtlich deiner menschlichen Eignung, die vollkommen im Widerspruch zu den Aufgaben eines Psychiaters oder Therapeuten steht.
Da du zudem auch nicht zu einem Erfahrungsaustausch fähig bist, wie man zweifelsfrei aus all deinen Beiträgen erlesen kann, solltest du nicht versuchen, mich oder andere schlechtzureden, nur um diese Tatsache zu verschleiern, denn auch wenn du es kaum glauben kannst, es sind nicht alle so dumm, wie du sie gerne darstellst. Das sollte sogar dir mittlerweile aufgefallen sein, du kannst also diesbezügliche Bemühungen aufgeben...aber da stoße ich bei dir bestimmt wieder auf Taub- und Blindheit.

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 1. Aug 2017, 21:29

Hallo remedias,
es sind solche Menschen, die einen tatsächlich davon abhalten, gänzlich abzudriften.
Bei mir war es meine Therapeutin, auch wenn ich am Ende die Therapie abgebrochen habe, weil es mir zu eng wurde und mein Intimstes zur Besserung laut Behandlungsmethode hätte herausgekehrt werden müssen, was aber nun mal nicht funktioniert, ganz abgesehen davon, daß die angestrebte Methode ohnehin nicht geeignet gewesen wäre.
Trotzdem war sie bei mir und nicht gegen mich, hat mich oft genug zurückgeholt auf eine Art und Weise, von der sie spürte, daß sie funktioniert. Das gelingt nur Menschen, die sich wirklich auf einen einlassen und nicht denen, die stur Ihren Vorgaben nach Schema x folgen, wie z.B. der Oberarzt bei meinem letzten Klinikaufenthalt.
Da konnte ich mich zum Glück selbst befreien und gehen, was aber, wenn ich ihm bei meinem ersten Aufenthalt dort begegnet wäre? Ich wage zu behaupten, daß zu der Zeit jede Beeinflussung möglich gewesen wäre und ich wahrscheinlich nicht die Kraft gehabt hätte, nein zu sagen, weil ich genau in dem Zustand war, in dem ich noch nicht mal erkannt hätte, wie sehr mir diese Methoden schaden, weil sie genau diese Situationen, in denen ich mich gefangen und hilflos fühle, noch verstärken.
So oder so, ein guter Therapeut erkennt den Menschen als Ganzes und eben darum auch die Details, auf die es ankommt, um ihn eben nicht noch tiefer in den Abgrund zu drängen, aus dem es kein Zurück gibt.
Ich finde es toll, daß du diese Menschen kennengelernt hast, die dir die endgültige Abwesenheit erspart haben.
Liebe Grüße
mamschgerl

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Remedias » Mi 2. Aug 2017, 16:16

So oder so, ein guter Therapeut erkennt den Menschen als Ganzes und eben darum auch die Details, auf die es ankommt, um ihn eben nicht noch tiefer in den Abgrund zu drängen, aus dem es kein Zurück gibt.
Ich finde es toll, daß du diese Menschen kennengelernt hast, die dir die endgültige Abwesenheit erspart haben.
Liebe Grüße
mamschgerl
Danke, Mamschgerl, es gibt sie - Therapeuten, die einen retten.
Das sind aber bestimmt nicht die, die pychische Gewalt ausüben, einen mit Psychopharmaka vollpumpen und nicht glauben, wenn man Nebenwirkungen hat.
Meine Traumatherapeutin hat mir gesagt, sie fühlt sich ein wenig wie der Reparaturbetrieb der Psychiatrie - sie soll die Fehler wieder ausbügeln, die dort gemacht wurden.

liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon fluuu » Mo 14. Aug 2017, 10:25

