wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Hier hinein gehören alle Informationen und Fragen zum Thema beruflicher und sozialer Wiedereingliederung nach und bei psychischer Erkrankung
cake
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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon cake » Do 3. Jun 2010, 22:07

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Hm... tja. eigentlich bin ich immer in der Opposition, das stimmt schon. Jetzt wo du´s sagst. :oops: Die Kardinalfrage ist: Sollte man das ändern, weil es eigentlich eine zum Scheitern verurteilte Lebenshaltung ist - oder sollte man sagen "Jetzt erst recht" und davon ausgehen, dass gerade dieses Opponieren auch eine Stärke ist und letztlich der einzig richtige Weg.
:-k :-k Die gut durchdachte goldene Mitte??? :wink: :wink:



Sollte man das ändern, [...] - oder sollte man sagen
Keine Ahnung, was man tun sollte. Es ist Dein Leben.
Exakt :lol: :cool:
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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon Rank » Di 26. Okt 2010, 20:32

Ich kann nur sagen, das man denen die sich wirklich nicht mehr zu helfen wissen und die es schwer hatten einfach das Geld geben sollte was eine Reha, häufigere Therapieen, und zuschüsse vom arbeitsamt direkt geben sollte anstatt die qualen auch noch auf dem arbeitsmarkt fortsetzten zu lassen :sleeping:


Bedenkt man das ein Krankenhaustag 400Euro kostet, reichen 20Tage Klienikkosten für ein Jahr ohne zusätzlichen Leid...

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windfrau
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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon windfrau » Mi 27. Okt 2010, 19:23

Du bist ständig in Opposition?
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Hm... tja. eigentlich bin ich immer in der Opposition, das stimmt schon. Jetzt wo du´s sagst. :oops: Die Kardinalfrage ist: Sollte man das ändern, weil es eigentlich eine zum Scheitern verurteilte Lebenshaltung ist - oder sollte man sagen "Jetzt erst recht" und davon ausgehen, dass gerade dieses Opponieren auch eine Stärke ist und letztlich der einzig richtige Weg... "I`ve got to do it my way, or no way at all" ? Wer weiß das schon.
wenn schon das bild von strom und den fischen, dann denk ich, kann mann von den WIRKLICHEN schuppenviechern ja was lernen:
nämlich daß manche sprichwörter einfach die fakten falsch darstellen und falsche prämissen stellen: es schwimmen nämlich keineswegs NUR die toten fische mit dem strom... :wink:

die lebenden fische schwimmen auch immer wieder mal mit dem strom...
wenn dort besseres futter für sie liegt, das wasser wärmer ist, oder die besseres laichplätze liegen ...
und nachher schwimmen sie ganz und gar ungeniert wieder gegen den strom zurück ... wenn dort das bessere futter liegt etc.
die sind total opportunistisch (und das ist für die keine "schwäche" :cool: ), die schwimmen gelassen einfach mal so mal so. und sprichwörter der warmblütler über die verhaltensweisen toter oder lebender fische sind denen total wurscht. und auch was die anderen fische dazu sagen oder tun.. O:)

ich denke, das opponieren, das "frontale" kämpfen für den eigenen weg ist eine riesen stärke, lebensnotwendig auch! aber ausweichen und fintieren im sinne von widerständen vermeiden ist auch nicht immer die schlechtere oder "unwahrhaaftigere, un"moralischere" wahl ...

man muß ja nicht jeden köder samt haken schlucken... oder jeden handschuh aufnehmen, den einem das "system" zureichen will...

ich halte es für durchaus legitim und überhaupt nicht schandbar, strategisch klug und temporär auch mal mit dem strom zu schwimmen, wenn mir das "kämpfen" im moment schaden zurügen würde.



denkt sich die windfrau
Zuletzt geändert von windfrau am Mi 27. Okt 2010, 22:14, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon Rank » Mi 27. Okt 2010, 19:40

Hallo windfrau, es ist ineressant was du sagst, aber kannst du das und das was du direkt meinst bitte auch den anderen erläutern, denn ich glaube außer mir versteht das keiner...
Es sind och metaffern, oder was meinst du...

