sprachliche Ambivalenz

Hier posten Sie bitte alle spezifischen Beiträge zur Schizophrenie und zu anderen psychotischen Störungen.
-> Basis-Infos zum Thema "Schizophrenie" und zum Thema "Schizoaffektive Störung"
schiza
Beiträge: 2
Registriert: So 10. Jul 2011, 20:45

sprachliche Ambivalenz

Beitragvon schiza » Di 14. Feb 2012, 14:48

Hallo liebe Forenmitglieder,
eine Mischung aus Verwirrung, Ambivalenz, Gedankenabreißen und Angst falsch verstanden zu werden, erschwert mir oft sehr das schreiben oder sprechen. Kennt das jemand von euch? Das würde mich interessieren.
Nun muss ich aus verschiedenen Gründen diesen Schritt wagen, und das auch noch online. Aber an wen oder was sollte ich mich sonst wenden, in meinen Kreisen existieren keine Menschen, die so ein Problem haben. Das macht ziemlich einsam. Der "Wahn" sucht mich wieder heim, das heißt, Gedanken, die keiner außer mir nachvollziehen kann. Es wäre schön, wenn ich Wahn statt "Wahn" schreiben könnte, aber leider ist es die Realität, hart und böse wie sie nun halt ist. Ich habe Angst, identifiziert zu werden, darum kann ich keine Details nennen. Das finde ich schade, aber ich habe keine andere Wahl. Ich habe in gewisser Weise kaum Vertrauen mehr in meine Fachleute. Zu viel wurde falsch gemacht, zu viel wurde ich verletzt. In den ganzen, vielen Jahren. Ich bin verzweifelt, es gibt nichts mehr zu probieren, alles ist durch. Endlosschleife.

schiza :(

Benutzeravatar
Remedias
Beiträge: 4096
Registriert: Fr 22. Dez 2006, 17:46
Kontaktdaten:

Re: sprachliche Ambivalenz

Beitragvon Remedias » Di 14. Feb 2012, 16:13

Hallo Schiza,

erstmal willkommen hier zumindest von meiner Seite :)
eine Mischung aus Verwirrung, Ambivalenz, Gedankenabreißen und Angst falsch verstanden zu werden, erschwert mir oft sehr das schreiben oder sprechen. Kennt das jemand von euch? Das würde mich interessieren.
Was du schreibst, kenne ich aus Krankheitsphasen gut - im Moment ist es nicht so - ich habe zwar Symptome, aber die im Griff.
in meinen Kreisen existieren keine Menschen, die so ein Problem haben. Das macht ziemlich einsam.
In meinen Kreisen auch nicht. ich habe mittlerweile aber ein ziemliches Netz professioneller helfer ( Psychiater, Soziotherapie) und wenn ich Glück habe, ab frühjahr auch eine Psychotherapie.
Ich habe Angst, identifiziert zu werden, darum kann ich keine Details nennen.
Diese Angst habe ich oft auch. Man kann Details aber auch umformulieren; aus Männer Frauen machen, das Alter varieren , einen anderen Wohnort angeben etc; damit einen keiner erkennt.
ch habe in gewisser Weise kaum Vertrauen mehr in meine Fachleute. Zu viel wurde falsch gemacht, zu viel wurde ich verletzt. In den ganzen, vielen Jahren. Ich bin verzweifelt, es gibt nichts mehr zu probieren, alles ist durch. Endlosschleife.
Psychiater sind auch nicht alle vertrauenswürdig. Es gibt Gute und Schlechte. oder beziehungsweise, dem einen Patienten tun sie gut, für einen anderen sind sie schlecht.

Den letzten Satz kann ich nicht beurteilen, da müßte ich mehr wissen. Wenn du dich sicherer fühlst, gerne über PN.

liebe grüße Remedias


Zurück zu „Schizophrenie, schizoaffektive Störungen, andere Psychosen (ICD-10:F2)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste