Augenprobleme seit Psychose bzw. deren Behandlung (Zyprexa?)

Dieses Forum beschäftigt sich speziell mit Nebenwirkungen bzw. unerwünschten Wirkungen von Medikamenten und nicht-medikamentösen Therapieverfahren (Einzel- und Gruppentherapie, körperorientierte Verfahren etc.), die in der Psychiatrie und Psychotherapie eingesetzt werden. Es sollen hier nur persönliche Erfahrungen wiedergegeben werden. Nutzen Sie den Raum für anschauliche Beschreibungen, denn das Thema Nebenwirkungen ist von besonderer Bedeutung.
Paradiesvogel
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Augenprobleme seit Psychose bzw. deren Behandlung (Zyprexa?)

Beitragvon Paradiesvogel » Mo 23. Jul 2007, 09:54

Hallo an alle, die das lesen!

Ich hab zum Jahreswechsel 2002/2003 eine Psychose gehabt und einen Rückfall so ungefähr auch zum Jahreswechsel 2006/2007.

Wurde anfänglich mit Halloperidol, dann Zyprexa behandelt und nun im Moment mit Abilify.

Lese hier im Forum viel (Grausiges) über diese ganzen "Chemikalien". Aber natürlich - sie helfen auch.

Nun will ich aber mal was ganz Wichtiges ansprechen:

ich habe Probleme mit den Augen!!! Ist ganz komisch, das fing also nach der Psychose an und man kann nicht sagen, obs davon ist oder vom Zyprexa.
Seit ich von Mai diesen Jahres an das Zyprexa nicht mehr nehme wurden die Augenprobleme deutlich besser.

Die Probleme treten meist am späten Nachmittag auf. Dann sehe ihc erstmal alles ganz leicht verschwommen und dann nehme ich Lichtreflexionen überdeutlich wahr. Zum Beispiel Licht, was von Glas reflektiert wird. Und das nervt. Die Wahrnehmung ist wirklich komplett anders. Und je länger ich so rumlauf´ desto schlimmer und anstrengender wird das. Irgendwann ist es so schlimm, dass ich nich mehr so richtig runter gucken kann und dass ich dann unbedingt ins Bett muss. Nach ca. einer Stunde Ausruhen ist dann alles wieder gut - ich darf aber da nicht die Augen auf haben, sie müssen schön zu sein =)

Unter Zyprexa anfangs sprachen die Ärzte in dem Zusammenhang von Blickkrämpfen

Seit Abilify ist es echt massiv besser!! Schön. Es ist nicht mehr so häufig und die psychische Belastung während so einer Phase ist auch nicht mehr dieselbe. Früher kamen Angstgedanken und Panik hinzu. Ich konnte mich kaum auf was Konzentrieren. Mochte dann auch lieber allein sein, weil ich nicht wusste, was ich zu den Leuten sagen soll, während in meinem Kopf alles kurbelte und eine Angst die andere ablöste.... es war grausam.

Vor allem treten die Augenprobleme auf beim Einkaufen (Reizüberflütung) und beim Sportmachen (z. B. Wandern, ist halt für´n körper anstrengend).

Kennt irgendjemand so was??? Wäre mir mal wichtig, von andern zu hören, ob sowas ein Einzelproblem ist oder ob andere sowas auch durchmachen - und ob man eventuell was dagegen tun kann!!!!

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Remedias
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Beitragvon Remedias » Mo 23. Jul 2007, 19:44

Hallo @Paradiesvogel; ich wurde mit Zyprexa nur kurzsichtig, das heißt, ich konnte plötzlich auf die Entfernung keine Schilder (Verkehrsschilder!) mehr lesen; das ging aber nach dem Ausschleichen komplett weg; was du allerdings beschreibst, hatte ich so nicht.
Liebe Grüße Remedias

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Beitragvon feliksa » Mi 25. Jul 2007, 08:16

