verliebt! Psychose - Zusammenhang?

Hier posten Sie bitte alle spezifischen Beiträge zur Schizophrenie und zu anderen psychotischen Störungen.
-> Basis-Infos zum Thema "Schizophrenie" und zum Thema "Schizoaffektive Störung"
wurzel
Beiträge: 24
Registriert: Mo 8. Okt 2007, 20:06

verliebt! Psychose - Zusammenhang?

Beitragvon wurzel » Do 10. Jan 2008, 00:06

gerade hab ich gelesen, dass jemand sich verliebt hat und danach psychotisch geworden ist. Darauf hat wurde geantwortet, dass das Dopamin erhöht ist, wenn man verliebt ist. Das hört sich für mich ziemlich plausibel an.
Meine eigene Erfahrung damit war ähnlich. Nachdem ich jemanden ganz toll fand, ist es nach einer Zeit zum äußersten gekommen, er wollte nur spass ich aber mehr. Ich hatte eine schizoaffektive psychose, d.h., dass ich ziemlich gut drauf war / manisch war. Davor war ich auch schon anders, aber nachdem ich mit dem typen sex hatte und er mich fallen gelassen hat wie eine heiße kartoffel bin ich durchgedreht. Ich glaube, das hat mir den gnadenstoss versetzt.

Kann es sein, dass das glücksgefühl beim verliebtsein mitverantwortlich bei psychosen sein kann?

muss ich in Zukunft vorsichtiger sein, weil ich weiss, dass das dopamin erhöht ist?

hat jemand ähnliches erlebt?

freue mich auf zahlreiche antworten :D bin schon gespannt..

karmadorje
Beiträge: 8
Registriert: So 13. Jan 2008, 21:27

Beitragvon karmadorje » So 13. Jan 2008, 21:49

Hallo Wurzel,

also ich hatte auch schon ähnliches gelesen und meine Erfahrung sagt mir auch das gleiche. Ich hatte auch eine schizoaffektive Psychose und ich denke, dass jedes "sich verlieben", verliebt sein oder Fühlen im Körper sehr viel Dopamin ausschüttet und man somit besonders leicht verletzlich ist. Unter Neuroleptika habe ich mich fast nie ernsthaft verliebt, aber als ich die Medikamente wieder abgesetzt habe, war ich so empfindlich auf Eindrücke von außen, dass ich mich sehr (zu) schnell verliebt habe und so durch Enttäuschungen mich auch schnell wieder am Rande des Wahnsinns gefunden habe.
Ic denke im allgeinem sollten Psychoseerfahrene besonders vorsichtig mit dem beurteilen vom verliebtheitsgefühl umgehen. Klar kann man sich verlieben und das kann ja auch sehr schön sein. Aber man sollte die Dinge vielleicht etwas langsamer angehen oder genau prüfen ob man wirklich bekommt was man will oder zuviel Erwartungen hat. Wenn man sich verliebt erwartet man ja meist auch, dass der andere sich verliebt. Und ich denke, dass das genau der Kanackpunkt ist. Ich hatte ungekehrt auch schon das Erlebnis, dass sich eine Frau nach der ersten Nacht sofort in mich verliebt hatte und mir dies auch unmißverständlich gesagt hatte. Der Punkt war jedoch, dass ich mir zu diesem Zeitpunkt (etwa einem halben Jahren nach dem Absetzen von Medikamenten) mir über soetwas in dem Augenblick wenig gedanken gemacht hatte. Die Erwartung dieses Gefühl zu erwiedern hatte mich eher unter Druck gesetzt und überfordert. Insofern glaube ich, dass das biologische Programm "sich verlieben" eher wie ein natürlicher Klebstoff funktioniert, der zwei Menschen im besten Falle in einen Zustand versetzt, der es ihnen erleichtert sich näher kennenzulernen und zu sehen ob sie zueinander passen.
Dieser "Klebstoff" scheint bei manchen Psychoseerfahrenen vielleicht einfach schneller zu wirken, unabhängig von der "Chemie" des anderen.
Es gibt ja auch Psychosen die durch "positive Ereignisse" ausgelößt werden können.Insofern halte ich es für mich so, dass ich starken inneren Gefühlen wie z.B. das verliebtsein erstmal versuche ruhig entgegenzunehmen und nicht allzuernst zu nehmen, da einen Gefühlen ja schließlich auch schnell täuschen können.

