Einführung in das Thema

In dieses Forum gehören spezielle Probleme, Erfahrungen, Informationen und Fragen, die sich im Zusammenhang mit einer anderen Kulturzugehörigkeit bzw. Migration (Aus- und Einwanderung) ergeben.
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Franz Engels
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Einführung in das Thema

Beitragvon Franz Engels » Sa 26. Mär 2005, 09:25

Liebe Besucher

Seelisches Leiden kann sich in verschiedenen kulturellen Kontexten sehr unterschiedlich äußern. Betroffenen fällt es dann in unserem Kulturkreis mitunter schwer, sich verständlich zu machen und eine angemessene fachkundige und empathische Hilfe zu erhalten. Umgekehrt fällt es Fachleuten oft schwer, die vorliegende "Störung" auf dem Boden der gängigen Klassifikationssysteme zu beurteilen und "richtig einzuordnen". Migration bedeutet ohne Zweifel eine wichtige kulturelle und zwischenmenschliche Bereicherung, aber sie stellt Emigranten und Gesellschaft auch vor große Herausforderungen. Im Umfeld von Migrationsprozessen kommt es nicht selten zu psychischen Erscheinungen, die dann das diagnostische und klassifikatorische Rüstzeug "unserer" pychiatrischen Lehre auf den Prüfstein stellen. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich naturgemäß häufig im Zusammenhang mit sozialpsychiatrischen Begutachtungen psychischer Leiden von Migranten, wenn es darum geht, die krankheitsbedingte Arbeits- und/oer Erwerbsunfähigkeit zu beurteilen und finanzielle Hilfen, Renten etc.. zuzusprechen oder aber eben das Begehren zurückzuweisen.

In diesem Thread möchte ich Sie einladen, über die Schwierigkeiten, die sich aus dem Zusammmentreffen der hierzulande etablierten Psychiatrie und den Besonderheiten anderer Kulturen ergeben zu diskutieren und Ihre Erfahrungen als Betroffene, professionelle Helfer oder auch Interessierte/Beteiligte aus anderen Bereichen auszutauschen.

Freundliche Grüße

Franz Engels (Webmaster)
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Laura
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Beitragvon Laura » So 27. Mär 2005, 08:37

Hallo zusammen!

Als Kind spanischer Migranten möchte ich gerne etwas zum Thema des Threads sagen. Meine Mutter hatte mal als Dreißigjährige eine einzige Psychose. Es wurde ein Psychiater für sie gefunden, der gut Spanisch sprach. Meine Mutter hat Deutsch immer nur bruchstückhaft gekonnt und deswegen wies sie der Arzt auch nicht in eine Klinik ein, eben weil er ahnte, dass das meine Mutter nur verwirren würde mit ihren schlechten Deutschkenntnissen und ohne meinen Vater in der Nähe, der ihr hätte übersetzen können. Da meine Mutter eher eine leichte Psychose hatte, konnte sie gut ambulant behandelt werden, ich kam in dieser Zeit zu Bekannten.

Ich erlebe es in Kliniken und auch in meiner Beratungsstelle immer wieder, dass Migranten, die nicht gut Deutsch sprechen, schnell ins Abseits der Gruppe geraten und dass sich hauptsächlich die Angestellten die Mühe machen mit ihnen zu sprechen. Von sich aus gehen diese Migranten dann auch nur noch auf die Angestellten zu. In meiner Klinik habe ich es schon erlebt, dass Dolmetscher angeheuert wurden.

Zu meiner Person möchte ich sagen, dass mir als Kind und Jugendlicher die vielzitierte Ausländerfeindlichkeit sehr zu schaffen gemacht hat, obwohl ich schon immer durch mein Äußeres und mein gutes akzentfreies Deutsch zunächst für eine Deutsche gehalten wurde und deswegen direkten Angriffen nur eher selten ausgesetzt war, zuletzt als Zwölfähriger in der Schule. Ich denke, dieses Problem hat bei meiner Vulnerabilität gerade noch Öl aufs Feuer gegossen.

In Frankfurt gibt es eine Beratungsstelle mit Tagesstätte speziell für Migranten. Die Angestellten sind ebenfalls Migranten. Ich war mal drei Tage zur Probe in der Tagesstätte. Es gab eine große türkische Gruppe, an die kaum ranzukommen war, weil sie den ganzen Tag nur Türkisch sprach. Deweiteren beobachtete ich, wie, wie das bei Ausländern halt leider auch nun mal ist, die Diskriminierung untereinander weiterging, je nach Nationalität und Hautfarbe. Auch in einer Klinik hatte ich mal eine farbige amerikanische Mitpatientin, die offensichtlich unter der Diskriminierung von Farbigen litt und immer wieder gegen eine junge Patientin aus dem Kosovo ausholte, dass Jugoslawen die "schlimmsten Ausländer" seien und "minderwertiger" als Farbige. Auch wetterte sie als Amerikanerin gerne mal gegen Europäer und bedauerte lautstark nicht genug Geld für ein Flugticket zu haben um in ihre Heimat zurückzukehren.

