Diagnose erhalten - Fragen dazu

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Clank
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Diagnose erhalten - Fragen dazu

Beitragvon Clank » Sa 2. Jun 2007, 13:06

Hallo zusammen

Seit ich vor ein paar Wochen eine strene Zeit hatte, ging es mir nicht mehr so gut. Erinnerungen an meine Kindheit flackerten leicht auf. Als ich dann auf irgendein Ereignis zusammenbrach, d.h. zusammensackte, bin ich zuerst zu einem Psychotherapheuten. Der nahm mich aber nicht ernst. Ich lebe schon seit geraumer Zeit zurückgezogen, völlig in meiner eigenen Welt. Vor allem innere Stimmen und verändertes Körpergefühl oder veränderte Aussenwelt treten bei mir häufig auf.

Diese Woche ging ich, weil ich keine Verbesserung spürte zu einen Psychiater. Nach zwei Sitzungen und einem an ihn verfassten Textstück stand dann die Diagnose: Schizophrenie im Propromalstadium. Viele Zeichen passen gut. Nur bin ich nicht einer, der so schnell alles als Wahr nimmt. Anzumerken, der Psychiater leitet das Früherkennungszentrum für Schizophrenie.

Vielleicht könnt ihr ein bisschen Licht ins Dunkle bringen.
- Ist es möglich, nach zwei Sitzungen so was zu beurteilen?
- Welche andere Diagnosen sollten ausgeschlossen werden?
- Wie hoch ist die Chance, an einer Schizophrenie zu erkranken?

Ich nehme seit heute Seroquel, aufdosiert dann 300mg. Neben Schwindel und Herzpochen spüre ich nichts. Ich fühle mich sogar noch fremder als sonst im Körper. Wie sind eure Erfahrungen damit und wie kann ich feststellen, ob es die psychotischen Symtome behebt?

Ich habe auch eine gute Freundin, die DIS hat. Wenn ich mit ihr spreche, erkenne ich mich auch da sehr gut.

Wenn ihr Fragen habt, stellt sie ruhig. Viele Liebe Grüsse
Clank

Mar.kus
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Re: Diagnose erhalten - Fragen dazu

Beitragvon Mar.kus » Sa 2. Jun 2007, 14:02

...bin ich zuerst zu einem Psychotherapheuten. Der nahm mich aber nicht ernst.
Wenn er Dich nicht ernst nimmt, dann ist es nicht der richtige. Vergiss ihn und suche Dir einen anderen.
Schizophrenie im Propromalstadium. Viele Zeichen passen gut. Nur bin ich nicht einer, der so schnell alles als Wahr nimmt.
Das geht mir genauso, allerdings brauche ich oft erst einigen Abstand dazu. Mir hat es geholfen, hier im Forum in der Rubrik "Psychische Krankheiten" (siehe obige Navigation) alles mögliche nachzulesen. Dazu brauchte ich noch einen äußeren Anstoß, um das auf mich zutreffende Krankheitsbild zu finden.

Mit diesem Wissen lässt sich leichter jemand finden, der einem fachgerecht helfen kann.
lg, Markus

Clank
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Beitragvon Clank » So 3. Jun 2007, 08:08

Hallo Markus

Habe gestern noch ein weiteres Gespräch bei einer anderen Psychotherapeutin gehabt. Sie hat sehr viel Erfahrung mit Schizophrenie (glaube 10 Jahre Begleitung von an Schizophrenie erkrankten Jugendtlichen). Sie sagte mir, dass es eher ein schweres Trauma und schizoaffektive Störung ist.

Ehrlich gesagt, habe ich langsam die Schnauze voll. Dieses hin und herschubsen ist fies und Seroquel ist zum kotzen. Fühle mich so eigenartig - anders als sonst. Ich habe mich daran gewöht, phasenverschoben zu leben und nun ist alles so "klar" und ich krieg das nicht verarbeitet. Ein kleines Nickerchen ist in ein 18 Stundenschlaf ausgeartet.

