völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

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cake
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon cake » Di 12. Sep 2017, 16:51

Aber ich kann mal meine Psychiaterin fragen, hab, glaube ich, am Mittwoch eh einen Termin bei ihr
Das ist eine gute Idee- ich denke schon , dass Du jemand direkt in Deinem Umfeld brauchst- der Dich stärken kann.
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Llllleona 5x.2
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Di 12. Sep 2017, 20:35

Ja? Hoffentlich sieht sie das auch so!
Tagesstruktur ist begleitet von BetreuerInnen.
Teilbetreut werd ich auch, ebenso geh ich wöchentlich zur Psychotherapie.
Aber so kann's ja nicht weitergehen, irgendwann wird das Fonds Soziales Wien, der die Tagesstruktur finanziert, bei mir nicht mehr mitspielen wollen, und dann...?
Ja, werde es ansprechen...
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Llllleona 5x.2
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Di 12. Sep 2017, 23:01

ach ja...
Erschöpfungsdepression
als ich das gelesen habe, hab ich mir gedacht, stimmt eigentlich, hab das dann auch stärker wahrgenommen. Hab dann auch am nächsten Tag die Ursache herausgefunden: Gehe öfter an viele Sachen mit viel "Power" und Schwung heran oder flüchte einfach auf diese Weise vor meinen Wahrnehmungen. Das kostet mich dann Energie, die mir dann woanders fehlt. Wenn mir das auffällt, versuche ich, mich zurückzuhalten, in Gesprächen auch andere zu Wort kommen lassen. Seitdem bin ich nicht so erschöpft manchmal. Aber ich werde trotzdem meine Psychiaterin fragen, die kälteren Jahreszeiten kommen ja jetzt, bin zwar ein bisschen gerüstet mit TCM, aber Beweismaterial über mehrmalige Krankenstände von über einem Jahr verunsichern mich dann doch.
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Re: völlig entnervt & ich weiß nicht mehr weiter

Beitragvon Llllleona 5x.2 » Fr 15. Sep 2017, 20:36

nun ja also...

war am Mittwoch bei dem Termin. Die Psychiaterin hat gemeint, dass die im Spital auch nicht viel mehr tun können für mich, als ich's "heraußen" hab (betreute Tagesstruktur, teilbetreutes Wohnen, Psychotherapie). Ansonsten hat sie mir gesagt, ich solle achtsam ggü. mir selbst sein, ausreichend schlafen, mich nicht in Zugluft setzen u.dgl. Ja, mache ich alles. Und irgendwie weiß ich nicht... Wenn ich mir vostelle, dass ich ein Erstgespräch habe bei der Stelle, die stationäre Psychotherapie anbieten, könnte ich denen nichts sagen, warum ich ausgerechnet stationäre Psychotherapie brauche, außer das dauernde krank-sein. Und die wollen ja wissen, was mein Problem ist. Stark fühl ich mich schon (eben nicht wenn ich krank bin), hab gemerkt, dass ich aus der Opfer-Rolle manchmal schon automatisch raustrete, wenn z.B. sich jemand in einem abschätzigen Ton mit mir spricht. Und es ist nicht Erstarrung, die mich manchmal heimsucht, das war das falsche Wort, sondern starke Anspannung.

Hm. Werde versuchen, weiter meinen Weg zu gehen, mich zu bremsen, wenn ich merke, dass ich schon wieder zu stark auf die Tube drücke. Die Akupunktur im Rahmen des TCM scheint mir gut zu tun, ein ganz kleines Bisschen stützt es meine Gesundheit schon. Und ich fühl mich schon stärker, das merk ich auch manchmal an den Tätigkeiten während TBW (teilbetreutes Wohnen). Ich hoffe, es bleibt so! Falls nicht, versuche ich nicht zu verzweifeln, sondern lieber ein Buch zu lesen oder Musik zu hören, wenn ich's gar nicht mehr aushalte. Und in ganz kleinen Schritten stärker zu werden bedeutet dann wohl innerhalb einer längeren Zeit wohl doch größere Schritte gemacht zu haben. Danke für die Antworten!

Grüße
Leona
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