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windfrau
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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon windfrau » Mi 27. Okt 2010, 22:16

Hallo windfrau, es ist ineressant was du sagst, aber kannst du das und das was du direkt meinst bitte auch den anderen erläutern, denn ich glaube außer mir versteht das keiner...
Es sind och metaffern, oder was meinst du...
hab deine anmerkung gelesen und versucht, mein postig noch etwas genauer umzuformulieren. besser?
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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon cake » Do 28. Okt 2010, 08:16

ich halte es für durchaus legitim und überhaupt nicht schandbar, strategisch klug und temporär auch mal mit dem strom zu schwimmen, wenn mir das "kämpfen" im moment schaden zurügen würde
So denkt cake auch :wink:
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submarine
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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon submarine » Mo 8. Nov 2010, 21:26

wenn wir schon mit hinkenden Metaphern herumschmeißen:
Fische können es sich halt leisten mit oder gegen den Strom zu schwimmen, weil sie wissen dass sie so oder so nicht untergehen.
Und jetzt die Quizfrage: Warum wissen die das ? Warum wissen wir das nicht ?

Ich finde ja eigentlich, ihr kömmt vom Thema ab, aber was soll´s, der Fred ist schon so Asbach dass ich gar net mehr weiß was ich da wissen wollte. Inzwischen hab ich eine Odyssee durchs Absurdistan des ganz normalen Wahnsinns hinter mir (Psychiater, Arbeits-, Versorgungs- und Sozialämter, sozialpsychiatrische Dienste, Arbeitsamts- und Rentengutachter, kiloweise Formulare von denen ich die meisten drei- oder vier Mal ausfüllen musste weil mir immer irgendwas unterstellt wurde und die Beweislast rechtswidrig umgedreht wurde, so dass ich immer erst weiterkam indem ich mit Strafanzeige und Prozess drohte) und darf mich daher zumindest b.a.w. "Frührentner" schimpfen. Das freut.

Daher müsste der Fred inzwischen heißen "Wie behalte ich jetzt meine Frührente auf Dauer ?"
Dafür könnte das fischige Mitschwimmen im Strome der kollektiven Merkbefreitheit wohl durchaus ein strategisch gangbarer Weg sein, aber das muss ich noch aushandeln mit der Ärztemafia, und mir selber durch den Kopp gehen lassen, da es ja eine Art Betrug für Geld wäre. Die Mafiosi werden sicher versuchen mich dazu zu zwingen eine psychische Krankheit zu haben, die es nicht gibt, und mich wie ein Krimineller regelmäßig zu melden weil mir sonst die Existenzgrundlage weggenommen wird, so wie man einem garstigen Gör das Taschengeld streicht. Das nervt. Aber was tut man nicht alles, damit die arme Seele ihre Ruhe hat. Ihre relative Ruhe. Es ist ja alles relatief, auch das Wasser, und da ich kein Fisch bin kann ich potenziell untergehen. Das stresst.

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Re: wie sabotiere ich Eingliederung in den Sklavenmarkt ?

Beitragvon Danke » Mo 8. Nov 2010, 23:47

Was mir bei diesem Thema gefällt:

das Wort "Sklavenmarkt". (auch das "eingliedern")
Denn Fairerweise muss man doch sehen das "man zu funktionieren" hat.
Leider einteder als Ruderer auf der Galehre (sprich arbeiten, nichts denken), oder als "Piratenabteilungsleiter" oder "Trommler" und Einteiler (Adminisrtation oder Beschwerdestelle).

Das dumme dadrann... was ich sehe...
Einige sind eben geanu an soetwas in einer solchen "Gemeinschaft" von "Mitarbeitern" nerflich zerbrochen.

Leider ist die Emotionale Wahrnehmung dann nach einer solchen Erfahrung beeinträchtigt.
Wir sehen dann in einen ganz normalen Ruderboot ( was wirklich nur ne brafe Firma mit normalen Aufbau und gerechtfertigter Aufgabenverteilung und Arbeitsleistung) einfach aus innerer Angst wieder das "Piratenschiff". (auch wenn es nur gewisse Sätze sind die einen "Flasch back" auslösen)

Aber es gibt eben auch dinge die mir hier dann absolut nicht gefallen in dem Thema...

Und das sind dann Einwürfe wie "wenn Du Dich ohne Anstrengung dem süssen Nichtstun :sleeping: hingeben würdest"
oder: "Wie behalte ich jetzt meine Frührente auf Dauer ?"

Nicht weil es nicht "berechtigt" ist... sondern nicht weiter gedacht.