Hallo Paradiesvogel,
ich habe diese Augenerscheinungen auch. Aber komischerweise hatte ich sie mit Zyprexa gar nicht und erst seitdem ich Abilify nehme habe ich diese Blickstarre. Ist meine eigene Wortfindung.
Mir geht es da genauso wie dir. Ich werde Lichtempfindlich und dann kann ich meine Augen nicht mehr nach unten oder geradeaus richten, sondern starre nur noch in die Höhe.
Ich nehme bei Bedarf Akineton dagegen. Wenn es auftritt und ich nicht schlafen gehen kann, schmeisse ich ein Pillchen gegen die Nebenwirkung ein und nach einer Stunde! geht es dann wieder. Sehr anstrengend!!!
Aber ich darf es auch vorbeugend nehmen, also wenn ich arbeiten muß. Nehme ich diese Wunderpille ;-), dann tritt es auch tatsächlich nicht auf.
In der Fachsprache wird es auch EPM genannt: extraperymidales Syndrom oder so ähnlich.
Grüße feliksa

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Remedias
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Beitragvon Remedias » Mi 25. Jul 2007, 17:47

Hi @feliksa, wieviel Abilify bekommst du denn ?
Liebe Grüße Remedias

feliksa
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Beitragvon feliksa » Mi 25. Jul 2007, 18:29

Hi Remedias,
ich bekomme zur Zeit nur noch 5 mg Abilify und Akineton nur bei Bedarf, dass heißt so eins bis höchstens drei mal die Woche.
Komme mit dieser Medikation zur Zeit sehr gut aus, bin auch mittlerweile seit etwa vier Jahren symptomfrei, was die Psychose angeht. Habe nur ab und zu depressive Phasen, wohl eine Nachwirkung der psychischen Problemetik???
Liebe Grüße feliksa

Paradiesvogel
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hi feliksa und remidias...

Beitragvon Paradiesvogel » Mi 25. Jul 2007, 23:06

@ hallo ihr zwei

ja, extrapyramidales syndrom hab ich auch schon mal gehört :D

ich glaub akineton hatte bei mir nich so richtig geholfen... irgendwie hilft nur hinlegen.

aber schon mal ganz interessant dass es auch noch andere gibt die das haben.

melde mich morgen nochmal, da bin ich etwas ausgeschlafener

PS: fällt dir dann auch die Konzentration so schwer? wenn du das mit der Blickstarre hast?

ciao & pieps

feliksa
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Beitragvon feliksa » Do 26. Jul 2007, 12:38

Hi Paradiesvogel,
mir fällt die Konzentration zwar nicht bewußt schwerer, aber es ist schon eine sehr anstrengende Erscheinung, die Blickstarre.
Ich gebe dir recht, dass man sich dann auf kaum etwas anderes konzentrieren kann, da man so beschäftigt ist mit den Augen und diese möglichst unauffällig zu bewegen, dass heißt gegen das Hochschauen anzukämpfen.
Hatte es zum Glück noch nie in wichtigen Situationen, also bei Prüfungen. Aber durchaus auf der Arbeit, z.B. wenn ich mein Akineton vergessen habe und dann die Stunde zwischen Einnahme und Wirkung überbrücken muß.
Ist schon eine sehr unangenehme und aufreibende Nebenwirkung, wenn sie tatsächlich auftritt.
Habe leider keinen Tip ausser Akineton.
Aber Entspannung nach Jacobsen, also Muskelrelaxation soll auch gut dagegen helfen, habe eine CD kann mich persönlich aber nicht gut darauf einlassen, wenn ich erst mal Blickstarre habe,weil das Phänomen der Augen dann so einnehmend ist.
Liebe Grüße feliksa

Paradiesvogel
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Beitragvon Paradiesvogel » Fr 27. Jul 2007, 14:32

hallo feliksa!

