Borna-Viren

Hier hinein gehören alle spezifischen Beiträge zu dementiellen Syndromen und anderen psychischen Störungen als Folge einer Hirnverletzung/-erkrankung oder einer anderen organischen Krankheit.
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struppi
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Borna-Viren

Beitragvon struppi » Di 2. Nov 2010, 17:10

Hallo,
bin zwar als psychosomatisch diagnostiziert, aber mich beschleichen Zweifel, denn:

Habe die Depressionen / Schwächeschübe/ verwaschene Sprache (viell. doch keine Konversionsstörung?) / leichtes Tourette-Syndrom, zum Glück nicht in der Öffentlichkeit, nur schubweise, wenn sich der Körper entzündet anfühlt. (und andere Körperteile, z.B. Leberflecken es auch sind) und die Lymphknoten wehtun.

Die Beschwerden setzten nach einer merkwürdigen Urlaubsinfektion vor 10 Jahren (nie diagnostiziert) ein, die wg. Urlaubsvertretung erst verspätet mit Antibiotika behandelt wurden, mit nur mäßigem Erfolg.

Virostatika (wg. Herpes zoster) brachten Linderung, Johanniskraut nicht.

Leider läuft das Spielchen seit 10 Jahren so, dass ich bei jedem Schub zum Rheumatologen überwiesen werde, dort 1/2 Jahr warte, dann gehts mir gut, nichts zu finden,also ist alles nur psychisch und beim nächsten Schub bin ich wieder allein.
Beim letzten Schub wurde mir gedroht, mich in die Psychiatrie einzuweisen, aber entzündungshemmende Medis halfen.
Was kann ich tun, damit ich mal darauf untersucht werde?
Meine Hausärztin meint, sie kann/darf das nicht messen. Laut google-Ergebnissen sind die Forschungen eingestellt. Ich werde von den Ärzten massivst unter Druck gesetzt, psychische Probleme zuzugeben, die ich nicht habe! Wenn ich sie nicht zugebe, habe ich keinen Behandlungswillen und soll gehen. Psychotherapie hatte ich schon, bin der Meinung, der Teil ist erledigt. (meine Kindheit bleibt ja nun mal und wer es drauf anlegt, kann die immer anführen und mir so eine pharmazeutische Behandlung verweigern. Mal soll meine Arbeit zu wenig, mal zu schwer sein, mal mein Fachrichtungswechsel vor 20 Jahren mich belasten :mad:
Welcher Facharzt untersucht so was?

Verzweifelt, struppi

sky
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Re: Borna-Viren

Beitragvon sky » Di 2. Nov 2010, 19:10

hallo struppi,

bornaviren gibt es dort, wo es zb pferde gibt. beim menschen können sie angeblich für depressive symptome verantwortlich sein.

so ganz verstehe ich dein sträuben noch nicht, warum muß es ein "entweder/oder" sein ?
es könnte doch auch ein "sowohl als auch" sein. allein durch deine rennerei wegen der krankengeschichte hast du inzwischen vielleicht schon einen knacks - haben eh die meisten menschen - was wäre so schlimm daran, wenn du hier ein bißchen zugibst und dafür der arzt dir ebenfalls ein bißchen entgegen kommt ?
ist mmn eine frage des aushandelns und miteinander kooperierens...

viele grüße, sky
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struppi
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Re: Borna-Viren

Beitragvon struppi » Di 16. Nov 2010, 12:11

Hallo Ihr,
ja wieso sträube ich mich gegen ein Zugeben des psychischen Aspekts:

1. weil ich Angst habe, dass dann der körperliche Teil gar nicht mehr beachtet wird
2. weil ich schon ne Therapie hatte und die "jetzt wasche ich den Topf ab, wie gehts mir dabei"-Übungen nicht geholfen haben (Krankenkasse würde auch keine bezahlen)
3. weil ich mal von einem psych. Kranken in seinem Wahn angegriffen wurde und in der Psychiatrie Flashbacks kriegen würde
4. weil die Therapeutin der Meinung war, ich hätte gar keine Gewalterfahrungen, sondern würde mich nur gern in die Opferrolle begeben
5. weil Antidepressiva dick und müde machen, ich dann kein Glas Wein (mehr nicht) genießen kann und den TSH erhöhen (bin mit Schilddrüse gerade so gut eingestellt)

Habe ja schon 5 Jahre Odyssee durch ambulante Therapie und psychosomat. Klinik hinter mir, während dessen wurde der körperl. Aspelt VÖLLIG missachtet.
Vielleicht ist mein Immunsystem durch die Gewalterfahrungen ja geschwächt und das alles ist "nur" herpes zoster, kann ja auch auf Hirn und Rückenmark übergreifen.


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