Ich habe mich trotz meines Anpassungsprozesses nie hundertprozentig "deutsch" gefühlt und ein wenig die Außenseitermentalität meiner Eltern übernommen. Aber als ich ein halbes Jahr zu Studienzwecken in Wales lebte, fühlte ich mich zum ersten Mal so richtig fremd in einem Land und konnte die Einsamkeit von Migranten gut nachvollziehen und auch die Schwierigkeiten sich an die Sitten eines anderen Lands anzupassen, besonders wenn man kaum jemanden näher kennen lernt und sich in dem Land eigentlich nicht willkommen fühlt. Und bei mir spielte eine etwaige sprachliche Barriere im Englischen keine nennenswerte Rolle. Na ja, jedenfalls war ich in dieser Zeit recht depressiv, weil einsam und zum Schluss psychotisch.

Viele Grüße

Laura
Es ist o. k., wenn nicht alles supertoll ist. Wenn alles supertoll wäre, dann wäre alles nur noch o. k.

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Franz Engels
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Beitragvon Franz Engels » Mi 6. Apr 2005, 14:50

Hallo Laura

Vielen Dank für Ihren Beitrag! Beim Lesen habe ich den Eindruck, dass Sie sich als Betroffene/r bereits intensiv mit dieser Thematik beschäftigt haben. Schön, dass Sie gleich mehrere Facetten ansprechen.
Deweiteren beobachtete ich, wie, wie das bei Ausländern halt leider auch nun mal ist, die Diskriminierung untereinander weiterging, je nach Nationalität und Hautfarbe. Auch in einer Klinik hatte ich mal eine farbige amerikanische Mitpatientin, die offensichtlich unter der Diskriminierung von Farbigen litt und immer wieder gegen eine junge Patientin aus dem Kosovo ausholte, dass Jugoslawen die "schlimmsten Ausländer" seien und "minderwertiger" als Farbige. Auch wetterte sie als Amerikanerin gerne mal gegen Europäer und bedauerte lautstark nicht genug Geld für ein Flugticket zu haben um in ihre Heimat zurückzukehren.
Genau dieses Phänomen kann ich auch immer wieder hier in Arbon beobachten. Eigentlich leiden alle Ausländer hier in der Ostschweiz unter diversen Stigmatisierungen, je nach Herkunftsland und Deutschkenntnissen mehr oder weniger. Die täglich erlebten Benachteiligungen und Fehleinschätzungen sind schmerzhaft. Das spürt man natürlich in den Therapiesitzungen und sieht es vielen Patienten bereits auf den ersten Blick an. Gerade die eigentlich gut integrierten Patienten leiden besonders unter der Stigmatisierung, u. a. natürlich, weil sie um Integration bemüht sind, die Sprache beherrschen und daher die vielen subtilen, häufig institutionell verankerten Benachteiligungen auch bemerken!
In dieser Situation versuchen Viele, sich selber als die "noch besseren Schweizer" zu präsentieren (noch "sauberer, noch korrekter, noch fleißiger"), während sie gleichzeitig auf die Migranten aus anderen Ländern (ggl. sogar eigene Familienangehörige) mit Fingern zeigen und sie ihrererseits stigmatisieren (Nicht wir sind faul, sondern...) Sie identifizieren sich also sozusagen mit dem Aggressor und werden selber zu Stigmatisierern.

Ich glaube, es ist eine ganz große Herausforderung für Migranten, mit Stigmatisierungen fertig zu werden, ohne entweder die eigene Kuktur oder die des Aufnahmelandes zu verleugnen oder zu idealisieren und diskriminierenden Erlebnissen mit Alltag oder mit Institutionen "normal" zu begegnen.

Freundliche Grüße

Franz Engels (Webmaster)
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Beitragvon Laura » Do 7. Apr 2005, 01:57

Hallo Herr Engels!

