Mein Bruder ist Alkoholabhängig! Wir brauchen Rat ...

Hier hinein gehören spezifische Beiträge zu Suchterkrankungen sowie durch Suchtmittelkonsum hervorgerufenen psychischen Störungen
LeonieMare
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Mein Bruder ist Alkoholabhängig! Wir brauchen Rat ...

Beitragvon LeonieMare » So 10. Jun 2007, 10:38

Ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll. Mitlerweile geht es 4 Jahre so ...

Mein Bruder ist mitlerweile 27 Jahre alt. Vor ca. 8 Jahren hatte meine Mutter einen schweren Schlaganfall ... er hat sich die Schuld da drann gegeben. Er hatte allerdings seine Freundin die ihn aufgefangen hat. Richtig verarbeitet hat er es allerdings nie. Plötzlich kam der Tag wo er seine Freundin kurze Hand vor die Tür gesetzt hat. Es kam wirklich für alle sehr unerwartet.
Und ab diesem Tag ging es bergab mit ihm. Er hat öfter am Wochenende was getrunken, dann in der Woche. Abends hat er oft mit meinem Vater zusammen gehockt .... es wurde Gitarre gespielt und nebenbei nen Kasten leer gemacht. In der Woche. Mitlerweile tut er dies auch alleine. Er trinkt nicht nur Abends sondern auch Mittags ... oft ist er Nachmittags schon betrunken. Es ist schrecklich für alle.Wir sehen die Situation aber wissen nicht was wir tun sollen. Er hat keine Freunde mehr. Man muss sich das mal Vorstellen; ein 27 Jähriger junger Mann der noch bei seinen Eltern wohnt und ein kleines Zimmer zur Verfügung hat in dem er Tag und Nacht hockt!!!! Meine Tante, zu der er ein sehr gutes Verhältnis hat, hat ihn mal vorsichtig drauf angesprochen. Er ist ausgerastet; Er wüsste was er tut, er hat alles unter kontrolle... ! Er tut mir so leid. Er hatte es allgemein nie wirklich einfach. Mit 17 hat er 2 mal seine Ausbildung hin geschmissen dann kam die Sache mit dem Schlaganfall und dann setzt er seine Freundin vor die Tür.Er muss sich doch so mies fühlen. Das schlimme ist allerdings das mein Vater auch öfter zur Flasche greift und es somit natürlich vor macht. Allerdings sind meine Eltern jetzt erstmal 4 Wochen im Urlaub und ich möchte ihm in der Zeit gerne helfen bzw einen Anfang machen.Bitte gebt mir Rat! Meine Mutter leidet da auch so drunter.Sie selber kann ihm nicht helfen, da hat sie keine Kraft mehr zu. Wir befürchten das seine Leber das nicht mehr lange mit macht, seine Augen sind schon gelb.

SuMu
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Beitragvon SuMu » So 10. Jun 2007, 11:34

wende dich an die nächstgelegene suchtberatungsstelle in deinem ort.
z.b. blaues kreuz, kreuzbund etc.

wenn er sich nicht helfen lassen will, hast du eh keine chance, er muss selber wollen.

deine eltern sollten ihm ein ultimatum stellen, eigene wohnung und job suchen ODER eine stationäre suchtbehandlung wenn er das nicht macht,rausschmeissen
viele Grüße
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Psycho-Tom
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Beitragvon Psycho-Tom » So 10. Jun 2007, 12:33

Er muß es wollen,Leidensdruck haben-es ist hart ihn los zu lassen aber das ist der einzige Weg. Und auf jeden Fall die Suchtberatungsstelle aufsuchen

LeonieMare
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Beitragvon LeonieMare » Do 14. Jun 2007, 13:20

Danke für die antworten. Nen job hat er im Moment.Zum Glück.Es fragt sich nur wie lange; meistens kommt er nach nem halben jahr mit der ausrede an das die Firma schließt o.ä. Meine Mutter könnte ihn niemals vor die Wahl stellen ... er ist ihr sohn. Sie hat durch ihre eigene Krankheit genug probleme ...
Er sieht seine Krankheit nicht.Er könnte auch zur zeit niemals alleine wohnen ... da würde er nur noch mehr kaput gehen ...

LeonieMare
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Sucht und abhängigkeit

Beitragvon LeonieMare » Do 14. Jun 2007, 13:20

Danke für die antworten. Nen job hat er im Moment.Zum Glück.Es fragt sich nur wie lange; meistens kommt er nach nem halben jahr mit der ausrede an das die Firma schließt o.ä. Meine Mutter könnte ihn niemals vor die Wahl stellen ... er ist ihr sohn. Sie hat durch ihre eigene Krankheit genug probleme ...
Er sieht seine Krankheit nicht.Er könnte auch zur zeit niemals alleine wohnen ... da würde er nur noch mehr kaput gehen ...

SuMu
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Re: Sucht und abhängigkeit

Beitragvon SuMu » Do 14. Jun 2007, 13:52

Er könnte auch zur zeit niemals alleine wohnen ... da würde er nur noch mehr kaput gehen ...
das ist aber sein problem. so könnt ihr ihm nicht helfen und es geht so weiter, bis er ganz zusammenklappt
viele Grüße
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Aglaya
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Beitragvon Aglaya » Mi 20. Jun 2007, 16:06

hey
ich habe eine freundin die alkoholikerin ist .-

wir haben es so vereinbart dass sie unter der woche überhaupt nichts trinken darf .
und du musst es deinem bruder so sagen , dass er merkt , dass wenn er die sogenannet regel bricht dass alle kein vertrauen mehr in ihn haben , ich mein ein versuch wäre es wert es so mal angehn zu lassen , vielliechht bringt es was .
bei unsere freundschaft hat es sehr viel gebracht ,und tätsächlih lässt sie es unter der woche .
das einzigste risiko besthet darin , dass er umso mehr am wochende trinkt .......also muss man die situation genau im auge behalten .....


viel glück aglaya
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SuMu
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Beitragvon SuMu » Mi 20. Jun 2007, 19:10

wir haben es so vereinbart dass sie unter der woche überhaupt nichts trinken darf .
Willst du ewig Aufpasser spielen? schaffst du es auch ständig aufzupassen?
Was soll das bringen, sie muss es selber wollen.
auch wenn sie sich bewusst am wochenende zuschüttet, hat sie ein alkohlproblem!
viele Grüße
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Beitragvon artistic » Sa 22. Sep 2007, 02:17

aufpasser spielen is ja eigentlich co-abhängigkeit...

fallen lassen rauswerfen und entweder er geht dran zugrunde, oder hat ein schlüsselerlebnis, dass ihn dazu bringt aufzuhören mit dem saufen.
vorher würde ich ihm als letzten versuch noch in eine entgiftung im krankenhaus bringen.
wenn er das nich möchte dann siehe oben.

gruß a.
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