Seit dreißig Jahren etwa diskutiere ich mit psychisch kranken Menschen und auch mit schizophren kranken Menschen.
Immer wollen sie Streicheleinheiten, sie tun gut, trösten und geben liebes Gefühl aber es heilt die psychische Störung nicht.
Sie hat mit Gewalt Schaden in der Seele angerichtet und wenn man diese negativen Gefühle wieder los werden will
geht es nicht mit Streicheln oder lieb sein, sondern da ist eine Kraft und Energie nötig die stärker ist als die Gewalt die
den Schaden ermöglicht hat. Eine gesunde Eigenliebe kann so eine Kraft sein aber sie entsteht nicht durch die Gabe lieber
Mitmenschen, ganz im Gegenteil, sie entsteht wenn man aus dem Innersten Widerstand leisten kann gegen das Negative.
So paradox es klingt, in der Heilung für einen psychisch Kranken ist Streicheleinheit etwas Negatives denn es bestärkt in
der Unfähigkeit und im nicht Können zu verharren und weckt nicht die Selbstheilungskräfte die zerstörerischen Dinge
zu eliminieren. Ich rede hauptsächlich von Fachkräften den Patienten gegenüber, dass eine Mutter für ihr psychisch krankes
Kind nur Streicheleinheiten hat als einzige Möglichkeit ist verständlich aber leider ist das oft auch der Grund warum das
Kind krank geworden ist. Wer hilflos oder kraftlos ist und nur lieb sein kann der Störung gegenüber kann nicht heilen,
im Gegenteil, die Störung breitet sich aus. Es ist nicht Liebe was die Störung heilt, das ist ein uralter Irrglaube und eine
Wunschfantasie, um eine Krankheit zu heilen braucht es Abwehrkräfte im Organismus und bei einer Schizophrenie braucht
es diese Kräfte im Gehirn und sie müssen das Gegenteil bewirken können als die Auslöser der Psychose, sozusagen das
gegenteilige Extrem um so in die gesunde Mitte zu kommen. Lieb sein fühlt sich gut an, ohne Frage, darum wendet der
Partner oder die Mama das auch an aber ein Heiler der Schizophrenie und das ist der Patient für sich in erster Linie selbst
und nicht nur Arzt oder Therapeut braucht auch noch andere Kräfte und Fähigkeiten als nur zu streicheln.
Sich selber innere Streicheleinheiten geben können ist eine große Kraft gegen negative Gefühle und sehr heilsam.
Dafür muss man jedoch geistig dem Arzt und Therapeuten absagen können und sich von ihm lösen, wenn er sich
unsympathisch macht erleichtert er dem Patienten diesen Schritt und die Chancen der Heilung verbessern sich.
Mir macht das Schreiben solcher Texte Spaß, ich glaube und lebe was ich schreibe, herrlich...
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Remedias » Mo 14. Aug 2017, 13:23