Ja, ich habe mich früher sehr intensiv mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit auseinandergesetzt. Oft fallen da Schlagwörter wie "Sündenbockfunktion" oder "Projektion" als Ursachen für Diskriminierung. In einem Land, in dem es keinen Rassismus gäbe, weil alle gleich aussehen würden und seit vielen Generationen einheimisch wären, würden dann eben andere Kriterien erfunden werden, um sich die "passenden" Buhmänner zu suchen und zu finden. So wurden Flüchtlinge, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten als Flüchtlinge nach Westdeutschland kamen, genauso diskriminiert, da konnten sie so deutsch sein, wie sie wollten. Dagegen ist die heutige Ossi-Wessi-Debatte Kindergeburtstag! Ich denke, in das Problem Rassismus spielt auch einfach mit hinein, dass wir Menschlein einander doch immer wieder zu sehr nach dem Aussehen beurteilen. So gleicht kein Mensch dem anderen, aber manche Menschen fallen allein durch ihre Erscheinung doch mehr auf als andere, sei es zu ihrem Vorteil oder zu ihrem Nachteil. Und in seinem Aufsatz "Die Engländer" kreidete George Orwell seinen englischen Landsleuten an, sie würden ein Volk als umso tugendhafter einschätzen wie es auf dem Erdball möglichst nördlich angesiedelt sei. Viele der Länder, die heute in Europa als "primitiv" gelten, waren früher und zwar wesentlich früher als die Europäer Hochkulturen. Und der erste Mensch stammt schließlich aus Afrika. Wie Konrad Lorenz sagte, stärkt ein Feindbild das Gruppengefühl und das geht immer weiter bis ins kleinste Detail, das kann schon beim Nachbarn anfangen. Und unter den Blinden ist der Einäugige König. Am besten, man isst alles nicht so heiß, wie es gekocht wird. Letzteres zu Ihrem Statement, dass es für Migranten eine Herausforderung ist mit Diskriminierung zurechtzukommen.

So viel zu Grundsatzüberlegungen.

Eigentlich können psychiatrische Institutionen als Schutzraum gut als Orte der Annäherung zwischen Migranten und Einheimischen dienen. Das klappt auch zuweilen. Wo so viele Stigmata und Probleme zusammenkommen, da kommt es auf das bisschen Fremdländischkeit nicht unbedingt an. Migranten, die die Landessprache nicht gut sprechen, können angeregt werden, diese besser zu lernen, sofern ihr Gesundheitszustand dies zulässt. Voreingenommene Einheimische können ihre Vorurteile überwinden. Mir fallen sogar ein paar erlebte positive Beispiele für diese schönen Worte ein.

Ein anderes Thema wäre die Diskriminierung von einheimischen Frauen durch männliche Migranten, sprich "die mitteleuropäische Frau" missverstanden als "Freiwild" von männlichen Migranten, die aus einer stark patriarchalischen Gesellschaft stammen und in den Medien zu viel sexuelle Freizügigkeit der Wahlheimat vorgegaukelt bekommen haben. Hier weiche ich als Migrantin der zweiten Generation von meiner sonstigen Solidarität zu Migranten ab!

Viele Grüße

Laura
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Ayse
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Migratons Kopfschmerzen (mit dem Kopf durch alle Wände)

Beitragvon Ayse » Mi 25. Mai 2005, 22:46

Soll ich gähnen,
soll ich lachen,
oder wollt ihr mich denn noch,
weinend machen??


Migration:

Ich versuchte zu verstehen und zu erklären, das macht einen zum Dolmetscher für zwischen Menschliches.
Das zog sich wie ein Roter faden durch mein leben..
Als ich in der Ausbildung zu meinem beruf war bot man mir eine Fortbildung an zu dieser Thematik.
Mir sträubten sich die haare zu berge...
nach dem ich mich in meinem Leben neu sortiert
und gesellschaftlich für einen verbleib hier Entscheid
mehr noch alle Verbindungen zu meinen Ursprüngen kappen musste ..

Als ich eine Verbindung mit einem "EINGEBORENEN" ein ging,
mich selbst auch hier ein bürgerte,
mit samt unserer Kinder
also nach einer ca. 30 Jahre ins Land ziehenden Phase der ASSIMILATION

erscheinen mir fragen von Kunden bzw. Patienten
die dann mir ins Gesicht blickten
und Versuchen auf irgend etwas zurück zu greifen mit der frage.
"Was Sind Sie "

meist die einzig passende Antwort

"EIN MENSCH"


Interessiert sich eine Emanzipierte Frau für die Frauen Bewegung??
NÖ .....nur wen diese Phase noch eine zu begehende... noch nicht abgeschlossene ist!
Und jene die diese Themen scheuen??
sind wohl mit ihren eigenen ängsten beschäftigt..
die Dämonen die auch sich durch Ignoranz schützen....


