wie weg von diesen benzos (temesta).....

Hier hinein gehören spezifische Beiträge zu Suchterkrankungen sowie durch Suchtmittelkonsum hervorgerufenen psychischen Störungen
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viel_kraft
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wie weg von diesen benzos (temesta).....

Beitragvon viel_kraft » Di 26. Dez 2006, 09:49

Hallo liebe Leute!!!


Ich möchte mal fragen wie das ist ;ich leide schon seit längerem unter angst und panik atacken,leider grief ich viel zu viel zu temesta ,am anfang war es nur so 1mg exp jetzt sind es täglich 2.5 mg-also 5mg!!
ich sage mir aber jetzt jetzt ist schluss!!!! ich habe schon viel gehört der entzug wird schlimm,aber schafft mann das überhaupt,ich habe angst zum arzt zu gehen weil ich angst habe das er mich in eine klinik stecken könnte und das will ich nicht ich will es so schaffen!! den willen habe ich jetzt entlich gefunden!!

ich nehme jetzt temesta schon ca 6-7 jahren!!!(kann ich das noch schaffen nach so langer Zeit?)



wie soll ich da vorgehen mit redurzierung(ausschlechung ?? oder von 100 gleich auf 0???


wie lange geht so ein entzug,und wie GENAU SEHEN DIE ENTZUGSSYMPTOME AUS-Sind die gefährlich??


was ist nach dem entzug wenn die *benzos* usem körper sind,kann man da wieder besser leben?



ich habe einfach angst das ich das nicht packen werde aber ich will es doch und ich denke nach diesem entzug geht es doch meinem Körper sicher wieder besser weil ich dann kein benzo mehr nehme!!






Könnt ihr mir jetzt schritt für schritt sagen erklären wie ich es am besten schaffen werde(ob ich es schaffe,)
und wie genau die entzugssymptome aussehen ??? und wie es nach dem entzug ausehen könnte mein Leben .




wäre toll wen jemand erfahrung damit hat und mir ALLE FRAGEN IN DIESEM THREAD BEANTWORTEN KANN.

Ps ich möchte es ALLEINE SCHAFFEN OHNE ARZT UND KLINIK EINFACH SO ...





liebe grüsse

:shock: :shock: :shock: :shock: :sad: :sad: :sad:
ich hoffe jemand schenkt mir genug kraft

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Angelita
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Beitragvon Angelita » Di 26. Dez 2006, 11:18

Guten Tag viel_kraft
Ps ich möchte es ALLEINE SCHAFFEN OHNE ARZT UND KLINIK EINFACH SO ...
Warum? Das verstehe ich nicht. Was wäre an einem beträuten, stationären Entzug schlimm? Wenn Sie die Benzos legal erhalten haben, wurden sie Ihnen von einem Arzt verschrieben, also ist es in seiner Hand Sie aus der Benzo-Abhängigkeit heraus zu führen.

Sie scheinen ja sehr motiviert, aber das alleine reicht nicht. Um nach 7 jährige Benzo-Abhängigkeit heraus zu finden, benötigen Sie professionelle Hilfe, entweder von Ihrem Hausarzt o. vom Psychiater. Die Entzugserscheinungen können gravierend sein. Diese zu mildern ist nur der Arzt in der Lage. Sie brauchen vermutlich auch seelische Begleitung...

Ein unkontrollierter Entzug kann gefährlich sein.
Gruss Angelita

“Man muss im Ganzen an jemanden glauben, um ihm im Einzelnen wahrhaft Zutrauen zu schenken.” H. v. Hofmannsthal

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viel_kraft
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Beitragvon viel_kraft » Di 26. Dez 2006, 18:25

Sie scheinen ja sehr motiviert, aber das alleine reicht nicht. Um nach 7 jährige Benzo-Abhängigkeit heraus zu finden, benötigen Sie professionelle Hilfe, entweder von Ihrem Hausarzt o. vom Psychiater. Die Entzugserscheinungen können gravierend sein. Diese zu mildern ist nur der Arzt in der Lage. Sie brauchen vermutlich auch seelische Begleitung...