Das "süsse nichts tun"... schauen wir uns das mal genauer an? Ist das nicht eher eine "lähming" die da ist... die einen davor bewahrt innerlich zu rebelieren... weil man eben in der Situation war wo man übervorteilt (und hinterher ausgelacht wurde).
Das die Frage nach dem " wie behalte ich die Berufsunfähigkeitsrente...( oder was für ein Gandenbrot halt auch immer) "...
eigentlich nur die Anst ausdrückt wieder in die selbe Situation zu kommen.


Es ist der "Sklavenmarkt" der einen krank macht. Die Gesellschaft, Familie Nachbarn und Arbeitskollegen.
Egomanen die in Ihrer Rücksichtslosickkeit bestätight werden und befördert und erfolgreich sind.
Die dann von der Terasse "eingebildetten Kariereleiter" herunterschauen und denken was wunder sie doch sind und können.

Tja... sollen sie keinen Nerfenzusammenbruch haben, keinen Burnout...
Aber das Magengeschwühr, die Zuckerkrankheit und die Einsamkeit wenn sie Ihren Lohnzettel mit den paar Pfennig mehr ankucken.
Der "Druck" in der Elitären Aufseigerklasse mithalten zu können um nicht links überholt zu werden.
Zja, der lässt sie Dinge tun ( und wird sie noch schlimmeres tun lassen) weil sie eben lieber moppen und anschwärzen... bevor sie den Status verlieren.
Nur eines ist klar aus so Klabauter schiffen.. der Kapten dort... leibt den Verrat... aber hasst die Verräter.

Aber das kapieren viele nicht. "Herr Meier hat von 8 bis 10 heute nicht viel getan und ist unkonzentriert...".
Tja... ein guter Chef sollt sich lieber fragen... der der mir das sagt... warum sieht der das? Hat der selber nicht genug zu tun das er den anderen so beobachten kann?

Genau deshalb is eben "Sklavenmarkt" das richtige Wort dafür geworden.

Leider hab ich auch keine Patentlösung parat wie das anders ginge.
Und die Lösung die ich wüsste... die kann ich so nicht sagen. Denn das ruft nur wieder jemand auf den Plan der eine Möglichkeit der Gewinnmaximierung sucht.

*Eine Bitte an die "langzeit Therapeuten" hier im "Wartezimmer".
Ich weiss das es gut tut den Frust rauslassen zu können... irgendwo.
Versucht trotzdem nicht die Ellbogen dort einzusetzen wo grade ein Neuling auftaucht oder einer seine verwundbare Stelle zeigt.
Das Forum hier ist doch kein Boxring.
Gegen die "grossen" hatten wir in der "Freien Wildbahn" (genannt "Leben vor dem Absturz") keine Change.
Und jetzt schauen wo wir die Muskeln sielen lassen können ? Gegen andere die vielleicht grad noch schlimmer dran sind wie wir selber?
Nur weil das das Ego wieder aufbaut?

Sorry... das ist ein riesen Gedankenfehler !!!

Wer nur seiner Selbstverwirklichung nachläuft... der wird nie Freunde haben.
Damit das mal jeder versteht der das verstehen will.
Wer sein Ego daran befriedigen will das er hinterher der Sieger ist und der Gewinner....
der hat nicht verstanden im leben.
Wer einen Posten besetzt... und einen guten Aufstieg zu haben... der macht seine Arbeit nicht gut sonden ist nur damit beschäftigt seine arbeit gut aussehen zu lassen.
Das geht am einfachsten wenn man die anderen schlechter aussehen lässt... oder deren Lorberen erntet.
Der, der echt "rudert", hat bei der Zielliene grade keine Puste für ein Interview.

Darüber sollten wir mal nachdenken. :-$

*PS... und bevor wieder jemand nen Zweizeiler abgibt... wie "sag ich doch" oder "Meine Worte"....
Ruhe... den dann hättest es ja formulieren können... hast aber nicht.
"Schlagzeilen" sind eben keine Arbeit sondern eine Plakatieve Werbemasnahme !!!

@ submarine ; anscheinend gibt es für manche einen "Behördenwegweiser" und einen der mitgeht und die Wege kennt wenn man selber nicht kann. Leider haben nicht alle das Glück genau in dem moment so jemand zu kennen der wirklich weiss wie und wo man gerade hin müsste und wie man was richtig ausfüllt. Tja und das dieser Jemand dann auch noch mag und hilft... das kommt dan noch dazu.

Hinterher wissen es sowieso alle besser ( jeder selber dann irgendwann auch); leider.


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