hm. ich denk auch, mit entspannung ist da nicht viel zu holen =)

aber wie hast du denn auf arbeit das geregelt für dich? falls ich fragen darf... denn ich werde auch bald von ausbildung in arbeit - so hoffe ich - kommen und dann weiß ich auch nicht, ob man sich da mal um einen behinderten ausweis kümmern sollte oder so. ich weiß das klingt erstmal krass, aber man ist ja aus´m rennen, wenn das mit´n augen ist. und ich kriege das auch bei anstrengender und stressiger (bild-) schirmarbeit, was mein job sein wird (büro)...
tja, wie erklärst du sowas deinen chefs? oder bist du dein eigener chef ;o)

ciao und lieben gruß

feliksa
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Beitragvon feliksa » Fr 27. Jul 2007, 18:03

Hi Paradiesvogel,
ich studiere noch und gehe abends kellnern zwei mal die Woche.
Vor der Arbeit nehme ich eben Akineton, um die Wahrscheinlichkeit von Blickstarre zu reduzieren. Hat bisher auch immer geklappt.
Während meiner Praktikums habe ich auch acht Stunden gearbeitet, aber nicht am Bürotisch und am Pc, deshalb kann ich dir da wenig Rat geben.
Ich habe das Glück, dass die Blickkrämpfe eher abends auftreten und nur ganz selten schon nachmittags.
Ein Behindertenausweis kann schon von Vorteil sein, da man damit ja nicht so leicht kündbar ist.
Ich hatte glücklicherweise bisher nur einen Schub und wenn es dabei bleibt, werde ich mir auch keinen ausstellen lassen.
Aber sollte es zu einer zweiten akuten Psychose kommen , dann schon.
Wünsche dir viel Glück bei der Arbeit und hoffe du findest eine Möglichkeit mit den Blickkrämpfen umzugehen.
Während meines letzten Praktikums habe ich mich auch gegen Ende geoutet und habe eigentlich eine positive Reaktion eingeholt.
Die Mitarbeiter waren positiv überrascht über meine Offenheit und waren sehr interessiert und verständnisvoll.
Aber bei einem Freund von mir ist es nach hinten los gegangen. Er wurde ziemlich gemobbt.
Ist eben eine sehr persönliche Sache, die jeder selbst entscheiden muß, in wie weit er sich da öffnet.
Liebe Grüße feliksa

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Beitragvon Paradiesvogel » Fr 27. Jul 2007, 21:00

hallo,

ja, schön, dass du mir zurückgeschrieben hast... =)

ich will eigentlich auch studieren, aber irgendwie wag ich das nicht, wegen der Psychose, ist doof :???:

hatte leider auch schon den ersten rückfall gehabt, wie geschrieben.... aber trotzdem scheu ich mich, mich mit nem Behindertenausweis zu outen, weil ich glaub dass es eben echt auch schief gehen kann, wie bei deinem freund. Das wär dann schlimmer, als wenn man mal eher heim geht, wegen Augen.

Von daher - ich kann auch mir vorstellen, dass es geht. Ich hab die Probleme meist so alle zwei Tage, also eher oft, aber komme recht gut klar im Moment.

so, mein Bruder will an´PC, ich muss Schluss machen =)

Der Paradiesvogel

PS: kannst ja mal schreiben, was du so studierst

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Beitragvon feliksa » Fr 27. Jul 2007, 21:18

Hi Paradiesvogel,
ich habe schon vor der Psychose studiert. Und muß leider sagen, dass es mir auch sehr schwer fällt, seitdem ich erkrankt bin.
Die Tatsache, dass ich an der Sache bleiben muß und mich selbst organisieren muß und mir dabei keiner in den Hintern tritt, fällt mir sehr schwer.
Komme jetzt in das vierzehnte Semester, weil ich oft bei den Hausarbeiten versage, dass sind schriftliche Ausarbeitungen zu einem Referatsthema.Ich schaffe es oftmals nicht sie in der vorgegebenen Zeit zu erledigen und die Dozenten sind nur bedingt bereit mehr Zeit zu geben.
Ich studiere Sonderpädagogik auf Diplom. Werde also eine Sozialtante, wenn ich fertig werden sollte.
Mit den Schwerpunkten psychische Störungen und geistig Behinderten Pädagogik. Habe ich aber schon vor meiner Psychose machen wollen und beiße jedes Semester aufs Neue die Zähne zusammen und quäle mich durch. Die anfängliche Leichtigkeit ist leider verschwunden. Anders kann ich es leider nicht sagen.
Liebe Grüße feliksa

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Beitragvon Paradiesvogel » Sa 28. Jul 2007, 10:39

Hallo Feliksa!