Mögen alle Wesen glücklich sein

Karmadorje

wurzel
Beiträge: 24
Registriert: Mo 8. Okt 2007, 20:06

Beitragvon wurzel » Mo 14. Jan 2008, 02:14

Hi Karmadorje,

vielen Dank für Deinen Beitrag! gut zu hören, dass es jemandem ähnlich ergangen ist.
Bist Du nach dem Absetzen Deiner Medikamente wieder psychotisch geworden?
Letze Woche hatte ich ein Gespräch mit meiner Therapeutin indem ich sie gefragt habe, ob sie was von der Theorie hält. Sie meinte sie sei sich nicht sicher, ob beim verliebtsein das Serotonin oder das Dopamin eine Rolle spielt.
Wie so oft, wenn es um psychische Krankheiten geht, bleiben wesentliche, interessante Dinge ungeklärt...
Bei mir hat Stress die Psychose ausgelöst, auf welche Weise lösen schöne Erlebnisse eine Psychose aus?
Nach allem, was auch passiert ist, werde ich versuchen die Dinge locker zu nehmen. Auch wenn es schwerfällt. Und in Liebesdingen wird man mit den Jahren glaub ich eh langsamer und vernünftiger.

karmadorje
Beiträge: 8
Registriert: So 13. Jan 2008, 21:27

Beitragvon karmadorje » Mo 14. Jan 2008, 03:09

Hallo Wurzel,

Also ich nehme seit dreieinhalb Jahren keine Medikamente und mache auch keine Psychotherapie mehr. Die erste Zeit war etwas turbulent aber dann hatte ich das Gefühl, dass alles wieder in stabilen Bahnen läuft. Natürlich hatte ich einige Tiefpunkte in dieser Zeit, aber es war bis jetzt zum Glück noch nicht so schlimm, dass ich es Psychose nennen würde. Der Gedanke an Medikamente war zwar auch schon des öfteren da, aber bevor ich soweit wäre würde ich es eher wieder mit einer Psychotherapie versuchen.
"Schöne Erlebnisse" können zum Beispiel Urlaub, eine Hochzeit oder vielleicht auch eine neue Beziehung sein. Auch ein Umzug oder Jobwechsel kann soetwas auslösen. auch wenn dies auf den ersten Blick vielleicht ein Fortschritt im Leben darstellt auf den man sich freuen könnte kann die eigene Erwartung und Umstellung zur Belastung werden.Bei mir hat vielleicht nicht der Urlaub direkt die Psychose ausgelößt, aber im Urlaub wurde es so schlimm, dass ich in die Psychiatrie musste. Hinzu kam noch geplanter Umzug und Studienbeginn. Ich habe mal gelesen, dass dies fast schon der Klassiker bei den Anfang zwanzig Jährigen ist...
Ich denke ein anderer wichtiger Punkt ist natürlich wie man als Psychoseerfahrener über seine Vergangenheit spricht. Wem erzählt man das wann? Wenn man jemanden neu kennenlernt mag dies vielleicht ein Gefühl von vertrautheit geben, wenn man über "alles" reden kann. Aber ich bin der Meinung, man sollte sich auch damit etwas Zeit lassen um den neuen Partner nicht zu überfordern. Oder was meinst Du?

Mögen alle Wesen glücklich sein

Liebe Grüße

Karmadorje

wurzel
Beiträge: 24
Registriert: Mo 8. Okt 2007, 20:06

Beitragvon wurzel » Mo 14. Jan 2008, 06:14

Hi Du,

schön von Dir zu hören :D

leider hab ich mich noch nicht so mit dem Thema hier beschäftig, aber das was Du erzählst ist wirklich sehr interessant! Bei mir war auch Umzug und Jobwechsel damals, auch das Ende einer langejährigen Beziehung.. mit den damit verbundenen Aufgaben und Neuerungen wurde ich nicht fertig.
Vielleicht setzte es aber auch Energien frei, von denen ich ja bis zur Einweisung in die Psychiatrie ausging sie seien "normal". Stimmen hören hatte ich nie. Ohne die Psychose wäre ich vielleicht in eine tiefe Depression gestürzt sagte zumindest meine Psychologin.
Also hatte es auch was gutes :wink:
Seit 6 Monaten nehme ich keine Neuroleptika mehr, die Ärzte meinten es wäre nach einem Jahr möglich, sie abzusetzen nach einer Ersterkrankung.
Bei Dir höre ich raus, dass Du den Medikamente auch nicht gerade zugewandt bist!?
Eine gute Freundin hat mich in der Klinik besucht. Damals war ich sehr psychotisch, wirkte auch andere aber nicht krank sondern eher sehr dynamisch. Sie fragte mich mal, wieso ich eigendlich in der Klinik war und es war schwer, ihr das zu erklären. Was sagt man da? soll man das Krankheitsbild erklären oder gleich in die vollen gehn und erzählen, was man für Vorstellungen hatte?
Ich halte es für zu kompliziert, könnte es selber glaub ich auch schwer nachvollziehn, wenn ich nicht selbst betroffen wär. Ich hab Angst nicht mehr ernstgenommen zu werden, wenn ich zu viel erzähle.