Doch ich für meinen teil ging zu oft durch diese Türen, zog mir Blessuren zu die nicht mir zugedacht waren
nur ich stellte mich zu oft in Positur.!]


Jetzt reicht mir Ein Mensch zu sein..
Es gibt auf der Welt nichts Gutes, ausser man Tut es.
(Erich Kästner)

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bollero
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Re: Migratons Kopfschmerzen (mit dem Kopf durch alle Wände)

Beitragvon bollero » Di 2. Aug 2005, 18:38

Soll ich gähnen,
soll ich lachen,
oder wollt ihr mich denn noch,
weinend machen??
Hallo Ayse,

nur durch deine Erfahrung kannst Du diese Probleme wirklich verstehen, und bist zur Menschlichkeit gekommen. Ich war mit fremden Nationalitäten zusammen und bin der Ansicht, dass dies härter ist als der härteste normale Arbeitsalltag. Es ist schlimmer nicht sprechen zu können, aus Mangel an sprachlichen Fertigkeiten, als eine Rüge zu erhalten. Doch wie ist es aus der Sicht des Betroffenen selber. Ich stelle mir vor, dass die Ausdrucksmöglichkeiten für eine Beschreibung einfach fehlen! :lying: :flasingsmile:

LG
Frank
Ich bin für die Einführung eines Naturtages, einen autofreien Sonntag im Frühling.

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Laura
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Beitragvon Laura » So 11. Dez 2005, 07:42

Hallo!

In letzter Zeit denke ich wieder öfter über die Zeiten nach, in denen Fremdenfeindlichkeit ein ernstes Problem für mich war. Das erste, was mir dazu einfällt ist der Begriff Scham. Ich bin sicher nicht das einzige Gastarbeiterkind in Deutschland, das, je mehr es sich an die deutschen Spielkameraden und Mitschüler anpasste, sich umso mehr für die eigenen Eltern und Abstammung zu schämen "lernte". Es ist ja nicht nur, dass man nicht so "deutsch" ist, sondern oft auch ein Problem der gesellschaftlichen Schicht. Gastarbeiter sind ja Arbeiter und ich glaube auch heute nicht, dass wir die klassenlose Gesellschaft schon erreicht haben. Fast alle deutschen Kinder und Jugendlichen, die ich zu mir nach Hause einlud, äußerten sich abfällig über die Wohnung meiner Eltern. Meine Eltern hatten ihr Leben in Deutschland immer als etwas Vorübergehendes betrachtet und nicht viel Mühe und Geld für schöneres Wohnen investiert. Die Wohnung war sehr klein, die Einrichtung düster, billig und zusammengewürfelt. Mit der Zeit fand ich alles Deutsche cool und alles Spanische uncool, besser gesagt, das, was ich damals für deutsch und was ich für spanisch hielt. "Uncool" ist eigentlich noch uncool ausgedrückt. Es gibt unzählige Wege einem Menschen das Gefühl zu geben er sei nicht existenzberechtigt. Rassismus ist einer davon und hat schon in der Geschichte immer wieder dazu geführt Menschen tatsächlich die Existenz zu rauben. Als Kind konnte ich noch nicht differenzieren und meine Eltern, die Laschis, waren wahrscheinlich schon in ihrer Heimat aus anderen Gründen superkomplexiert gewesen. Jeden ausländerfeindlichen Spruch, den ich aufschnappte, bezog ich sofort auf mich. Ich fühlte mich irgendwann weder spanisch noch deutsch, sondern einfach als ausländische "Missgeburt". Ausländisch als Identität, ein "Untermensch", keine Ansprüche stellen dürfen, immer argwöhnisch, was wird, wenn die Leute herausfinden, dass ich zwar deutsch aussehe und spreche, aber es nach deutschem Blutrecht (wat'n Ausdruck) nicht bin und Deutschland zwar toll zu finden, mich hier aber immer als Ausländerin einzuordnen habe. Aus heutiger Sicht sehe ich diese Thematik eher als Ersatzkanal für meine tiefer liegenden seelischen Probleme an. Meine Sinnestrübung stammt wahrscheinlich noch aus meinen Babyjahren und kann nichts mit Rassismus zu tun haben. Es war schon immer meine Wahrnehmungsstörung, bei der alle meine Sinne nur abgedumpft funktionieren (optisch sehe ich z. B. wie durch Milchglas), durch die ich mich anders und isoliert gefühlt habe. Was später an Erfahrungen dazu kam, hat dies nur verstärkt oder ich bekam dann ein greifbarerers Problem geliefert als eben diese Wahrnehmungsstörung, derer ich mir lange nur halb bewusst war und für die ich lange keine Worte hätte finden können.

