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mikesch
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Beitragvon mikesch » Do 31. Jul 2008, 19:30

Es gibt Fortschritte, die Frage ist nur, wann man als Patient von dem Wissen profitieren kann.....

http://www.innovations-report.de/html/b ... 15242.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 69,00.html

lg mikesch
"Ihr nennt mich Spinner, aber in meinem Kopf sind die Bilder"

Goj
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Beitragvon Goj » Fr 1. Aug 2008, 17:05

sehr interessant, danke für die links :)

was ich da rauslese ist, dass die forschungserkenntnisse immer mehr in die richtung gehen, dass schizophrenie zum allergrößten teil durch die gene bestimmt ist und umweltfaktoren wie erziehung oder traumatische ereignisse allerhöchstens eine auslösende funktion haben, keine verursachende.

ob die neuen erkenntnise jedoch bei der heilung helfen können, ist doch sehr zweifelhaft. dafür wird es wohl in absehbarer zukunft deutlich bessere möglichkeiten der früherkennung oder auch diagnosebestätigung geben. gläserner mensch, der schon im mutterleib auf alle möglichen genetischen erkrankungen getestet wird incoming ...

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Molly
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Beitragvon Molly » Sa 2. Aug 2008, 21:10

Genetische Erkrankungen sind unheilbar. Sinnvoll ist es, die späteren Auslöser zu kennen und gefährdete Personen davor zu schützen. Wahrscheinlich läuft es aber eher drauf raus, dass die Leutchen Medikamente schlucken sollen, noch bevor sie krank geworden sind.

LG,

Molly

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Remedias
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Beitragvon Remedias » So 3. Aug 2008, 00:40

Interessant ist aber, dass die Krankheit zwar genetisch, aber nicht umbedingt vererbbar ist. Das ist interessant für die Leute, die einen Kinderwunsch haben.
lieber Gruß Remedias

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Remedias
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Beitragvon Remedias » So 3. Aug 2008, 15:18

Triangel hat geschrieben:Was bedeutet das jetzt für die an Schizophrenie erkrankten? Wird man ihnen vorwerfen, daß sie sich fortpflanzen?

Nee, gerade das Gegenteil. Das der Nachwuvchs schizophren wird, kann nämlich laut dem Artikel jeden treffen.
liebe Grüße Remedias

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Molly
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Beitragvon Molly » So 3. Aug 2008, 16:07

Triangel hat geschrieben:... Ich glaube, ich würde von Kindern profitieren muß aber nicht unbedingt, man kann jemandem auch so zusetzen, daß das nicht mehr stimmt. ...
In meiner persönlichen Entwicklung habe ich bestimmt von den Kindern provitiert.
Leider ist die Erziehung, wenn man als schizophren gilt, sehr erschwert. Man muss sich mit Lehrern und Kinderärzten auseinandersetzen. Bei mir war es so, dass ich gesagt hatte, dass ich krank bin. Es hat mich dann sehr verunsichert, wenn ein Problem anstand und das Gegenüber wusste, dass ich eine Schwäche habe.
Jetzt da sie in der Pubertät sind, tut einiges sehr weh. Meine Tochter zB orientiert sich vor allem an meinem Ex und dessen Freundin. Ich bin ja krank, deshalb kann man mir offenbar nicht mehr alles glauben. Wenn irgend etwas ist, das mit der Einstellung meines Ex nicht übereinstimmt, muss ich immer meine Schwester oder ihren Freund zuziehen, die ihr das nochmal erklären, damit sie es glaubt. Traurige Situation! Auf die Kinder verzichten wollte ich trotzdem nicht.

Molly


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