Bei einer Depression ist es irgendwie einfacher, das kennt jeder, vielleicht nicht in so einem Ausmass, aber es ist nachvollziehbar.
Das ist eine gute Frage, die Du da stellst, Du siehst ja, wie ich hadere :???:
Vielleicht kommt es auf den Menschen an, der mir dann gegenübersitzt (hoffentlich der Richtige) und welche Reaktion dann kommt. Erzählen würde ich es dem Partner schon, fragt sich nur wann und wie.. obwohl ich vor der Reaktion Angst habe. Manche Menschen möchten mit Problemen nichts zu tun haben, besonders nicht wenn es sie selbst betrifft.

meinem Ex erzählte ich schon nach ein paar Tagen, dass ich mal einen Suizidversuch hatte und er nahm es wie ich finde nicht gut auf. Meine Erwartungen waren andere..

Während meiner Erkrankung und auch danach hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die immer mal wieder krank wurden. Ich weiss nicht warum, aber ich glaube, dass es bei mir nicht so ist. Wegen der damaligen Situation, die ziemlich einmalig war. Dennoch muss, um an einer Psychose zu erkranken zu dem Stressfaktor eine vulneribität vorhanden sein.
Wie denkst Du ist die Wiedererkrankung einzuschätzen? hältst Du seither viele Faktoren die dazu führen könnten von Dir fern?
Hattest Du Proleme Dein altes Leben wieder aufzunehmen und mit dem Studium fortzusetzen? ich schaffe es seitdem einfach nicht mein Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen, es ist zum verzweifeln..
Was für Erfahrungen hast Du mit Freunden oder viell. auch Freundin gemacht als Du ihr von Deiner Krankheit erzählt hast?
Wünsch Dir einen guten Wochenstart!
und bis bald
Deine Wurzel

karmadorje
Beiträge: 8
Registriert: So 13. Jan 2008, 21:27

Beitragvon karmadorje » Mo 14. Jan 2008, 17:16

Hallo Wurzel,

Also das Ende einer Beziehung war bei mir auch ein Auslöser allerdings zeitverzögert erst ein Jahr später. Damals war ich gerade mit meinem Zivi fertig. Die Arbeit als Zivi hat mir zwar irgendwie Spass gemacht aber mich gleichzeitig auch überfordert. Ich hatte Menschen mit einer geistigen Behinderung in einem kleinen Wohnheim betreut.
Am Anfang dachte ich auch erst es ist eine kleine Depression. Eine Ärztin fragte mich sogar ob ich depressiv fühle. Aber ich dachte wenn ich erstmal ein paar Wochen in Urlaub fahre ist alles wieder okay. Und tatsächlich hat mich der Ortswechsel zeitweise wieder völlig entspannt. Allerdings hat diese Entspannung noch mehr unbehagen erzeugt, da ich danach das Gefühl hatte gar nicht mehr mit Alltäglichen Dingen klarzukommen. Also bin ich einfach nochmal mit Freunden in Urlaub gefahren.Hatte als Zivi noch etwas Geld gespart und wußte sonst eh nicht was ich machen sollte. Da konnte ich allerdings plötzlich gar mich schlafen. Über Tage und der ganze "Urlaub" entwickelte sich zum Horrortrip für mich.
Direkte stimmen habe ich auch nicht gehört. Allerdings hatte ich das Gefühl die anderen können meine Gedanken lesen bzw ich kann das bei anderen. Kommentare wurden dauernd abgegeben über das was ich gerade mache und ich konnte gar nicht mehr unterscheiden ob ich mir das jetzt einbilde oder ob wirklich jemand etwas sagt.
Naja wie dem auch sei war ich etwa 4 Monate in stationärer Behandlung und danach nochmal 8 Monate in einer Tagesklinik.
Die Medikamente haben am Anfang alles nur noch schlimmer gemacht. erst nach einem halben Jahr bekam ich Leponex. Das hat sofort angeschlagen. Allerdings mußte ich auch ständig Blutkontrollen machen und hatte massive Nebenwirkungen wie extreme Müdigkeit nach der Einnahme und Gewichtszunahme.
Aber zumindest war diese extreme Empfindsamkeit nicht mehr so stark. So etwa wie Ohrstöpsel in einer lauten Disko kam mir das vor. Bei mir war es eher die negativsymtomatik. Von einem sehr extrovertiertem Menschen wurde ich in der Psychose zu einem extrem introvertiertem Menschen der kaum noch etwas gesagt hat.
Einige Freunde habe mich damals besucht und mir auch geholfen wieder unter Leute zu kommen.Die meisten haben es wohl sowieso mitbekommen und das ist mir teilweise auch noch nach Jahren unangenehm. Denn ich habe dann immer den Eindruck die nehmen mich nicht ganz voll. Besonders krass finde ich auch wenn ich ziemlich sicher bin das derjenige weiß was passiert ist und ich denjenigen nach sehr langer Zeit zufällig wieder sehe. Da schwingt in den Blicken oft ein kritisches Beäugen mit, oder zumindest erscheint mir es so.