Fluuu,
deine Prämissen sind durch nix bewiesen:
Sie hat mit Gewalt Schaden in der Seele angerichtet und wenn man diese negativen Gefühle wieder los werden will
geht es nicht mit Streicheln oder lieb sein, sondern da ist eine Kraft und Energie nötig die stärker ist als die Gewalt die
den Schaden ermöglicht hat. Eine gesunde Eigenliebe kann so eine Kraft sein aber sie entsteht nicht durch die Gabe lieber
Mitmenschen, ganz im Gegenteil, sie entsteht wenn man aus dem Innersten Widerstand leisten kann gegen das Negative.
Eine gesunde Eigenliebe entsteht primär durch eine sichere Bindung in der Kindheit. Wenn die fehlte, ist es schwierig, sie nachzuholen, aber nicht unmöglich.
(Sichere Bindung bedeutet NICHT, dass alle immer furchtbar lieb waren und das Kind verzogen haben, es bedeutet, dass da wenigstens EIN Erwachsener war, auf den sich das Kind verlassen konnte, der es als Person respektierte und liebte). Du bist nicht auf der Höhe der Resilenzforschung, das kannst zu googeln.
ch rede hauptsächlich von Fachkräften den Patienten gegenüber, dass eine Mutter für ihr psychisch krankes
Kind nur Streicheleinheiten hat als einzige Möglichkeit ist verständlich aber leider ist das oft auch der Grund warum das
Kind krank geworden ist.
Die schizohrenogene Mutter gehört schon lange auf den Abfallhaufen der Psychiatrie, diese These ist seit den Neunzigern widerlegt.
Wer hilflos oder kraftlos ist und nur lieb sein kann der Störung gegenüber kann nicht heilen,
im Gegenteil, die Störung breitet sich aus. Es ist nicht Liebe was die Störung heilt, das ist ein uralter Irrglaube und eine
Wunschfantasie, um eine Krankheit zu heilen braucht es Abwehrkräfte im Organismus und bei einer Schizophrenie braucht
es diese Kräfte im Gehirn und sie müssen das Gegenteil bewirken können als die Auslöser der Psychose, sozusagen das
gegenteilige Extrem um so in die gesunde Mitte zu kommen.
Wieso bist du davon überzeugt, dass Liebe immer schwach sein muss? Es sind die starken, kraftvollen Liebenden, die heilen.
Sich selber innere Streicheleinheiten geben können ist eine große Kraft gegen negative Gefühle und sehr heilsam.
Dafür muss man jedoch geistig dem Arzt und Therapeuten absagen können und sich von ihm lösen, wenn er sich
unsympathisch macht erleichtert er dem Patienten diesen Schritt und die Chancen der Heilung verbessern sich.
Der Patient muss mit dem Therapeuten zu aller erst die sichere Bindung nachholen. Der Therapeut kann ihn nicht lieben, aber er kann eine verlässliche, vertrauenswürdige, sichere Bezugsperson sein, der den Patienten respektiert und annimmt, wie er ist, ohne zu urteilen.
Und danach ist es tatsächlich die Aufgabe des Therapeuten, den Patienten freizulassen. Gesunde Kinder machen das in der Pubertät.
So ähnlich wird sich auch der Patient benehmen, wie ein pubertierender Teenager. Er holt nach, was er in der richtigen Lebensphase nicht konnte. Wenn der Therapeut sich unsympathisch macht, benimmt er sich wie verständnislose Eltern, die ihre Kinder rauswerfen.
Das kennt der Patient, hat er eventuell auch schon erlebt.
Er soll aber nicht die Erfahrungen machen, die er schon kennt ( Spott, Gewalt, Kälte, Missbrauch), sondern die, die er versäumt hat ( Respekt, Verlässlichkeit, Wärme).
Mir macht das Schreiben solcher Texte Spaß, ich glaube und lebe was ich schreibe, herrlich...
Für dich alleine kannst du das ja ausleben, wenn du allerdings hilfesuchende Menschen involvierst....ich wünsche dir das nicht, aber ich bin mir fast sicher, dass das eines Tages böse nach hinten losgehen wird.

Gruß Remedias

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Mo 14. Aug 2017, 19:37

@fluu...
Ich zitiere dich: "Mir macht das Schreiben solcher Texte Spaß, ich glaube und lebe, was ich schreibe, herrlich..."
Mit diesem Satz versuchst du im vornherein zweierlei, zum einen willst du jedem Kritiker den Wind aus den Segeln nehmen und zum anderen möchtest du durch den Zusatz 'herrlich' dem ganzen den Hauch eines Heilers geben, der um die Kontroversen seiner Ansichten weiß und sich, allen Anfeindungen spottend, in der Empörung aalt.
Dumm nur, daß du wieder einmal etwas übersiehst, die dritte Möglichkeit nämlich, daß du damit jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit verloren hast.
Ungeachtet des restlichen Textes, der wieder nur von schädlichen und gefährlichen Heilungsmethoden, die du gerne anwenden würdest, vollgepackt ist und selbstbeweihräuchernd eine zwar eventuell vorhandene Erfahrung im Umgang mit psychisch Kranken, aber keinerlei daraus gezogene Lehren, widerspiegelt, sagt dieser letzte Satz alles, was man über dich wissen muß, aus.
Du redest Fachleuten nach dem Mund oder machst dich über sie lustig, gerade, wie du es brauchst.
Doch was dir nie in den Sinn gekommen ist, ist die individuelle Auseinandersetzung mit den Betroffenen, die spielen für dich überhaupt keine Rolle. Du salbaderst irgendwas daher, nach dem sie sich zu richten haben und alles, was sie sagen wollten, wird ignoriert, aber so kennt man dich.
Du wirkst auf mich immer mehr wie ein bösartiger, kleiner Kastenteufel, zu mehr reicht es bei dir ohnehin nicht.