Auf dem Gymnasium waren es vor allem verschiedene Deutschlehrer, die immer wieder auf meine Abstammung hinwiesen. Es galt als erstaunlich, dass ein Migrantenkind, obwohl es in Deutschland aufgewachsen war, Einsen in Deutsch schreiben konnte. Nun ja, das ist eigentlich keine Fremdenfeindlichkeit, aber mich genervt und mir ein komisches Gefühl gegeben hat es dennoch. Dann waren es auch gerade die Deutschlehrer, die mich gerne als Expertin in Spanien-Fragen ansprachen, wenn es im Unterricht zufällig um etwas ging, das mit Spanien zu tun hatte. Sie meinten es wohl gut und wollten meine Herkunft und meinen Extra-Horizont aufwerten, den anderen Schülern näher bringen und mich stolz machen. Aber es kam immer wieder so bei mir an, dass ich letzten Endes eben doch anders als die Anderen war. Und ich sah mich oft in der Bredouille, denn ich war alles andere als eine Spanien-Expertin und kam bei manchen Fragen ins Rudern. Ich fand ja alles Spanische, wie gesagt, latent uncool und interessierte mich nicht so wirklich für die Heimat meiner Eltern.

Noch heute muss ich Leuten erklären, dass Spanien nicht meine, sondern die Heimat meiner Eltern ist. Komischerweise habe ich aber nach der Schule neben Englisch als zweites Studienfach ganz selbstverständlich Spanisch gewählt und war dann tatsächlich längst neugierig auf Spanien geworden. Mit Germanistik hätte ich mich damals null identifizieren können, obwohl ich Deutsch als Leistungkurs gehabt hatte. Inzwischen tue ich, was ich kann um mich auch in deutscher Literatur und Geschichte zu bewandern.

Ich kann mich Ayse nur anschließen, dass ich mich jetzt schlicht und einfach als Mensch fühle. Was Andere in mir sehen wollen, in welche Schubladen sie mich stecken wollen, das trifft mich nicht mehr so hart wie als ich noch sehr jung war. Ich fühle mich eindeutig heimisch in Deutschland. Ich amüsiere mich, wenn die Leute überrascht feststellen, dass ich eigentlich keine Deutsche bin. Ich liebe es, nicht in Klischees zu passen. Ich mucke auf, wenn ich einen ausländerfeindlichen Spruch höre und erinnere andere Migrantenkinder, wenn sie die allergehässigsten rassistischen Sprüche bringen, an ihre Herkunft. Die Scham und deren Kompensation erlebe ich unter Migrantenkinder als Tabu-Thema. Ich habe mich bisher nur mit einer ehemaligen Mitschülerin, die aus einer griechischen Familie stammt und zu der ich noch Kontakt habe, offen darüber austauschen können. Sie denkt und empfindet ähnlich wie ich, was dieses Thema angeht, aber inzwischen gibt es ganz andere Themen in unserem Leben.

Aber ich muss auch zugeben, dass ich es selber als seltsam empfinde, wenn ich auf ein Migrantenkind treffe, das es "geschafft" hat, die eigene Muttersprache komplett zu verlernen oder wo die Eltern selbst schnell auf Deutsch umgestellt hatten und dem Kind ihre Sprache gar nicht erst beigebracht haben. Als Kind wollte ich nicht dauernd an meine Wurzeln erinnert werden, aber heute weiß ich, dass es sie einfach gibt und stehe relativ unbefangen zu ihnen. Wenn ich auf ein Migrantenkind treffe, das sich auch als Erwachsener deutscher als die Deutschen gibt und so gar nichts von seinen Wurzeln mehr wissen will, bin auch ich befremdet. Solche Leute gibt es zuhauf in meiner Reha-Werkstatt.

In ein paar Tagen fliege ich meine Eltern in Spanien besuchen, wo sie seit März d. J. wieder leben. Ich komme ganz gut alleine zurecht. Ich war nun zehn Jahre schon nicht mehr in Spanien. Ich sehe dem Urlaub gelassen entgegen und nehme mir nichts Besonderes vor. Weder verbissen einen auf "Kultur" und "Wurzelsuche" zu machen noch allzu viel mit meinen nervigen Verwandten zusammenzuklüngeln. Ich freue mich darauf den ganzen Tag Spanisch zu hören und mein Spanisch zu verbessern, auf das Meer, die malerischen kleinen Häuser, die nebligen Morgen, die grünen Hügel und auf die Lebendigkeit der Leute dort. Eine ganz schöne Touri-Einstellung, aber ich habe mich längst für Deutschland als Heimat entschieden, ob das allen Deutschen und auch allen Spaniern nun so passt oder nicht.