Nach der Tagesklinik bin ich mit einem Freund in eine WG gezogen. Das hat mir gut getan. Hab dann beim Arbeitsamt eine Berufvorbereitung von 6 Wochen gemacht und mich dann für eine schulische Ausbildung im Rahmen einer Reha beworben. Den Platz hatte ich allerdings erst ein Jahr später bekommen. Also habe ich mich an der Uni eingeschrieben und versucht mir das mal anzuschauen. Aber nach zwei Monaten war klar, dass mir das jetzt alles zuviel ist und auch das Fach nicht mein Ding. Bis zum Ende der zweijährigen Ausbildung habe ich die Medikamente genommen. In dieser Zeit war ich allerdings nicht wirklich bereit eine Beziehung einzugehen. Unter Medikamenten konnte ich zwar ein eträgliches Leben führen, aber ich habe mich nicht frei genug für eine Beziehung gefühlt. Oder besser gesagt, ich hatte den Eindruck alles etwas gedämpft zu fühlen.

Ich mache mir oft Gedanken ob ich wieder erkranken könnte und vor allem wie ich auf die Erkrankung reagieren würde. Also in eine Klinik gehen oder Medikamente nehmen wäre ich sicher nicht so schnell bereit. Gesprächstherapie ist in Ordnung aber wenn es sehr akut wird dann ist es dafür vielleicht auch schon zu spät.
Faktoren fern halten versuche ich schon auch wenn das natürlich nicht einfach ist. Drogen nehme ich überhaupt keine. Hatte früher gekifft, allerdings schon ein halbes Jahr vor der Psychose aufgehört und dann nur noch ganz selten war aber trotzdem schlect für mich.studieren tue ich jetzt etwas anderes was mir wirklich Spass macht.Auch dort gibt es manchmal Stresssituationen. Aber wenn ich merke das mich zu viele Vorlesungen überfordern dann mache ich einfach nur soviel wie ich gerade schaffe.Und bis jetzt habe ich auch das Gefühl das ich ganz gut als Durchschnittsstudent mithalten kann. Ich habe seit fast drei Jahren auch eine Beziehung, die seit zwei Wochen allerdings von mir aus auf Abstand gehalten wird. Denn meine Freundin hat wohl selber ein Alkoholproblem und ich habe ihr gesagt, dass wenn sie sich nicht helfen läßt dann bin ich weg. Das ist für mich zur Zeit eigentlich die größte Herausforderung. Auf der einen Seite weiß ich das eine feste Beziehung mir gut tut. Auf der anderen Seite sind die Probleme die meine Freundin mit dem Alkohol hat eine Belastung für mich. Sie war letzte Woche wohl bei einem Therapeuten, aber ich da mittlerweile sehr vorsichtig geworden. Ich habe mir auf jeden Fall gesagt, das wenn ich merke das mich irgendetwas überfordert, ega ob Freundin, Freunde, Familie Studium oder sonst etwas ich versuche auf Abstand zu gehen oder mich auch versuche komplett loszulösen.
Da ist bei letzlich Angst in eine Psychose zu rutschen immernoch größer als das Bedürfnis nach Nähe und Anerkennung.
Klingt vielleicht egoistisch, ist aber ein Selbstschutz. Denn was nützt es wenn ich versuche anderen zu Helfen und am Ende geht es mir so schlecht, dass ich selber Hilfe brauche?

Das mit den geordneten Bahnen, da darfst Du Dich glaube ich auch ncht zu schnell überfordern. Ich denke man muss da erstmal kleine Ziele für sich erreichen Bevor man größere in Angriff nehmen kann. Eine Beziehung, ein Studium oder einen festen Job halte ich schon für die größeren Ziele die man alle nur langsam angehen sollte.

Wie sieht denn für Dich ein geordnetes Leben aus? Welche Ziele hast Du Dir denn gesetzt? Mir hat übrigens meditieren geholfen auch wenn mein Pschiater mich davor gewarnt hatte, da man dies auch langsam angehen sollte wenn man eine Psychose hatte.