Die oben benannten psychische Krankheiten treffen irgendwie alle und doch keins zu. Ich kann mich da nicht einordnen. Auch egal, ich seuch mich jetzt bis Donnerstag durch und lese dem Psychiater mal die Leviten.

Liebe Grüsse
Clank

psycho
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Beitragvon psycho » So 3. Jun 2007, 12:04

hallo clark,

sei doch froh, dass man dir möglicherweise damit helfen kann. wenn du dem psychiater nicht vertraust, dann hole dir eine zweite meinung ein, ohne zu sagen, dass du vorher schon irgendwo warst. so würde ich es machen.

wenn du geholfen werden kann sei froh, spätestens nach deiner ersten psychose wirst du erschrocken sein, und das zeug schlucken.
übrigens ich hatte, als ich stationär war, eine seroquel dosis von 1600 mg täglich, also ich habe nur noch geschlafen, aber der körper gewöhnt sich daran, irgendwann macht es nicht mehr soooo müde
geh noch mal woanders hin, mein tipp

grüße
psycho

Mar.kus
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Beitragvon Mar.kus » So 3. Jun 2007, 13:16

Ich habe mich daran gewöht, phasenverschoben zu leben und nun ist alles so "klar" und ich krieg das nicht verarbeitet.
Geht mir seit nunmehr fast 3 Jahren genauso, aber man gewöhnt sich daran. Heute vergleiche ich mich nicht mehr so oft mit anderen, was es mir leichter macht, so zu sein, wie ich bin. Andere würden das vielleicht exzentrisch finden, aber das ist mir inzwischen egal. Künstler sind ja auch oft exzentrisch und so gesehen gibt es auch dafür ein Rollenbild. ;-)
Die oben benannten psychische Krankheiten treffen irgendwie alle und doch keins zu. Ich kann mich da nicht einordnen.
[/quote]
Einige Symptome findet man überall wieder, andere sind eher spezifisch. Bei mir hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich genügend Abstand hatte, um mich der richtigen Diagnose zuzuordnen. Gib Dir einfach etwas (!) Zeit.
lg, Markus

Clank
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Beitragvon Clank » Mo 4. Jun 2007, 17:12

Vielen Dank für eure Antworten

Nun, ich habe ja eigentlich zwei von einander unabhängige Diagnosen erhalten. Das eine Schizophrenie im Vorstadium (der Fachausdruck kriege ich glaube ich nie gemerkt) und das andere schweres Trauma und schizoaffektive Störung. Ich glaube jetzt vorerst mal gar nichts. Ich glaube, ich darf da ruhig kritisch sein. Nun, ich lasse die zwei Theras jetzt mal machen und beobachte sorgsam was sie so tun. Ich kann nicht mehr als die Wahrheit sagen, zusammenknüpfen sollen die Zwei.

Etwas was mich ein bisschen zweifeln lässt, ist folgender Umstand. Ich habe höchstens jede Woche ein Erlebnis anderer Art (wenn ich denn alle mitkriege). D.h. häufig Depersonalisation, Derealisation oder Blicke spüren. Selten Wahnvorstellung ala "3 Flugzeuge gleich Panik". Ob da der Realitätscheck vorhanden bleibt weiss ich nicht so recht. Jedenfalls denk ich nie über solche Dinge währenddessen nach.
Wenn ich so nachlese, schliesst Depersonalisation und Derealisation Schizophrenie (und somit auch schizoaffektiv) aus. Das zweitere (der Wahngedanke) jedoch würde ich klar in diese Ecke schieben. Mache ich da die Einteilung der Symtome zur Krankheit falsch?

