völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

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Llllleona 5x.2
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völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Do 31. Aug 2017, 21:26

Hallo!

Seit einem Jahr geht es schon so: Jedes Monat bin ich krank für mindestens eine Woche bin ich dann in Krankenstand.

Nun bin ich wieder krank. Die ersten 2 Augustwochen, eine Woche gesund, jetzt wieder krank. Beim leistesten Lüftlein bekomme ich Halskratzen und in Folge auch Untertemperatur. Diesmal fing es bereits am Wochenende vor ca. 1 1/2 Wochen an. Montag hab ich mich schwach gefühlt und da ich von mir Untertemperatur kenne, hab ich gleich Temperatur gemessen. Resultat: 35,5°C. Hab mir gedacht, das kann ich noch ignorieren und war arbeiten. Am Dienstag war ich auch arbeiten, aber da ich mich in der Arbeit nicht wohl gefühlt hab, bin ich früher heim gegangen, hab mir gedacht, ich schlaf mich aus und am nächsten Tag werd ich wieder froh & munter arbeiten gehen. Denkste: Am nächsten Tag hab ich mich noch schwächer gefühhlt, mit nur mehr 35°C, das sollt ich nicht mehr ignorieren, hab ich mir gedacht und bin daheim geblieben. Das war gut, denn am nächsten Tag war ich nach der kleinsten Tätigkeit völlig erschöpft und hatte 34,6°C. Und nun bin ich schon seit letzten Mittwoch daheim und krankgeschrieben und bemühe mich, wieder in den normalen Bereich für Körpertemperatur zu kommen (denn solche Zeiten mit normaler Körpertemperatur gibt es bei mir auch!). Aber ich kann tun und lassen, was ich will, das dauert bei mir so lange, werde noch wohl den morgigen Tag und das Wochenende noch brauchen! Und wenn ich dann noch immer nicht fit bin...? Ich weiß echt nicht mehr weiter!

Habe nächsten Montag einen Termin bei einer TCM-Ärztin, um wenigstens auszuschließen, dass dies etwas körperliches ist. Blutwerte sind alle in Ordnung, außer Cholesterin, aber der hat wohl nicht so viel Einfluss auf krank sein oder nicht. Und abgesehen von Halskratzen und manchmal wie erschlagen sein, fühl ich mich eigentlich gut.

Meine Theorie ist folgende: Bin auch in Psychotherapie und in einem Programm für teilbetreutes Wohnen. In letzter Zeit (eigentlich in den letzten Jahren) verändert sich so viel bei mir, da hat der Körper einfach nicht genug Energie für solche "Nebenbaustellen" wie Halskratzen und das Immunsystem überreagiert dannn sofort mit Untertemperatur. Bzw. ich bin nicht stressresistent. Aber irgendwann reicht es! Ich will wieder längere Zeit ohne längere Unterbrechung (wie Wochenende) arbeiten gehen, halte es nicht mehr aus daheim ohne Menschen, ohne Arbeit, viel schlafen! Und die Ärzte (Hausärztin & Vertretung) werden mir auch nicht mehr so viel Krankenstand verschreiben wollen. Ich weiß echt nicht mehr weiter... Hat wer Ratschläge, was ich tun könnte?
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mamschgerl
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon mamschgerl » Do 31. Aug 2017, 22:02

Hallo,
nicht böse sein, aber fast den selben Text hast du schon im Februar 2015 geschrieben, also scheint sich diesbezüglich bei dir überhaupt nichts geändert zu haben?
Was mich wundert, in den Jahren dazwischen hat noch kein Arzt dir etwas Konkretes dazu sagen können?
Auch, daß sich in deinem Leben gerade viel verändert und das ursächlich für dein schwaches Immunsystem sein soll, gepaart mit deinen psychischen Erkrankungen, all das schilderst du ähnlich wie vor zwei Jahren, daher frage ich mich, was die Ärzte dazu zu sagen haben, denn Untersuchungen wirst du bestimmt genügend hinter dir haben...
L.G. mamschgerl

Llllleona 5x.2
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Do 31. Aug 2017, 22:34