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Mo 14. Aug 2017, 20:39

...in der Therapie Situationen nachzuspielen, die denen gleichen, welche ein Trauma, eine Abspaltung oder eventuell Schizophrenie auslösten, ist eine Methode, die auch in der Traumabehandlung der Klinik, in der ich zuletzt war, angewandt wird.
Einig sind sich hier alle Fachleute, daß vor dieser Konfontationstherapie zuerst eine Stabilisierung stattfinden muß, sonst hat der Patient kaum eine Chance, das ohne Schaden oder gar einer Retraumatisierung zu überstehen.
Ich halte von dieser Methode rein gar nichts, niemand, den ich dort kennenlernte und der daran teilgenommen hat, konnte positives daraus mitnehmen und alle erschienen danach wesentlich depressiver, hilfloser und konfuser als vorher.
Bevor man nicht in der Lage ist, sich selbst zu behaupten, kann man nicht auf Erinnerungsreisen gehen, um sich mit gesunder Distanz zu dem Geschehenen damit auseinanderzusetzen.
Sinn und Zweck dieser Konfontationstherapie ist es auch, die Folgeerscheinungen des Traumas in den Griff zu bekommen und die Ursachen dafür zu verstehen, damit man festgefahrene Verhaltensweisen erkennen und ändern kann. Das Verfahrene dabei ist aber auch, daß das eine nicht ohne das andere funktioniert.
Also wo anfangen?
Der falscheste Weg ist es in jedem Fall, den Patienten zu "seinem Glück zu zwingen".
Ein Therapeut sollte sich nicht die Einhaltung der Verfahrensweise unter allen Bedingungen auf die Fahne schreiben, sondern sich individuell auf den Patienten einlassen, denn dieser weiß sehr wohl ganz genau, was ihm schadet oder guttut.
Setzt sich ein Therapeut über die Möglichkeiten des Patienten hinweg und zwingt ihm die jeweilige Methode auf, so ist das Scheitern vorprogrammiert.
Um den Patienten dahin zu bringen, daß er seine Wut, Hilflosigkeit, seinen Zorn endlich herauslässt und Widerstand leistet bei Situationen, die der Ursache des Traumas gleichen, ist die Methode der Provokation, Manipulation, Ignoranz und des Einredens der Selbstschuld garantiert die dümmste und schädlichste Idee, die je einem Menschen einfallen konnte.
Aber Vertreter solcher irrsinnigen Ideen gibt es leider haufenweise und genauso vertrauen Hilfesuchende haufenweise genau denen, die ihnen mehr Schaden zufügen, als sie es in ihrem Zustand begreifen können.

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon fluuu » Di 15. Aug 2017, 10:33