Mein Psychiater hat meine "Stimmen" als Gedanken-laut-werden abgestempelt. Ich bin da nicht sicher ob der Ausdruck stimmt. Generell würde ich sagen, dass sind sowas wie unterdrückte Wut/Hass-Gefühle die einfach mal gesagt werden müssen. Diese kommen 100% von innen und ich weiss nicht ob sie andere auch hören. Sau komisch das zu beschreiben. Kann mir jemand vieleicht erklären, was unter Gedanken-laut-werden gemeint ist?

Ich vergleich mich nicht mit anderen. Ich weiss, dass ich anders bin - krieg ich ja täglich gesagt. Das Seroquel vertrage ich gut, bis auf die verdammte Müdigkeit nach Einnahme. Echt anstrengend so übermüdet zu arbeiten (aber besser als wenn ich denke, dass ich nichts machen kann, da mein Körper die Objekte nicht berühren kann).

Meine Freunde bezeichnen mich eh als Spinner. Soviel zu meinem Rollenbild ;)

Liebe Grüsse
Clank

Mar.kus
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Beitragvon Mar.kus » Mo 4. Jun 2007, 19:21

Ich glaube, ich darf da ruhig kritisch sein. Nun, ich lasse die zwei Theras jetzt mal machen und beobachte sorgsam was sie so tun.
Warum auch nicht. Schließlich kennst Du Dich selbst am besten. Ich handhabe das inzwischen so ähnlich: Lass die Fachleute mal reden was sie wollen, ich mache dann sowieso, was mir passt. Für irgend etwas muss es ja auch gut sein, als psychisch krank zu gelten. ;-)
Meine Freunde bezeichnen mich eh als Spinner.
Ich habe im Freundeskreis vorzugsweise Spinner. Dann sind wir unter uns und der einzelne erscheint völlig normal. ;-)
lg, Markus

Arno
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Beitragvon Arno » Fr 8. Jun 2007, 17:40

Hallo Ihr MItmenschen,
Hatte in meinem Leben schon mehrere schizoaffektive
Phychosen.Erst wusste ich garnicht wie Ernst das ist.
Hatte sogar einen misglückten Suizit.Hatte mich aber
immer wieder Hochgerappelt, mit 8 Klinikaufenthalten
Bei dem letzten 3 Monatigen Aufenthalt hatte ich großes Glück ,da ich einen Psychologen bekommen habe bei dem die Chemie zwischen uns beiden Stimmte.Nun bin ich seit 2 Jahren nicht mehr erkrankt.Muß dazu sagen bin befristet Eurentener. Bekomme 14tägig
Risperdal gespritzt.
Bei einem Aufenthalt habe ich mich nach 14 Tagen selbst Entlassen um meine Arbeit zu Behalten.
Es war der Horror man kann es nicht Allein bewältigen.Und man muß großes Glück mit den Ärzten haben.Aber ohne eigenen Willen geht auch nichts.

Jedenfalls was ich sagen will:Ohne Ärztliche Hilfe ist es so gut wie Aussichtslos.Ich bin während der
Phychosen auf die unmöglichsten Gedanken gekommen.
Sicherheitegurt zerschnittn.Rasante Fahrweise u.s.w.
Solche Sachen können für sich und andere zur Gefahr werden.

Liebe Grüße Arno

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Kratz
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Beitragvon Kratz » Fr 8. Jun 2007, 18:04

Grüß Euch,

@ Markus und Cranck
Gerade am Anfang ist es für die Beteiligten schwierig eine punktgenaue Diagnose zu stellen, da sich die Symptome zum einen verändern zum anderen bei den krankheitsbildern auch durchaus überschneiden.
Sagen wir mal diese erkrankungen ähneln den Fingerabdruck - jeder hat sein individuelles Päckchen zu tragen, jedermann sein eigener Fussball.
Deshalb ist hier die ganz haarkleine Diagnostik auch nicht gegeben, gehst du zu zwanzig Fachärzten kannst du auch zwanzig gleiche ungleiche Diagnosen erhalten.