Ach so, oups, hab mich nicht mehr so erinnert an so einen Beitrag. Sorry! Weil ich ansonsten keine Beschwerden habe und ich bisher bei einer eher schlechten Ärztin war (hat mir mit Antibiotika gedroht, obwohl ich einen grippalen Infekt hatte u. dgl.), hab ich vielleicht deshalb so viele Untersuchungen gehabt bisher. Aber ich schau mir mal die Beiträge von "damals" an.
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Do 31. Aug 2017, 22:47

Sorry fürs nochmal posten von so einem Thema, wusste nicht mehr, dass ich so einen Beitrag schon verfasst hatte... von mir aus kann dieser Beitrag gelöscht werden, hab im damaligen Beitrag wieder geantwortet: viewtopic.php?f=67&t=7284
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon mamschgerl » Do 31. Aug 2017, 23:06

Hallo,
es geht schon ein wenig darum, wie oft du diesen Beitrag schreibst und es geht darum, daß es seltsam ist, daß dir anscheinend keiner der Ärzte helfen bzw. eine gescheite Auskunft darüber geben konnte, aufgrund welcher Ursache das entstehen kann.
Noch seltsamer finde ich die Art und Weise, wie du schreibst. Mir ist nicht ganz klar, was du willst oder ob du überhaupt nach Hilfe oder einem Austausch suchst. Irgendwie empfinde ich das ganze eher als einen Versuch, in Kontakt zu treten und Anteilnahme an deinen Problemen zu finden, was an sich ja verständlich ist, aber das selbe Phänomen nach Jahren wieder anzubringen und deine Reaktionen auf Antworten darauf machen es schwer, das alles für voll zu nehmen.
Im Sinne von wirklichem Interesse an Besserung dieser Symptome oder vielleicht Änderung der dafür ursächlichen Lebensumstände kann ich nichts erkennen, daher halte ich deine Beiträge als nicht ernstzunehmend.
Sorry, aber so wirkt es eben auf mich.
Grüße
mamschgerl

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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Sa 2. Sep 2017, 16:12

Hallo!

Hatte mein altes Posting wieder gefunden und damit verlinkt. Ja, schaut vielleicht komisch aus, bin zur Zeit selbst durch'n Wind, weiß selbst nicht, was ich fühle, hab keinen Zugang zu meinen Gefühlen, was es mir irgendwie schwer macht, mich zu artikulieren. Bin auch draufgekommen, dass es mir ungeheuer schwer fällt, etwas über mich preiszugeben (was die Kommunikation in einem Forum erübrigen lassen würde, aber ich versuch's doch nochmal). Kann sein, dass wenn ich doch etwas preis gebe, mich darin verliere. Als ich das 2015 gepostet hab, war ich dann irgendwann wieder gesund und ich war froh darüber und hatte die Sache komplett vergessen. Hab mir auch meine Reaktionen auf die Antworten durchgelesen und stimmt: irgendwie geh ich da nicht ganz auf die Antworten ein (aber das war nicht meine Absicht).

Seitdem hat sich insofern etwas verändert, dass ich damals nur wahrgenommen habe: aha, das ist so (lange krank) und das ist bescheuert (& Blutbefunde ergeben nichts, keine Ahnung, wird schon irgendwie wieder hoffentlich); heutzutage nehme ich wahr: krank, das ist bescheuert, irgendwie auch mehr bewusstsein dafür, dass ich es bescheuert finde und darüber verzweifle, was kann ich tun, außer mich krank schreiben zu lassen? Blutbefund zeigt nichts, also geh ich zu einer TCM-Ärztin, vielleicht kommt da mehr heraus... Ansonsten psychologische Erklärungen versuchen zu finden. Hab ich ein paar, nur dann wie weiter? Einfach Leben leben bis zum Umfallen? Hausärztin überzeugen, dass diese Phase hoffentlich auch mal vorbeigeht (und jedesmal mein Schämen und Angst davor, dass sie mich nicht mehr ernst nimmt, überwinden? Nur, was tun, um das zu beschleunigen? Kann doch nicht ewig davor Angst haben, die 35°C-Marke am Thermometer und dann folglich irgendwann die 34°C-Marke zu unterschreiten.