Krass! Ich hab vor der Psychose dasselbe studiert (!!!) Lernbehindertenp., Sprachbehindertenp., und dazu Verhaltensgestörtenp.! Wollte z. B. auch GEbärdensprache lernen.... daraus ist alles nix geworden *heul*
Habe mein Studium nach dem nicht mal ersten Semester abgebrochen und bin nun aber mit meiner Ausbildung als Verwaltungsfachangestelle - was nich mal halb so interessant und anspruchsvoll ist - fertig....
Ich mein, studieren kann ich ja immer noch, aber das stimmt schon, du trittst Stress ganz anders gegenüber und bist eben ganz schön auf dich gestellt anner Uni.
Und je stressiger desto gefährlicher, wieder zu erkranken, gell?
Eigentlich möchte ich das Risiko auch nich eingehen, aber ich möchte auch nicht im falschen Beruf eingehen *gg* Verstehste? Ich will ja eigentlich mit Menschen arbeiten und nicht in Papierstapeln wühlen. Es ist traurig, aber ich versuche jetzt das beste daraus zu machen. Für jetzt bin ich eben erstmal Verwaltungstante... Dafür kann ich halt versuchen, bissl in die sprachliche Richtung zu gehen: irgendwohin, wo jemand gesucht wird, der bissl Englisch kann, damit ich wenigstens dort meine Freude hab, weil ich mag Sprachen. Und es gibt schon auch Stellen, wo du die Sprachen einsetzen musst, grad heutzutage.

Aber mal noch was andres: kann das mit´n Augen nich auch von der Krankheit selber kommen? Klar, es wurde MASSIV besser, nach dem Wechsel vn Zyrexa auf Abilify bei mir, aber es existiert immer noch, weißte? Von daher bin ich mir nich so sicher... möglich aber auch dass die Anfangsmedi - halloperidol - das ausgelöst hat, wer weiß.

Guddi, soviel erstmal von mir, ich wünsch dir ein schönes WE und freu mich auf Antwort!

Der Vogel mit den bunten Schwingen

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Beitragvon feliksa » So 29. Jul 2007, 12:57

Hallo Paradiesvogel,
Naja siehste mal da hast du ja schon mehr geschafft, als ich.
Ich quäle mich schon seit sieben Jahren durch mein Studium, habe immer wieder Geldsorgen und Streß.
Aber ich gebe nicht auf , solange es eben geht.
Spätestens bei der zweiten Psychose, von der ich nicht hoffe, dass sie eintritt, ist alles gelaufen und um sonst gewesen.
Gebärdensprache hatte ich auch , aber nur den Anfängerkurs an der Uni, aber das war gerade vor Beginn meiner Psychose und habe leider alles wieder vergessen. :-(
Ich bin zwar auch nur unproffesionneler Laie, aber ich würde sagen, dass die Blickkrämpfe von den Medis kommen und nicht eine Nebenwirkung oder ein Symptom der Psychose sind.
Extrapyramidale Symptome sind auf jeden Fall von den Neurolptika und waren ja früher noch viel extremer gegeben, bei den älteren Mitteln.
Hatte das ganz extrem unter Risperdal. Konnte mich nur sehr schleppend fortbewegen und hatte keine Kraft mehr in den Armen. Das äußerte sich sogar soweit, dass ich mir die Haare nicht mal bürsten konnte, geschweige denn die Zähne putzen und Nase putzen ging auch nicht mehr so massiv geschwächt war ich.
Und alles nur wegen einem doofen Medikament.
Viel Glück bei der Arbeit und lass dich nicht unterkriegen.
Träume nicht dein Leben , sondern lebe deine Träume.
Viele liebe Grüße feliksa
P.S. Bist du auch manchmal im Chat???