Wie andere hier meine Texte beurteilen spielt keine Rolle, ich schreibe weder um Recht zu haben, noch um mich beliebt zu machen und um zu heilen auch nicht. Ich schreibe einzig und allein meine Gedanken zum Thema weil es mir Spaß macht mich in das Wesen von psychisch kranken Menschen und somit auch Schizophrenen hineinzuversetzen und dabei zu spüren wo der Konflikt in der Seele zu finden ist und welche Möglichkeiten es gibt darauf zu antworten. Die meisten dieser Antworten habe ich selber ausprobiert, was den Leidensdruck verstärkt habe ich verworfen und was ihn lindert beibehalten. So spüre ich an mir selbst den Beweis für meine Theorien und Methoden und durch viele andere Menschen die eine Heilung herbeigeführt haben auch. Selbst in Fachbüchern ist dieses Verhalten belegt, man muss nur die richtigen lesen und nicht die, die oberflächlich schnelle Wunder versprechen. Das ist nicht primär, wichtig ist, dass ich hier beim Thema "Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins" meine Gedanken so formuliere, dass ich eine Antwort auf die schwere psychische Erkrankung Schizophrenie weiß die mich als labiler Mensch mit angeschlagener Seele vor diesen Symptomen schützt. Mir geht es nicht darum ein für allemal die Schizophrenie aus der Welt zu schaffen und somit alle Betroffenen zu heilen, mir geht es darum mich ganz persönlich mit schizophren kranken Menschen abgeben zu können ohne selbst krank zu werden. Dafür braucht es eine prophylaktische Methode und die heißt mit seelischen Schmerzen umgehen können ohne verrückt zu werden als einzige Fluchtmöglichkeit. Das Training dazu heißt Kritik, Beleidigung, Beschimpfung und Verletzung aushalten können ohne aggressiv zu werden sondern dem mit der inneren Ausgeglichenheit und einem Lächeln zu begegnen. Das verstehe ich unter Resilienz um das Modewort auch mal zu verwenden und der Gegensatz Vulnerabilität wäre das in Watte packen, es verstärkt die Anfälligkeit. Ich bin im Prozess mit dem Umgang schwerer psychischer Störungen unter den Menschen, er ist noch lange nicht zu ende und schon gar nicht vollkommen aber ich bin zuversichtlich, es wird besser von Jahr zu Jahr. Letztendlich ist es mir völlig egal ob andere Menschen leiden, ob sie leben oder sterben, ich kann es eh nicht beeinflussen, dass einzige was ich beeinflussen kann ist meine eigene Persönlichkeit und dafür habe ich die volle Verantwortung, mehr nicht. Sollte meine Geliebte sterben muss ich damit leben können und sollte ich selber sterben kann ich es nicht ändern, nur so lange ich lebe will ich nicht unter psychischen Symptomen leiden, auch nicht unter den Symptomen der Schizophrenie, diese Macht habe ich darauf Einfluss zu nehmen durch das was ich gelernt habe. Kein Betroffener, virtuell sowieso nicht, kann mich daran hindern und wenn er noch so giftig und penetrant ist. Ich habe die beste Schule für den Umgang mit psychisch kranken Menschen besucht und dazu gehören die Schizophrenen, das hilft. Auch Prognosen, dass es mit mir und meiner Methode ein schlimmes Ende nehmen wird empfinde ich nicht als bedrohlich, selbst wenn, ich bin gewappnet.
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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Remedias » Di 15. Aug 2017, 11:54

So spüre ich an mir selbst den Beweis für meine Theorien und Methoden und durch viele andere Menschen die eine Heilung herbeigeführt haben auch. Selbst in Fachbüchern ist dieses Verhalten belegt, man muss nur die richtigen lesen und nicht die, die oberflächlich schnelle Wunder versprechen. Das ist nicht primär, wichtig ist, dass ich hier beim Thema "Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins" meine Gedanken so formuliere, dass ich eine Antwort auf die schwere psychische Erkrankung Schizophrenie weiß die mich als labiler Mensch mit angeschlagener Seele vor diesen Symptomen schützt. Mir geht es nicht darum ein für allemal die Schizophrenie aus der Welt zu schaffen und somit alle Betroffenen zu heilen, mir geht es darum mich ganz persönlich mit schizophren kranken Menschen abgeben zu können ohne selbst krank zu werden. Dafür braucht es eine prophylaktische Methode und die heißt mit seelischen Schmerzen umgehen können ohne verrückt zu werden als einzige Fluchtmöglichkeit.
Okay, Fluuu, das verstehe ich, diese harte Distanzierung ist ein Selbstschutz für deine labile psychische Gesundheit. Ich halte das für legitim -
aber NICHT für einen Therapeuten. Der Therapeut muss so weit seelisch gesund sein, dass er mit seinen Patienten offen und vorurteilslos umgehen kann, OHNE sich selbst zu gefährden. Du verabscheust sie und kämpfst mit ihnen - aber in Wirklichkeit kämpfst du mit deinen eigenen Dämonen. das nennt man dann Übertragung.
Das ist ja auch der Grund, warum Psychotiker den Heilpraktiker eigentlich gar nicht ablegen dürfen. In deinem Fall weiß da wohl keiner Bescheid.
Letztendlich ist es mir völlig egal ob andere Menschen leiden, ob sie leben oder sterben, ich kann es eh nicht beeinflussen, dass einzige was ich beeinflussen kann ist meine eigene Persönlichkeit und dafür habe ich die volle Verantwortung, mehr nicht.
Das heißt, deine Patienten sind dir egal - du therapierst an ihnen die ganze Zeit dich selbst. Das heißt, du wiederholst den Missbrauch....
jetzt muss ich doch deutlicher werden, als ich wollte.
Du wirst nie, nie Einsicht zeigen und dich in Frage stellen, egal, was man dir schreibt. Die oben zitierten Worte sind fast schon eine Selbstanzeige.