Jetzt hab ich mal den Termin am Montag. Fürchte mich davor, dass da auch nichts herauskommt. Dann wie vorgehen?
Gehe am Montag wieder arbeiten, habe einige Sachen aus meinem Wochenplan gestrichen (Portiersdienst in einem Caritas-Haus jeden 2. Sonntag für 6 Stunden) bzw. modifiziert (Trommeln jeden Dienstag sporadischer), denn energiemäßig fühl ich mich möglicherweise etwas überfordert. Vielleicht werd ich auch die Tagesstruktur/Beschäftigungstherapie etwas reduzieren müssen, das weiß ich noch nicht. Denn viel mehr kann ich aus meinem Wochenplan auch nicht streichen (wie Psychotherapie und Betreuung (teilbetreutes Wohnen)).

Reaktionen meiner Hausärztinnen war, denk ich, auch nicht besonders förderlich: Eine hat anscheinend (auch bei anderen) nicht gerne Krankenstände vergeben und mich hat sie auch noch gefragt, ob ich denn Angst habe vor meiner Arbeit (habe vor allem Angst, aber um die zu überwinden bin ich ja in der Tagesstruktur und mich überwinden tu ich bereits seitdem ich in Psychotherapie bin, weshalb auch viel weitergeht; jedenfalls bin ich damals 3 Wochen lang völlig k.o. im Bett gelegen). War bei einer anderen Hausärztin, die hat mir dann schon mit Antibiotika gedroht, obwohl ich einen grippalen Infekt hatte und mir vorgeworfen, dass ich schon seit diesem und jenem Datum krank war, hat gemeint, Untertemperatur ist anscheinend mein Normalbereich (ist es nicht) und die Schwäche ist nur psychisch (war es auch nicht, den Unterschied kenne ich zwischen körperlich/psychisch schwach).

Ob ich stationär gehen soll auf eine psychosomatische Station? Das wär allerdings dann ein Rückschritt aus dem Selbstständigen Leben. Bin gerne Selbständig, werde auch nicht mehr so oft Temperatur messen, das geht mir am Keks, und meine Hoffnung ist wirklich, dass, wenn ich etwas leiser trete mit meinen Beschäftigungen, dass ich da weniger erschöpft bin und ich mich auch weniger krank fühle!
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cake
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon cake » So 3. Sep 2017, 03:36

Am Dienstag war ich auch arbeiten, aber da ich mich in der Arbeit nicht wohl gefühlt hab, bin ich früher heim gegangen, hab mir gedacht, ich schlaf mich aus und am nächsten Tag werd ich wieder froh & munter arbeiten gehen. Denkste: Am nächsten Tag hab ich mich noch schwächer gefühhlt, mit nur mehr 35°C, das sollt ich nicht mehr ignorieren, hab ich mir gedacht und bin daheim geblieben. Das war gut, denn am nächsten Tag war ich nach der kleinsten Tätigkeit völlig erschöpft und hatte 34,6°C. Und nun bin ich schon seit letzten Mittwoch daheim und krankgeschrieben und bemühe mich, wieder in den normalen Bereich für Körpertemperatur zu kommen (denn solche Zeiten mit normaler Körpertemperatur gibt es bei mir auch!). Aber ich kann tun und lassen, was ich will, das dauert bei mir so lange, werde noch wohl den morgigen Tag und das Wochenende noch brauchen! Und wenn ich dann noch immer nicht fit bin...? Ich weiß echt nicht mehr weiter!
Suchst Du Gründe fürs krank sein?
Deine dauernde Körpertemperaturmessung stelle ich mir bei Arbeit sehr anstrengend vor- musst Du das alle 10 Minuten zwanghaft überprüfen?


Also ich hab zum Beispiel ne Aktionstemperatur bis ca 37,5 bei leichter Arbeit beinander. Wenn ich ganz schnell vom Sofa zur Küche lauf
Hab ich ca 95 Herzschlag- bedenklich ist das schon auch.







