Zukunft?

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mamschgerl
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Re: Zukunft?

Beitragvon mamschgerl » Fr 20. Sep 2019, 20:36

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Laura
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Re: Zukunft?

Beitragvon Laura » Mo 23. Sep 2019, 13:51

Hallo mamschgerl!

Für Deinen Sohn und die diesbezügliche Ämterrennerei hast Du bereits einen eigenen thread eröffnet. Bitte kopier Deinen obigen Beitrag in Deinen thread hinein und lösche danach Deinen obigen Beitrag in diesem meinen thread.

Greetz

Laura
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Laura
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Re: Zukunft?

Beitragvon Laura » Mi 25. Sep 2019, 12:16

Vielen Dank für Deine Rücksichtnahme, mamschgerl, indem Du so prompt Deinen letzten Beitrag gelöscht hast.

Indes "ermöglicht" es mir meine Umwelt weiterhin, mich auf meinen ganz eigenen Urkonflikt zu besinnen und mich immer wieder daran zu ermahnen, dass ich nicht alles zu glauben brauche, was ich denke.

Dennoch gestatte ich es mir weiterhin, in Unsympathen (es heißt, schlechte Menschen gibt es immer nur in einer sehr kleinen Minderheit) eher das Schlechte in zu sehen als das Gute. Was heißt "gestatten"? Da kann zumindest eine Person in meiner Tagesstätte schon mal froh sein, dass ich sie in erster Linie meide anstatt mich immerfort nur mit ihr zu streiten, nur weil diese Person so überaus angriffslustig ist und "sich nichts dabei denkt". Findet sich stets witzig, auch wenn diese Person immer als Einzige über ihre "Witze" lacht. Hält sich obendrein auch für musikalisch hochbegabt, auch wenn sie stets nur eine Kakaphonie von sich gibt. Wird alles gerade so geduldet. In einen hohen Lebensalter will sie anderen immer noch etwas "beweisen", bzw. immer noch andere demütigen (speziell diejenigen, auf deren Hilfe sie angewiesen ist) und nutzt ihren "Altersbonus" gerade so, wie es ihr opportun erscheint. Den Unverschämtheiten dieser Person habe ich es doch immerhin zu "verdanken", dass ich nach und nach meinen Urkonflikt entdecken konnte. Für ihren unfreiwilligen "Hinweis" empfinde ich aber von meiner Seite aus aber keine echte Dankbarkeit. Vorläufig sieht es nämlich immer noch so aus, als hätte diese Person nur im Sinn gehabt, wieder mal jemanden grundlos demütigen zu können. Was ein Besuch im Theater nicht so alles auslösen kann! Da wird Bildung ja in einem ganz anderen Sinne wichtig!

Höhö, und da ich es selber schon lange genug zum Überfluss praktiziert habe, mich erstmal an die eigene Nase zu fassen, und auch in dieser Eigenschaft ganz schön ausgenutzt worden bin, möchte ich nicht zum zigsten Mal Sprüche hören wie "Aber diese Person ist doch krank und Du, liebe "Laura" bist doch selber krank und möchtest Rücksichtnahme und Verständnis. Wir haben doch alle unsere Probleme und Schwächen..." Ich möchte mit dieser Person aber nicht in einen Topf geworfen werden, einfach weil ich mein eigenes Verhalten besser finde als das dieser Person. Diese Person bekommt reichlich "Service" und hat mal den Spruch gebracht: "Ich bin zwar reich, aber ich könnte noch ein bisschen mehr gebrauchen". Der ist schon ein Stück Himbeertorte vom Bäcker für 2, 60 Euro viiiieeel zu teuer. Meine Güte, was hat diese Person nur für Prioritäten????
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Re: Zukunft?

Beitragvon Laura » Mi 25. Sep 2019, 14:13

Passenderweise hat sich diese Person mal sehr damit beweihräuchert, dass sie sich ein großes Päckchen einer bekannten, teuren Lebkuchenmarke ins Haus liefern lassen konnte. In solchen Dimensionen stört es sie nicht, andere wissen zu lassen, dass sie mehr Geld hat und sich bessere Leckerlis leisten kann. Und so hat sie mich auch anhand von Preisen für Sitzplätze im Theater und in der Oper mal von der einen, mal von der anderen Seite beschämen wollen. Das Ausschlaggebende für meine Wut war dabei aber, dass es ihr eigener Wunsch gewesen war, in die "Zauberflöte" mitgenommen zu werden. Über Kartenpreise (bzw. Sitzplätze) hätte man theoretisch noch verhandeln können, aber mir hatte es einfach die Sprache verschlagen. Es ging ja gar nicht um die Sache und was sie sich finanziell nun wirklich leisten kann und was nicht. Diese Person hat es lange Zeit einfach nie versäumt, andere zu demütigen, vor allen Dingen dann, wenn es ums Geld geht. Aber mich für einen Wunsch zu beleidigen, den sie selber ausgesprochen hatte, neeee, was soll ich mit einer Person, der es nichts ausmacht, anderen in den Rücken zu fallen? Für eine private Bekanntschaft, die auf gegenseitiger Wertschätzung beruht, reicht solch ein Verhalten nun mal nicht aus. Soll sie halt ihre wunderbaren Lebkuchen alleine zuhause mampfen, diese "stolze alte Jungfer". Erinnert ja ein klein wenig an das Dostojewski-Zitat, das in Paul Watzlawicks "Anleitung zum Unglücklichsein" gleich zu Anfang steht, *grins*.
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Re: Zukunft?

Beitragvon Laura » Di 11. Feb 2020, 11:48

Das Glück ist wie eine Keksdose, von der ich entweder nicht weiß, in welcher Ecke sie versteckt gehalten wird oder bei der ich durchaus weiß, in welchem Schrank sie versteckt ist, allerdings mit absolut unknackbarem Vorhängeschloss versehen. Immerhin wird von solchen Keksdosen berichtet, dass man nur auf den richtigen Tag warten muss bis man an sie herankommen und sich daraus bedienen darf. Als ich in meiner Kindheit "Sesamstraße" guckte, fand ich das Krümelmonster übrigens ziemlich nervig aber Ernie und Bert fand ich auch nervig. Ich identifizierte mich eher mit Bert und zog damit stets den Kürzeren. Auch nervig!

Vielleicht habe ich die Kekse in der Keksdose vormalig sogar selber gebacken und daran mitgewirkt, dass die Kekse nun vor mir versteckt bleiben. Einiges der Vergessenheit anheim gegeben und nun hocke ich da und dürfte eigentlich noch nicht einmal jammern oder mosern. Tue ich natürlich dennoch, da die negativen Gefühle halt immer noch nicht wie eine dunkle Wolke vorübergezogen sind. Es zieht sich wie Kaugummi, aber ich leide ja nicht zu meinem Vergnügen (wäre ja auch unlogisch, wenn es anders wäre), also auch nicht, um mich über andere lustig zu machen. Ich sitze hier in einer geregelten Wohlstands-Zivilisation, bekomme Krümel, aber halt nicht die Kekse in der Dose.

Ich kann nicht noch mehr "ausprobieren". Ich kann nur noch abwarten und das wenige ausschöpfen, was mir noch geblieben ist.
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Re: Zukunft?

Beitragvon Laura » Di 11. Feb 2020, 14:49

Jeder - egal ob er gerade leidet oder nicht - kommt sich doch eigentlich lieb und nett vor, zumindest irgendwo ganz tief in seinem Innersten. Und jeder denkt doch mehr oder weniger, dass er mit dem, was er tut, im Recht ist. Wenn jemand etwas Unrechtes tut, dann kann er sich ja immer noch "gute Ausnahmegründe" zugestehen. Und so rasseln wir Menschlein immer wieder aneinander und können nicht immer davon ausgehen, dass andere stets genauso ticken wie man selber tickt. Verzweiflungsgefühle und dergleichen kann man noch verstehen, aber nicht unbedingt anderer Leuts daraus resultierendes ausgechilltes Verhalten.

In den letzten Jahren habe ich mich eigentlich eher über stets dieselben doofen Betroffenen im rl geärgert als über Psychoprofessionelle. Wie kleine Raubtierchen platzen manche Mitbetroffenen irgendwo rein, schnappen sich was weg und sind ja ganz besonders arm dran....Prägen die das Bild von Psychiatriepatienten im Allgemeinen? Kann immer wieder eine kleine doofe Minderheit innerhalb einer Randgruppe die ganze Randgruppe in Verruf bringen? Aber wieso sollen das die Verständigeren innerhalb der Randgruppe immer nur abpuffern und sich Rüffel einkassieren, die man den "Assis" nicht zu erteilen wagt und die stattdessen unverdient an die Complianten "weitergereicht" werden (habe ich im Biologie-Unterricht innerhalb des Bereichs "Ethologie" und bezogen auf die Tierwelt nicht mal das Wörtchen "Übersprungsverhalten" gelernt? Und soll man ansonsten nur noch fragen, wer hier als erster "projiziert" hat und zwar unter Abzug des Wörtchens "Gegenübertragung" (was nämlich impliziert, dass niemals der Behandler "damit angefangen" hätte)
Zuletzt geändert von Laura am Di 11. Feb 2020, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zukunft?

Beitragvon Laura » Di 11. Feb 2020, 14:54

...und außerdem herrscht gerade trauriges Wetter und im Moment ganz besonders, da sich der Sturm (mit Namen Sabine, glaub ich) immer noch nicht ganz gelegt hat. Mal zieht ein heftiger Wind durch und dann kommt wieder eine Ruhephase und immer so weiter. Die Orkane sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Früher stürmte es konstant etwa einen Tag lang und dann war aber auch wirklich Ruhe im Karton. Heute stürmt's in Kleckermanier, dafür tagelang.
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Re: Zukunft?

Beitragvon Laura » Di 11. Feb 2020, 15:16

Eigentlich kann ich (fast) von mir behaupten, dass ich mir Wahnphänomene ja doch nur immer wieder mit "tieferliegenden" Wahnvorstellungen erkläre. Wo ich doch lange Zeit noch soooo einen vernünftigen Eindruck machen kann. Was mir andere da aber so hopplahü in ihrem Konsensdenken als Erklärung hinklatschen, habe ich zwar auch mal so gelernt und trotzdem haut es oftmals nicht so wirklich hin. Darüber hinaus hauen sogar Dinge aus der Allgemeinbildung bei mir nicht mehr so richtig hin. Dinge aus den Bereichen Wirtschaft (und somit auch Produktion und Anbaugebiete), Medizin und Technik. Es scheint alles gerade noch so einigermaßen zu funktionieren, also könnte man diesen Erklärungen leicht Glauben schenken. Ich z. B. würde natürlich negativ auffallen, wenn ich so manches in Frage stellen würde. Dort, wo überhaupt nur Bananen wachsen können, können doch rund um den Globus gar nicht so viele Bananenpalmen stehen, um die Welt so dermaßen mit Bananen zu überschwemmen. Und für den Transport der Güter müsste der Himmel voller Flugzeuge und die Flüsse und Meere voller Schiffe sein. Und wo kommt all der Sand her, der für die Herstellung von Beton nötig ist? Sind die Strände und Wüsten denn alle schon leergeschaufelt?
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