Gruß Remedias

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 15. Aug 2017, 14:59

@ fluu, ja, es ist dir egal, wie Betroffene empfinden und es ist eine Frechheit, zu behaupten, du würdest dich in die Gedankenwelt von psychisch Kranken hineinversetzen können, weil du das nicht kannst, dir fehlt es völlig an jeglichem Einfühlungsvermögen. Dann auch noch zu behaupten, aufgrund dieses Einfühlens in die psychischen Probleme könntest du Antworten finden und dann an den Betroffenen anwenden, um so Heilung zu geben, ist anmaßend und unglaublich ignorant.
Wie kannst du davon ausgehen, daß deine kranken und wirren Gedanken anwendbar auf andere wären,wenn du noch nicht mal ansatzweise verstehen kannst, wie sich diese Krankheiten auswirken können?
Niemand, der nicht selbst auf seine Art und Weise davon betroffen ist, kann das auch nur ansatzweise.
Damit erkennst du jedes anderen Persönlichkeit völlig ab, sie existiert für dich einfach nicht. Außer dir und deinen Wahrnehmungen gibt es nichts für dich, deine Versuche, dich hier als emphatisch darzustellen, sind lächerlich und zeigen, für wie dumm und verblödet du die Betroffenen hier im Forum hälst.
Du bemerkst es einfach nicht, begreifst es nicht und wie gesagt, als Narzisst kannst du das auch nicht, solche Einsichten liegen deinem Wesen völlig fern, und selbst, wenn du nicht mehr auskommst, versuchst du weiter, andere lächerlich zu machen, weil das dann der letzte Ausweg zu sein scheint, um dich als Besserwisser dastehen zu lassen, aber wie gesagt, du hast es hier nicht mit dummen Kindern zu tun, denen du ein x für ein y vormachen kannst.
Ich weiß nicht, was du auf welchen Schulen gelernt hast, auf welche Erfahrung du dich berufst, ich erkenne bei dir nur eine zutiefst gestörte Persönlichkeit, die vielleicht sogar um ihre Störung weiß ( was ich aber bezweifele ), diese aber nicht akzeptieren kann und alles dafür tut, um sich und alle rundherum zu belügen.
Wenn du diese Störung auf Kosten anderer beheben willst und dann noch auf diese menschenverachtende Art und Weise, zeigt das deutlich, wie tiefgreifend diese Störung tatsächlich sein muss.
Schlimm nur, daß es in Bezug auf deinen Menschenschlag kein kontrollierendes Organ zu geben scheint, daß so jemand durch die Maschen schlüpfen und psychosoziale Beratung anbieten kann.