Misst Du nem zum Beispiel einem Bayern München Spieler nach nem WM Spiel die AktionsTemperatur so könnte bestimmt 38.5 rauskommen


Also müssen wir mal schauen :
Wie alt bist du?
Was wiegst Du?
Wo misst Du Deine Temperatur?
Willst Du echt arbeiten gehn?
Grüße cake
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Llllleona 5x.2
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Di 5. Sep 2017, 22:11

Messe nicht so oft Temp. wenn alles in Ordnung ist. Hatte das nur gemessen, weil ich so erledigt war und ich mir gedacht hab, da stimmt etwas nicht. Und dann als ich noch erledigter war, das war dann ganz tief (34,6) und dann nochmal, weil ich das nicht wahrhaben wollte und dann öfter, weil ich in den normalen Bereich kommen wollte, in einen Bereich, indem die Temp. nicht mehr so instabil ist, dass sie wieder binnen Stunden runtersausen kann auf ein Niveau, das schon alles andere als gesund ist. Ansonsten mess ich gar nichts. Auch bei der Arbeit nicht. Eigentlich hab ich früher überhaupt nichts gemessen, meine Trainerin (Betreuerin bei Arbeit) hat mir mal empfohlen zu messen. Seitdem ich mich endlich stabil kräftiger fühl, hab ich überhaupt nicht gemessen, und ich hoffe, ich werde jetzt jeden Tag immer stärker (was langsam geht und mühsam ist, v.A. deshalb, weil ich ja nicht so wirklich "etwas hatte", leichtes Halskratzen hat mich für 1 1/2 Wochen vollständig außer Gefecht gesetzt).

Bin 34 Jahre alt, was ich wiege, weiß ich nicht (normaler Bereich, schätz ich, bin nicht dick, auch nicht zu dünn), Temp. messen unter Achsel, Arbeiten gehen will ich, halte es nicht lange ohne Arbeit aus, gehe nun wieder arbeiten, auch wenn ich früher heimgeh, weil ich mich oft am Ende meiner Kräfte fühle und alle meine Kraftreserven sollte ich nicht wieder ausschöpfen, weil ich ja wieder kräftiger sein will. (Montag: Nachdem ich Waschmaschine in der Arbeit eingeräumt hab, war ich völlig erledigt und konnte kaum noch stehen, heute ging's schon besser, morgen wird's dann noch besser gehen, schätz ich) Ich beneide sogar die Menschen, die es am 1. Arbeitsmarkt schaffen, ihrer Beschäftigung nachzugehen, in welchem Bereich auch immer. Dachdecker, Betreuer, BibliothekarInnen, DilomrechtspflegerInnen, Taxler, was auch immer, die schaffen das! Ansonsten auch nette Leute bei der Arbeit, manches ist nervig, Manchmal ist ALLES anstrengend und ich würd am liebsten nur aussteigen aus dem Leben und nie wieder etwas fühlen, riechen, schmecken, nie wieder mir sch***-schwertun mit Begegnungen aller Art. ...aber das geht ja nicht...

Schön langsam glaube ich, dass ich einfach nicht stressresistent bin. Diese Vermutung haben auch meine Trainer bei der Arbeit ausgesprochen, mit denen ich gestern und heute gesprochen hab. War am Montag bei TCM, habe Akupunktur bekommen und Kräuterkügelchen und Kräutermischung, die ich in Wasser aufgelöst trinken soll. Zur Immunstärkung. Hoffe, das hilft, dass mir das sozusagen einen gewissen Puffer gibt, wenn ich zu viel in Stress gerate und damit gerade irgendwie nicht umgehen kann. Natürlich versuche ich auch, mit Stress möglichst so umzugehen, dass ich nicht allzusehr unter Druck gerate und dass ich mir auch genügend Zeit zu nehmen versuche, in denen ich mich ausruhen kann und mich mit dem beschäftigen kann, was für mich angenehm und erholsam ist. Hoffe, das schaffe ich bzw. ich schaff's dranzubleiben!
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Di 5. Sep 2017, 22:19

Grüße
Leona
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon cake » Do 7. Sep 2017, 13:46

Manchmal ist ALLES anstrengend und ich würd am liebsten nur aussteigen aus dem Leben und nie wieder etwas fühlen, riechen, schmecken, nie wieder mir sch***-schwertun mit Begegnungen aller Art. ...aber das geht ja nicht...
Ja- da scheinst Du in der Tat recht überfordert.. :-k
..Und hörst ständig in Dich hinein
Das kann verdammt anstrengend sein
muss das denn?
Grüße cake
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Fr 8. Sep 2017, 20:32

hm, irgendwie scheint es von einem Extrem ins andere Extrem gegangen zu sein.