Fakt jedoch ist - Ihr habt für Euch festgestellt, das einiges eben nicht in normalen Bahnen läuft und habt Euch auf den Weg gemacht Hilfe zu finden.

Jetzt gilt es halt die für Euch richtigen Partner zu finden.

natürlich sollten in meinen Augen auch die Medikamente nur eine zeitweise Hilfe sein um zu lernen mit der Erkrankung zu leben und die Symptome zu beherrschen.
Und gerade wegen der oft erheblich auf die Psyche schlagenden Nebenwirkungen, die allzu gerne als hinzunehmend dargestellt werden, ist es wichtig sich auf Dauer davon zu befreien.
Medis ersetzen eben keine vernünftige Therapie.
Auch seit vor dem plötzlichen Absetzen gewarnt, das kann eben wenns nicht fachgerecht geschieht, zu psychoseähnlichen Symptomen führen.
Da ist Vorsicht geboten.

Soweit, sogut.

Lasst es Euch gutgehn.

Gruss
Detlev
Des deutschen Bürgers ehrliches Sicherheitshirn vermag nicht den scheinbaren Sinn einer ausschließlich von der Nützlichkeit der Dinge bestimmten Wertung als Unsinn zu begreifen.

Clank
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Beitragvon Clank » Sa 9. Jun 2007, 19:21

Hallo zusammen

Vielen Dank für eure Antworten. So schwer es mir fällt, ich muss die Diagnose nochmals revidieren. Es fällt mir schwer, weil dann in meiner Kindheit einiges schief gelaufen sein muss. Ich muss auch einige psychotische Symtome ungestalten oder anders interpretieren.
Meine Therapeutin, von der ich glaube, dass die Chemie stimmt, spricht von Persönlichkeitsanteilen. Ich kapiers noch nicht, will das aber so annehmen, weil es alles erklärt (kann).

Medis nehme ich immer noch. Glaube aber kaum, dass es mir hilft. Jedoch konnte ich die Dosis ändern, so dass ich am morgen 25mg und am Abend 300mg einnehme. Ich habe bemerkt, dass ich eh keine Zeiten einhalten kann. Es ist jetzt 19:15 und ich habe seit vielleicht gestern keine Medis gefressen. Habt ihr einen Tipp, wie ich das hinkriege?

Ich fühle mich mit dem Medikament nicht sicher, so dass ich es am Morgen immer weggelassen habe - muss ja auch Leistung bringen bei der Arbeit. Ich hoffe der Psychiater und die Therapeutin sprechen sich (mit meinem jetztigen Einverständnis) ab.

Und so schreitet das Leben weiter.
Liebe Grüsse
Clank

Mar.kus
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Beitragvon Mar.kus » So 10. Jun 2007, 13:41

...Ihr habt für Euch festgestellt, das einiges eben nicht in normalen Bahnen läuft und habt Euch auf den Weg gemacht Hilfe zu finden.
Ich weiß, dass etwas nicht in "normalen Bahnen" läuft (wie auch immer man das definieren mag), aber ich kann mich damit arrangieren und trotz allem meinen Tag gestalten. Womit ich allerdings nicht klar komme ist, dass mir Hilfe aufgezwungen wird und ich sie annehmen muss, weil mir sonst Benachteiligungen drohen. Davor laufe ich (auf meiner eigenen Bahn) so gut es geht davon. - Aber das soll hier nicht das Thema sein. Da habe ich einen eigenen, inzwischen recht umfangreichen Thread. ;-)
Es fällt mir schwer, weil dann in meiner Kindheit einiges schief gelaufen sein muss.
MUSS das wirklich so sein? Ich frage das, weil in den meisten Fällen beschrieben wird, dass es "mit hoher Wahrscheinlichkeit" so sei, aber das ist noch lange kein immer zutreffendes Muss.
[Medikamente] Ich habe bemerkt, dass ich eh keine Zeiten einhalten kann. [...] Habt ihr einen Tipp, wie ich das hinkriege?
Ich stelle mir immer einen Wecker, wenn es wichtig ist, ein Medikament zur richtigen Zeit zu nehmen. - Käme das evtl. auch für Dich in Frage?
lg, Markus