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon Remedias » Di 15. Aug 2017, 20:11

Niemand, der nicht selbst auf seine Art und Weise davon betroffen ist, kann das auch nur ansatzweise.
Fluuu ist - soviel ich weiß, wenn das falsch ist, stelle ich das sofort richtig - von einer affektiven Psychose betroffen, also bipolar.
Erfahrung hat er also - mit sich selbst.
Schlimm nur, daß es in Bezug auf deinen Menschenschlag kein kontrollierendes Organ zu geben scheint, daß so jemand durch die Maschen schlüpfen und psychosoziale Beratung anbieten kann.
Doch gibt es. Ein Heilpraktiker muss eine Prüfung vor dem Gesundheitsamt / Amtsarzt ablegen, damit sichergestellt ist "dass von ihm keine Gefahr für die Volksgesundheit ausgeht."
das gilt auch für den "kleinen" Heilpraktiker Psychotherapie.
Sofern die Erkrankung zu einem psychischen Defizit beim Heilpraktiker führt, kann ergänzend ein Widerruf nach § 2 Abs. 1 Buchst. i DVO erfolgen. In diesen Fällen kann die Erkrankung dazu führen, dass der Heilpraktiker sich der krankheits- oder behinderungsbedingten Grenzen seines Könnens und Tuns nicht oder nicht hinreichend bewusst ist oder damit nicht verantwortungsbewusst umzugehen weiß. In diesem Fall verliert er seine berufliche Zuverlässigkeit, und die Heilpraktikererlaubnis ist zu widerrufen.
https://www.vfp.de/verband/verbandszeit ... ehren.html

liebe Grüße Remedias

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Re: Das Rätsel der Schizophrenie ist gar keins

Beitragvon mamschgerl » Di 15. Aug 2017, 22:35

Hallo remedias,
ja, natürlich gibt es eine, meines Erachtens nach oberflächliche Begutachtung, ob derjenige geeignet ist bzw. eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.
Jemand wie fluu weiß jedoch sehr wohl, was er zu antworten hat, um dieser Vermutung keinen Raum zu geben. Diese Intelligenz, sich als jemand auszugeben, der er nicht ist, besitzt er leider sowie auch die Fähigkeit der Manipulation und der Selbstlüge. Da er selbst am meisten an das glaubt, was er von sich selbst hält und wie er sich selbst sieht, kann er das natürlich dementsprechend überzeugend darstellen und sich allen Erwartungen anpassen, sofern ihm das einen Nutzen bringt.
Was ihn natürlich letztendlich dazu antreibt, Menschen am Ende zu schaden, bleibt dahingestellt, Fakt ist, er will es, also tut er es. Wie kann er das am besten? Indem er alles dafür tut, diese Lizenz zu bekommen.
Einen besseren Nährboden für seine Absichten gibt es nicht, eine bessere Möglichkeit, sofort Erfolge zu sehen, gibt es auch nicht. Wo sonst bekommt er diese Aufmerksamkeit, diese Möglichkeiten, ungehindert und ungestraft seinen geistigen Unrat an den Mann zu bringen? Nirgendwo sonst könnte er sich so aufführen, in jedem Job hätte er längst die Kündigung erhalten, jeder halbwegs normale Mensch hätte den Umgang mit ihm abgebrochen.
So aber kann er das tun, was er am liebsten macht, unter dem Deckmantel der lizenzierten psychosozialen Beratung jeden beleidigen, runter machen, schlecht reden, Schulgefühle verstärken, Unsicherheiten hervorrufen.
Er gibt es hier auch noch selbst zu, Freude daran zu haben, niemandem Wohlwollen entgegenbringen, sondern im Gegenteil provozieren zu wollen, wo es nur geht, ungeachtet der eventuellen Folgen oder Schäden, die er sowieso begrüßt, weil das seine geistige Nahrung ist.
Unter welcher Störung er nun leidet ( oder ob das jetzt ein guter Scherz deinerseits war ), spielt im Grunde keine so große Rolle, aus dem Verkehr wird er zu aller Leidwesen nicht gezogen.
Liebe Grüße mamschgerl


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