Viele Grüße

Laura
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ingabinga
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psychotische depression im ausland

Beitragvon ingabinga » Mo 23. Jan 2006, 16:03

hallo!
als deutsche habe ich zwei jahre in australien gelebt und wurde mit einer psychotischen depression in die geschlossene eingeliefert. ich glaube, dass der "verlust" der heimat und das leben in einer fremden kultur viel damit zu tun hatte, dass es überhaupt soweit gekommen ist. trotzdem muss ich sagen, dass ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt habe. ambulantes krisenteam, krankenhausaufenthalt, psychologentermine und therapieplatz waren schnell und unbürokratisch zur stelle und umsonst! da ich nicht arbeiten konnte, ist der staat für alles aufgekommen, obwohl ich nicht mal eine unbeschränkte aufenthaltsgenehmigung hatte. so sehr ich mich vor diagnose und ärztlicher behandlung verloren in der fremde gefühlt habe mit viel angst, verzweiflung und dunklen gedanken, danach war ich sehr gut aufgehoben und habe mich in keinster weise ausgegrenzt gefühlt. ich habe auch das gefühl, dass mentale krankheiten in australien viel anerkannter sind und die betroffenen nicht als wahnsinnige abgestempelt werden.

Leela
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Beitragvon Leela » Di 4. Jul 2006, 13:06

Hallo,
Die Beitraege von Laura koennte ich so teilweise unterschreiben. Wann allerdings genau Rassismus die Ursache fuer bestimmte 'Wahrnehmungsprobleme' ist und wann nicht, oder wann etwas ganz anderes damit zu tun hat - weil sich ja auch die migrierten Eltern im Ausland 'merkwuerdig' verhalten - laesst sich wohl nicht verallgemeinern!!!

Bei mir hatten meine Eltern als auch das Umfeld glaube ich letztlich diesselben Auswirkungen, sprich: ich bin nicht normal. Fuer die deutsche Umgebung war ich es nicht, dank Hautfarbe, dank vieler Dinge, die meine Eltern mir nicht erlaubten. Fuer meine Eltern war ich es nicht, weil ich immer Dinge wollte, die sie - ganz selbstverstaendlich verboten. Oft war allerdings auch dieser Druck 'du bist nicht normal', ein normales Maedchen wuerde dies oder das nicht wollen, sicher nur 'Disziplinierungsmassnahme' seitens meiner Eltern. Bis heute habe ich unter Deutschen das Gefuehl, nicht normal zu sein. Wenn ich vergesse Essen wegzuschmeissen, obwohl es schlecht geworden ist, dann war das nicht meine persoenliche Faulheit, sondern ich fuehle mich verantwortlich im Sinne ein ganzes Volk zu vertreten und mal wieder bewiesen zu haben, das Auslaender 'dreckiger' sind als Deutsche.

In gewisser Weise glaube ich sogar mich manchmal als Untermensch wahrzunehmen d.h Freundschaften etc. nicht so verdient zu haben wie andere.

Ausserdem wuerde ich z.B niemals eine Liebesbeziehung (sprich ich glaube ich wuerde mich nicht verlieben) zu einem anderen 'Auslaender' wollen. Vielleicht, weil es mir zu schwierig waere, der haette ja womoeglich wieder aehnliche Probleme, vielleicht habe ich auch Angst vor dem Frauenbild, dass dieser vertreten koennte (bei Deutschen fuehlt man sich da recht sicher ... die vertreten da eher das Bild, dass man selbst hat) .... .

Mein Problem ist im wesentlichen jedoch ein andere. Im Prinzip habe ich eine kleine Katastrophe durch. Heiratsphantasien meiner Eltern, nicht vor die Tuer duerfen (ausser zur Schule etc. etc.), wenige Freundschaften, da kaum Kontaktmoeglichkeiten etc. etc. Dass ich dabei einigermassen normal geblieben bin duerfte nun verwundern, dass ich mich dann letztlich auch noch als relativ 'deutsches' Endprodukt bezeichnen wuerde ebenfalls.