Dir auch noch einen guten Start in die Woche


Mögen alle Wesen glücklich sein


Liebe Grüße

Karmadorje

wurzel
Beiträge: 24
Registriert: Mo 8. Okt 2007, 20:06

Beitragvon wurzel » Mi 16. Jan 2008, 00:36

Hi Du,

bei mir ist es ähnlich, meine Freunde verhalten sich anders, manche haben sich sogar abgewand. Meine beste Freundin hat am meisten mitgekriegt, als ich durchgedreht bin. Bildete mir u.a. ein, dass sie ein schlechter Umgang für mich ist und hab sie wohl ziemlich angegriffen. Das schlimme ist die Ungewissheit, vieles weiß ich nicht mehr, also kann ich auch nicht sagen, wie ich sie verletzt habe. Seitdem habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr, was mir sehr weh tut. Auf einen Brief von mir hat sie geantwortet, dass sie mich nicht mehr sehen will.
Meine Familie und besonders meine Verwandten, die ich nicht so oft sehe bemitleidigen mich oder sehen mit oft seltsam an. Das nervt.
Während meiner Psychose hatte ich einen großen Antrieb, das betraf auch meine berufliche Situation. Als ich nach der Klinik in die Tagklinik gekommen bin war für mich vor allem eins wichtig – wieder zu arbeiten. Gegen den Rat der Ärzte suchte ich während dieser Zeit nach einer Stelle und die fand ich dann auch. Ich hätte mich auf meine Gesundheit konzentrieren sollen und nicht auf die Jobsuche, denn die war stressig. Drei Monate war ich in der Tagklinik, die Ärzte meinten es wäre zu früh für mich, aber ich konnte nicht anders. Zukunftsängste und Existenzängste hatte ich und mein Lebenslauf wird auch nicht besser, dachte ich.
Nach einem halben Jahr wurde ich gekündigt, weil ich nicht genug Leistung brachte und seitdem schaffe ich den Jobeinstieg nicht. Das ist mein größtes Ziel.
Durch die Arbeitslosigkeit bin ich in einen Teufelskreis geraten. Fühle mich zu schwach zum arbeiten, werde aber je länger ich zu hause rumhocke immer depressiver.
Akzeptanz von außen gibt es natürlich nicht, alle denken es wäre doch so easy und ich müsste mir nur einen Job suchen. Aber die Angst, wieder zu versagen ist gerade größer, als den Willen es zu probieren.
Welche Form der Meditation machst Du?
Lieben Gruß
Wurzel

karmadorje
Beiträge: 8
Registriert: So 13. Jan 2008, 21:27

Beitragvon karmadorje » Mi 16. Jan 2008, 14:47

Hallo Wurzel,

Na das mit Deiner Freundin ist natürlich nicht so schön. Ich kann mich eigentlich noch ganz gut erinnern, was ich zu den Freunden um mich herum gesagt hattte bzw. nicht gesagt hatte, da ich ja eher eine negativ Symtomatik hatte. Aber ich kam mir selbst mit meiner Krankheit sehr als Belastung vor, besonders für meine Familie, aber im nachhinein glaube ich, dass es gar nicht so schlimm war wie ich dachte. Die meisten sagen jetzt einfach hauptsache Du bist wieder gesund, Mein Bruder, der mich als erster in der Klinik besuchte meinte einfach "Wir brauchen alle mal eine Therapie".
Ich denke, dass jeder Mensch egal ob "normal" oder "psychotisch" unter vielen Dingen leidet. So ist es für jeden wichtig an sich selbst zu arbeiten. Die Identifikation mit einem Beruf nehmen glaube ich viele zu wichtig im Vergleich zu anderen Dingen im Leben und das kann auch krank machen.
In einer Therapie arbeitet man ja ganz intensiv an sich. Und das sollte man selbst und Außenstehende nicht unterschätzen.

Letzlich glaube ich gar nicht dass man jemanden anderen wirklich verbal verletzen kann bzw verletz werden kann. Auch wenn es uns so erscheint hängt es doch meist damit zusammen wie wir die Worte und verhaltensweisen von anderen beurteilen. Ich war auch lange Zeit davon überzeugt dass andere mich verletzt haben bzw , dass ich andere mit meinen Worten verletzen kann. Aber ich habe gemerkt, dass es bei erwachsenen Menschen auch eine Eigenverantwortung gibt damit umzugehen. Die Menschen sagen viele Dinge ja nicht aus bosheit sondern eher aus verwirrtausheit oder Angst heraus.

Ich weiß ja gar nicht wie alt Du bist und ob Du eine Ausbildung gemacht hast, aber hast Du schon mal an eine berufliche Rehamaßnahme gedacht? Eine Art Umschulung oder vielleicht sogar studieren?
Die ANgst vor dem versagen kenne ich sehr gut. Ich würde mich zur Zeit auch nicht dem Berufsleben stelle können.Da fällt mir das studieren leichter, besonders, da es mich auch wirklich interessiert und somit Spass macht.

Ich praktiziere die Meditation nach dem 16. Karmapa.
Er war einer der ersten buddhistischen Lamas in Tibet.
Allerdings habe ich mich der Meditation sehr langsam genähert, da ein gewisses Maß an Stabilität schon nötig ist, damit es einem einen Nutzen bringt.

Hast Du auch schon mal meditiert?