Ein unkontrollierter Entzug kann gefährlich sein.


wie gravierend???
wie gefährlich ??



ps ich leide ja an angst und panik atacken ..seit tagen schmerzt es mich in der brust sehr was mir dummer weise angst macht(aber mein arzt sagte mal bei einem check mein herz isse jut und wo ich vor 3wochen bei ihm wahr hat er gesagt meine lunge isse au jut .... jetzt sagte eine kollegin -->> kann das sein !!---->>


Meine Kollegin sagte :

1könnte es wegen der Feinstaubwerten sein wo angestiegen sind,und mir das eben wegen meines asthmas ein wenich auch zusetzt
2kommt da zu die kalte luft(mein arzt sagte die muskeln ziehen sich bei kalter luft zusammen...
3weil sich die muskeln so verspannung und noch punkt 1 dazu kommt kommt es immer wenn ich drausen war zu diesen schmerzen was mir eben angst macht und dann kommt noch dir angst dazu was die schmerzen verschlimmert !!


also ein cocktail von feinstaub nerven kälte angst...

meint ihr das könnte zu treffen und was könnt ihr mir raten !! werde ich diese kriese übertsehen ,genug kraft haben??

ich denke wenn der feinstaub wech iss belastet das mein körper weniger ,dann noch die kälte wech und dann auch weniger schmerzen und wie weniger schmerzen wie weniger angst und dann auch weniger grosser teufelskreis

oder was meinht ihr dazu ``
ich hoffe jemand schenkt mir genug kraft

artistic
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Beitragvon artistic » Sa 22. Sep 2007, 02:22

entgiftung im krankenhaus machen.
wenn du meinst du bist süchtig und hast ein suchtproblem, dann stationäre langzeittherapie mindestens 6 monate, danach in die nachsorge und denn in ein betreutes wohnen.
im internet schauen wo du thearpie machen kannst und wo du dichberaten lassen kannst...drogenberatung.
medikamentenabhängigkeit hängt ja oft mit psychischenerkrankungen zusammen. da gibts vielleicht sogar spezielle therapieeinrichtungen...

wünsch dir viel erfolg.

gruß a.
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maxbuon
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Beitragvon maxbuon » Sa 6. Okt 2007, 17:43

ich habe auch probleme mit benzos gehabt ich habe angefangen eine halbe Diazepham (10mg) zu nehemen das war 2002 und die dosis stieg auf 20 a 10mg (Suizidversuch) Diazepham mitte 2005 plus Alkohol und ende 2005 anfang 2006 nahm ich alles was ich bekommen konnte Diazepam, Rohypnol und andere Tabletten plus Valeron Tropfen und alles mit Alkohol bis ich mir selber sagte jetzt muss ich dringend aufhöhren und seit märz 2006 nahm ich nicht mehr bin selber davon weggekommen trozdem ich manchmal den drang habe aber ich merkte das ich mein gehirn damit "frittierte" und es musste dringend was passieren ich schrieb gedichte wo ich meine gefühle freien lauf lassen konnte das half mir sehr ich hatte auch keine entzugserscheinungen oder ich habe es nicht gemerkt.
trozdem ich nicht so richtig im leben klarkommen und viele probleme habe die ich nicht bewältigen kann muss ich erhlich sagen der drang ist immer noch da aber ich kämpfe jeden tag und hoffe das ich nicht verliere

ich kann dir nur viel glück wünschen und hoffe das du kämpfst und nicht aufgibst wenn du wirklich davon wegkommen möchtest dann schafst du das auch

lg maxbuon
"Letzte Nacht dachte ich an neue Wege, als ich heute früh aufwachte ging ich den alten Weg."

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Love
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Beitragvon Love » Do 22. Mai 2008, 21:18

Also ich kann schon verstehen das man keine Lust
hat 6 Monat keinen Kontakt zur Außenwelt zu haben.


Besser als gar nichts machen ist sicher weniger
davon futtern. Oder auf ein weniger starkes
Benzo wechseln?


Bisher habe mich immer mit viel Sport bei der Stange
gehalten. Das macht stark von innen und von außen.
Einschlafprobleme gibts dann nicht mehr usw.

cocolores69
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Re: wie weg von diesen benzos (temesta).....

Beitragvon cocolores69 » Mi 25. Feb 2015, 10:28

Ich nehme Tavor seit 7 Jahren zu Bedarf konnte es jahrelang nur in ganz tiefen depris oder panikattacken einsetzen. Aber irgendwann schrieb ich mit und der Konsum wurde immer häufiger. Irgendwann 2 mg täglich. Ich dosiere es langsam ganz langsam runter bin jetzt auf 1 mg bleib dabei ein Monat dann 1/4 runter. Es geht. Kalter Entzug ist lebensgefährlich seelisch wie körperlich. Nur im Krankenhaus evtl machbar. Weiß ich aber nicht.

eraserhead
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Re: wie weg von diesen benzos (temesta).....