Ich komme inzwischen mit meinem Leben sehr gut zurecht. Ich lebe inzwischen nicht mehr bei meinen Eltern und bin sehr gluecklich, was die Umstaende meines Lebens angeht, was meinen Freundeskreis angeht. Und habe - in den oben erwaehnten Problemen - grosse Fortschritte gemacht. d.h heute sehe ich wo meine Probleme sind verhalte und mich bewusst anders.
Das einzige, was mir Sorgen macht ist etwas ganz anderes. Ich bin staendig muede. Mal geht es ein paar Wochen (auch wenn diese nicht optimal sind) und dann geht es wieder schlechter. Dazu kommen Kopfschmerzen. Das ganze geht nun schon - mit wechselnd guten und schlechten Zeiten - wohl seit 5 Jahren. Am Anfang stand auch Eisenmangel. Der nun jedoch behoben ist. Aber aus diesem staendigen Tief kam ich irgendwie nicht mehr heraus. Nun wurde von meinen Freunden haeufig die Vermutung geaussert es koennte sich um etwas psychosomatisches handeln. Was ich zunaechst auch ersteinmal fuer moeglich hielt. Seit neuestem jedoch versuche ich noch einmal abzugleichen, ob nicht doch koerperliche Ursachen geben koennte. Schilddruessenunterfkt. (inzwischen ausgeschlossen) etc. Ich wollte hier an dieser Stelle mal fragen, wem es so geht wie mir, und ob das was mit dem 'Erlebten' zu tun haben kann?
Bei mir kommt hinzu, dass ich doch trotz allen Gluecks, dass ich jetzt habe, oftmals keinen Sinn in meinem Leben sehe. Allerdings kann das gut sein, dass ich den nicht sehen kann, wenn ich nur 7 Stunden am Tag wach bin!!! Andere Erklaerungsmoeglichkeit war fuer mich selbst auch, dass ich, als ich noch bei meinen Eltern lebte, oft durchs Schlafen versuchte aus der Situation zu fliehen. Mir war schon sehr frueh klar, dass ich irgendwann von zu Hause wuerde ausreissen muessen, doch ob ich den Mut haben wuerde, dass war mir nicht klar. Ob ich daran 'zerbrechen' koennte, das fragte ich mich. So war ich wohl die meiste Zeit ungluecklich, dachte, dass mein Leben ein vor sich hin vegetieren sei und ich es nie schaffen wuerde - jedoch waren diese ungluecklichseiphasen nie lang, da ich im grossen und ganzen ein ziemlicher Witzbold bin und aus jeder Situation was machen kann.
Frage also: Lohnt es sich nach koerperlichen Ursachen weiter zu suchen, oder mache ich mir da was vor, wenn ich vor der Psyche weglaufe?

Manchmal glaube ich, dass ein Teil durchaus durch die Psyche kommt. Wie gesagt, wenn man hi und da im schlimmsten Fall (ca. einmal die Woche) einen Tag hat, an dem man wirklich gerade mal 7 Stunden wach ist (Kopfschmerzen hat, sich unwohl fuehlt), dann kommt einem das Leben nicht besonders sinnvoll vor. Aber auch Tage, an denen ich laenger wach bin, sind meisten kopfschmerzgeplagt, oft kommen auch noch Bauchschmerzen hinzu (die jedoch eine andere Ursache haben koennten), gerade am Morgen ist der Start meistens furchtbar!!! Sobald ich jedoch vor der Tuer bin geht es ersteinmal einigermassen. d.h nach etwa Bewegung, einem Gespraech mit den Mitbewohnern etc. gehts meistens etwas besser. Wenn ich dann aber 'alleine' etwas machen muss, als da waeren Hausaufgaben, sitzen und in der Uni eine Vorlesung anhoeren, da werde ich oft so muede, dass mir der Kopf auf den Tisch sinkt und ich in den kurzen 5 Minuten Pausen zur Haelfte der Vorlesung tatsaechlich einschlafe.

Also ... ich hoffe es kann mir hier jemand einen Tip geben.
LG,
Leela

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Beitragvon Leela » Di 4. Jul 2006, 13:06

sorry, hab den Beitrag aus Versehen zweimal abgeschickt!

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Beitragvon deepnight » Di 4. Jul 2006, 18:19

Hallo Leela,

bei Kopfschmerzen, wenn die anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen sind, solltest du auch an die Augen denken. Bei einem guten Optiker kommst du da evtl. weilter, als beim Augenarzt, den du aber natürlich auch aufsuchen solltest.

Ansonsten würde ich auf jeden Fall immer auch die körperliche Seite abchecken, aber du kannst ja zusätzlich auch mal mit einem Psychologen sprechen. Eine Depression könnte sich so äussern, aber alles Mögliche andere auch. Bleib dran und kämpf dafür, daß du wieder mehr Lebensqualität bekommst.

