Zuechtigungen in der Psychiatrie

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Olem
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Zuechtigungen in der Psychiatrie

Beitragvon Olem » Do 3. Dez 2009, 06:12

Den Psychiatern ist jedes Mittel recht, nach dem Motto: "Friss oder stirb"
Wenn nicht nur mit Medikamenten gezuechtigt wird, dann wird auch mit anderen Mitteln gezuechtigt. Zum Beispiel mit dem Entzug von Lebensmitteln, Ausgangssperren oder Stubenarrest. Bei den Lebensmitteln, die psychisch Kranken verabreicht werden, geht es auch immer um die schlechte Qualitaet der Lebensmittel. Man goent psychisch Kranken in der Psychiatrie keine guten Lebensbedingungen. Die harte Behandlung laeuft nach dem Motto: "Friss Tabletten oder stirb"
Bei jeder kritischen Aeusserung des Patienten, wird eine Ausgangssperre verhaengt oder Lebensmittel entzogen. Die meisten Patienten hungern in der Psychiatrie, sie muessen um jedes Stueck Brot betteln.
Bei den Medikamenten muss ein Patient darum betteln, dass die Tabletten nicht zermoersert und in Pulverform gegeben werden. Bei Medikamenten in Pulverform wird der Hals und Speiseroehre des Patienten wund und blutig, dass ist Koerperverletzung.
Spritzen werden mit Wut von den Schwestern und dem Hilfspersonal in den Koerper des Patienten hineingerammt, sodas es meistens Bluterguesse gibt.
Das ist die normale Praxis in der Psychiatrie, die Aerzte und Pflegerinnen und Pfleger sind stink sauer und vergreifen sich an den schwaecheren Patienten. Die Patienten muessen fuer alles buessen, was in der Welt schief laeuft.

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Olem
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Beitragvon Olem » Do 3. Dez 2009, 18:56

Naja, ich habe da bei meiner Beschreibung ein wenig zurueckgegriffen auf die 80er Jahre. Heute, bzw. vor zwei Jahren in der selben Klinik wurde mit den Patienten selbst schikaniert. Da wurden Drogenabhaengige, Akoholiker und Psychotiker auf ein Zimmer gelegt und die Station war gemischt mit Schwerstbehinderten. Einerseits aus Platzmangel, andererseits aus Schikane, damit wollte man die Patienten zu tode erschrecken, Schocktherapieren.

In gewisser Weise sehe ich allerdings ein, dass solch eine Schocktherapie notwendig ist. Bei einer harten Behandlung kommt es dann wohl eher darauf an, ob man lebensmuede ist. Bis jetzt ist die Psychiatrie noch kein KZ.

In der Psychiatrie geht es schliesslich darum, den Patienten fuer den Lebenskampf wieder stark zu machen. Mit harten Mitteln wird dort ein psychisch Kranker wieder zum Lebenskrieger geformt, sodas er sich zum Beispiel am Arbeitsplatz wieder behaupten kann und nicht aufgibt und sich umbringt. Denn Selbstmord ist doch nur der Ausdruck, der eigenen Niederlage.

Ich habe in der Frage eigentlich zwei Gesichter, einmal der Lebenskrieger zu sein oder zu werden und andererseits das Opfer zu sein. Ich habe unteranderem auch den Benutzernamen "Godan" in verschiedenen Foren benutzt, der Name Godan kommt aus dem indischen und bedeutet "Das Opfer." Ich sehe mich eigentlich als das Opfer dieser Gesellschaft.


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