Lange Zeit hatte ich so wenig Zugang zu mir selbst, dass mir sozusagen andere Leute gar nicht aufgefallen sind. Metaphorisch gesehen, kognitiv hab ich sie natürlich wahrgenommen. Ich konnte kreuz und quer durch Wien gehen, fahren mit den Öffis, ich hatte so eine starke Mauer zu anderen und damit auch zu mir selbst, dass ich gar nichts gesürt hab, was in mir ablief oder bei anderen. Überhaupt kein Körpergefühl. Kann sehr angenehm sein, hier in Wien (weiß nicht, ob's anderswo auch so ist), wollen viele an der Integrität der anderen rütteln (ja, und die Menschen da tun einander nicht sehr gut), da war so ein Zustand der stärksten Verschlossenheit sehr angenehm. Unangenehm war natürlich, dass ich da sehr abgeschnitten war. von mir selbst, von anderen.

Jetzt ist das andere Extrem da. Möglicherweise nehm ich mich jetzt sehr stark wahr und dadurch nehm ich andere nicht so stark wahr und würde mich ohne Unterstützung rasch in eine Isolation stürzen. Ob das ständig in sich reinhören gut ist oder nicht, in bezug auf sich krank fühlen, weiß ich nicht. Ich weiß aber auch, dass ich mich auch gesund fühlen kann, das mag ich natürlich sehr und das spürt sich ganz anders an. Von Abgeschlagenheit über noch mehr Abgeschlagenheit zu kann nicht mehr ist kein schöner Weg. Das wird aber der nächste Weg sein, den ich ausprobier, zum extremst kann nicht mehr (da kann mir dann keiner mehr sagen, dass ich zu sehr auf meine Körpersignale achte). Aber zuerst möchte ich mal wieder mich ganz gesund fühlen können.
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Fr 8. Sep 2017, 20:48

was mir auch nicht gefällt, ist, dass ich es nicht schaffe, mich längere Zeit für z.B. Nachrichten zu interessieren oder was mich eigentlich grundsätzlich schon interessiert: alles was mit psychologie zu tun hat, auch geschichten, etc. von anderen. Ist früher sehr gut gegangen, hab mich auch längere Zeit engagiert in einem Forum, aber mittlerweile geht das nicht mehr, weil mir die Konzentration dafür fehlt (ach für andere Sachthemen, habe mir ein Buch ausgeborgt, aber ich kann einfach nicht dabei bleiben und ich glaube, so extrem zwingen sollt ich mich auch wieder nicht, sonst fällt mir das Leben noch schwerer).
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Fr 8. Sep 2017, 21:24

Weiß nicht, wie ich nicht ständig in mich hineinhören sollte.
Ich glaube gar nicht, dass ich das ständig tu. Bin nun mal feinfühlig- und sinnig, auch anderen gegenüber. Würde mich sonst mit jedem Wehwehchen ganz viel beschäftigen. Tu ich aber nicht. Nehm's nur wahr. Genauso, wie wenn die Ampel z.B. auf Rot wechselt. Sollte man auch nicht übersehen, kann schlimme Folgen haben.
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon cake » Fr 8. Sep 2017, 23:13

Nun ja es gibt viele Gründe warum wir uns
Metaphorisch gesehen
wahrnehmen mögen.
Überhaupt kein Körpergefühl.
, hier in Wien (weiß nicht, ob's anderswo auch so ist), wollen viele an der Integrität der anderen rütteln (ja, und die Menschen da tun einander nicht sehr gut), da war so ein Zustand der stärksten Verschlossenheit sehr angenehm.
da war so ein Zustand der stärksten Verschlossenheit sehr angenehm.
Das und noch in Wien :-k

Hat das nicht mit Dir und Deinen Erfahrungen zu tun, dass Du eine Stadt da als zuviel siehst?
Es liegt doch vermutlich in- an Dir
Von Abgeschlagenheit über noch mehr Abgeschlagenheit zu kann nicht mehr ist kein schöner Weg. Das wird aber der nächste Weg sein, den ich ausprobier, zum extremst kann nicht mehr
Was überfordert Dich genau?
Wo suchst Du Lösungen im krank sein- warum kannst Du nicht wegen Erschöpfungsdepression in ne Klinik- vielleicht?