Liebem Gruß

Karmadorje

wurzel
Beiträge: 24
Registriert: Mo 8. Okt 2007, 20:06

Beitragvon wurzel » Do 17. Jan 2008, 09:22

Hallo,

es tut gut, mich mit Dir auszutauschen :) , vieles wird mir klarer, wenn ich mit Dir darüber spreche. Die Besten Erfahrungen habe ich ja mit Menschen gemacht die ich nicht unmittelbar kenne und die von meiner Situation nicht betroffen sind. Ich hoffe, Dir geht es ähnlich!
Irgendwie schade, dass es niemanden gibt, mit dem ich über alles reden kann, aber ich glaube das wäre auch zuviel verlangt.
Wie Du klarkommst finde ich klasse und das freut mich für Dich, besonders, dass Du beruflich was gefunden hast, was Dir Spass macht. Bemerkenswert erscheint mir auch die Situation mit Deiner Freundin, das zeigt die Stabilität in Deinem Leben. Hat Deine Freundin schon länger die Probleme? Wenn ich damals meinen Spielsüchtigen Freund früher losgelassen hätte, wäre mir viel Kummer erspart worden. Vielleicht ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber ich hab damals begriffen, dass meine Unterstützung nichts bringt. Ich hoffe sehr, Deine Freundin ist einsichtig und hat sich Hilfe von aussen gesucht?
Ich finde auch, dass das Berufleben nur einen kleinen Teil im Leben einnimmt und nicht überbewertet werden darf.
Über den Spruch von Deinem Bruder muss ich immer wieder mal schmunzeln, wenn ich ihn lese. Manche Leute sind ja der Ansicht, dass die, die Psychiatrieerfahren sind die eigentlich "normalen" sind. Fragt sich dann nur, was oder wer normal ist und wer nicht!? genauso wie "man" das so macht oder "man" das nicht so macht.
Eine Therapie ist ein echter Zugewinn, es ist schade, dass man abgestempelt wird, wenn man eine macht. Viele haben eine falsche Vorstellung oder Hemmschwelle davor und reimen sich irgendwas zusammen, das mit Realität nichts zu tun hat. Über die Jahre hab ich gelernt meine Gefühle auszudrücken und sie mitzuteilen. Früher konnte ich das nicht, was mich lange auch nicht beeinträchtigte bis der Schmerz immer größer wurde und ich nicht mehr konnte.
Nachdem Du jetzt so viel über mich weißt, verrat ich Dir auch noch mein Alter :wink: . Bin 28, habe zwei Berufe gelernt, einer davon ist kaufmännisch. Also Arbeitsmarkttechnisch eigentlich kein Problem einen Job zu finden. Bei der Arbeitsagentur hab ich einen Rehaantrag gestellt, mit der Hoffnung auf eine berufliche Wiedereingliederung.

In München gibt es ein Institut, das für Menschen mit einer Vorgeschichte wie meiner was anfangen kann. - Da kommt mir grad wieder der Spruch von meiner Schwester in den Sinn: "Keine Ahnung, was Dein Problem ist" - Such Dir einen Job - und alles ist gut. Die pendelt zwischen Tips wie geh mal zum SpDi bis such Dir nen Job. Klasse!!

Diese "Maßnahme" hat sich aber gut angehört und ich hoffe, ich krieg das bewilligt.. ansonsten hab ich ein Problem. Darf ich fragen was Du studierst und wie alt Du bist? :roll:
Freu mich wie immer was von Dir zu hören
lieben Gruß
wurzel

karmadorje
Beiträge: 8
Registriert: So 13. Jan 2008, 21:27

Beitragvon karmadorje » Fr 18. Jan 2008, 09:24

Hallo wurzel,

jemanden zu haben mit dem man über alles reden kann....
Das ist glaube ich sehr sehr wichtig für alle Menschen. Manchmal findet man das ja sogar bei einem Partner. Aber meist ist es dann doch der beste Freund. Ich glaube der Austausch einer vertrauten Atmosphäre, in der man auch Ängste usw loswerden kann ist die beste Therapie die man machen kann. Allerdings muss man dafür ja auch wieder so weit klar kommen, dass andere einen ertragen...
Naja also beruflich was gefunden ist vielleicht noch etwas zu früh. bin ja noch mitten im Studium und ob das alles so einfach weitergeht, naja ich bin zumindest guter Dinge. Bin ja auch schon 29.
Das mit meiner Freudin ist halt so ne Sache. Sie war jetzt mal bei einer Therapeutin. Das ist ja schon mal der erste Schritt. Aber das mit dem Vetrauen, dass ist mal wieder weg. Und soetwas läßt sich eben nur langsam aufbauen. War immer wieder so weit mich zu trennen, da ich Angst hatte sonst selbst nicht mehr klar zu kommen. Aber jetzt ist erstmal ein Abstand da und das ist auch gut so. Vor der Psychose hatte ich auch ne schwierige Beziehung. Meine damalige Freundin hatte glaube ich Borderline, sie hat sich des öfteren selbst geschlagen oder den Kopf gegen die Wand gehauen. Ich war ja damals noch relativ jung und bin eigentlich gar nicht drauf klargekommen. Ich habe auch versucht sie zu einer Therapie zu bewegen aber sie wollte nicht. Letzlich ist es dann außeinandergeangen und das war gut so. Aber die Hilflosigkeit die man spürt fand ich unerträglich und das war sich auch ein Grund für die Psychose die ein Jahr später kam.
Soweit möchte ich es auf keinen Fall mehr kommen lassen. Da würde ich lieber mein Leben lang alleine bleiben, als wegen so einer Beziehungskiste in die Psychiatrie. Das hat mich irgendwie schon auch etwas abgehärtet, insofern dass dann ein Punkt komme an dem ich mir denke, dass mir die anderen einfach egal sein müssen damit ich selber klar komme. Das ist natürlich nicht einfach und man leidet wieder....
Letzlich glaube ich man kann den Menschen eben doch nur Türen öffnen, aber sie müssen eben selbst hindurchgehen.
Wenn ich anderen erzähle, dass ich mal in der Psychiatrie war können die sich das meist gar nicht vorstellen. Aber ich habe mir auch angewöhnt nicht mehr ganz so offen darüber zu reden. An der Uni z.B. weiß das fast keiner und das ist mir auch ganz Recht, da ich nicht anders behandelt werden möchte. Das ist ja leider immer noch so, dass einen Menschen bewußt oder unbewußt irgendwie anders behandeln wenn man Psychiatrieerfahren ist.Deswegen möchte ich hier auch nicht ins Forum schreiben was ich studiere, da dies ein doch eher Orchideenfach ist und man ja nie weiß mehr hier alles so mitließ
hui jetzt fängt meine Verschwörungsparanoia ja schon wieder an :shock:

Gefühle ausrücken ist auf jeden Fall sehr wichtig zu lernen, da arbeite ich immer noch dran. Aber vielleicht liegt's ja auch an meinem Sternzeichen :roll:

Ich glaube einfach einen Job suchen und alles ist gut ist viel zu einfach gedacht. Auch wenn es sich einfach anhören mag, aber ich glaube es ist erstmal viel wichtiger zu lernen was man will und was man nicht will. Ich habe am meisten in der Therapie gelernt, dass ich nicht bereit bin etwas zu machen von was ich nicht wirklich überzeugt bin. Dann könnte die ganze Welt auf mich einreden, aber ich glaube es ist echt wichtig seinen eigenen willen zu entdecken und seiner Intuition zu folgen. Meine Intuition hat mit bijetzt meistens Recht gegeben auch wenn man es vielleicht nicht immer erklären kann halte ich es für eines der wichtigsten Hilfsmittel sich im Leben zu orientieren.
Die Maßnahme, die ich gemacht habe har mir echt gut getan, wobei es ja auch praktisch meine Erstausbildung war , da ich ja direkt von der Schule kam und da ist man ja meist noch orientierungsloser.



Mögen alle Wesen glücklich sein


Freu mich auch von Dir zu hören

Liebe Grüße

Karmadorje

wurzel
Beiträge: 24
Registriert: Mo 8. Okt 2007, 20:06

Beitragvon wurzel » Fr 18. Jan 2008, 20:05

Hi Du,

stimmt man weiß nie, wer hier mitließt :shock: ... da krieg ich auch gleich paras. Meine Psychose hat das Internet auch stark mit einbezogen, dachte damals meine Anonymität ist futsch. Ein kleines Wagnis sozusagen hier zu sein. Sollte ich nochmal austicken ist das Forum mit dran :shocked!:

Das Du an der Uni nicht jedem erzählst, was Du hattest ist Selbstschutz. Sehr wichtig, wenn Du mich fragst.. Es gibt leider immer noch zu viele Vorurteile. Besonders nach Pressemeldungen von psychisch Kranken, die ihre ganze Familie abgestochen haben. merkwürdig allerdings, dass meine Psychologin heute mal wieder meinte, dass aus ihrer Sicht für mich nur eine Arbeitsstelle in frage kommt, wo alle bescheid wissen. Da krieg ich beim Nachdenken ja schon Beklemmungen :???:
In so einer Zwickmühle möchte ich nicht mehr stecken. Das mit damals hat mir auch gereicht, und war erst vorbei, als ich die Beziehung beendet habe. Du scheinst ja auch einen gewissen Hang für komplizierte Beziehungen zu haben. Zwischen Liebe, Hoffnung und Verzweiflung. Wenn man jemanden liebt möchte man dem anderem helfen, für ihn da sein, wenn es ihm nicht gut geht. Die Sucht welche auch immer verändert den Menschen und die Beziehung. Was man sich nie hat vorstellen konnte tritt ein und manche Dinge möchte man nicht wahrhaben. Mein Ex z.B. hat mich beklaut und einige krumme Dinger gedreht auf meine Kosten bis ich das wahrhaben wollte und was dagegen tun konnte war es fast zu spät. War wie gelähmt.
Hab ihn gebraucht und konnte nicht loslassen. Loslassen ist auch ein gutes Thema.. damit hab ich auch so meine Probleme. Trauer, wenn ich ehrlich bin meinem Exfreund immer noch nach und das ist fast zwei Jahre her :sad:
Denke ständig an die Vergangenheit, erleichtert den Blick in die Zukunft auch nicht gerade.. aber wenn ich zurückdenke war ich schon immer eher melancholisch und nachdenklich, was auch Vorteile hat (James Blunt und Xavier Naidoo wirds freun)
Überleg mir auch gerade ernsthaft, Dauersingle zu bleiben. Habe auch keine Lust wieder eingesperrt zu werden, wegen irgendeinem anderen - lägen die Gründe bei mir wärs o.k. Der One-night-stand - Testversuch ist ja auch mal in die Hose gegangen. Nur Spass keine Verpflichtungen hört sich gut an, für mich allerdings keine Option.
Mhhh.. die Sternzeichen-Theorie ist so ne Sache. Meiner einer hat 2 Jahre gebraucht um Gefühle zuzulassen und wahrzunehmen. Einen hoffnungslosen Fall gibt es also nicht, das wird schon!! Umso erfreulicher ist dann das Ergebnis!!
Hab gerade einen Erfahrungsbericht gelesen. Würde mich auch gerne an alles erinnern können, was in der Manie so passiert ist. Weisst Du noch alles oder hast Du auch Gedächtnislücken?
Lieben Gruß und schönen Wochenende
wurzel