Beitragvon eraserhead » Fr 3. Apr 2015, 13:03

Also ich kann dir als Ex-Benzo-Abhängiger sagen, dass du es alleine nicht schaffst. Und, dass es extrem gefährlich ist. Beim Entzug kannst du Krampfanfälle und Wahnvorstellungen bekommen.

Ich habe Erfahrungen mit so ziemlich allem, was substanzen betrifft, und kann konstatieren: Kein Entzug reißt die Seele dermaßen auseinander, wie Benzos.

Übrigens: Mit Benzo-Überdosis kann man sich nicht wirklich umbringen, es sei denn man wird von einer Palette Tabletten erschlagen ;)

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fluuu
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Re: wie weg von diesen benzos (temesta).....

Beitragvon fluuu » Fr 10. Apr 2015, 12:59

Jeder Suchtkranke behauptet, dass der Endzug von seinem Stoff der härteste von allen ist,
das liegt in der Natur eines Suchtis, Superlative am laufenden Band.
gruß fluuu

kostenlose psychosoziale Online-Beratung
www.seelegut.de

Kanalratte
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Re: wie weg von diesen benzos (temesta).....

Beitragvon Kanalratte » Do 16. Apr 2015, 16:28

eraserhead hat geschrieben:Also ich kann dir als Ex-Benzo-Abhängiger sagen, dass du es alleine nicht schaffst. Und, dass es extrem gefährlich ist. Beim Entzug kannst du Krampfanfälle und Wahnvorstellungen bekommen.

Ich habe Erfahrungen mit so ziemlich allem, was substanzen betrifft, und kann konstatieren: Kein Entzug reißt die Seele dermaßen auseinander, wie Benzos.

Übrigens: Mit Benzo-Überdosis kann man sich nicht wirklich umbringen, es sei denn man wird von einer Palette Tabletten erschlagen ;)
Das kann ich nur unterstreichen (außer, dass man sich nicht umbringen kann damit - v.a. in Kombination mit Alkohol). Ich dachte allerdings immer, dass Heroin schlimmer ist, auf Station haben mir einige gesagt, dass Benzos schlimmer wären. Den Entzug am besten in der Klinik machen. Es muss langsam herunterdosiert werden und man bekommt antikrampfmittel und versucht, die Entzugssymptome zu mildern.
Nehme derzeit 1,5 mg, von 2,5 runterdosiert. Einmal weggelassen, geht es mir am nächsten Tag richtig schlecht. Versuche es aber jetzt ambulant auf 0 zu kommen. Habe auch schon von 10mg Entzug gemacht und habe einige Zeit ohne Benzos gelebt ... man kann es schaffen :wink:

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Re: wie weg von diesen benzos (temesta).....

Beitragvon eraserhead » Mi 6. Mai 2015, 18:20

Das kann ich nur unterstreichen (außer, dass man sich nicht umbringen kann damit - v.a. in Kombination mit Alkohol). Ich dachte allerdings immer, dass Heroin schlimmer ist, auf Station haben mir einige gesagt, dass Benzos schlimmer wären.
Ich habe schon beides hintermir, jeweils warm wie kalt. Meine Erfahrung ist deshalb die:
Der akute körperliche Entzug ist bei Heroin/Opiaten schlimmer, der seelische bei Benzos.
Das wird dir auch so ziemlich jeder sagen, der tatsächlich beides hinter sich hat.

Allerdings ist es einfach nur gefährlich, Benzos ohne ärztlichen Ausschleichplan zu entziehen.

Von welchem Benzo entgiftest du denn zur Zeit?
fluuu hat geschrieben:Jeder Suchtkranke behauptet, dass der Endzug von seinem Stoff der härteste von allen ist,
das liegt in der Natur eines Suchtis, Superlative am laufenden Band.
Na klar, vorallem DU weißt es natürlich mal wieder am Besten...

Vorallem, weil ich EINEN Satz zuvor noch erwähnt hatte, dass meine Hauptabhängigkeit bei einer ganz Substanz lag und liegt.

Den wertenden Unterton deines Postings will ich mal als subjektive Empfindung abtun, ich glaube ja an das Gute im Menschen. ;)


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