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Chaefer
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Beitragvon Chaefer » Mo 11. Jun 2007, 20:16

Hallo Clank

ich kann bei deiner Krankheit nicht mitreden, da ich eine Borderlinerin bin. Aber ich hatte das gleiche Problem mit den Medikamenten. Ich fragte mich oft, wofür das Ganze. Und doch, wenn ich sie regelmässig einnahm, ging es mir besser.
Die 25mg Seroquel am Morgen sollten dich nicht mehr müde machen. Ich finde es gut, dass du die grosse Dosis am Abend nimmst. So kannst du schlafen und bist am Morgen fit.
Ich lege mir mein Morgenmedi zur Kaffeemaschine. Denn dort gehe ich morgens als erstes hin. Die Abendmedis, übrigens auch Seroquel, liegen bei meiner Zahnbürste. So vergesse ich sie selten bis nie. Und wenn ich am Abend nicht einschlafen kann, weiss ich, dass ich das Seroquel vergessen habe. Also nochmals aus dem Bett und rein mit dem Zeug.

Natürlich sind die Medis nur ein Teil der Behandlung. Aber wenn du gut eingestellt bist, kannst du auch an deiner Erkrankung arbeiten, egal wie sie schlussendlich heisst.

Ich drück dir die Daumen und wünsche dir alles Gute

Claudia
Die grösste Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen.

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Remedias
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Beitragvon Remedias » Di 19. Jun 2007, 22:45

Hi @clank, was Du beschreibst, könnte auch eine dissoziative Störung sein. (z.B. Du "hörst" keine Stimmen, sondern nimmst sie als "Gedanken" wahr, wie eine Art verschärfter Dialog"); die Welt erscheint dir irreal, Du Dir selbst auch....
Aber die Behandlung bleibt sich in diesem Fall gleich: neuroleptisch.
Also ist es eigentlich gleich, in welche Schublade man das Kind packt....
Liebe Grüße Remedias

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Beitragvon Clank » Fr 22. Jun 2007, 16:00

Hallo zusammen

Mitlerweile klappts mit dem Medis nehmen. Nebenwirkungen sind auch keine mehr da.

@Schäfer... ich hatte paar Monate eine Borderlinerin zur Untermiete. Und verglichen mit mir, ist das dann schon mal ne Stufe heftiger. Vielleicht auch wegen den offensichtlichen Zeichen (bei ihr Alk, SVV, Drogen, Sex). Wir haben nicht so harmoniert. Ich nehme meine Tabletten einfach wenn es mir einfällt. Kann nur hoffen, dass ich daran denke. Alles andere geht nicht - bin ja nicht wirklich auf dieser Welt.

@Remedias... Ja dissoziative Störung würde passen. Wird das wirklich gleich behandelt? Kann ich mir kaum vorstellen.

Alles Liebe
Clank

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Beitragvon Remedias » Fr 22. Jun 2007, 19:26

Hallo @clank, ja, bei mir wurden die Dissoziationen zu den psychosenahen Symptomen gerechnet und werden mit einem Neuroleptikum behandelt.
Dieser innere Dialog wurde vor der Behandlung echt quälend, versuchte mich u.a. zum Suizid zu überreden; im Moment habe ich etwas Ruhe; manchmal kommt anflugsweise der Dialog wieder, wiederholt aber dann nur, was ich denke oder was andere sagen wie ein Echo und ich WEISS, dass ich das selbst bin und kann mich distanzieren.
Ich denke mal schon, dass das Positive auf abilify zurückzuführen ist und am liebsten würde ich sogar höher gehen, um diese verdammten Symptome für immer aus meinem Leben zu eliminieren.
Liebe Grüße Remedias


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