Psychonaut
Beiträge: 4
Registriert: Fr 26. Sep 2008, 16:13
Wohnort: Schleswig Holstein

Beitragvon Psychonaut » Fr 26. Sep 2008, 18:25

Ich platz hier einfach mal so rein und hoffe auf Antwort! Ich selber neige zu Depressionen und Angststörungen, hatte auch mal ein echtes Alkohol- und Drogenproblem und habe auch zwei Therapien deswegen gemacht. Aber um mich geht es grad garnicht so. Ich mache mir eher Sorgen um meine Freundin, die an einer paranoiden Schizophrenie leidet, aber relativ gut auf Medikamente eingestellt ist und in einer betreuten Wohngruppe wohnt. Lange Zeit hatte ich den Eindruck, sie würde mich gar nicht lieben und eher nur ausnutzen wollen. Aber seit dem ich mich mit ihrer Erkrankung mehr und mehr auseinandersetze ist mir langsam klar geworden, dass sie mich ernsthaft liebt! Sie hat mir vor kurzem dann erzählt, dass sie auch noch brutal sexuell missbraucht und vergewaltigt wurde! Ich würde mir so dermassen wünschen, dass sie mal eine Therapie macht oder sich jedenfalls einer professionellen Psychologin anvertraut. Wir haben keinen Sex miteinander (hatten es aber bis sie irgendwann plötzlich vorrübergehend Schluss gemacht hat), da sie natürlich Zeit braucht. Ich gebe ihr auch alle Zeit der Welt, weil ich sie wirklich liebe, wünsche mir jedoch ganz tief im Inneren, dass sie dieses Problem angeht und sich helfen lässt, so dass wir irgendwann vielleicht wieder ein schönes Sexualleben haben! Sie möchte ja auch gerne, das merke ich, jedoch ist ihr alles schnell peinlich und sie redet mit mir auch nicht drüber. Sie tut mir total leid und ich weiss irgendwie nicht weiter. Ich weiss nur, dass ich sie unendlich doll liebe und ihr helfen möchte wo es nur geht. Vor kurzem hatte sie Hasch geraucht und sich voll fies eingebildet, ich wolle sie nur ausnutzen. Ich konnte sie Gott sei dank vom Gegenteil überzeugen, war nur im ersten Moment total verletzt, weil es dafür gar keine Anhaltspunkte gab. Oder heilt die Zeit vielleicht alle Wunden? Ich möchte nur bloss nichts falsch machen, denn ich will sie nicht verlieren. Ich habe vor mit ihr nochmal ganz direkt über das Thema zu reden und ihr deutlich machen, dass wenn ich beim Schmusen und Kuscheln zu weit gehe, sie nur STOPP sagen müsse und ich dann aufhöre und ihr dieses auch niemals übel nehmen werde. So langsam scheint ihr Vertrauen in meine Person jedenfalls zu wachsen, wir sind ja immerhin schon ein halbes Jahr mit Unterbrechung von sechs Wochen zusammen und im Herzen ohne Unterbrechung!
Ich freue mich auf Antworten!!!

Tara
Beiträge: 1
Registriert: So 21. Dez 2014, 13:06

Re: verliebt! Psychose - Zusammenhang?

Beitragvon Tara » So 21. Dez 2014, 13:13

Hallo Karmadorje,

ich habe gelesen, dass du auf den 16. Karmapa meditierst. Ich habe dazu ein paar Fragen.
Allerdings ist dieser Thread schon 6 Jahre alt.
Bist du noch in diesem Forum aktiv?

Liebe Grüße
Tara


Zurück zu „Schizophrenie, schizoaffektive Störungen, andere Psychosen (ICD-10:F2)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast