Raucherentwöhnung Hypnose Depression Aggression [...]

Hier hinein gehören spezifische Beiträge zu Suchterkrankungen sowie durch Suchtmittelkonsum hervorgerufenen psychischen Störungen
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Freddy
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Registriert: Di 27. Feb 2007, 11:15

Raucherentwöhnung Hypnose Depression Aggression [...]

Beitragvon Freddy » Mi 24. Okt 2007, 22:40

Hallo, habe Anfang September per Hypnosetherapie (nur 1 Sitzung) zum Zigarettenrauchen aufgehört. Habe zwischenzeitlich nur 1 Zigarette geraucht.
Hypnose ist die erfolgreichste Methode um mit dem rauchen aufhören zu können laut Internet und bei mir auch bisher keine Gewichtszunahme!

In der ersten Woche ohne Nikotin war ich etwas depressiv und traurig, weil die Zigarette in guten und schlechten Zeiten immer ein toller Begleiter war! Nach der ersten Woche aber ging es mir laufend besser und ich konnte sogar Party feiern mit Alkohol oder auch Café trinken ohne rauchen zu müssen :-)

Dann allerdings, Wochen später macht mir der Nikotinentzug schwer zu schaffen! Ich bin grundsätzlich bipolar, manisch-depressiv und muss Risperdal und Solvex nehmen. Seit paar Wochen bin ich hypernervös, aggressiv, habe Depressionen und bin krank geschrieben von meinem Psychiater, fühle mich nicht in der Lage arbeiten zu können! Nehme zusätzlich nun Baldrian Kombipräparate, damit ich ruhiger werde und muss die doppelte Dosis meiner Psychopharmaka nehmen!

Weiß jemand von Euch, wann man seinen Nikotinentzug überstanden hat??? Ich kann es mir bald nicht mehr erlauben zu Hause zu bleiben, viel zu schlafen und ständig Tabletten zu schlucken, sondern muss auch mal wieder arbeiten gehen aber fühle mich psychisch voll neben der Spur seit dem Nikotinentzug!

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moni
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Beitragvon moni » Do 25. Okt 2007, 20:04

Hallo Freddy

Ich habe diesen Sommer auch aufgehört zu rauchen - in Begleitung einer Rauchberatung (7 Sitzungen). Soweit ich weiss, ist der körperliche Entzug vom Nikotin in einer knappen Woche nach der letzten Zigarette vorbei. Trotzdem kommt mir das, was du beschreibst, etwas bekannt vor. Auch mir ging es in der ersten Zeit sehr gut - erst nach einigen Wochen musste ich richtig gegen erneute Lust zu rauchen ankämpfen, war auch eher nervös und gereizt und stimmungsmässig am Abrutschen. Der Anteil davon, den ich auf den Rauchstopp zurückführe, hat sich mittlerweile wieder gebessert. Ich denke, dass nun das Gröbste überstanden ist, aber immer wieder Situationen auftreten werden, wo mich halt die Lust packt. Man bleibt wohl so was wie ein "trockener" Raucher ...

In kritischen Momenten helfen mir übrigens 2-3 Sprühstösse in den Mund eines spagyrischen Raucherentwöhnungssprays (kann man sich in Drogerien mischen lassen).

LG moni
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Hermann Hesse


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