Wenn ich da ungefähr richtig liegen würde- was hindert Dich daran?
Bin nun mal feinfühlig- und sinnig, auch anderen gegenüber
Oh weh- wie ich das kenne- echt- ich bin in Übung zu unterscheiden
Wer - was und jetzt wichtiger ist. Kanns noch nicht so :wink:

Und eines habe ich gar nie dabei- ich tu mir nie leid.
Ich kann aber traurig- freudig -wütend- verletzt- enttäuscht... sein

Aber Selbstmitleid ist mir fremd..
Grüße Cake
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » So 10. Sep 2017, 19:16

Hallo!

Oh ja, hier gehen die Menschen total aufeinander los, sind feindselig gegeneinander, immer gibt es jemanden, der/die andere sekkieren muss (im öffentlichen Raum), etc. Nicht nur meine Sichtweise. Seitdem ich nun nach langer Zeit auch von den Stimmungen von anderen Menschen mitbekomme, habe ich mir Scheuklappen aufgesetzt (hab mal jemanden getroffen, die ich gekannt hab, die tat das auch so). Da darf man sich nicht verwickeln lassen, denn ich kann an Feindseligkeit nicht so viel bieten wie manche und da würd ich nur verlieren, Energie und ähnliches. Gibt auch hier und da nette Leute (es gibt sie, konnte ich bei manchen Veranstaltungen, bei denen ich getrommelt hab, feststellen) frage mich, wo die sich alle verstecken, ob die alle mit dem Auto unterwegs sind. Und wenn in den Öffis mal so jemanden zufällig identifizieren kann (ist dann immer so einschönes Aha-Erlebnis) machen sie ja keinen Trommelwirbel: "hört mal alle her, ich bin eine, die liebevoll mit anderen umgeht...") ;-)

Selbstmitleid liegt mir auch nicht so. Manchmal ist es schon okay, aber wenn ich da rausgehn würd in den öffentlichen Raum mit Selbstmitleid... das wär ja, als würd sich eine verletzte Ziege vor eine oder mehrere Hyänen werfen. Aber ansonsten kenn ich auch eine gute Strategie, um mein Selbstmitleid abzulegen, kann ich jetzt nicht näher beschreiben, tut was mit der Körperhaltung.

Erschöpfungsdepression, hm. Eine Klinik? Also, akut weiß ich nicht, ob ich in so etwas reinkomm. Wirke dafür ein bisschen zu gut, hier muss man selbst mit Psychose und Suizidalität darum kämpfen, akut aufgenommen zu werden (aus einem Erfahrungsbericht). Vor Jahren hab ich versucht, in so eine Klinik reinzukommen, hab denen gesagt, dass ich fast völlig am Ende bin und ich fast nicht mehr kann. Na, glaust du, die haben mich aufgenommen? Die haben mich gekannt von früher (wg. Suizidversuch), haben mir gesagt, ich wirkte schon ganz anders als vor ein paar Jahren, da sitze eine ganz andere Fr. abc vor ihnen als vor Jahren, etc. War öfter dort, aber die wollten mich einfach nicht aufnehmen. Suizidgedanken kann ich nicht vortäuschen weil ich keine habe, zumindest keine drängenden. Aber ich kann mal meine Psychiaterin fragen, hab, glaube ich, am Mittwoch eh einen Termin bei ihr. Ansonsten kann ich vielleicht stationäre Psychotherapie machen. Grund dafür kann ich ja lang und breit angeben, auch nachweislich :mad: Kann ja mal fragen. Nur vor so was drück ich mich, gibt keine Einzelzimmer und wer weiß wie Zimmerkollegin drauf ist. Weil ich's mit der Abgrenzung nicht so hab (so, körpergefühlmäßig) und wenn da jemand unangenehm kommt, was mach ich dann... und ich hab ne sehr stark ausgeprägte Sozialphobie, tu mir sehr schwer, mich als angenommenen Teil einer Gemeinschaft zu fühlen und dementsprechend Freundschaften einzugehen (habe aber welche von früher, als ich das noch konnte), aber alleine find ich's auch nicht schön (Gordischer Knoten, ich weiß :roll: ). Fürchte mich darüber hinaus auch vor starker Verwirrung und/oder Erstarrung, die auf diese Weise schneller kommen könnte (aber das kann mir ja eigentlich egal sein, weil wenn das sein soll, kommt es sowieso - früher oder später). Naja, vielleicht einfach ausprobieren.
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