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Beitragvon Paradiesvogel » So 29. Jul 2007, 13:14

Hi Feliksa!

Schönen Sonntag =)

Danke dass du immer so schnell antwortest *g*. Das mit Risperdal klingt ja echt übel, ist ja schön, dass es jetzt nich mehr so krass vorkommt.

Ja, mit so´ner Diagnose hat man´s nich leicht. Vor allem eben: man muss mit so viel Umständlichkeiten leben. Da sind Arztbesuche ja noch das geringste Übel. Aber Respekt, dass du dein Studium machst und auch immer den Kopf oben behältst, ich wünsch dir ganz fest, dass du das packst und für mich ist es auch ein gutes Zeugnis, dass es Leute gibt, die mit Psychose studieren und das schaffen. Den ganzen Stress und Druck und all die Sorgen. Nee, echt das ist wirklich ne Leistung!

Ich wünsch mir das für mich auch noch. Obwohl ich jetzt schon 24 bin und irgendwann möcht´ man auch mal GEld verdienen und nicht immer nur Azubigehalt oder sowas bekommen. Allerdings will ich in meinem Job ja auch gerne "aufgehen" (und eben nicht eingehen =) und bei einem selbstgewählten Studium ist das schon einfacher als bei einer (Reha-)Ausbildung zur Verwaltungstante - das ist´n Beruf den ich mir NIE von selbst gewählt hätte, naja.

Wenns nach mir geht, arbeite ich jetzt mal ein bisschen in dem Bereich und mache mich dabei fit für ein Sprache-Studium (mache Kurse...:). Dann bin ich bestimmt relaxt genug und hab auch keine Angst davor und kann noch was beginnen. Die Frage ist bloß, wie man dann den Druck anner Uni so aushält... wie geht es dir dabei?
Sonderschule kann ich mir für mich nich mehr vorstellen, weil ich denk da hat man so viel Verantwortung und muss in sich selbst ziemlich stark sein, oder? Und die Psychose hat mich schon rumgerissen, oder die zwei... und da hat das Selbstvertrauen au jeden Fall einen Sprung bekommen.

Tja ja. So hat jeder sein Paket auf dem Rücken, was er tragen muss. Kennst du die Geschichte von der Palme in der Wüste und dem Stein???

Hm, ich chatte eigetnlich nicht wirklich. War mal ne kurze Zeit bei ICQ, hab aber keine Flatrate mehr (nur bei´n Eltern, wo ich eben bin).
Aber entweder wir rufen uns mal an oder wir mailen uns hin und her, wenn du nix dagegen hast.

Kannst ja mal ne nachricht an mich schreiben mit deiner Mailaddy, wenn du magst.

Ansonsten eine gute Zeit bis dahin,

das Tier mit dem großen Schnabel *gg*

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igelchen
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Beitragvon igelchen » So 29. Jul 2007, 14:11

Hallo, Ihr Lieben, da schalte ich zufällig meine PC ein und lese von Sehstörungen im Zusammenhang mit Psychopharmaka... Eben saß ich mit einer Zeitung in der Küche und hatte ohne Lesehilfe keine Chance, obwohl ich sonst immer gut sehe, in den letzten Jahren altersbedingt sogar besser (Altersweitsichtigkeit kontra Kurzsichtigkeit), kein Witz, bin 49. Aber seit April 2004 nehme ich 40mg Citalopram pro Tag und seit Februar 2007 0,35mg Sifrol pro Tag (das ist eigentlich ein Parkinsonmedikament, aber gut bei RLS)gegen unruhige Beine, und jetzt nehmen meine Sehprobleme zu. Habe Tunnelblick und alles ist unscharf, und mein Gehirn fühlt sich an wie an Gummis aufgehängt. Kennt jemand von Euch so was? Liebe Grüße von einem neuen Mitglied... ---Alfred---


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