Grüßle, Helene
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Beitragvon Leela » Di 4. Jul 2006, 19:06

Hallo Helene,

Danke fuer deine schnelle Antwort!!! Ich hab gerae mal was lustiges ausprobiert undzwar habe ich meine Augen zugemacht und gewartet, ob die Kopfschmerzen weggehen. Naja, weg waren sie nicht. Aber besser.

Eine Brille oder so brauche ich glaube ich nicht ... hatte immer super Augen und konnte von dem, der drei Reihen vor mir sass abschreiben :lol:

Hab auch eher das Gefuehl, dass die Kopfschmerzen mit der Muedigkeit zusammenhaengen.

Und naja, was das koerperliche angeht, ich checke da Moeglichkeiten und Moeglichkeiten ab und weiss langsam (habe mich bis vor 3 Monaten nicht mal mit dem Gedanken befasst, das mit meinem Koerper was nicht stimmen koennte, oder auch mit meiner Psyche) nicht mehr, ob ich mich da nicht heillos verlaufe, zumal ich keine Ahnung von all diesen Dingen hab.

abgecheckt wurden bei mir:
Eisenmangel
Schilddruese
Blutdruck
teilweise auch auf Infektion

Hinweise, das was nicht stimmt gabs nur wenige: also ein Mangel an weissen, mononuklearen Blutkoerperchen (wenn ichs richtig verstanden hab) der nach Vitamin C Einnahme besser wurde, kriege jetzt auch im Moment Vitamine (wenns nicht besser wird, nochmal Blutbild) ... glaube aber nicht, dass das hilft.

Was theoretisch, soweit ich weiss noch in Frage kommen koennte ist:
1) weiterhin Infektion
2)irgendeine Erbkrankheit, bei der eine Disbalance der Blutkoerperchen zu Muedigkeit etc. fuehrt
3)Psyche


Wahrscheinlich laesst sich die Liste noch spielend erweitern, wenn man mehr Ahnung hat als ich ...

Manchmal frage ich mich, wie ich das so lange ignorieren konnte!!! War damit nur einmal beim Arzt und der meinte ich sollte mir nicht einreden, dass was nicht stimmen wuerde und schickte mich wieder heim! Und von da an hats dann nochmal 3 Jahre gedauert, bis ich ansatzweise ueberlegt hab: da stimmt was nicht!

Mann und jetzt sitz ich da und denke: das ist doch alles gar nicht wahr!
Aber gut ... keine langen Litaneien. Mehr Lebensqualitaet, dafuer werde ich auf jeden Fall kaempfen.
LG,
Leela

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Beitragvon deepnight » Di 4. Jul 2006, 20:24

Hallo Leela,

mit den Augen könntest du mal einen guten Optiker fragen, ob du einen latenten Schielwinkel haben könntest. In dem Fall gleichen die Augenmuskeln das Schielen durch Anstrengung aus, wodurch man nichts weiter merkt, außer eben Kopfschmerzen. So war es bei mir und die Kopfschmerzen sind weg, seit ich eine spezielle Brille dafür habe. Nur mal etwas, an das oft nicht gedacht wird bei häufigen starken Kopfschmerzen.

Dann mit der Müdigkeit und der Blubildveränderung: bleib da auch dran. Rück dem Arzt auf die Bude.

Lieben Gruß, Helene
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Beitragvon Leela » Di 4. Jul 2006, 20:37

DANKE fuers Mut machen. Halte mich manchmal schon fuer komplett bekloppt! ... weil mir immer keiner was glauben will! Zuerst weder, dass es mir schlecht ging und jetzt, dass das nicht alles psycho sein muss und dass ichs erstmal checken muss!!!

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Beitragvon bea » Di 4. Jul 2006, 23:35

Liebe Leela,

Deine Symptome kommen mir bekannt vor. Mir ging es auch so und mir wurde eine Depression diagnosiziert. Das ist ein ernstzunehmendes seelisches Leiden und ziehmlich gut behandelbar.
Gib mal bei google Depressionen ein, es gibt ziehmlich viele Selbstest für diese Krankheit im Netz. Schau Dich mal um.

Solltst Du zu der Erkenntnis gelangen, es könnte möglich sein, das Du eine Depression hast, wende Dich an einen Psychiater. Und auch eine Psychotherapie ist sehr hilfreich, meist wird bei Depressionen beides kominiert.

Also Kopf hoch und gehe der Sache auf den Grund, wenn Du was ändern willst.
Gruß Bea


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